Wie viele Flüchtlinge wollen/können Piraten aufnehmen?

Teile der Welt gleiten ins Chaos, Afghanistan unter Taliban Herrschaft. Krieg im Yemen, Äthiopien gleitet in den Bürgerkrieg, Somalia weiterhin ein failed Staat. Mali = Militärputsch Diktatur die im Krieg gegen Islamisten ist. Libanon wird zum Failedstate mit Milizen Herrschaft (Hisbollah z.B.) usw und so weiter die Liste könnte noch länger werden. Iran und China sind Diktaturen wo Demokratisch gesinnte Menschen verfolgt werden und so weiter und so fort. Der Klimawandel wird es nicht besser machen.

Eigentlich hätten hier locker 100 Mio Menschen aus gutem Grund ein Asylrecht. Nach 2015 wurden aber die EU Grenzen dicht gemacht, Asyl wird immer seltener und restriktiver gewährt. Bis vor kurzem wurde sogar noch nach Afghanistan abgeschoben.

Da stellt sich die Frage: Was tun ?

Westlich Demokratische Militäreinsätze zum Demokratie Aufbau sind allesamt komplett gescheitert. Soll Europa in Zukunft bereit sein viele Millionen Menschen aufzunehmen und zu retten ? Oder müssen wir Piraten uns eingestehen das das unmöglich ist und den Zustrom begrenzen ?

Was denkt ihr dazu ?

  • Alle Flüchtlinge bedingungslos Aufnehmen. Asyl ist ein unverhandelbares Menschenrecht
  • Kontingent von 1 Mio im Jahr aufnehmen
  • Kontingent von 500K im Jahr aufnehmen
  • Kontingent von 100K oder weniger aufnehmen
  • Gar kein Asly mehr gewähren
  • Etwas anderes / Enthaltung

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Ich denke die Frage ist falsch gestellt.

  1. Es gibt bereits internationale Regelungen für Flüchtlinge. Den Nachbarländern von Kriegsgebieten und Naturkatastrophen wird einiges abverlangt.

  2. Asylrecht ist etwas ganz anderes und bezieht sich auf einzelne die politisch verfolgt werden.

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Das dürften im Falle der Taliban alle ehemaligen Polizei, Militärkräfte sein. Alle Lehrereinnen und Lehrer, alle Journalisten und Blogger, alle Atheisten, Schwule. Sowie alle die für ausländische NGOs und Organisationen gearbeitet haben.

Also sehr viele “einzelne” welche dort ganz real nun politisch / religiös verfolgt werden !

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Klare Antwort:

Die Lage in #Afghanistan macht uns fassungslos. Warnungen, Anträge im Bundestag, alles wurde beiseite gewischt. Jetzt sitzen die Menschen dort in der Falle. Wir wünschten, wir könnten mehr tun als zu sagen: Wenn Menschen flüchten können, sind sie hier willkommen. #Refugeeswelcome

Quelle: Piratenpartei NRW
Link: https://twitter.com/PiratenNRW/status/1427341874503823361/photo/1

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Ich habe nix gegen die Flüchtlinge. Ich habe nur was dagegen, wenn sich Flüchtlinge nicht an Regeln halten können.

Also Asyl, sprich: den Menschen in Not eine Erlaubnis zu geben, im Land zu bleiben, weil sie in ihrem Herkunftsland in Lebensgefahr sind, sollte immer möglich sein und auch ohne, dass die Flüchtlinge dafür sehr viel Geld bezahlen müssen.

Menschen in echter Not, sind froh, wenn sie auf einer Parkbank schlafen können, das heißt, denen muss keine Luxus - Container - Unterkunft geschenkt werden. Ein Aufenthalt in einem Land, in dem sie sicher leben können und nicht elendig untergehen, reicht völlig aus.

Aber als Dank dafür, sollten sich Asylanten auch an die Regeln im Land halten können. Sonst können sie ja dahin zurück, wo die hergekommen sind oder sich ein anderes Land suchen.

