Was muss die Partei jetzt tun um wieder erfolgreich zu werden?

Nicht wenn man ne politische Partei gegründet hat. Diese haben immer das Ziel Mandate zu erlangen…

Und was wird da drauf sein? :slight_smile:

Du hast es leider nicht verstanden :wink:
Angeblich ist das Islandprogramm DIE Lösung. Hessen haben das seit 2015 als Grundsatzprogramm. Das Wahlprogramm hat einen deutlichen Schwerpunkt auf Grundrechte und ist ohnehin mehr als knapp (Ja, auch BGE und umlagefinanzierter ÖPNV ist drin, aber das ist echt ein Bruchteil). Aber natürlich weiss man in gewissen Parteikreisen schon, dass es am linksaußen Programm lag :-/

Aber um noch mal was Konstruktives zu schreiben:
Statt intern das Programm zu kritisieren, da war gefühlt unter jedem zweiten positiven Post über Piraten ein Negativkommentar eines Parteimitglieds, schreibt Anträge.
Schaut euch an, was noch an Strukturen da ist, und was gerettet werden kann. Die wenigen Aktiven in Hessen haben getan was sie konnten, da kann man nur danken, verglichen mit anderen Parteien hat hier allerdings quasi kein Wahlkampf stattgefunden.

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seufz
Ja das ist konstruktiv, insbesondere da anschließend Worte fallen wie “angeblich” oder der Bezug zum “Schuldigen”, dem Linksaußen-Programm. Du wertest sofort ab, eigentlich ein Grund diese Diskussion hier zu beenden, da ich wenig bis keine Chancen sehe, dass Du Dir das mal abgewöhnen könntest.

Oder in deutlich ausgedrückt: “Du lässt ja nicht mal Variationen in Denkprozessen zu, Du möchtest dass man Deiner Argumentation sofort und ohne denken folgt.” Ja das kann man machen …

Wo also soll die Diskussion stattfinden? Auf welcher Basis? Du raffst es ja nicht mal den Dreh hinzubekommen, dass ein verschwurbeltes Konkretprogramm unter Umständen daran liegt, dass keiner mehr mitmachen will? Alternativ sind es solche Streitbojen wie Du, die auf ihrem Gedanken beharren wollen und eben keinerlei anderen Gedanken zulassen. Diese Welt verändert sich fast täglich und Du willst jede nur denkbare Eventualität gleich mit in das Programm zerren. Du willst Ein-Eindeutigkeiten beschreiben, die aber am nächsten Tag so in ihrer Form keine Gültigkeit mehr besitzen. Du möchtest mit Deiner Art das “denken” verhindern. Du möchtest erreichen, dass man sich sklavisch an das Programm hält, ohne Wenn und Aber.
Weißt Du woher ich solch Verhalten kenne? Aus Schulen und Universitäten, aus denen dann so Leute hervor kommen die “Mein Professor hat aber gesagt” rezitieren und trotzdem nicht begriffen haben, was sie damit sagen. Denn einen eigenen Wortlaut findet man nicht, da nachplappern ja gelehrt wird und auch am besten benotet.

