Zeit den Laden dicht zu machen?

Die Grünen sind nun digitaler Bundesparteitagsmeister:

Die Unionsparteien stehen für den Breitbandausbau

https://www.cducsu.de/themen/breitbandausbau-deutschlnd-digital-vernetzt

Um die Grundrechte kümmern sich jetzt Widerstand 2020, DOS und andere Piratenablegerparteien sowie die FDP und die Grünen.

Was bleibt noch, vor allem wenn der BuVo die Partei lieber aus dem linken politischen Spektrum entfernen möchte.

Die Lösungen der für die meisten Problem der Gegenwart und Zukunft liegen aber im linken politischen Spektrum. Soziale Ungleichheit, die Verteilung des Wirtschaftlichen Erfolgs, der Klimawandel und Pandemien all dass verlangt Umverteilung und Angleichung der Lebensbedingungen.

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Es ist super motivierend für die Mitglieder die noch was reißen wollen, wenn alle paar Wochen jemand im Forum meint, dass alles unnütz sei. Wenn es dir nicht passt, dann verlasse die Partei, aber zieh nicht auch noch alle anderen mit runter. Ein wenig Respekt für die die Tag für Tag Arbeit, Zeit und geld in die Partei stecken.

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Beitrag gelöscht da ich teils doch etwas arg unsachlich argumentiert habe.

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Wenn die Grünen einen Livestream mit Limesurvey Umfragen machen sind sie uns weit vorraus? Wtf, das können wir schon länger. Der erste OnlinePT war wohl in NRW 2012, von Piraten. Der LV Brandenburg macht OnlinePT seit 3 Jahren regelmäßig.

Feige? Bisher mangelt es vorallem am Engagement. Wenn 1-2 Leute so ein System entwickeln sollen und dabei rechts und links beschimpft werden, dann ist doch klar, dass das halt nicht von heute auf morgen was wird. Davon abgesehen gibt es nach wie vor rechtliche Gegebenheiten die es nicht einfach machen solch ein System zu entwickeln.

Schön, aus welchem Grund pöbelst du dann andere im Forum an und verdirbst dem Rest noch den Spaß an der Politik? Nachtreten ist einfach eklig, macht man nicht.

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Tjaaa, was heißt Pirat sein und wofür macht man es? Mir scheint, dass es noch etwas anderes ist als die Zuordnung nach diesen Kompetenzen.

Der verschwörungstheoretische AfD-Ableger Widerstand 2020? Und DOS als Reste-Auffang der Halle-Abspalter? Die FDP sorgt sich doch sowieso nur um die Wirtschaft und deren Wiederankurbelung auf Vor-Corona-Zeiten, und die Grünen um ihre Umfragewerte. Nein, von denen allen ist (leider auch) nicht viel zu erwarten.

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Es hat 2012 keinen Online-Parteitag in NRW gegeben. Ich bin ziemlich sicher, dass es auch seit dem keinen gab.

Weil die Piratenpartei das Potential hatte die Politik völlig zu verändern, die Stimme der Vernunft in die Parlamente zu tragen und die Chance hatte die neue Volkspartei zu werden.

Statt dessen hat man sich selbst behindert, versucht völlig angepasst (also profillos) in Parlamenten aufzutreten, sich nicht getraut eigenen moderne Ideen auszuprobieren, sich nichts getraut hat und sich mit Übergenauigkeit selbst blockiert hat.
Man hat nicht erkannt was die Partei braucht um zu funktionieren weswegen sie auch nach den 9 Jahren die ich jetzt dabei bin, als Partei auch nicht funktioniert.

Schon vor Jahren sind auch noch Intrigen und Ränkespielchen hinzugekommen. Die Partei die einst Transparenz auf ihre Fahnen geschrieben hat, betreibt in machen Teilen eine Informationspolitik die locker mit Nord-Korea mithalten kann.

Die Corona-krise hätte eine Chance für die Piratenpartei sein können. Home-Office, eLearning ,Bildung, Datenschutz, Corona-App … da hätte die Piratenpartei ganz vorne sein können.
Aber es fehlt sowohl an Menschen als auch an Mut die Themen der Piratenpartei öffentlich zu verbreiten.

Das ist so schade.
Und nein ich will niemandem den Spaß verderben, dass passiert automatisch wenn es noch ein paar Monate so weiter geht.

Ich will etwas positiv verändern und dafür muss man über die Defizite reden. Nur wenn man sich der Probleme bewusst ist kann man sie abstellen.

