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Was muss die Partei jetzt tun um wieder erfolgreich zu werden?


#194

Was @Fulleren sagt.

Darum schlage ich jetzt mal folgendes vor:
Wir könnten eine Arbeitsgruppe gründen, mit den folgenden Aufgaben / Zielsetzungen:

  • Ermitteln, was falsch läuft
  • Für die ermittelten Punkte bessere Wege finden.

Warum:
Dass doch einiges falsch läuft, dafür bekommen wir leicht eine Mehrheit.
Schwieriger wird es, wenn es darum geht, zu benennen, was genau falsch läuft.
Und noch anspruchsvolelr wird es, einen Konsens zu finden bei Ansätzen, wie wir die Dinge stattdessen machen könnten.

Darum eben der Vorschlag mit der Arbeitsgruppe.
Ich könnte mir vorstellen, dass diese Gruppe sich regelmäßig im Mumble trifft, und ggf. einen Discord-Kanal bekommt. Dort könnte dann jeder interessierte seine Vorstellungen einbringen, zunächst zum “was geht schief”, und dann zum “wie soll es weiter gehen”.
Mit den Zwischenergebnissen könnte man eine “Frage der Woche” machen, und beim nächsten BPT die Ergebnisse präsentieren.

Was meint ihr? Hätte das eine Chance?


#195

Solange “man” der Meinung ist, dass doch “alles voll gut” ist wird sich da nichts bewegen.
Bereits 2013 wurde nach der völlig vergeigten BTW der Versuch unternommen . War nicht gewollt.
Das zog sich dann von Wahl zu Wahl. Bis heute.
wir sind ja selbst bei 0,4% der Meinung, dass wir auf einem guten Weg sind. :slight_smile:


#196

Meiner Meinung ist es auch eine Sache der Haltung und Einstellung jedes einzelnen Piraten. Möchte “man” wirklich vorne sein und etwas Positives bewegen oder lieber aus der zweiten Reihe agieren. Wenn “man” vorne sein möchte, muss “man” Sachen anders anpacken, anders denken und anders handeln. Sachen müssen auf den Kopf gestellt werden, auseinandergebaut und wieder zusammengesetzt werden etc. DAS IST ANSTRENGEND (denke ich).


#197

Tja, da hast du wohl Recht… Das ist die "Piraten bubble’.

“Wir liegen richtig, egal wie falsch es ist”

Und doch herrscht hier oft die Meinung, dass die PP alles richtig macht, nur die Wähler sind zu doof das zu verstehen…

Ich meine , wenn ich noch nie was von Piraten gehört hätte, und würde in dieses Forum schauen, wüsste ich genau welche Partei ich nicht wählen würde… Die PP.


#198

Was ist an diesem Forum schlecht, falsch, negativ, abschreckend?

Bitte mindestens 5 Punkte aufzählen.


#200

Try and error - das erfolgreiche Modell setzt sich durch. So ähnlich argumentierte Darwin auch.
Ich werde sehen, ob die Piraten geistreicher sind und demnächst weniger dem Zufall überlassen.


#201
  1. Viel zu wenig Fragen, viel zu viele Statements. (Suggestivfragen werte ich im übrigen auch als Statements) Ich erlebe in diesem Forum wenig Debattenkultur und auch wenig Willen bestimmte Sachverhalte aus allen Blickwinkeln gemeinschaftlich zu erörtern. Viel mehr werden von beliebig vielen Personen nacheinander unumstößliche Aussagen verfasst, mit nahezu marginalem Eingehen auf andere Diskussions-Teilnehmer. Meiner Meinung nach kann da jeder im Forum gegensteuern, in dem er seinen persönlichen Schreib- und Debattenstil anpasst, was dann dazu führt, dass Diskussionen insgesamt wesentlich zielführender und konstruktiver werden, seht ihr das auch so?