Inzwischen ists mir echt zu blöd …

Okay, ich hatte das vorhin geschrieben, aber nicht abgesendet, ich erzähl mal was über Hessen
Es gab, aus Gründen, auf einem Parteitag in Hessen einen Antrag nicht an der Wahl teilzunehmen, der wurde empört abgelehnt. Es meldeten sich gut 20 Leute, die am Wahlprogramm mitarbeiten wollten. Gereicht hats dann bei etwas über 10 um sich in ein foodle einzutragen. Bei den Telkos waren wir dann eher zu viert und ich bin nur Freibeuter. Zweimal habe ich mir die Mühe gemacht mich wirklich intensiv vorzubereiten, man wollte aber lieber erst mal das alte Programm durchgehen, insofern hat sich da wenig geändert. Ähnliches beim Wahlprüfsteinen, Wahlomat, da waren wir ebenfalls nur zu fünft mit Hilfe aus Niedersachsen. Ab September wurde es dann sehr schwierig, denn Michael hat sehr viel angestoßen und Infos auch noch mal aus der exklusiven Telegram-Gruppe, in der sich die hessischen Piraten organisieren, getragen. Er fehlt nicht nur als Freund, er hat auch wirklich viel gemacht (Ohne ihn, hätte ich die Plakatkampagne mit #suess gar nicht mitbekommen. Abwenden konnte ich das nicht mehr, aber wenigstens mit modernem Logo, Kampagnenspruch und Hintspruch (traue keinem Plakat) versehen, meine Alternativentwürfe wurden abgelehnt, man habe sich ja auf suess geeinigt und sind nur in Kassel bestellt worden.
Redaktionskonferenzen waren schlecht bis nicht besucht, da hätten die Kandidaten teilnehmen sollen. Werbespot und Co gab es nicht, wurde außerhalb der Vorstandsitzungen und vermutlich telegram auch nicht wirklich nachgehakt. Plakatiert wurde imho nur sehr partiell in Offenbach, Marburg, Kassel und Waldeck Frankenberg, vermutlich Schwalm Eder und irgendwo im Taunus,das hab ich aber nur über twitter mitbekommen. In FFM wurde wohl geflyert. Infostände waren nur in wenigen Städten, hier vor Ort zB kein einziger, obwohl hier Listenplatz 2 wohnt, der auch gleichzeitig Direktkandidat war. (Fairerweise muss man sagen, er hatte schon angekündigt keinen Wahlkampf zu machen, ist aber trotzdem gewählt worden). Auch hier vor Ort wird nur über telegram kommuniziert, sprich, von außen sind Piraten unsichtbar, selbst für Helfer, ich bin davon mittlerweile müde.

Tatsächlich habe ich mittlerweile einfach keine Lust mehr mich mit einem Haufen unsympathischer Menschen zu umgeben, die die Arbeit ihrer Kollegen als “verschwurbelten Kram” bezeichnen, vermutlich ohne ihn vorher gelesen zu haben. Und keine Sorge - ich bin weg, Du kannst Dich also ganz ohne Störung weiter lamentieren

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Da wird es Vorschläge vom Bund, aber eventuell auch welche vom Land geben, sofern man sich nicht einigen kann.
Das Orgateam, an dem jeder mitmachen kann, wird das dann entscheiden.
Dann wird abgefragt, wer wo welche Plakate aufhängen möchte.
Die Lücken versuchen wir dann zu schließen.
Wobei es eher ein Käse mit Löchern sein wird.
Die Teams entscheiden dann, welche Plakate sie in welcher Anzahl aufhängen möchten.
Das kann dann schonmal eine 4stellige Anzahl sein, die einer entscheidet, sofern das “Team” einer ist. Sind es 2 entscheiden 2.
Am Ende wird aber jeder die Plakate hängen, die er für die oder das Beste hält.
Gibt es nur unbrauchbare Plakate, wird halt nichts aufgehängt, oder die Plakate von der Bayern-Wahl oder Plakate, die jemand sponsort.
Zumindest Affichen-Plakate sind ja sehr preiswert und immer mehr Gemeinden stellen Plakatwände zur Verfügung.

Die primäre Aufgabe des neuen Bundesvorstandes wird darin liegen, die Landesverbände zu koordinieren, um flächendeckend einen Wahlkampf führen zu können.
Der Bund war nunmal verantwortlich, dass einige LVs im Bundestagswahlkampf nicht mitgemacht haben.
Auf Landesebene versuchen wir halt auch die Lücken zu schließen, um mindestens unsere 0,5% zu erreichen. Es gibt für uns sachliche Gründe, warum, wie, welche Plakate aufgehängt werden sollten und warum nur ein flächendeckender Wahlkampf erfolgreich sein kann.
Da wo wir nicht sind, verschenken wir Stimmen. Wir müssen nur viele Menschen erreichen.
Über den Einsatz der Mittel kann man diskutieren, am Ende wird es aber ein guter Mix aus verschiedenen Aktivitäten sein, wobei Bewährtes fortgesetzt und Neues ausprobiert werden muß.

