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Was muss die Partei jetzt tun um wieder erfolgreich zu werden?


#373

Die Piratenpartei sollte die E-Democracy mit E-Vote und E-Participation bis 2021, d.h. bis zur nächsten Bundestagswahl, einführen oder zumindest dafür werben.

Leider hat sich die Partei die letzten Jahre, ja an ihrem Datenschutz-Programm festgekrallt und verpasst einheitliche Systeme und Plattformen (mit Piraten-Design) für Bürger auf kommunaler Ebene zu entwerfen. Jetzt sind die Grünen mal wieder schneller…

Fazit: Die Piratenpartei ist obsolet, wenn die Grünen sich das Grundeinkommenthema und die E-Participation auf die Segel schreiben. Das war’s.


#374

Google mal “Liquid Friesland”


#375

Ja, Liquid Friesland, fand ich super :+1:
So wie ich es mitbekommen habe, habt ihr euch aber von einer konservativen Stiftung, wie der Konrad-Adenauer-Stiftung, verunsichern lassen und zudem, nachdem es auf Anhieb nicht so toll lief, es gleich wieder eingestellt, statt die Plattform zu modifizieren und perfektionieren.

Fazit: Da habt ihr eine gigantische Chance vertan.


#376

Tja, super Beitrag ! Respekt !
Aber damit wäre die Frage beantwortet was die PP tun kann um wieder erfolgreich zu werden.

Sorry, wenn ich das so schreibe, wird eh bald ausgeblendet.

GAR NICHTS. Es geht doch sowieso nur um persönliche Empfindlichkeiten und Interessen, nicht um die Partei und deren Ziele an sich .
Loyalität ist ein Fremdwort.

Besonders begeistert hatte mich damals dieser “neue Politikstil” … aufklären statt verunsichern, “wohlwollender Umgang mit anderen Meinungen”.

Das war ein Ansatz der neu war, nicht dieses übliche “alle anderen haben kein Plan, nur wir sind die Lösung”

Nur wer über sein Handeln aufgeklärt ist, kann sinnvolle Entscheidungen treffen. Dafür stand die PP auch mal.

Ach, ich mag mich gar nicht mehr darin verlieren, das ödet mich so an, wie damals die falsche Behauptung, die EU wurde alte Obstsorten verbieten.
Wurde so von der PP verbreitet.
.
Tja… Aufklärung tut Not… :slight_smile:


#377

genau genommen steht euch nichts im Weghttps://youtu.be/rudEtd3hMxI?t=313


#378

Danke und der Beitrag wird nicht ausgeblendet. ;o)

Ja die Thematik “Loyalität” brachte ich so um Ende 2012 Anfang 2013 schon mal zur Sprache. Daraufhin begegnete man mir mit Liedtexten wie “Die Partei hat immer Recht” oder mit Handzeichen und “Rot Front” auf den Lippen. Das waren damals Landtagsabgeordnete und deren Claquere wohlgemerkt.

Nun gut, die Zeit ist zum Glück vorbei. ;o)

Ja, dieser “neue” Politikstil, dieses neuartige und offen herangehen an Probleme, sich keiner Gedanken verbietend, das war damals auch für mich erfrischend. Zudem war Dortmund so ein kleiner Schmelztiegel und hatte einige sehr aktive Piraten mit unheimlich viel Wissen, eben auch viel Konträrem Wissen. Der Hotspot der Nuklearia mit Rainer Klute war ja hier und so ergab sich ganz natürlich auch das ein oder andere Gespräch mit ihm. Ich bin grundsätzlich jemand der zuerst anderen zuhört. So war es für mich - bekennend als sich gegen Atomkraft positionierend - durchaus interessant zu erfahren woraus sich seine Gedanken nährten. Ja, Rainer ist etwas speziell, aber meine Güte, wer ist das nicht? Für mich, der sich nie Gedanken über den Abfall dieser Kraftwerke machte, war es zumindest ein Einstieg in eine ganz andere Sichtweise die durchaus Sinn ergibt.

Ich glaube man müsste mal einen eigenen Thread hier eröffnen, der diese ganzen Unmöglichkeiten zusammen trägt. Denn ich bin mir sicher, dass mir noch einige wesentliche Puzzleteile fehlen. ;o)

Siehste, das ist so ein Ding was an mir vorüber ging.