  2. Es existiert das bekannte Sprichwort “Noch nie hat in einer Talk-Show jemand seine Meinung geändert”, wie oft passiert das bei uns im Forum?, beziehungsweise um die Frage offener zu stellen: wie groß erlebt ihr in diesem Forum, die Bereitschaft von Menschen, ihre Meinung zu ändern? Ich denke hier muss jeder selbst eine persönliche Einschätzung treffen und mich würde eure definitiv interessieren. Jedenfalls, wenn man mit dem Anspruch in Diskussionen geht, andere sollen sich von eigenen guten Argumenten gefälligst überzeugen lassen, sollte man an sich selbst auch den Anspruch haben, sich gefälligst von guten Argumenten der anderen überzeugen zu lassen. Sonst relativiert sich jegliche Diskussion. Was sind eure Gedanken dazu?

@ukw Ich entschuldige mich, nur 2 Punkte genannt zu haben, obwohl du nach mindestens 5 gefragt hast, bin gerade schon etwas zu müde um noch länger darüber nachzudenken. Vielleicht fällt den anderen ja noch was ein. :slight_smile:


#202

Danke für Deine offenen und ehrlichen Fragen, die mich zum Nachdenken anregen, es würde mich sehr freuen, wenn ich hier im Forum Debatten erlebe, mir Meinungen bilden und diese auch wieder revidieren kann, ich denke, dass da jede in sich gehen kann und zur Besserung beitragen kann.


#203

An diesem Forum ist nichts schlecht, furchtbar, erschreckend oder sonstiges, es ist schlimmer, nämlich NICHTSSAGEND.

@jona_bab hat das schon sehr gut formuliert.


#204

Die alternative Debattenkultur, die seit Jahren von vielen Parteimitgliedern betrieben wird, ist keine Debattenkultur, also mit niemanden reden, keine Plakate aufhängen, keine Themen ausserhalb der eigenen begrenzten Welt diskutieren.
Viele in dieser Partei wollen einfach ihre Vorstellungen durchsetzen, ohne das mit anderen abstimmen zu müssen.

Insofern ist der primäre Ziel dieses Forums, Diskussionen zu ermöglichen und zuzulassen.
der erste Schritt zur Verbesserung.

Talk-Shows sind keine Privatveranstaltungen unter den dort Anwesenden.
Obwohl ich auf die dort abgelieferte unsachliche Diskussionen verzichten kann, könnte es durchaus sein, dass einige Zuschauer durch diese Shows eine veränderte Sichtweise bekommen.

Du mußt die Pampe nicht essen. Mir schmeckt es. Verdirb mir nicht den Appetit.

Ich kann Dir sogar eine Partei nennen, bei der man sich vorher zum Stammtisch anmelden muß. Obwohl ich somit keine Informationen habe, wähle ich die trotzdem nicht.
Wie überhaupt viele Parteien gar nicht gewählt werden.
Und dies obwohl alle nur beschallt werden und niemand seine Meinung sagen kann.


#205

Womit wir wieder beim Thema wären.

Mir schmeckt die “Pampe” genauso wenig wie 99,6% aller Wähler, und um dir nicht den Appetit zu verderben soll keiner was dazu sagen ?

Das Threadthema lautet nicht :“wie können wir Wähler abschrecken”

Zumindest ich erwarte von einer Partei, dass sie sich mehr mit politischen Themen der Gegenwart beschäftigt, nicht nur mit euren Kernthemen.

Ich denke dabei an Innnen und Außenpolitik, Politik der Europäischen Gemeinschaft, ein EU Verteidigungsbündnis statt Nato ? ( siehe Aussagen von Trump)
Abgasskandal, wie verträgt sich transparente Politik ( die man ja anstrebt) mit dem “unter den Tisch kehren” was die Regierung macht.

Welchen Kurs sollte die EU gegenüber Großbritannien haben in Anbetracht der Gefahren des Brexit ?

Die Drohung von Trump gegenüber Staaten welche das Embargo gegen den Iran nicht akzeptieren. ( Also wir)

Das war nur was mir spontan einfällt, es ist sicher noch mehr zu finden.

Als Wähler wüsste ich gerne wie eine Partei zu solchen Themen steht.