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Gut, für andere ist das ein Anfang um verstehen zu können, für mich ist das alles nichts neues. Ich kenne die Probleme, habe im Moment aber auch keine Lösung parat. Nur mache mich und andere nicht dafür verantwortlich.

Der Unterschied zwischen uns beiden ist, Du bist nicht bereit Dinge mal gänzlich anders zu durchdenken. Ansonsten hättest Du @jona_bab gefragt(!), wie er denn zu so einer Aussage kommt, wie seine Sichtweise ist, welches seine Begründung diesbezüglich ist. Du hast es vorgezogen gleich drauf zu kloppen. Wundere Dich also nicht, wenn Du allein da stehst und eben keine Hilfe bekommst. Aber besser noch, Du machst “andere” dafür verantwortlich. #FindeDenFehler

Das ist wieder typisch. “Ich habe mein Spielzeug nicht bekommen … mimimi”. Das einzige was Leute wie Du nicht vertragen sind Gegenworte. Und wenn Du mal selbst darüber nachdenkst, Hessen hat es 2015 vorgemacht, dass das Island-Programm übernommen werden kann. Was führte denn damals zu dieser Entscheidung? hast Du da mal $Leute befragt oder warst Du von Anfang an dagegen und hast bis heute Deine Meinung nicht geändert?

Merkste jetzt selbst, dass Du Dir selbst im Wege stehst?

Der neue BuVo könnte diese Arbeit auch mal delegieren. Ich meine, es gibt ja Verantwortliche für den EU-Wahlkampf, oder? Also vom BuVo ernannte Verantwortliche. Denn wozu braucht es dann “Verantwortliche”, wenn sie gar nicht Verantwortlich sind?! ;o)

Ach!
Du hast doch schon die komplett kaputten Strukturen darauf zurück geführt, dass da ein verschwurbeltes Wahlprogramm wäre? Hast Du es denn gelesen? Welche Stellen genau sind zu verschwurbelt? Warum kam darauf keine Kritik als das Programm zur Diskussion stand? (In Hessen sind die Fristen extra so lang, damit man noch was ändern kann)

Dass Hessen das Islandprogramm angenommen hat, war aus ähnlichen Gründen wie hier angeführt, ganz offensichtlich war das aber nicht der heilige Gral, aber natürlich kann man das auf den Bund ausweiten. Die Hoffnung stirbt zuletzt :wink:
Und bei jedem Wahlprüfstein geht dann der interne Krieg los, weil es da um konkrete Positionen geht, oder man beteiligt sich einfach nicht mehr.
Kann man auch machen - ist weniger Arbeit und wird somit der Mehrzahl der Piraten gefallen.

Ihr solltet euch eher wundern, warum euch keiner mehr hilft. Und jetzt nicht rumranten, ich würde für die Themen nicht brennen…es macht halt faktisch keinen Unterschied ob ich mit oder ohne Piraten daran arbeite :wink:
Die Hessenwahl hat wieder sehr deutlich gezeigt, dass Menschen keine Sacharbeit sondern ein Image wählen. Die SPD hat hier im Landtag gar nicht so schlechte Oppositionsarbeit gemacht, vollkommen egal, (und nach der gestrigen Stadtverordnetenversammlung mit einem Auftreten was an Arroganz kaum zu toppen war, auch zurecht) und haben eine mächtige Klatsche gekriegt. Die Grünen regieren hier vor Ort mit der SPD durch, haben auf Landesebene nicht nur den Hessentrojaner durchgewunken und ein vollkommen unzureichendes IFG, im NSU-Ausschuss Bouffier gestützt, auch den Flughafenausbau haben sie gefördert und sie klagen gegen Fahrverbote. Nichtsdestotrotz haben sie das Image der Weltoffenheit, Liberalität, Vernunft. Moderat Links.
Image haben die Piraten ein schlechtes. Ich hätte mir während der Wahlkampfzeit bei so manchem einfach gewünscht, er liesse twitter einfach mal ruhen, speziell bei der politischen Geschäftsführerin. Das Auftreten ist derart divers, dass man als Wähler nicht einschätzen kann was man da wählt. Dieses Einthemen-Ding funktioniert als NGO. Selbst aus der Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung kann ich Dir sagen, dass Kernthemen dort nur ein Bruchteil ausmachen, Mandatsträger aber nunmal eben in allen anderen Fragen mitentscheiden müssen.
Da hilft ein Programm als Richtlinie halt gewaltig.

