Was wünscht ihr euch vom neuen BuVo? / meine Kandidatur

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Der Bundesparteitag ist nicht mehr weit und ich habe mich mal wieder entschieden, für den Bundesvorstand als stellv. GenSek zu kandieren. Borys, der mein Nachfolger im BuVo war, hat seine Kandidatur als GenSek schon bekanntgegeben: https://wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2019.2/Kandidatur

Wählt ihn bitte zum GenSek, danke :wink:

Bevor ich aber etwas zu meinen Plänen erzähle, würde ich euch gerne von euch hören, was ihr vom nächsten Bundesvorstand erwartet. Können konkrete oder auch ganz allgemeine Dinge sein. Was sind die 3 dringendsten Probleme, die der Vorstand angehen sollte?

Wer noch für den Bundesvorstand kandidieren möchte, möge das bitte bald veröffentlichen oder wenigstens mir und anderen Kandidaten erstmal privat mitteilen. Ich würde gerne mit den möglichen Kollegen vorher reden, um Überraschungen nach der Wahl zu reduzieren und schon mal grob die zukünftige Zusammenarbeit zu besprechen. Ein Team zu bauen geht nicht in kurzer Zeit und ein BuVo muss eigentlich sofort arbeiten können. Das hat in meiner 1. Amtszeit zu lange gedauert und hat auch später nicht so wirklich funktioniert. Soweit ich das beurteilen kann, läuft das im aktuellen Vorstand schon besser.

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Mein Wunsch: Unaufgeregt Job weitermachen.

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  1. Partei sanieren (pshop, alte Wiki-Einträge, alter Serverkram)
  2. BEO erstellen
  3. Kontakt zu den EU-Parlamentariern (und evtl. Kommunalmandatsträgern) halten

In der Reihenfolge. Wenn ihr das gut macht, sind wir als Partei mit Patrick im Parlament auf einem guten Weg.

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Hallo Escap,
super, dass Du kandidieren willst, ich werde dich wählen.
Hier mal eine Skizze, was ich von einem guten Vorstand erwarte, erst mal etwas ins Unreine:

  • Der Vorstand ermöglicht den Basispiraten, aktiv zu werden und hilft ihnen dabei: mit Logistik (IT, Orga, evtl. Finanzen, Beratung)
  • Er empfindet sich als Service, nicht als Chefs.
  • Er bemüht sich um schlanke Verfahren mit möglichst wenig Bürokratie.
  • Er darf dafür Dankbarkeit und Unterstützung erwarten
  • Er greift Initiativen und Ideen von einzelnen Piraten oder Piratengruppen auf, diskutiert die mit denen und unterstützt die
  • Grundsätzlich reagiert er erst mal offen und erfreut auf Ideen, auch wenn es sich zeigt, dass man daran evtl. noch einiges ändern muss… darum bemüht er sich dann
  • Er motiviert weitere Aktivitäten, wobei das ein weites Feld ist wegen unterschiedlicher Neitungen und Begabungen. Das reicht von Zuarbeit (Öffentlichkeit, Verwaltung, IT, Arbeit in AGs und in den Grundsatzprogrammen, Diskussionen, Ideensammlung uvm)
  • Er hilft und pusht die Entwicklung von Strategien, denke dabei an Weiterentwicklung von Sebulinos Papier
  • Er überlegt mit anderen Piraten, wie Fortbildungen angeboten können. Die können reichen von DS-Schulungen über Politikseminare bis zu Kommunikationstrainings
  • Er organisiert Ansprechpartner, die beraten können, über das Forum hinaus. Z.B. Wordpress-Experte, den man bei individuellen speziellen Problemen fragen kann…
  • Er bemüht sich um Transparenz, v.a. für Neue

Das ist ziemlich viel, und ich finde, der jetzige Vorstand macht vieles sehr gut. Also, Du hast ja gefragt

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Das größte Problem ist mMn die schlechte innerparteiliche Kommunikation. Das hat Organisationstheoretische Gründe, technische Gründe und menschliche Gründe.
Die Piratenpartei ist dort am stärksten, wo sich eine “Community” aufbaut hat. Online funktioniert das bisher meistens nicht.
Auch innerparteiliche Bildung gehört zu dem Komplex unzureichende innerparteiliche Kommunikation.
Genau wie auch der Umgang miteinander.

Natürlich kommen wir dann auch zum Thema transparente Politik.
Das wiederbeleben von AGs.

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Gute Punkte, aber da fehlt es einfach an Leuten, die Dinge tun. Als Vorstand kann man das mit unseren begrenzen Ressourcen kaum beschleunigen, aber ich will es natürlich unterstützen und Aufgaben koordinieren.

