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Wo seht ihr die Zielgruppe der Piratenpartei


#41

Nein, ich habe dich wohl nur bestätigt. Sehe es als Statement.


#42

@Fulleren mag mich korrigieren, aber die Frage habe ich als Aufruf zur Träumerei empfunden. Wenn wir jetzt anfangen würden die Wähler exakt zu beschreiben und in Klassen einordnen, dann sind wir wieder konkret unterwegs. Ohne Vision gibt es aus meiner Sicht aber keine Realpolitik, es sei denn, man spielt Fähnchen im Wind und irrt ziellos umher.

Also erst träumen und diese Träume dann stückweise real werden lassen.


#43

Die Zielgruppendiskussion an sich ist verfehlt. Man braucht keine Zielgruppen, sondern Ziele. In dem Punkt, bin ich kalt und arrogant und stimme dem Honk voll und ganz zu: Sie müssen auf rationalen, wissenschaftlich begründeten Fakten beruhen und nicht auf Ideologien.
Im Moment haben wir in dieser Partei viel zu wenige Leute, die sich an Fakten orientieren, dafür jede Menge Ideologen/Ideologien am Start, die mit Zähnen und Klauen ihre Pfründe/Ideen verteidigen; mit verkleistertem Blick auf die Fakten.
So wird das nix mit der Parteienfinanzierung (um mal ein Minimalziel zu nennen)


#44

Und sobald sie greifbar sind, kann man sie gern in ein Programm reinschreiben. Bis dahin sind sie hohles Geblubber.


#45

Sag das Google, Facebook oder auch der FDP. Ohne Ziele wird das alles nichts.


#46

In der Theorie…


#47

Das wollten wir mal reparieren, ihr erinnert euch? Und nicht gleich das ganze Staatswesen umwerfen.


#48

Da muss ich dir leider zustimmen. Die Frage ist nur, wer die Ideologen und wer die mit den Fakten sind…


#49

Ein Partei braucht eine Vorstellung davon, wer sie Wählen soll.
Davon hängt ab welche Politischen Themen man besetzen will, welche Diskussionen man führt und vor allem welche Themen und Diskussionen man nicht führt.
Oft hängt davon ab, welche Kandidaten man aufstellt welchen Programmanträgen man zustimmt.

Wer keine Zielgruppe hat, der wird auch von
keinem gewählt.


#50

Wenn du eine sichere Antwort auf diese Frage weißt, bist du einer aus der ersten Gruppe.


#51

Maschinensteuer hin oder her, die Automatisierung vernichtet Arbeitsplätze und steigert die Gewinne. Kommunal sieht es so aus: Gewerbesteuereinnahmen zugesichert in Art 28 GG sind so niedrig wie nie, der Bürger zahlt. Gewerbesteuer wird aber nach der Lohnsumme verteilt. Maschinen abgeschrieben, dadurch wird zusätzlich den Gewinn vor Ort reduziert. Dieser Produktivitätszuwachs ist dann Umwelt belastend und braucht mehr Strom. Zusätzlich verursacht er infrastrukturelle Schäden durch An und Abfahrt von Material und Produkten “just in Time”. Finanzieller Ausgleich ? Fehlanzeige, der Bürger zahlt.

Steuern fallen dort an wo das geld verdient wird, beim Verkauf. Oder auch nicht.

Und Parteienfinanzierung? Dann schau mal was allein die Mitglieder spenden könnten. 1000x 800 Euro = 800.000 Euro direkt von der Steuerschuld. Nur leider wissen viele das gar nicht oder aber , jetzt kommt das Steuerrecht sie können es nicht, weil sie nicht wissen wie viel an Steuerschuld nach aller Geltungmachung übrigbleibt.

Auf die paar Euros aus der Parteienfinanzierung des Staates könnte man so leicht verzichten, wäre eine Lösung wie z.B. ein verlässliches Computerprogramm, das es jedem ermöglicht seine Steuerschuld jederzeit exakt zu berechnen vorhanden.


#53

Das Problem ist doch, das bestimmte Leute aus allen “lagern” weiterhin an beschissenen, missverständlichen, veralteten und unpassenden Begriffen festhalten. Sowohl “Liberalismus”, “Links” als auch “Rechts”.

Und keiner hört auf damit, dem anderen seine Begriffe (die er im positiven SInne versteht) mit dem negativst möglichem runterzumachen - sei es das “Liberalismus” als rein Neoliberal gebrandmarkt wird, sei es das “Rechts/Konservativ” als Synonym für Nazi verwendet wird oder das “Links” immer nur als Stalinistische Unfreiheit interpretiert wird.

So lange wir das tun kommen wir nicht weiter - ich nehme mich da nicht aus, ich halte auch gerne allen den Spiegel vor.

