Was muss die Partei jetzt tun um wieder erfolgreich zu werden?

Da frage ich mich doch wie das Sprichwort “Schuster bleib bei Deinen Leisten” jemals entstehen konnte?!

Das ist genau jene Art, die uns nun wo genau weiter bringt?! Nur wir besitzen mehr als wir uns selbst zugestehen. Nur leider geht das im “Es ist zwar alles schon gesagt, nur noch nicht von mir” unter.

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Ich bemühe mich ja täglich #Dinge aus der Piratenpartei nach aussen zu tragen…es ist schwer etwas zu finden und noch schwerer ist es etwas zu den angeblichen Kernthemen zu finden. Ich würde gerne öfter was zum Internet z.B. machen aber da muss ich dann immer einen Artikel aus heisse-online oder von netzpolitik.org oder sonstwoher posten. Insofern fällt es mit schwer das mit den Kernthemen ernst zu nehmen. der facebok account Ludwigshafen sammelt und verbreitet regelmässig Artikel fast nur zu Netzpolitik. Da ist so gut wie kein Piratenbeitrag dabei. Das ganze Jahr über nicht.

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Weil wir mittlerweile einfach zu irrelevant sind (0,4%…) und auch nicht durch die Neuheit punkten können wie noch vor Anfang dieses Jahrzehnts.
Deshalb führt kein Weg daran vorbei zu provozieren und durch eigene Aktionen Aufmerksamkeit zu generieren. Eine PM in der wir zu etwas Stellung nehmen funktioniert nur noch in den seltensten Fällen (von kommunaler Ebene mal abgesehen, aber da haben wir in der Fläche keine Substanz).

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Das Konzept der “Liquid Democracy” reaktivieren, großer Ausbau der Social Media Channels, kreative Werbeaktionen (siehe Maskottchen), einfache Heranführung an die Tools der Piraten, Klärung des Sozialmodells (Gesundheitssystem, BGE) und der Wirtschaftspolitik (Share Economy bzw. Flow Economy), Zielplanung (Setzung ambitionierter Ziele), Entwicklung kommunaler, digitaler Administration im einheitlichen Piratenstil, Vereinheitlichung und Verknüpfung der einzelnen Plattformen der Piraten etc.

Motivation und Anregung für die Wichtigkeit von Zielen, Visionen und Konzepten:

An kleinen Dingen muss man sich nicht stoßen, wenn man zu großen auf dem Weg ist.. Friedrich Schiller

Wenn du merkst, dass du deine Ziele nicht erreichen kannst, dann passe nicht die Ziele an, passe die Maßnahmen an. Konfuzius

Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden. Herrmann Hesse

https://www.haushaltssteuerung.de/zitate-haushaltsreden-ziele-zielerreichung.html

Das ist aber eng mit den Überzeugungen der Piraten verbunden. BGE und kostenloser ÖPNV kommt verdammt gut bei jungen Leuten an. Den Leuten muss klar gemacht werden, dass ein BGE und kostenloser ÖPNV mehr Nutzen bringt, als Kosten verursacht. Auch wenn der Nutzen nicht gleich ín Zahlen messbar ist, würden diese Konzepte die Gesellschaft enorm vorranbringen. Ich würde diese Konzepte auf keinen Fall absägen. Dann sägt man an dem Ast, auf dem man sitzt.

Es können vielleicht die Maßnahmen geändert werden diese Ziele zu verwirklichen. z.B. könnte ins Grundsatzprogramm geschrieben werden das BGE einzuführen, während in den Wahlprogrammen mit diesem Konzept flexibel umgegangen wird. Das läuft doch aber bestimmt schon so.

Desweiteren könnten eventuell Qualifikationen an die Kandidaten gestellt werden. z.B. dass ein PIratenseminar bzw. Lehrgang bzw. Online-Tutorium für digitale Konzepte besucht werden muss etc. So wird sichergestellt, dass alle Piratenkandidaten ein ähnliches Kompetenzniveau an den Tag legen die Konzepte einer digitalen Administration und einer digitalen Demokratie umzusetzen.