Sag’ ich doch - Luft nach oben gibt’s aber immer.

Stimme ich zu 100% zu

Hallo EscaP,

viel Erfolg. Ihr solltet versuchen die Grundwerte der Partei in Einklang zu bringen. Hierzu ist auch das Wording entscheidend.

Wofür stehen Piraten?

Wie brauchen Antworten, die große Schichten der Bevölkerung erreichen, bzw. uns dort erst einmal sichtbar machen. Das muss nicht unbedingt über Appeasement-Politik passieren.

Gerechtigkeit ist selten extrem.

An der Stelle würde ich mir wünschen, dass wir v.a. einfache Lösungen bauen, die überhaupt im Ansatz das Potential haben, viele Menschen zu erreichen.

Bessere Umgangsformen entwickeln.

Erfolg = Unternehmenskultur * Zeit.

Viel Erfolg! Gruß @mydarkstar.

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Ich wünsche mir vom neuen BuVo, dass er nicht twittert die Piraten stehen ein ganzes Stück links der Linken. So geschehen vor ein paar Tagen.
Ich wünsche mir einen antikommunistischen BuVo.

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Ich wünsche mir einen BuVo, der faktenorientiert arbeitet.
Jedes per se ideologisch gesetztes “Pro” oder “Anti” würde dem mMn. widersprechen.

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Das ist nicht korrekt. Bitte keine Lügen verbreiten.

Schon an den letzten Beträgen ist zu erkennen, wo der Knackpunkt in der Partei liegt.
Ich denke strukturelle und thematische Arbeit kostet viel Mühe und Zeit, aber dies macht eben keinen Sinn, wenn die Partei innerlich zerstritten ist und dies nach außen verbreitet wird.

Also müsst es einen Vorstand geben, der hier bereit ist mal klare Grenzen zu ziehen und Querulanten auch nach außen so zu bezeichnen. Es gibt ein Programm, und dies sollte der Politikleitfaden sein.
Ein solches Vorgehen würde erst mal lautstarke Kritik hervorrufen, aber besser als jahrelangen Streit, der den Wähler abhält die Partei zu wählen.
Und nur Freunde würdest du dir damit auch nicht machen…

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Die spannenden Fragen dabei:

  1. Ab wann gilt man als Querulant?
  2. Wer definiert diese Grenze?

Schwierig…

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Natürlich ist das schwierig, aber es einfach bleiben zu lassen ist keine Lösung. Das ist genauso wie bei der Moderation eines Forums. Wir haben gesehen, was passiert, wenn man zu lange zuschaut.

Leider hat das Wiki bei meinen Versuchen gestreikt, meine Kandidatur einzutragen, aber ich werde planmäßig für stellv. GenSek und ggf. 2. stellv. GenSek kandidieren. Hier mal ein paar Statements zu meinen Zielen für den kommenden BuVo:

  • Der BuVo muss Probleme strukturiert angehen und auf eine Lösung hinarbeiten. Der BuVo kann nicht alles selbst lösen, aber er muss dafür sorgen, dass die notwendigen Strukturen, Tools und Ressourcen vorhanden sind.
  • Ohne regelmäßigen Austausch mit Basis und anderen Vorständen geht es nicht. Ich will im Vorstand daran arbeiten, das zuverlässiger hinzubekommen
  • Transparente und damit nachvollziehbare Vorstandsarbeit ist ein Muss. Der Vorstand sollte seine Arbeit zeitnah schriftlich dokumentieren.
  • Wir sollten mehr in Softwareentwicklung investieren. Wenn es ehrenamtlich nicht klappt, muss man auch mal Geld ausgeben.
  • Wir müssen endlich unsere Parteikommunikation aufräumen. Das ist zum großen Teil ein soziales Problem, aber wir müssen auch über Tools reden und Entscheidungen treffen. Redmine und Discourse sind schon offen für Untergliederungen, aber wir müssen mehr auf die Vorteile gemeinsamer Werkzeuge hinweisen.
  • Mehr Professionalität und mehr Spaß bei der Arbeit müssen sich nicht ausschließen :slight_smile:

Freue mich auf Anmerkungen und Kritik.

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Mir fehlt auch bei sehr vielen Dingen die Abwägung zwischen dem legitimen (partei)öffentlichen Interesse und den Persönlichkeitsrechten betroffener. Nicht jede Angelegenheit, die einen bestimmbaren Piraten betrifft sollte zum Staatsgeheimnis erklärt werden.

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Dem schließe ich mich vollumfänglich an. Gerade bei escap mache ich mir da allerdings wenig bis keine Sorgen.

Genau das! Wie sonst soll die Basis motiviert werden