Zudem finde ich die Regelung mit dem Familiennachzug etwas blödsinnig. Das ist erstens ganz blöd, wenn Familien nur bessere Chancen haben, wenn sie getrennt fliehen und zweitens erweckt das den Eindruck, dass Asylanten ihre Familienmitglieder kontaktieren und erzählen, wie schön es hier sei und lassen sie auch kommen.

Abschiebungen wären gar nicht nötig, würde alles richtig klappen und die Asylanten sich wieder in ihre Heimat begeben, sobald ihre Gefahr vorbei ist. Die Realität ist aber oft die, dass viele Betrüger ins Land kommen.

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Ich denke es gibt da einen wichtigen Satz in unserem Grundgesetz den ich sehr mag, und der ist “die würde des Menschen ist unantastbar” da wir Hartz IV als Existenz minimum oder darunter festgelegt haben, müssen wir logischerweise flüchtende das selbe leben ermöglichen. Wenn wir ihnen auch Arbeit erlauben gibt es sogar die Möglichkeit das es sich finanziell für uns lohnt, aber das ist eigentlich gar nicht so wichtig, denn unantastbar heißt für mich das es unabhängig davon gelten muss wie sie sich verhalten.

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Prinzipiell richtig. Gegenfrage: Halten sich die Deutschen immer an die Regeln? Sollten “die Regeln” nicht für alle gleich gelten?
Ich würde nur an einer Stelle differenzieren: Für Schwerkriminelle (Betonung auf schwer!), die das Asylrecht missbrauchen, sollte auch Ausweisung ein Mittel der Wahl bleiben. Warum? Weil die, und bei weitem nicht nur durch AfD-Propaganda, das im “Volk” allzu verbreitete Feindbild “Ausländer” entscheidend mitprägen. Aufgrund dieses Bildes werden von der deutschen Bürokratie sehr gerne auch unbescholtene, integrationswillige oder sogar schon in Job und Umfeld gut integrierte Menschen ausgewiesen. Dazu braucht es nur ein paar deutschnational gesinnte Beamte, die “die Regeln” anwenden bzw. auch mal ordentlich verbiegen, wenn’s ihrer Gesinnung dient.

Die Mär, wie schön es in der “freien Welt” ist, erzählt die freie Welt doch viel wirkungsvoller selbst. Werbung, die unseren Lebensstil als den einzig wahren anpreist, funktioniert überall. Ich hab’ damals als Ossi auch neidvoll auf die tollen Dinge des Goldenen Westens geschaut.

…die sich dann zu den deutschen Betrügern gesellen. Allerdings haben die deutschen deutlich mehr Format und betrügen meistens sogar innerhalb “der Regeln” an deren Erstellung sie eifrig mitwirken. Tausche zur Minimierung des volkswirtschaftlichen Schadens einen Winterkorn gegen 1000 afrikanische Kleinkriminelle. Nur als Beispiel.

Von mir aus sei auch die Würde eines Straftäters unantastbar. Hinter Gitter gehört er trotzdem und das ganz unabhängig davon, ob deutsch oder nicht.

Den “unerlaubten Aufenthalt” in DE hingegen als Straftat zu deklarieren und daraus resultierend Abschiebehaft zu verhängen, ist in diesem Zusammenhang ein sehr guter Hinweis auf die Verlogenheit der “freien Welt”.

DDR-Bürger durften nicht 'raus - was keinen bundesdeutschen Bürokratenstempel hat, darf heute nicht 'rein. Wo ist der Unterschied? Und was sind das für Zäune an den Südgrenzen Europas?

“Die Würde des Menschen ist unantastbar.” Schönes Märchen.

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Man fragt sich, was dieser AfD-Beitrag hier soll.
Es ist schlichtweg verwerflich, in Not befindlichen Menschen zu unterstellen, sie würden sich nicht “an Regeln” halten.
Es ist kontinuierlicher AfD-Schrott, der hier im Forum verbreitet wird.

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Erst lesen, verstehen, denken, verfassen, checken und dann posten.