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Klar, die “Partei” (ist noch nicht mal beim Bundeswahlleiter als Partei registriert), die lieber die Besucherzahl der Website als Mitgliederzahl angibt als die wirkliche, kümmert sich ja so gut um die Bürgerrechte. Oder die FDP, die in letzter Zeit immer mehr ihr Vorgehen von der AfD abschaut und im EU-Parlament für Uploadfilter vor ein paar Tagen gestimmt haben. Und die Union mag zwar Breitbandausbau fordern oder dafür stehen (das wäre mir wirklich neu). Sie sind aber in der Regierung und tun für einen guten und flächendeckenden ausbau wenig. Und die Aussage, dass wir wenig zu den durch Corona wichtigen Bereichen sagen kann ich nicht nachvollziehen, Zur Coronaapp haben wir uns zu Wort gemeldet (war sogar in den Medien) oder auch zur jetzigen Homeofficesituation. Und dass du die Piratenpartei mit dem Regime in Nordkorea vergleichst find ich ja sowasvon daneben und kann das auch nicht nachvollziehen.

Naja, etwas überzogen, aber der Hang zu allumfassender Macht Einzelner wird vom Bundesschiedsgericht und LSG BW voll durchgezogen.
Demokratie und Rechtsstaatlichkeit geht dann doch anders.

Wenn man sich das Urteil z.B. vom 12.03.2020 ansieht (Parteiausschlußverfahren) dann fragt man sich in welcher Welt lebt die Partei und wie kann man sich so verpeilen.
Ein Parteiausschlußverfahren ist doch kein Lotteriespiel.
https://piraten-bsg.de/xmlui/handle/123456789/414

…ein Ableger der Piratenpartei? Hoffentlich nicht. Ansonsten - na ja, wenn man bedenkt, dass selbst die Webseite der Internetpartei dieser Tage nur sporadisch erreichbar war, muss ich dir leider zustimmen.

Ihr zieht euch gegenseitig 'runter. Seit langem. Und genau deshalb habe ich die von dir geforderte Konsequenz längst gezogen. Als Außenstehender sei es mir deshalb erlaubt, den Resten der “Mitmachpartei” den Spiegel vorzuhalten. Wenn euch das nicht passt - schmeißt mich einfach aus dem Forum. Dann allerdings arbeitet ihr auch gegen dieses o.g. Siegel.

Gut erkannt - und das trifft bei weitem nicht nur den BEO u.a. technische Innovationen, die der Theorie nach sehr hilfreich gewesen wären. Die rein praktisch bis vor einigen Wochen sehr aktive AG-Energiepolitik z.B. konnte endlich auch erfolgreich beerdigt werden - aus ähnlichen Gründen.

So so - nachtreten. Es bringen hier insgesamt 3 Leute, einer noch Mitglied, zwei als Ex-Piraten, ein paar unangenehme Fakten zur Sprache. Solange ihr die nicht als solche erkennt und was zu deren Änderung unternehmt, seid ihr als Partei in der Tat eher kurz- als mittelfristig am Ende. Bei den Änderungen die u.a. darauf hinauslaufen, das aktuelle Programm tatsächlich umzusetzen, hättet ihr meine volle Unterstützung. Zu dem Programm stehe ich als nämlich nach wie vor, nicht jedoch zu den Bestrebungen einiger Piraten, sich der FDP anzunähern.

Ich schon - vielleicht habe ich einfach andere Erfahrungen machen müssen. “Daneben” ist der Vergleich keineswegs, nur “überzogen”.

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Warum geht eigentlich keine auf diese Sätze ein?

Woran arbeiteten wir denn so in der Partei?
Und wenn erreichen wir, oder hoffen wir mit unserer Arbeit zu erreichen?
Dies sind die Fragen die ich mir öfter stelle.

Und andere (neue) Parteien zeigen höchstens auf, wo es politische Lücken gibt…

  • wenn sich also Neue gründen, (egal ob gut oder scheisse) sagt und zeigt dies nur, dass es Lücken gibt die besetzt werden könnten…
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Genau. Wobei sehr interessant ist, daß es hier immer mehr Lücken zu geben scheint, die auch, zumindest ansatzweise, von neuen Parteien besetzt werden, vor allem auch, da sich bei den sogenannten “Volksparteien” ja kaum jemand ernsthaft damit auseinandersetzt: Digitalisierung, Klimawende, Tierschutz, Grundeinkommen, Altersarmut, Gesundheitssektor, Europapolitik usw.