Und ganz wichtig Umweltthemen, insbesondere Reduzierung von CO2 und Microplastik sowie generell Plastikmüll.


#206

Ja, das sehe ich ähnlich. Es ist unnötig den anderen Menschen die Welt zu erklären, denn die Welt erklärt sich selbst. Huch - das ist ja eine Aussage => Statement. Na gut. Mal ernsthaft, was mir auffällt ist, dass die Benutzer/ Leser des Forums wohl zu häufig erwarten, dass man das schreibt, was sie gerne lesen wollen. Und die Benutzer/ Leser des Forums wollen das lesen, was sie selbst denken. Neue Aspekte, neue Gedanken stoßen auf grundsätzlich auf Ablehnung. Dann haben viele Menschen Angst vor neuen Gedanken, solange sie sich nicht sicher sind, dass man sich beim Äußern der neuen Gedanken nicht isoliert und aus der Gruppe der alt Denkenden ausgestoßen wird. Viele Menschen scheinen zu glauben, Gedanken könnten gefährlich sein.
Mal ehrlich - ich weiß wovon ich spreche. Die vielen Threads und Fragen zum Neuanfang, Reset, Restart der Piratenpartei heute - also im Oktober/November 2018 - da sprechen sogar die Vorstände der Piratenpartei davon. Als ich ab 2014 über den LV hinaus diese Gedanken ansprach stieß ich auf Unverständnis, heftige Ablehnung usw. - der Flensburger Troll eben. Und die Situation ist nicht besser geworden. Ich darf nicht mal sagen, dass alle meine damaligen Voraussagen über Scheitern & Misserfolge
bereits eingetroffen sind und keine der Voraussagen bzw unrealistischen “Hoffnungen” der Leute die mich damals abgestempelt haben. Das will man nicht hören oder wahr haben.

Dann noch etwas: lest doch mal die letzten Beiträge/ Antworten von
Antares, Louis oder Honk und betrachtet deren Inhalte in anderen Threads, was bestimmte Personen angeht.
Die Beiträge sind nicht einladend, motivierend oder freundlich und weit entfernt von der gerade angestrebten Debattenkultur. Abgesehen vom Clickbait für die Denunziationsplattform (der einen überwiegenden Anteil an LouisBeitägen ist - haben diese Beiträge einen argumentativen Gehalt der dem Sauerstoffgehalt der Stratosphäre entspricht. Weder Hoink, noch Louis noch Antares sind heute Mitglieder der Piratenpartei.
Antares hat im alten Forum weit über 20.000 Beiträge geschrieben. Louis hat 10.000 Beiträge verfasst. Das sind 30.000 Gründe keine Fragen zu stellen und zu erleben, dass bestimmte Beiträge von bestimmten Personen nicht geahndet werden. Tipp: Eure Moderation (KH Hildeb. und der “Pirat” Andi) sind in diesem Zusammenhang auch eine nähere Betrachtung wert.
In barrierefreiem Deutsch: Wenn sich jemand über zu wenig Willen bestimmte Blickwinkel anzunehmen oder fehlende Debattenkultur beschwert - das sind die Früchte Eurer Unterlassungen.

Die Eitelkeit eines jeden einzelnen steht da im Weg und/oder Opportunismus. Die Bundes IT kann ja mal einen Thread (ich nenne ggf den betreffenden thread) aus dem alten Forum hierher portieren und dann seht selbst, welche Emotionen statt Argumenten ausgetauscht wurden und wer mit welcher Begründung den Thread damals geschlossen hat.

Mit “Neuland” hat das alles wirklich nichts zu tun.