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Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass die meisten Piraten das Ganze als Spiel und Selbstverwirklichung, Socialising und so weiter verstehen. Wir sind Piraten, die Guten, das reicht.
Reicht halt nicht.

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Du beantwortest es wenige Zeilen später mit:

Soll ich Dir was sagen? Ach ich lass Dich antworten:

Und nun übersetze ich das mal:

Du verwechselst Strukturen mit Wahlprogramm, lässt Dich von einem “internen Krieg” abschrecken, den es eigentlich nicht gibt, sonst würdest Du nicht “meckern”, dass Du allein arbeiten müsstest (oder mit zu wenigen Leuten). Am Ende stellst Du fest, dass Du lieber in festgezurrten Blöcken denkst, ohne Dich je den Stellschrauben zu widmen. Viel lieber trägst Du den Felsen ab und ersetzt ihn durch einen neuen.

Ein Satz den ich immer wieder sehr bemerkenswert finde. Dir fällt die Art und Weise der Formulierung auf? Mir auf jeden Fall und eigentlich ist das immer ein Grund für mich Kopfschüttelnd auf dem Absatz kehrt zu machen und Wortlos zu gehen. Jedoch hast Du noch etwas interessantes hinterher gebracht:

Ach?! Also ist es ja doch angekommen, dass die Menschen “da draußen” das Wahlprogramm gar nicht interessiert?! Die sind wirklich so doof und wählen nur nach Image?! Boah ey, geht ja mal gar nicht! Dabei geben sich die Piraten ja immer wieder solch eine Mühe, um ein Wahlprogramm zu erstellen, sie streiten Nächtelang deswegen herum, designen Wahlplakate durchaus mit Intelligenz und Pfiff und das alles nutzt immer noch nichts? Du/Ihr argumentiert danach immer und immer wieder, dass man sich dann noch mehr Mühe machen müsse und noch mehr Gedanken und Ideen investieren müsse, um irgendwann den erhofften Erfolg zu haben.

Was denkst Du weswegen ich die Antwort von @jona_bab so faszinierend fand?! Du hast Dir darum nicht mal im Ansatz GEDANKEN(!!) gemacht, Du hast gleich abgelehnt und auf die viele, viele und wegen des erreichten Wahlergebnisses unnütze Arbeit verwiesen. Ich fand es interessant, da er mir ein Argument lieferte: “War wäre wenn, wir ein Wahlprogramm hätten das auf ein A4 Blatt passte?”. Ja natürlich sind das da nur Floskeln, verflixt noch eins, aber wer mehr wissen möchte, nun der kann auch gern die erweiterten Ergänzungen erhalten.

Du stellst doch selbst fest, dass konkretes nicht interessiert! Du hasst den Flughafen, andere lieben ihn. Ja und? Wo ist das Problem? Wahlprüfsteine sind wichtig, ja natürlich. Für Recherchen in den Medien, für den Wahlomaten. Aber sonst?

Die Piraten haben an zwei entscheidenden Stellen ihre Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit eingebüßt:

  1. Beim Programm BPT in Bochum
  2. Mit der Ex-NRW-Piraten-Fraktion, die kurz nach Einzug in den Landtag NRW für die Diätenerhöhung stimmte

Der Programm BPT war mit rund 700 Programmanträgen gestartet. Die Erwartungen waren riesig, nicht erfüllbar, herausgekommen sind, wenn ich mich recht erinnere, 35 Anträge die abgestimmt worden sind. Woraufhin sich alle auf Neumarkt dann konzentrierten und von außerhalb der Piraten darauf hofften, man hätte aus dem Bochumer BPT gelernt. Nichts dergleichen passierte.