Aufklärung tut ganz sicher not. Im Moment bin ich mir nur nicht sicher welche zuerst notwendig ist. ;o)


#379

Ich zitiere mal aus dem einen Beitrag:

Ein Allheilmittel aber ist sie nicht. Unter anderem birgt sie die Gefahr, dass besonders aktive Gruppen mit Partikularinteressen Tatsachen schaffen

Woher kenne ich das nur?
Ach jaaa … wir hatten da doch auch mal so einen Versuch.

Und noch mal, so lange bis es endlich auch der letzte versteht: E-Voting ist nicht sicher!
Ihr glaubt daran, dass es sicher ist, überprüfen könnt ihr alle das nicht. Das ist das Problem.

Deswegen, elektronische Abstimmungen sind ein nettes Märchen, eine Idee die sich bei näherer Betrachtung eben alles andere als demokratisch herausgestellt hat. Es ist an der Zeit diesem Mythos ein Ende zu bereiten.


#380

Über das Thema haben wir schon diskutiert, und kamen zu dem Ergebnis, dass auch Wahlen auf einem Stimmzettel manipuliert sein können.

Unabhängig davon :slight_smile:
Gab es da nicht mal eine Anekdote, dass die PP bei LPT und BPT so lange abstimmt, bis das Ergebnis “passt” ??

Aber egal, mich wundert wie die PP nach dem Parteiengesetz überhaupt noch existieren darf, da 90% der Mitglieder vom Stimmrecht beraubt sind. Jede Partei mit Deligierten ist da demokratischer. Hat die PP aber nicht.
Aber einfach zu sagen, elektronisch abgegebene Stimmen sind manipulierbar, und deswegen dürfen nur Leute die vor Ort sind abstimmen, das kann es doch echt nicht sein.


#381

Kennst du noch so ne alte Kernaussage ?

“Die Piraten sind gegen Patente auf Lebewesen, das ist unethisch”

Jepp, fand 100% meine Zustimmung :slight_smile:

Aber deswegen sich gegen Gentechnik auszusprechen ist voll daneben. Wurde auch in Dortmund ? Beschlossen. Gentechnik sinnvoll und zum Nutzen der Menschen, Tiere und Umwelt einzusetzen ist sinnvoll, und nicht unethisch. Das kommerziell zu vermarkten wie Monsanto ist unethisch. Es gibt genug freie Universitäten die daran forschen, und Erfolge vorweisen können.


#382

Also ich hab mal die Fakten gecheckt.
In der Wahlordnung die der Parteitag vor den Wahlen beschlossen hat, wurde eine Qualifikationswahl und ein anschließender Wahlgang zur Reihung durchgeführt.
https://wiki.piratenpartei.de/wiki//index.php?title=Bundesparteitag_2014.1/WahlordnungAV&oldid=2266300#.C2.A72.1_-Bewertungswahl.28range_voting.29
Für die Qualifikation war eine einfaches Ja/Nein vorgesehen und für die Reihung eine Wertevergabe von 0-9.
Die Wahlgänge sind daher nicht vergleichbar.

Ich sehe da kein Potential für Verschwörungen …


#383

schmunzel
Ja klar, jedoch, das fällt auf. Mach doch mal einen Selbstversuch.
Nimm Dir 50+ Stimmzettel (bei weniger fällt es nicht sofort auf) und lasse 50 verschiedene Personen in ein Feld ein Kreuz setzen. Du wirst tatsächlich 50 unterschiedliche Kreuze erhalten. Mache den Versuch noch mal und lasse nur ein oder 2 Personen die Kreuze setzen. Du wirst Ähnlichkeiten mitbekommen. Die Art und Weise der Schrift wird sichtbar. Und spätestens dann wirst Du Wahlmanipulation bemerken.

Wenn es sich “nur” um eine Wahlkabine handelt, ist das alles noch verschmerzbar, weil da noch keine Manipulation in dem Sinne stattfinden kann. Um Wahlen auf Zettel wirklich zu manipulieren, braucht es einen wesentlich höheren Aufwand. Und spätestens ab hier werden Unregelmäßigkeiten - wegen ihrer Regelmäßigkeit - eben auffallen.

Zudem, ein jeder kann zählen. Die “Datenbank”, welche die Wahlurne ja im Prinzip ist, kann jeder einsehen, kann jeder auslesen, kann ein jeder berechnen, zählen usw. Jeder kann für sich selbst und für andere beweisen, dass der Inhalt der Datenbank Wahlurne, korrekt ausgezählt ist. Ein jeder kann den Inhalt der Datenbank Wahlurne mit dem Ergebnis des anderen vergleichen.