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Ja. Das fordern wir seit Jahren, aber die Mehrheit will das nicht. Einfach mehr weltfremdes Programm draufwerfen und alles wird gut…

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Du bist da sicher nicht der einzige, der da regelmäßig verzweifelt. Wir bekommen es aktuell ja nicht mal mehr hin unsere Social-Media-Kanäle vernünftig zu bespielen und mit Inhalten zu füllen. Aber man ruft nach einer funktionierenden ÖA. Ja findet den Fehler …

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Unsinn, wir besitzen gar nichts!

Der Wähler denkt pragmatischer, als Du Dir das vorstellst:

Er hat noch keinen Breitbandanschluss?
Bekommt er den auch nur einen Tag früher, wenn er die Piratenpartei wählt?

Er will ein Grundeinkommen?
Indem er Piraten wählt oder eine BGE- Partei?

Er wünscht sich einen auskömmlichen Lohn, bezahlbaren Wohnraum, eine lebenswerte Altersversorgung!
Indem er Piraten wählt?

Oder doch nicht besser AfD, Linke oder Grüne?
Wir sind doch nicht einmal in der Lage, die Schizophrenie dieser Parteien hinsichtlich deren Programm und dem politischen Agieren unter die Leute zu bringen!

Es sind nicht unsere Themen, die falsch sind, es fehlen uns schlichtweg die Mittel! Und damit meine ich die finanziellen erst an allerletzter Stelle,

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… also mehr als Du denkst …

(Ich werde mich nicht in eine Situation begeben, die man gemeinhin als “Kopf in den Sand stecken” bezeichnet. Wer das tut knirscht morgen mit den Zähnen - Punkt-Ende!)

Ach? Ist das so? Du meinst mit Millionen an Budget würde es besser? Wohl eher nicht, es würde nur schlimmer werden. Piraten können ja nicht mal mit dem was sie haben Haushalten. Hier meine ich nicht Finanzen, hier meine ich Ideen!

Stichworte: Label, labeln

Wieso nicht einfache Tutorials, wie das Internet genutzt werden kann und wie Tools, z.B. Bürgerbeteiligungsplattform, doing yourself einfach programmiert bzw. erstellt und unter die Leute gebracht werden können. Solche Videos gibt es sicher schon, sie können jedoch mit einem Label der Piraten, die Partei vorranbringen.

Einfach nach dem Prinzip:
“Wo ich einmal kaufe und zufrieden bin, kaufe ich wieder”, umgedeutet ihn
Was ich einmal nutze und was mich zufrieden stellt, wähle ich wieder,

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** einfach programmiert bzw. erstellt und unter die Leute

Diese Idee war einmal gut, heute ist sie verbraucht:

netzpolitik.org bedarf keiner Piratenpartei, der CCC braucht nicht einmal Politik :wink:

Jede Netzlobby ist weitaus effektiver, wenn sie nicht parteigebunden agiert. Und verfügt schon deshalb über ein Vielfaches an Reichweite, weil sie aus Kreisen vieler Parteien transportiert wird.

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Ja, die Tutorials müssen ja nicht unbedingt das Niveau von netzpolitik.org und CCC haben, hauptsache die Piratenpartei labelt etwas Konkretes, das in der Alltagswelt potenzieller Wähler umgesetzt werden kann. Meiner Meinung reicht es nicht bloß Positionen und politische Inhalte zu posten. Tools und Tutorials wären so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal.

Ich fände so etwas wie ein Bürgerbeteiligungsbausatz interessant. Das Erstellen einer Bürgerbeteiligungsplattform durch kleine Häppchen leicht gemacht etc. (Die Idee kam mir durch die Bausätze in Zeitschrifen, die über mehrere Ausgaben hinweg liefen).

Es könnte jetzt zur Weihnachtszeit eine Art Adventskalender mit Tutorials bzw. Skripten für die digitale Tools zusammengestellt werden und jeden Tag auf den Social Media Kanälen gepostet werden.

Nein, nicht schon wieder die Liquid-Democracy-Ideologie. Einfache Online-Abstimmungen. Keine Delegationen oder Gesinnungsdatenbank. Reicht völlig, müsste nur mal technisch umgesetzt werden. Wurde es noch nie. Kümmert sich aber fast keiner (nehme ich mich nicht aus), Budget gab es auch keines.