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Gute Frage. Also ich tue das schon - vielleicht nicht mehr ganz so offensiv. Schließlich will ich ja nicht wieder als Befürworter sozialistischer Planwirtschaft dastehen. Die habe ich selbst miterlebt und lehne sie deshalb dankend ab.
Wenn ich das ständige Wachstum der Geldberge anprangere, das notwendigerweise mit der Vertiefung der Täler, in denen die Besitzlosen wohnen, einhergeht, rede ich schon von einem anderen Wirtschaftssystem aber definitiv nicht von dieser weltweit gescheiterten Alternative.

Gut, aber vielleicht zu spät erkannt - und damit meine ich nicht dich persönlich.

Das denke ich nicht. Weder mit der Gründung 2006 mit dem digitalpolitschen Ansatz, noch bei der AGH-Wahl 2011 in Berlin war man zu spät dran; eher sogar etwas zu früh. Allerdings entsprach - gerade auch in Berlin - der Fraktions- und Parteikurs offenbar nicht dem, was der Wähler sich von den Piraten erhofft hat. Schätzungsweise war das eher etwas der Art, was die tschechischen Piraten aktuell verfolgen.

Gibt es wirklich nichts anderes als “gut oder schlecht”?
Wir leben nun mal nicht mehr in den Jahren 1950 oder 1970.
Globalisierung und Digitalisierung haben in den letzten 20 Jahren riesige Sprünge gemacht.
Warum schaffen wir diese “Sprünge” nicht in der Politik ?
Auch Sozialismus dürfte heute anders aussehen als 1960…

“Grenzen überwinden”, oder anders ausgedrückt “Grenzen sind so 80er”

Natürlich nicht. Aber die aktuell an der Tagesordnung befindliche kapitalistische Planwirtschaft stelle ich genauso infrage wie die sozialistische.
Glaubt irgendjemand hier tatsächlich an einen freien Markt?
Ich behaupte, diejenigen, die diesen Begriff ständig vor sich hertragen und nach neuen “Marktliberalisierungen” schreien, sind die eigentlichen Totengräber des “freien Marktes”. Sie entlarven sich immer dann selbst, wenn sie nach dem Staat rufen, wenn der “freie Markt” nicht mehr so richtig in ihrem Sinne funktioniert. Die Politik folgt dem Gezetere, indem sie den Markt im Sinne der großen Marktteilnehmer reguliert. Ich bin sehr gespannt, wie Mutti auf die Forderungen von Herrn Diess (Chef des Rosstäuschervereins VW) nach einer neuen Abwrackprämie reagiert.

Vorschläge für alternative Politik (damit ich nicht nur wieder gemeckert habe):

  • Stärkung des genossenschaftlichen Ansatzes.
  • gerechte Steuerpolitik, d.h. insbesondere die progressive (>70%) Besteuerung großer Einkommen (> 250.000/a)
  • Wiedereinführung der Vermögenssteuer auf höherem Niveau
  • Privilegien und Subventionen abschaffen, die vor allem Großkonzernen dienen
  • Paradigmenwechsel in der Berechnung des BIP = Neudefinition des Wachstumsbegriffes.
    …gerne ergänzen oder korrigieren.
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Ist ja schon ein komplettes Wahlprogramm… :wink: :nerd_face:

  • Digitalisierung: Sagen wir seit Jahren!
    – Ist zwar nicht fein zu sagen, “haben wir immer schon gesagt” aber was ist in der Politik schon fein?
  • Klimawende
    – Kann man ja ruhig den Grünen lassen, aber immer da den Dauemen drauf wo dieses das Soziale vermissen lassen.
  • Tierschutz
    – Ja zieht immer, aber ist halt auch nur ein Nebenprodukt, z.B. in der Fleischwirtschaft zu nutzen. - Hardcore Tierschützer gibt es bei der Tierschutzpartei und einigen NGOs
  • Grundeinkommen
    – Hat durch Corona sehr an Fahrt aufgenommen, BGE Partei ist fast nicht hörbar, sollten wir wesentlich deutlicher bespielen. Weg von Finanzierbarkeit hin zur Gesellschaftspolitik.
  • Altersarmut
    – Klares Thema welches sehr deutlich in unser Programm gehört - Könnte Einstieg ins BGE bedeuten
  • Gesundheitssektor
    – Tja, da gibt es viel zu tun - Klares Dementi bei “Der Markt wird es schon regeln”
  • Europapolitik
    – Wird immer schwerer zu verkaufen, etwas bei Volt abschauen kann nicht schaden.