Nimmt man demgegenüber nun eine Datenbank die nur mit SQL abgefragt werden kann, da die Ergebnisse ja nur in Maschinenlesbarer Form vorliegen, muss man glauben, dass man die richtigen Ergebnisse bekommt. Zudem kann diese Abfrage nur jemand machen, der sich mit der Materie auskennt, also in irgend einer Form ein Spezialist ist. Für Otto-Normal-Bürger bedeutet das, er muss sich darauf verlassen können das; a) keine Fehler im System waren, b) keiner manipuliert hat.

Ich wünschte auch es wäre anders, aber im Moment sehe ich da keinerlei Abhilfe. Denn auch Computerspezialisten müssen glauben, das korrekte Ergebnis bekommen zu haben. Sie vertrauen nämlich darauf, für diesen einen Moment keinen Fehler gemacht zu haben.

Bundesparteitag Bochum - Inklusionsantrag - ja, solche Episoden gab es in der Vergangenheit häufiger. Weswegen ich Abstimmungen per Stimmkarte auch immer ablehne. Geheime Wahl, durchaus auch 10 Anträge gleichzeitig und im Block abgestimmt, wäre vernünftiger.

Es gibt ja Überlegungen das zu verändern. Ziemlich konkrete inzwischen sogar. Aber dazu ist es ja leider nicht mehr gekommen.

Ich bin da sicher nicht das Maß aller Dinge. Aber ich habe mit der Gentechnik massive Bauchschmerzen. Veränderte Gene kann man vererben. Und was das bedeutet zeigt sich ja in verschiedenen (Erb-) Krankheiten z.B.
Und ja, auch Entscheidungen über mehr Digitalisierung z.B. und deren Wechselwirkungen, kann man für die Zukunft nicht vorhersehen.


#384

Ich auch nicht. Deswegen gebe ich Dir mal etwas zum lesen, da ja alles Nichts mit Nichts etwas zu tun haben kann.

#KopfTisch


#385

Habe zunächst einmal herzlichen Dank für Feine ausführliche Antwort.
Immerhin gehöre ich ja zu den Piraten, die willens und in der Lage sin, mehr als Überschrift und 5 Zeilen zu lesen :smiley:

Hältst Du denn alle, die in der Branche arbeiten, tatsächlich für Nerds?
Wahrscheinlich sind meine persönlichen Ansprüche etwas höher…

Mit der Drehtür- Partei hast Du unbestritten recht.
Wobei nach der Drehtür ja für einige die Einbahnstraße kam :rofl:

Foti? Bist Du denn so unzufrieden mit Julia, die ich übrigens in Bochum nicht gewählt hatte?
Jemand, der bei zwei unserer Landesparteitage nicht müde geworden ist, unseren Mitgliedern draußen vor der Tür ein Delegiertensystem schmackhaft zu machen, wobei einige altgediente Mitglieder des LV sofort ihren Aistritt angekündigt hatten, sollte so etwas jemals kommen, hatte überhaupt keinen Listenplatz verdient. Hör also auf mit Foti, der ist immer noch ein Reizthema für mich!

Alles völlig richtig! Leider habe ich nicht einmal ansatzweise eine Idee, wie das zu verändern wäre.

Verrätst Du uns auch, warum die gegangen sind?
Die pööse Plattform war dann doch bis auf winzige Fragmente völlig aus der Partei verschwunden! Hat doch dann alles besser werden sollen!

Richtig, ich habe nur wenig Ahnung, was in all den Jahren auf der Bundesebene oder auch in fernen Landesverbänden so los war. Mittlerweile ist die Piratenpartei aber so winzig geworden, dass sogar ich mitbekomme, wo in DE bei uns etwas richtig schief läuft. Da ärgert man sich viel mehr als in der Zeit, da man die lokale Blase noch nicht verlassen musste…


#386

Bitte gerne und Danke.

… die meisten Nerds entspringen dieser Branche … meine Analogie ist demnach nicht falsch. Lediglich Deine Interpretation meiner Worte ist gewagt. :o)

An welcher Stelle erwähnte ich unzufrieden zu sein? Das ist wieder nur fehlerhafte Interpretation Deinerseits.

Ach da gibt es ganz andere Reizthemen. Wichtigere.

Klar, einfach mal anfangen nach Ecken und Kanten zu suchen statt sich nur salbungsvollen Worten hinzugeben.

Ist sie wirklich verschwunden oder haben einige derweil erst mal Kreide gefressen? Nur weil ein Konstrukt vielleicht nicht mehr existiert, ist das noch lange nicht der Beweis dafür, dass $Dinge daraus nicht irgendwo weiterleben.