Die Entscheidung für die Diätenerhöhung war dann der abschließende Sargnagel, der uns bei den Bürgern jede noch so kleine Sympathie gekostet hat. Gleichlautende Meinung auf der Straße war: “Wie jetzt, Ihr wolltet ändern und das erste was ihr macht, ihr gebt Euch mehr Geld? Ihr wolltest ja nur an die Geldtöpfe, ihr seid nicht besser als die alten Parteien”.

Aber wir brauchen doch ein Vollprogramm!
Schwachsinn, das brauchen wir nicht. Das einzige was wir benötigen sind klare Worte, endlich mehr Ehrlichkeit und den Willen die anderen vor uns her zu treiben.

Was passiert aber? Ich muss immer und immer wieder simpelste Dinge erklären (ich sage immer im Urschleim beginnen), die mit etwas mehr Wissen, Lebenserfahrung, Willen zum lernen, Willen zum denken, eigentlich als Grundstock zum Argumentieren vorhanden sein müssten. Leider ist da in den meisten Fällen eher gähnende Leere.

“Ein-Themen-Ding” … eigentlich ist jetzt der Zeitpunkt gekommen Dir nichts mehr zu erklären, Du kapierst es ja eh nicht.

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Meine Güte, was für ein gequirlter Kram. Nach dem Lesen denke ich auch 0,2% wären noch zu viel, was natürlich gemein ist, da in Hessen durchaus von ein paar Wenigen auch gute Sacharbeit gelaufen ist und es auch noch eine Handvoll sympathischer Piraten gibt.
Ich hänge hier noch die Plakate ab, die ich aufgehangen habe, obwohl mir das ja nun eigentlich scheissegal sein könnte und wünsche euch viel Glück

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Das selbe könntest du auch der SPD vorwerfen - die Ein-Gruppen-Partei für die “Arbeiterbewegung”. Eine Gruppe bzw. ein Thema reicht wenn es gigantisch groß ist. Die Digitalisierung ist (derzeit) um ein vielfaches größer als die “Globale Erwärmung” oder die “internationale Arbeiterbewegung”. Wenn 2028 der erste Mensch auf dem Mars landet wird er wahrscheinlich mit dem Netz verbunden sein. Interplanetare Reisen sind überhaupt nur mit dem Internet vorstellbar, da sonst der rießige “Lagerkoller” in den Raumschiffen nicht bewältigt werden kann. Eine Crew kann kein ganzes Jahr völlig abgeschirmt von der Außenwelt reißen - das Internet ist notwendig um Raumisolationen zu verhindern und zu überwinden, sei es das Weltall oder die Landbevölkerung der dritten Welt.

Zitat: “Die Demokratie in ihrer gegenwärtigen Form kann die Verschmelzung von Biotechnologie und Informationstechnologie nicht überleben. Sie wird sich entweder radikal neu erfinden müssen, oder die Menschen werden künftig in “digitalen Diktaturen” leben.
Yuval Noah Harrari, S.104 (1. dt. Auflage, 2018)

Die Piraten können die Erfinder dieser neuen Demokratie sein oder diese anstoßen.

Die Digitalisierung, und die mit ihr verbundenen Themen, wie Robotisierung, KI, Biotechnologie, 3D-Druck, Industrie 4.0, Internet der Dinge etc., ist nicht irgendein Ökothema, es ist DAS Thema (nicht DAS Auto oder die PARTEI :wink:)des 21. Jahrhunderts.

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Manchmal hilft ein Blick in andere Parteiprogramme :wink: Das Thema haben alle anderen mittlerweile auch auf dem Schirm und leider (für Piraten) sind auch nicht wenige Expiraten, die sich damit auskennen mittlerweile in den anderen Parteien gelandet. Man mag finden, dass Piraten das besser machen könnten, mir fehlt diesbezüglich aber die Sacharbeit.
Der Weltraumaufzug im EU-Programm hat übrigens zu sehr kontroversen Diskussionen geführt, die meisten Befürworter sind nicht mehr dabei

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Es ist aber nicht ihr Fokus…
Die Grünen - Öko-Fokus
CDU - Christlich-liberaler Fokus
CSU - Christlich-konservativer Fokus
AfD - Populismus-Fokus und Protest, ohne Alternative
SPD - Gewerkschaften-Fokus
Linke - Arbeiterbewegung-Fokus und Kulturförder-Fokus
PIRATEN - Fokus DIGTITALISIERUNG

In der Theorie, ja.