Ansonsten kann ich an der Diskussion und den Zugriffszahlen sehen, das mein Artikel zur Thematik (von 2014) noch immer aktuell ist. Hmpf.


#54

Also die Zielgruppe ist der typische, piratige IT-Nerd! Ich
stelle mir den so vor:

“Dicklich, untersetzt aber wasserdicht, setzt er sich schon
morgens mit fettigen Haaren im Feinrip-Unterhemd
an seinen PC und spielt mordor war games.”


Im ernst: Ihr habt hier die falsche Reihenfolge! Zuerst brauchen
wir die Ziele - daraus ergibt sich dann die Zielgruppe ganz
automatisch.

Die Ziele leiten sich eigentlich automatisch aus den Grund-
sätzen und Grundmaximen einer Partei ab. Dazu muss man
natürlich politisch nachdenken und schlußfolgern …


#55

Echt jetzt im Jahre 10 der Piratenpartei hat sie noch keine Ziele?


#56

Doch, ein BGE. :roll_eyes:


#57

Hey, ich hab ne geile Idee… : Schaut doch mal in die verschiedenen Programme, wenn ihr wissen wollt, wlche Ziele die Piratenaprtei hat!


#58

Pass auf, als nächstes kommt es zu einem Thread, wo jemand um die Ecke kommt und sagt, der Name sei völlig blöd, man müsse sich umbenennen um erfolgreich zu sein und überhaupt :wink:


#59

Also ich bezieh mich mal auf das WP für die BTW2017:
Von jedem Dorf ein Hund (wer bei euch ist eigentlich aktiver Ultra? :D).
Im Großen und Ganzen scheinen ein paar Ziele erkennbar: Deutlich Wende beim Datenschutz hin zu “Datensouveränität”, klarer internationaler sowie humanistischer Ansatz bei vielen Themen (Migrations- und Flüchtlings- als auch bei der Bildungspolitik aber auch Außenpolitik), Bürgerbeteiligung, Nachhaltigkeit.
Naja, versuchtes Vollprogramm halt.
Mir fehlt die Kompetenz um nun zu allem was sagen zu können, aber hinsichtlich der Energiepolitik finde ich das fachlich etwas daneben. Allein die Tatsache das es nur um elektrische Energie geht, aber auch das völlige Fehlen des Wortes “Energieeffizienz” oder “Energiesparen” lässt auf wenig Tiefgang an der Stelle schließen.
Warum man sich nun für Photovoltaik und gegen Offshore-Windenergie entschieden hat, ist fachlich ebenfalls nicht nachvollziehbar. Nun gut, sei es wie es sei. Aber genau das ist halt m.m.n. das Risiko eines Vollprogramms: ohne Vollkompetenz kann da höchstens Mitelmaß bei rauskommen.


#60

Meines Erachtens ist unser Programm besser als die Programme aller anderen Parteien, zumindest, soweit ich sie gelesen habe, insbesondere, wenn man bei allen Parteien die Teile abzieht, die sie selbst schon nachweisbar ignoriert haben.

Da wir in der nahen Zukunft kaum Gefahr laufen, auf Bundesebene Regierungsarbeit leisten zu müssen, und außerdem ein Wahlprogramm kein Gesetzestext ist, bin ich der Meinung, dass unser Programm mehr als gut genug ist.
Klar geht es immer noch besser. Aber für mich ist entscheidend, ob andere ein besseres Programm haben oder nicht. Denn daran mache ich meine Wahlentscheidung fest.

Persönlich würde ich mir Sorgen machen, wenn ein Wahlprogramm perfekt wäre. Was sollte denn danach noch kommen?


#61

Aus Deiner völligen Inkompetenz solltest Du nicht schlußfolgern, die anderen hätten keine Ahnung.
Beispiele gefällig?

Woher kommt denn das “Energiesparen” und die “Energieeffiziens”?
Weil das Verbrennen von fossilen Energieträgern zu teuer wurde und Kriege um das Öl geführt wurden und werden.
Wenn die Erzeugung von Energie aber billiger ist als deren Effizienzsteigerung redet keiner mehr vom Efnergiesparen, da die Aufwendungen dafür schlicht zu teuer werden.
Dein Problem besteht darin, dass Du immer noch teure Kohle und Öl verbrennen willst. Das ist aber keine Zukunftsvision und erst recht keine Grund, andere, die weiter denken, zu kritisieren.

Das ist auch nur für Dich nicht nachvollziehbar, da Du immer noch von zentraler Energieerzeugung ausgehst, die dann hunderte und tausende Kilometer zum Verbraucher transportiert werden muß und monopolistische und oligopolistische Strukturen erzeugt und völlig unsicher ist.

Mittelmaß ist einzig Deine Art Dich zu informieren und andere für unfähig zu halten.