Du machst es Dir mit Deinen Worten leider ziemlich einfach. Der gesamte Prozess -> BPT132 in Bremen -> AVEU14 in Bochum -> Rücktritt dreier Bundesvorstände -> Orgastreik -> aBPT in Halle, ist bis heute nicht mal im Ansatz geklärt, geschweige denn aufgeklärt. Die ganzen Scharmützel die daraufhin eingezogen sind, zudem ein komplett überteuerter aBPT, ein Bundesschiedsgericht, welches zu dem Zeitpunkt nach Gutdünken agierte, Einzelpersonen die - ob nun strategisch und gezielt Sabotage betrieben oder ob es nur Zufall war, ist an sich egal. So zum Beispiel die Achse nach Österreich, nach der die Piraten mit den Kommunisten eine gemeinsame Wählerliste zur EU-Wahl aufbauten, initiiert durch Piraten aus Berlin, die im übrigen den selben Versuch in Prag versuchten aber scheiterten.

Diese Liste ist teils so undurchsichtig und so weitreichend … und da spreche ich noch nicht mal die Katastrophalen Zustände zum Beispiel in der Bundespresse an. Denn was dort gelaufen ist entzieht sich jeder Vorstellungskraft. Zudem eine Fraktion die sich besonders hervor tat und alles torpedierte. Weitere Einzelpersonen die bis heute jede nur erdenkliche Bombe zünden wollen, um weiter zerstören zu können. Wie zum Beispiel versucht wurde den LV NRW zu Fall zu bringen (Den LaVo lasse ich implodieren - was möglich gewesen wäre!) oder wie die Bundestagswahl 2013 schon sabotiert worden ist (Wozu brauche ich eine Wahlkampforga). Viele Dinge sind zum großen Teil nur passiert, weil Befindlichkeiten und Eitelkeiten einiger weniger im Vordergrund standen. Meist durch Leute die sich hinter ihren guten Taten versteckten aber ein scheinheiliges Spiel getrieben haben. Oder die Piraten als Gruppe an sich, die das ganze zugelassen haben, weil sie eben genau nicht zuhören können (oder das gesagte nicht erfassen können?!). Denn wie tat sich insbesondere ein Vorstand hervor? Wurden Fehler gemacht waren ständig “WIR” daran schuld (die Gruppe). Konnte man positive Ergebnisse vermelden dann wurde das durch ICH habe gemacht vermerkt (Einzelperson der gleichen Gruppe > hier BuVo 2016/17 > jetzt Grüne).

Bemerkenswerterweise fällt das bis heute keinem auf, es sei denn ich spreche es mal konkret an. Aber dann wird zumeist sogar abgewunken mit den Worten “ach kann ja nicht so schlimm sein”. Nein, nein, ist es ja auch nicht. Nur 0,4% …

Interessant für mich persönlich sind dann die später “umgekippten” Personen, die erst Pro Piraten und später Kontra Piraten waren. Teils haben wir die Leute bis heute in führenden Stellen der Partei sitzen. Oh ja, gezielte Indoktrination sage ich dazu nur. Beweise gibt es auch hier genügend, man müsste sich nur mal hinsetzen und nachdenken. Zudem müsste man sich über Geschehnisse Gedanken machen, die scheinbar nichts mit der Materie zu tun haben aber relevant zur Thematik sind.

Machte ich an irgend einer Stelle einen Vorwurf? Alles gut, es gibt Dinge die wichtig sind endlich erzählt zu werden. Weil sie sind die Timeline, anhand derer man diverse Entscheidungen und Prozesse vielleicht heute erst erkennen kann. Viele haben sich inzwischen ja auch so weit beruhigt, dass es hier und heute vielleicht erst der richtige Zeitpunkt ist, diese ganzen Sachen zu erzählen, damit man mal Augen öffnen kann. Und natürlich wird es immer noch Leute geben, die genau das nicht wollen, die sich hinstellen und Verschwörungstheorie daraus machen wollen, weil sie nicht verstehen können, wie viele Protagonisten es plötzlich gab und wie lange sich vieles vorher schon abzeichnete, aber schlicht übersehen wurde.


#387

Wenn die Piratenpartei eine Zukunft haben soll, dann sollte man vielleicht über die Zukunft nachdenken.

Die Vergangenheit ist vergangen und wird sich so nicht wiederholen.


#388

Wie ich solche Aussagen liebe!