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Ja, ich bin ein Theoretiker (solange ich nicht als Verschwörungstheoretiker bezeichnet werde…) :wink: Leider, weniger Pragmatiker. Es ist nicht hunderprozentig alltagsnah und umsetzbar, was ich von mir gebe. Aber die Richtung/der Fokus bzw. das Ziel der Piraten sollte klar sein - den Prozess der Digitalisierung im Sinne einer liberalen Demokratie vorranzutreiben und mitzugestalten.

Dazu gehört:

  • E-Democracy kritisch zu hinterfragen und dennoch vorranzutreiben.
  • E-Administration und E-Government, kritsch zu hinterfragen und dennoch vorranzutreiben.
  • E-Vote, kritisch zu hinterfragen und dennoch vorranzutreiben.
  • E-Paricipation kritsch zu hinterfragen und dennoch vorranzutreiben.
  • E-Security kritisch zu hinterfragen
  • Cyber-Security kritisch zu hinterfragen
  • E-Capitalism kritisch zu hinterfragen
  • Share-Economy, kritisch zu hinterfragen und vorranzutreiben.
  • E-Banking und Block Chaining, kritisch zu hinterfragen und vorranzutreiben
  • E-War, kritisch zu hinterfragen
  • E-Mobility, kritsch zu hinterfragen und vorranzutreiben
  • Energietechnologie, kritisch zu hinterfragen und vorranzutreiben
  • Biotechnologie, kritisch zu hinterfragen und vorranzutreiben
  • Geoengineering, kritisch zu hinterfragen und vorranzutreiben.

Nicht dazu gehört:

  • zu stagnieren
  • alles zu hinterfragen
  • sich gegenseitig Vorwürfe zu machen
  • Resignation
  • bloße Ablehnung von Neuem
  • bloße Gruppeninteressen

Seit wann denn das?

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Die Begriff ist etwas unglücklich gewählt. Die ursprüngliche Zielgruppe der SPD sind Arbeiter, Angestelle bzw. Arbeitnehmer und weniger der Arbeitgeber. Sie sind die Partei der Arbeitsplatzbeschaffung und Arbeitsplatzerhaltung, sowie des sozialen Ausgleichs im Falle einer Arbeitslosigkeit. Sie sind auf jeden Fall ziemlich eng verknüpft mit dem Begriff der “Arbeit”. Ich kann das auch falsch sehen.

Allerdings (und das ist der Schlüssel zur derzeitigen Unzufriedenheit der Bürger mit der SPD) fördert die SPD durch den Knackpunkt der Arbeitsplatzerhaltung, Industriezweige (somit Arbeitgeber), welche nicht unbedingt zukunftsträchtig sind. Zudem verhindert die SPD Reformen, welche das Sozialsystem unabhängiger von der Arbeit (Steuern statt Beiträge) machen. Vielmehr werden Arbeitsplatzbeschaffungsprogramme (“Hartz IV-Reform”) gefördert, welche den Arbeitslosen schnellst möglich wieder in Arbeit bringen, EGAL welcher.

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Jetzt mal im Ernst. Antrag nicht verstanden?

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 2. Oktober 2018

Auch auf der Erde schlagen wir ein neues Kapitel auf und bauen in Bayern eine 400 Meter lange Teststrecke für das innovative Transportsystem Hyperloop. Das Hyperloop-Team der TU München hat sich bereits dreimal gegen starke internationale Konkurrenz durchgesetzt, hält aktuell mit 467 Stundenkilometern den Weltrekord. Wir geben unseren Forschern die Chance, diese globale Spitzen-Stellung weiter auszubauen und ein besonders umweltfreundliches Transportsystem zu entwickeln, von dem künftige Generationen profitieren werden.“
https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-2-oktober-2018/