Vor wir uns diesen ach so tollen Ast haben 2011/2012 wachsen lassen hatten wir immerhin 2% ohne den Hype der guten Landtagswahlergebnisse. Jetzt sind es noch 0,4%. Scheint ja extrem wichtig zu sein der BGE-Ast.

Auch wenn das tatsächlich gar nicht der Fall ist, oder wie?
Der Kostentreiber im ÖPNV sind z.B. nicht die Fahrkartenautomaten und die paar Kontrolleure die da hin und wieder mal herumspringen. Ich würde aber nicht einsehen, für eine ÖPNV-Flat zwangsweise bezahlen zu müssen, auch wenn ich sie gar nicht nutzen will.
Genau das meine ich: Wir kommen aus einer eher staatskritischen Ecke, weil der Staat das Internet als “Lebensraum” kaputt machen wollte, sei es durch die strikte Durchsetzung von Urheberrechten oder die Massenüberwachung durch Vorratsdatenspeicherung usw. Diese neueren staatsgläubigen Programmpunkte passen da eigentlich überhaupt nicht ins Konzept. Das hat auch nichts mehr mit Sozialstaat zu tun, der denjenigen die unverschuldet in Not gekommen sind hilft, das sind alles “Big Government”-Lösungen die wir eigentlich ablehnen sollten. Der Staat ist nicht dazu da um die Leute mit “kostenlosem” Zeug zu versorgen. Und wenn er es macht wird es nur teuer und ineffizient.

Kandidat wird wer gewählt wird. Wenn wir so etwas nötig haben dann gute Nacht. Wir sind doch nicht die Senioren-Union.

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Wer lesen kann, ist eindeutig im Vorteil:

So, so :joy: Diese Ideen sind in erheblichen Teilen mehr als zehn Jahre alt, wenig hat sich seitdem zum Besseren gewendet, mittlerweile interessiert das Zeugs keinen mehr!
Ist Dir schon einmal aufgefallen, dass die Piraten allmählich vergreisen?

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upps … Scheiß Autovervollständigen. Habs erst bei Deinem Zitat gesehen, dass da die Finanzen an allerletzter (nicht allererster) Stelle stehen.
Sorry

Hier ein Vorschlag für die Social Media Kanäle.

Also der BGE-Experte wurde aus der Partei gemobbt und auch deshalb gibt es die BGE-Partei.

Ich hab jetzt keine Lust weitere Beispiele raus zu suchen, aber ich hab da ein paar Energiepolitik-Experten Asyl-Experten und einiges an IT-Kompetenz die Flucht antreten sehen. Vielleicht einfach mal über die JAhre nach den Themenbeauftragten schaun, ob die noch dabei sind.

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Ja, ein solcher Ansatz erscheint mir grundsätzlich vielversprechend!
Immer vorausgesetzt, man erwartet nicht, aufgrund eines solchen Services kurzfristig wieder “Balken” in den Meinungsumfragen zu erwerben.

Die Frage ist eben, wer so etwas umsetzen kann und will.
Ich fürchte, es wird sich dann recht schnell heraus stellen, dass von unseren “11.000 Digitalexperten” mehr als 10.900 lediglich erträumt waren…

Es würde schon viel helfen, wenn sie die organisatorischen Fehler ausmerzen könnten.

Lustigerweise könnte der BuVo das machen, er braucht dafür keine Zustimmung der Basis auf einem BPT oder LPT. Das ist seine eigentliche Aufgabe.

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Schade eigentlich, beim Wahl-o-mat müssen sich die Wähler explizit gegen die Piraten entscheiden, weil viele mit den Piraten programatisch besser übereinstimmen als mit ihrer bevorzugten Partei.
Niemand hindert dich, deine Priorität auf eine von dir präferiertes Thema zu legen und dich dafür in der ÖA zu engagieren.

Ich fürchte es geht dir nur um den Piratenabsolutismus “Nur meine Meinung ist die richtige Meinung” das übliche Pirat gegen Pirat gestreite.

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Ich fürchte der eigentlich Grund ist, dass wir keine kompetenten Leute mehr haben, die zu den Themen etwas kompetentes schreiben könnten.

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