Hast Du etwas zu verheimlichen? Denn bemerkenswert ist immer wieder, wer solcherlei Forderungen stellt. Es sind immer die gleichen. Immer und immer wieder.

Schon mal etwas davon gehört? > Aus den Fehlern lernen?

Wie willst Du aus Fehlern lernen, wenn Du niemals bereit dazu bist die Fehler auch zu analysieren? Ich weiß, es nervt einige von Euch, wenn ich hier langsam anfange Tacheless zu reden. Denn ich vertraue darauf, dass die zeit scheinbar die richtige ist, diverse Dinge mal aufzudecken, so dass evtl. bisher nicht bekannte Informationen mal ans Tageslicht gelangen. Dann, und nur dann, hat diese Partei eine Chance wieder erfolgreich zu werden. Denn so lange es immer noch Menschen hier gibt, die sich zwar über nette Taten auszeichnen, hinter den Kulissen aber ein ganz perfides Spiel spielen, so lange werde ich nicht ruhen. Und ich sag mal so, Dein Ansatz eine VT daraus machen zu wollen ist ja schon mal nach hinten losgegangen. Nicht wahr? ;o)

Und nun noch etwas in Klartext!

Mit solch dummer Aussage wäre das 3. Reich ja auch endgültig abgehakt, nicht wahr?

Ehrlich, Du solltest so langsam mal darüber nachdenken was Du hier schreibst. Oder sollte ich fragen: “Für wen?”


#389

Schön, dass dir Ironie und Sarkasmus als Stilmittel nicht fremd sind.

Aber dem Einen oder Anderen wird vielleicht doch auffallen, dass du mangels Sachargumenten, sofort einen Angriff auf die Person machst.

Und nein ich habe nichts zu verbergen und der schwerste Vorwurf den du weiter oben erhoben hast was, dass die IT bei Parteitagen in der Mitte des Raumes sitzen wollte.

Du sprichst über Fehler die vor 5-7 Jahren gemacht wurden. Aus den Fehlern auf die ich Einfluss hatte, habe ich damals gelernt.

Fakten sind gut
Da waren zum Beispiel die Vorsitzenden 2012 die nicht ins Fernsehen wollten und daher Anfragen abgelehnt haben.
Da ist die Tatsache das die Piratenpartei in Guten Jahren jeweils mindestens 1 Million Parteienfinanzierung nicht abrufen konnte, weil sie nicht genug Einnahmen hatte.
Da sollte man wissen, dass die Partei Spenden, von ein paar Kisten Mate zu einem Bundesparteitag bis zu 6 stelligen Summen zurückgewiesen hat. Weil Piraten ja nicht käuflich sind.
Das die Piratenfraktion NRW höchstens so transparent war wie Nordkorea.
Das es immer noch kaum Piraten gibt, die wissen wie man Politik macht und was das eigentlich ist.

Und auch wenn es gar nicht passt jetzt schnell noch die Nazikeule. Es ging hier um die Zukunft der Piratenpartei.

Ich hätte gerne eine funktionierende Piratenpartei, die sich auch wieder erfolgreich bei Wahlen bemerkbar machen kann.

Wir können aber natürlich weiter glauben, die Presse hat die Piratenpartei boykottiert obwohl das eher umgekehrt war.
Wir können darüber weinen, dass die anderen Parteien unsere Themen klauen, und betrauern, dass unsere Politiktalente zu anderen Parteien gehen weil so dort etwas bewirken können, statt sich dem Mobbing der Mitpiraten auszusetzen.


#390

Servus, ich bin Neupirat seit 11/18 und möchte mich auch einbringen.

Als ich der Partei beitrag habe ich mich eingehend (nahezu jeden Abend) mit dem Aufbau, der Darstellung (SocialMedia und Web), die PT (BPT und LPT Berlin) gestreamt und mir hier viele Artikel im Forum durchgelesen.

Ich gläube hätte ich das vorher gemacht, wäre ich nicht eingetreten…

Die harten Fakten, also das Grundsatzprogramm und die Wahlprogramme haben mich sehr angesprochen und treffen in großen Teilen meine politische Überzeugung.
ABER die Partei ist meiner bescheidenen Einschätzung nach sehr renovierungsbedürftig.

Die Außendarstellung ist katastrophal, damit meine ich jede öffentlich zugängliche Plattform, sei es das Forum oder das Piratenwiki.