Insgesamt klar in die digital-soziale Richtung steuern - oder wie es ein anderer Pirat ausgedrückt hat:
die Verbindung von Digitalisierung und Commons .

Das kann ich leider genau so unterschreiben. Im Gegensatz zu Tensor bin ich noch Mitglied, aber längst nicht mehr aktiv. Wir streiten bei jeder Gelegenheit, statt Probleme im Gespräch zu lösen, mobben wir die Leute lieber weg.

Diese Partei hat mehrere Probleme. Eins davon ist der Umgang miteinander und die Diskussionskultur generell, ein weiteres das verzweifelte Festhalten daran, völlig unvereinbare Ideen irgendwie unter einen Hut zu bringen. Fürs erste muss der Wille da sein, fürs zweite Entscheidungen getroffen werden. Und beides sehe ich leider nicht mal in Ansätzen.

Programm haben wir, sogar ein ziemlich gutes. Jetzt brauchen wir noch eine Partei die es schafft es zu vertreten, ohne das Mitglieder es öffentlich untergraben und zerreden, sowie die Leute die dahinterstehen auf unsachlichste Art und Weise fertig machen.

Ich wünsche mir das diese Partei die Kurve kriegt … aber dafür müssen wir unsere Probleme angehen und sie lösen, statt immer weiter so zu tun als würden sie nicht existieren.

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Ich sehe das hier übrigens genau wie Fulleren und vermutlich ein Großteil der Partei. Ein weiterer Großteil findet die Strategie des BuVo vermutlich genau richtig. Wer die Mehrheit stellt weiß ich nicht, aber genau da liegt das Problem. Hier müssten wir Parteiweit ein paar grundlegende Fragen stellen … und uns notfalls trennen, wenn sich die Probleme nicht vereinbaren lassen.

Eine Abstimmung beim BPT oder noch besser eine Befragung aller Mitglieder wäre schön und sollte dabei rauskommen, dass die Mehrheit der Partei einen eher wirtschaftsliberalen Kurs möchte und weg von linker Politik will, dann ist das ok. Genauso ok ist es aber auch wenn die Partei sich für den linksgerichteten Kurs entscheidet. Im ersten Fall würde ich wohl meinen Hut nehmen und woanders weitermachen, aber auch das ist ok.

Es wäre vermutlich gesünder für die Partei sich in eine wirtschaftsliberale und eine eher linke Partei aufzuspalten, wenn dann beide in ihrem Bereich arbeiten können, als wenn wir uns weiterhin bei jeder Gelegenheit gegenseitig mobben und die Arbeit der Anderen blockieren. Ich will nicht 90% meiner gesamten Energie darauf verwenden gegen Parteikolleg*innen kämpfen zu müssen.


PS: Aussagen wie “nicht links, nicht rechts sondern vorn” bringen hier auch nichts. Sie tun einfach so als wäre das Problem gelöst, während es im Untergrund weiter brodelt.

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Zu erst einmal klasse, dass sich mal wieder ein paar Piraten an einer Diskussion beteiligen.
Finde ich gut, danke…

Ein Problem welches schon seit langem hätte angegangen werden müssen, aber es wird ja von einigen innerhalb der Partei immer negiert, dass wir sehr deutliche Probleme haben.

“man muss nur Politik machen” :face_with_raised_eyebrow:

Nein bringen uns wenig, aber ich verstehe trotzdem nicht, warum wir uns immer in “alte eindimensionale rechts-links Politik Spektren” drängen lassen?
Wir sind doch die, die Grenzen so 80er finden - Warum überwinden wir nicht auch Grenzen in unseren eigenen Köpfen?

Ich finde nicht dass ein BGE “nur” links ist, oder ein höherer Mindestlohn, oder ein stattliches Gesundheitswesen, oder die Abkehr vom reiner “der Markt wird es schon reglen” Wirtschaft.

Ich finde eine wachsende Globalisierung, ein neues Arbeitsbild, eine umfassende Digitalisierung machen andere Wege nötig.
Und dies ist nicht links oder rechts, sondern muss wieder wieder den Mensch in den Vordergrund setzen.

Übrigens, Abstimmungen auf Parteitagen zeigen eine sehr deutliche Linie wohin die Piratenpartei in den letzten Jahren gehen wollte,
Dies wurde leider immer wieder von einigen Wenigen lautstark als “nicht repräsentativ” :stuck_out_tongue_winking_eye: zerredet.
Dies würde wahrscheinlich auch mit einer “Richtungsabstimmung” passieren. :unamused:

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