Was macht man nun damit?

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Moin,

am 25.05. hatte ich folgende Frage über Twitter verteilt, um vielleicht auch etwas aus der Bubble, die hier zuhause ist, raus zu kommen:

“Welche Form packen wir ins Programm? Die letzte Umfrage war nicht eindeutig.”

Es geht dabei um eines der Grundprinzipien, die uns als Partei des gesellschaftlichen Wandels immer wieder mal um die Ohren fliegt: Gendern oder nicht und wenn ja, wie?

Zusammengefasst kann man sagen:

41,9% würden für den Terminus “Politiker” bei “Politiker” bleiben
58,1% würden eine gegenderte Variante bevorzugen

Stellt sich also die Frage, was wir machen. Denn dass wir was machen müssen, ist ziemlich klar. Eine Vereinheitlichung für eine einheitliches Programm muss her, so oder so.

Ach so, hier der Tweet

Und nun, Feuer frei. Sachlich wäre mir aber auch lieb.

VG
Thomas

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Wir sind doch liberal. Also sollte die Form egal sein. Dann benutzen wir halt mehrere Formen, um genau das zu demonstrieren. In dem Fall sch… auf Einheitlichkeit! :wink:

Ich würde wechseln zwischen nur „Politiker“ und „PolitikerInnen“ mit Binnen-I, was ich für les- und einigermaßen aussprechbar halte.

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“Das” Mitglied einer Piratenpartei wird “der” Pirat genannt und hat mit seiner geschlechtlichen Ausprägung nichts zu tun.

Siehe auch Duden:
https://www.duden.de/rechtschreibung/Pirat

§4 PartG:
“. In der Wahlwerbung und im Wahlverfahren darf nur der satzungsmäßige Name oder dessen Kurzbezeichnung geführt werden;”

aus diesem Grunde ist Pirat*innen*partei auf dem Wahlplakat nicht erlaubt.

“Die” Stadt ist keineswegs eine Ansiedlung, in der keine Männer wohnen.

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Da müsste dann natürlich noch eine Satzungsänderung hinterhergeschoben werden. Entweder mittels eingereichter konkurrierender Anträge für alle möglichen Versionen auf dem selben BPT oder halt auf dem nachfolgenden.

Das ist nicht nötig, denn im PartG gemeint ist die Stimmzettel-Kurzbezeichnung “Piraten” (im Plural) bzw,. der Parteiname “Piratenpartei Deutschland”, nicht der Begriff “Pirat”.

Wenn, dann gehören die Sternchen aufgrund der Einheitlichkeit doch auch in den Parteinamen.

Was soll es bringen im Wahlprogramm zu gendern und auf den Plakaten dann wieder nicht, wobei es prinziell den ursprünglichen Piratengedanken zuwiderläuft Menschen aufgrund ihrer geschlechtlichen Ausprägung einzuordnen.

Die Gendersprache trennt, da sie bewußt zwei Pole herausbildet, obwohl diese Trennung in 99% des Zusammenlebens irrelevant sein sollte.

Ansonsten hat das Verfassungsgericht in Weimar die Vorschrift einer Pflicht zur paritätischen Besetzung der Landesliste in Thüringen gekippt.