Forum: Der Umgangston, der hier teilweise herrscht, wechselt oft von sachlicher themenorientierter Meinung zu persönlichen emotionalen Angriffen. Hier wird defintiv offensichtlich, dass der Frust in der PP relativ groß ist. Gründe sind vermutlich schlechte Wahlergebnisse, entäuschende Vorstände, innerparteiliche Konflikte (BEO??)

Piratenwiki: Klickt man sich durch die Artikel, merkt man schnell dass viele Artikel veraltet sind. Viele Crews sind nicht mehr aktiv, einige Arbeitsgruppen auch nicht mehr. Entweder es wird nicht aktualisiert oder es sind Leichen.

Piratenpartei.de: Finde ich wirklich ansprechend, aber es ist nicht detailreich genug, wenn man sich tiefergehend informieren möchte wird auf Wiki oder die Programme verwiesen. Dabei könnte man die Grafiken, die man gerne bei Facebook postet gut in die Webseite einbinden.

Wenn man einen Hauch interesse an der Piratenpartei hat wird man schnell enttäuscht und das ist für eine Partei die sich hauptsächlich durch Schlagworte wie “Zukunft, Digitalisierung, Transparenz” definiert einfach schlecht, da gewinnt man keine Stimme dazu. Dabei sind die Themen, die die PP vertritt, sind 3 Mio Wählerstimmen wert und die wird man auf Bundesebende brauchen, um die Gesellschaft direkt mitgestalten zu können. Und die nächste Bundestagswahl wird bald kommen…

Um diese aber für sich zu gewinnen, muss man präsent sein und das Vertrauen gewinnen. Das geht aber nicht, wenn nicht mal die eigenen Parteimitglieder die Ziele und den handeldenden Personen vertrauen, weil Altlasten noch nicht ausgeräumt sind. Ich kenne die Fehler der Vergangenheit nicht, wurden aber weiter oben im Thread oder in einem Klabautercast angerissen.

Man kann die Politik des Landes nicht dauerhaft aus der ausserparlamentarischen Opposition heraus verändern.

Was muss die Partei jetzt tun um wieder erflogreich zu werden?

Meine Meinung: Aussendarstellung professionalisieren, die Vergangenheit bearbeiten und Fehler eingestehen, Schlüsse für die Zukunft ziehen, Programm breiter machen und kommunizieren. Dazu erreichbare Ziele setzen, die PP wird wohl nicht die Ressourcen haben um auf verschiedenen Feldern gleichzeitig zu ackern.


#391

Genial… ich brauchte 3 Jahre um das zu realisieren was du in ein paar Wochen geschafft hast.
Ja, es gibt Unterschiede zu dem was die PP behauptet zu sein, und dem was sie tatsächlich ist.

Ich hoffe du verlierst nie den Mut was zu ändern.


#392

Na endlich … Dinge die Einzelnen vielleicht bekannt sind, vor der breiten Masse aber nach wie vor verschwiegen werden. Ich erinnere nur an Hetzner, die uns Switches auf den Tisch stellten mit ihrem Logo drauf, die noch kurz bevor es los ging, auf den Kopf gedreht werden mussten.

Vieles ist in den Jahren schief gelaufen, aber bis heute macht man ein großes Geheimnis daraus. Warum?

Da bist Du nicht der einzige. verschweigen wir aber weiterhin die Fehler der vergangenen Jahre, werden die Fehler wieder gemacht. Es kommen ja schließlich immer Mitglieder neue hinzu. Du glaubst nicht wie oft ich schon ähnliche Ideen gehört habe, die allesamt zum Scheitern gebracht worden sind, eben weil die ganzen Fails niemals öffentlich wurden. Das sich betreffende Person dann vielleicht wieder verabschiedet ist doch normal. Weil konnte ja nichts erreichen. So wie Du, der ja offensichtlich auch nichts erreichen konnte und den Piraten den Rücken gekehrt hat, wenn ich das richtig im Kopf habe.

Jaja, und eine Ex-Bundespressesprecherin, die 80% aller Pressekontakte regelrecht gegen die Wand gefahren hat und die letzten Pressekontakte in Neumarkt zersägt hat, weil sie meinte am Sonntag während des BPT um 14 Uhr in Urlaub gehen zu müssen, wohlwissend dass noch ZDF, Phoenix und andere Journalisten einen Termin mit ihr und dem BuVo hatten. Alle sind sie zähneknirschend und ohne Interview gegangen. Ich hab damals daneben gesessen und traute meinen Ohren nicht.

Also, Fakten auf den Tisch. Dann sieht man mal, wer bis heute den Mythos “ich bin an nichts schuld” als Monstranz vor sich her trägt.