Wo unterstelle ich hier explizit allen Flüchtlingen, sie würden sich nicht an Regeln halten?
Es gibt vielleicht auch andere Menschen die sich nicht an Regeln halten können, wollen oder würden. Vielmehr meinte ich tatsächlich die extremen Fälle. Nur einen Deutschen oder einen Eingedeutschten bestraft man nach Deutschem Brauch. Andere Länder, andere Sitten.
Ausserdem kann ich mit meinen Augen einen Flüchtling nicht von einem ausländisch aussehenden Menschen unterscheiden und ich habe auch keine Ahnung, wie die Flüchtlinge überhaupt integriert werden, aber wenn ich zb Bilder von Messerstechenden Südafrikanern sehe, dann dürfe man hier nicht den Satz “die Würde des Menschens ist unantastbar” verwenden, da es für mich als abartige Tat gelten würde.

Andererseits sind vielleicht nicht die Flüchtlinge das Problem, sondern die Regierung.

Ich lese, verstehe, denke, verfasse, checke und lehne deswegen fremdenfeindliche Posts ab.

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Ich war ja lange nicht mehr hier und da weiß ich gleich wieder warum. Wobei das Problem eindeutig schon mit der ThemenEröffnung beginnt… Zum Inhalt: Die Alternative “Alle flüchtlinge Bedingungslos aufnehmen” gg, Kontingente ist halt reaktinäres Gewäsch, da dies kein realpolitischer Gegensatz ist. Leider erkennen das nicht alle, auch eher “mittig” orientierten Parteifreund*innen nicht, aber ich hab auch keine Lust mehr sowas stundenlang aufzuklären. “Den Zustrom begrenzen” - widerliches wording das nicht zufällig ist.
Meine Fresse. Tschüssi wieder.

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Dieses System findet hier seit Monaten statt und anstelle es zu unterbinden, wird es von der Moderation gefördert. Die Wahrheit muß unterbleiben, damit diese fremdenfeindlichen Posts im Piratenforum verbreitet werden können.

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Schade, dass die Frage “warum ausgerechnet Deutschland?” in der Diskussion um Aufnahme von Kriegsflüchtlingen seitens “der EU” so selten eine Rolle spielt.

Genau. Alles fremdenfeindlich, was Fragen stellt.
Populist!

Ist halt irrelevant.

Ja
und auch 10 vermeintliche User,
die stets fremdenfeindliche AfD-Posts in das Forum tragen,
spiegeln auch nicht ansatzweise die Position der Piratenpartei-Mitglieder.
Die Piratenpartei ist “weltoffen” und in diesem weltoffenen Umfeld ist es verpönt, die dämlichen AfD-Fragen zu stellen.

Fast alle in der Piratenpartei stellen da ganz andere Fragen und es kommt ihnen gar nicht in den Sinn solche fremdenfeindlichen Fragen zu stellen.

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Da wir uns meines Wissens neulich noch einig waren, dass der Großteil der Piratenpartei aus inaktiven Karteileichen besteht, kannst du das nicht wissen und ich bezweifle das durchaus.

Es ist nicht fremdenfeindlich zu fragen, welches Land außer Deutschland Flüchtlinge - vielleicht mit weniger Fluchtweg (daher sogar schneller und sicherer) - aufnehmen kann und warum das noch nicht passiert. Es ist sogar fremdenfreundlich.

ist eine völlig andere Frage als

Too little, too late.

Natürlich sind solche Phrasen ganz offensichtlich fremdenfeindlich und da helfen auch die gesamten grammatikalischen Spielereien nichts, denn der Kern ist immer fremdenfeindlich.

Nehmen wir jedoch jetzt mal exemplarisch ein weiteres Beispiel:

Es wird versucht eine fremdenfeindliche Aussage zu rechtfertigen,
die gerechtfertigt sein soll, da eine neue Behauptung nicht widerlegt werden kann?
Erstickt doch in fremdenfeindlichen Dreck, aber niemand, der im Piratenforum mitdiskutieren möchte, sollte dauernd über diesen fremdenfeindlichen Dreck stolpern müssen.

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Natürlich sind solche Anfeindungen ganz offensichtlich populistische Hassrede.

Was ist an meiner Frage, welche Länder Flüchtlinge aufnehmen können und warum sie es nicht tun, im Kern fremdenfeindlich?

Ah, jetzt auch Todeswünsche. Weiter so, mein Freund.