#207

Das Forum spiegelt meiner Vermutung nach gut den Zustand der PP wieder.
Vielfalt und Meinungspluralismus sind gesamtgesellschaftlich absolut wichtig, aber innerhalb einer politischen Partei sollte zumindest eine oberflächliche “Homogenität” vorhanden sein. Oder nennen wir es mal “gemeinsame Basis”. Ich hab aber den Eindruck, innerhalb der PP gibt es die verschiedensten Gruppen, deren Meinungen teilweise so weit auseinander gehen, dass sie nur gegeneinander, anstatt miteinander reden. Dazu kommen dann noch die ganzen Individualinteressen bzw. -probleme. Das führt eher zu gegenseitiger Abgrenzung samt persönlichen Animositäten, die sich zu regelrechten Grabenkämpfen auswachsen. Das hat dann schließlich zu der hier vorherrschenden “ich hab recht - du redest Müll” Debattenkultur geführt (bestes Beispiel die BGE Diskussion), die wohl viele derjenigen “open mindeten” vertrieben hat, die noch versucht haben ergebnisoffen zu diskutieren.

Ich muss aber auch ehrlich zugeben, das ein oder andere von dem was man hier lesen muss, kann man nur noch als Müll abqualifizieren. Ich versuch mich zurückzuhalten, und dann lieber nichts dazu zu sagen. Aber intern müsst ihr euch m.M.n. irgendwie einig werden, wenn ihr schon intern ständig quer schiesst, könnt ihr extern erst recht keine Meinung glaubhaft repräsentieren.

Und dabei sollte sich mal jeder an die eigene Nase fassen, anstatt mit dem Finger auf alle anderen zu zeigen (oder gar einzelne Mitglieder an den persönlichen Pranger zu stellen).


#208

Die besteht zwischen denen, die in dieser Partei was zu suchen haben, nämlich den Netzpolitikern.


#209

Danke, war mir klar das du nicht lange brauchen wirst (2 Minuten, Respekt!), um ein weiteres Beispiel zu liefern.

“Meine Gruppe (ominöse Merlesche Netzpolitiker) gut - alle anderen raus.”


#210

Alle anderen waren zu Zeiten unserer größten Erfolge nicht mal drin. Die Nachzügler verstehen das Problem nicht, mir völlig klar. Schade, dass sie, wenn nicht die Kausalität, nicht mal die Korrelation sehen wollen.

Aber dann ist dieser Thread auch müßig.


#211

Absolut neutrale “Netzpolitiker”, wie Bodo und du, die sich ausschließlich netzpolitisch äußern, ich versteh schon. Die wahre Seele der PP, lol


#213

Ich kenne andere User hier, die unterbieten diese R-Zeit noch. => Fullquote, 3-4 Worte (meist herabsetzendes ad hominem) und ein P-Link - nur hat Dich DAS nie gestört.


#214

Seit wann ist “Heimat - menschlich und weltoffen” ein Kernthema der Piratenpartei und inwiefern ist dies keine Innen- Außenpolitik und hat nichts mit Europa zu tun?

Wenn man bei der Europawahl auf Themen setzt, die in der öffentlichen Diskussion gar nicht vorkommen, weil man da sein Steckenpferd betreiben möchte, dann wird man die Kernthemen auch nicht mehr in die Öffentlichkeit bringen.
Manchmal tut Lernen einfach weh.
0,5% sind keine Selbstverständlichkeit, aber wenn man auf dem hohen Ross sitzt, dann fällt man halt herunter.


#215

Das stimmt halt schlicht nicht, auch 2011 war die Partei schon breiter aufgestellt und die Berliner Piraten standen für deutlich mehr als “Netzpolitik”. Sieht man ja auch an den Plakaten.
https://wiki.piratenpartei.de/BE:Gestaltung/Plakate
Ich kann mich auch noch gut an eine offene Vorstandssitzung 2012 erinnern, wo von um die 40 Leuten keine Handvoll Netzpolitik als eigenes Thema angaben.
Auch waren viele derer, die gerne für das Scheitern verantwortlich gemacht werden keine Nachzügler, sondern spätestens 2009 mit im weitestem Sinne netzpolitischen Schwerpunkten eingetreten. Man erinnere zB telecomix http://www.spiegel.de/spiegel/a-791039.html
Die Radikalisierung fand imho erst später intern statt, und zwar von allen Seiten.
Eine Analyse, die auf der verklärten Sicht einiger weniger konservativer “Netzpolitiker” beruht, bringt niemanden weiter