Was könnte nach den Landtagswahlen für uns als Piraten interessant sein?

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ACHTUNG - LÄNGER!!!

Mich interessieren bei Analysen immer auch die Zahlen der Wahlgewinner!
Denn ich denke, daraus kann man auch Schlüsse ziehen woher die Parteien ihre Stimmen bekommen.
Und bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen war der große Gewinner die AfD, gut abgeschnitten haben auch die Grünen.

Wahl Brandenburg – Wählerwanderungen zur AFD
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Klar zu erkennen ist hier, die AfD in Brandenburg hat bei ehemaligen Nichtwählern mit großem Abstand die meisten Stimmen geholt.
Nach Zuzug kommt die CDU, - also von der konservativen Ecke in die rechte Ecke sind fast 10% der AfD Wähler gewandert. Dies ist schlimm, war aber nicht entscheidend für das AfD Ergebnis in Brandenburg.
Von den Grünen, die sich klar gegen die AfD ausgesprochen hat, kamen die wenigsten Wähler.

Gleiche Betrachtung für Sachsen:
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In Sachsen ist das Ergebnis für die AfD noch gravierender. Doppelt so viel Nichtwähler wie ehemalige Wähler machten ihr Kreuz bei der AfD!
Ebenso bekam die AfD von der CDU deutlich mehr Stimmen als in Brandenburg. Aber auch diese Stimmen wären für das gute Ergebnis nicht ausschlaggebend gewesen.
Auch hier deutlich zu sehen, von den Grünen – die sich klar gegen die AfD geäußert hatten – bekam die AfD so gut wie keine Stimmen.

Wie sieht es jetzt bei den zweiten Gewinnern, den Grünen aus:
(Link Wählerwanderung wie oben)
Hier zuerst Brandenburg:
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Auch hier sind Nichtwähler zusammen mit dem Zuzug für die Grünen der größte Zugewinn!
Danach kommen Neuwähler und die Wähler von SPD und Linke.

Gleiches für Sachsen:
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Auch hier ähnliches Ergebnis wie in Brandenburg. Es gab etwas mehr Stimmen von der CDU.
Bei den Grünen waren die Neuwähler noch relativ stark, dies zeigt sich aber sehr deutlich auch bei den U18 Wahlen.

Was kann man daraus sehen?

Überproportionale Zugewinne einer Partei sind bei diesen Wahlen (auch bei früheren) nur mit den Stimmen der Nichtwähler möglich.
Dies gilt in sehr starken Maße für die AfD, aber auch die Grünen hatten ihre stärksten Zuwächse aus dem Lager der Nichtwähler.
Zweistellige Zugewinne aus anderen Parteien bekam die AfD von der CDU in Sachsen, (14,12%) und die Grünen von der SPD in Brandenburg. (12,5%)
Ansonsten waren die Wählerwanderungen der Parteien untereinander nur im 1 stelligen % Bereich.
Die AfD profitiert sehr deutlich davon, dass sie den anderen Parteien in den Hintern tritt, und das sie populistische Themen (Flüchtlinge, Kriminalität) in den Vordergrund stellt. Da geht es nicht darum, dass sie Lösungen bietet, sie sagt mehr oder weniger nur, die anderen sind Scheiße und wir BESSER!
Wenn man dann schaut warum Menschen die AfD wählen, ist es nur zu 1/3 ihr Programm, ansonsten weil die anderen Parteien schlecht sind. (Warum AfD gewählt wurde / Dimap)
Allgemein bezeichnet man diese Wähler als Protestwähler.
Diese Wählergruppe hatte auch großen Anteil daran, dass 2011/12 die Piratenpartei in 4 Landesparlamente gewählt wurde.

Aber auch bei den Grünen waren es die Nichtwähler, die hier den größten Zugewinn der Partei ausmachten. Ähnliches war bei den Grünen auch bei der Wahl in Bayern zu sehen, nur bekamen die Grünen dort wesentlich mehr Stimmen von CSU und SPD.

Was könnte dies für die PIRATENPARTEI bedeuten?

Wenn wir neue Wähler haben wollen, müssen wir den Nichtwählern was anbieten!
Was sind Nichtwähler?
Nichtwähler sind als Gruppe nicht unpolitisch. Sie sind aber mit den politischen Verhältnissen im Land nicht zufrieden, und wählen deshalb gar nicht,
Sie sind auch nach diesen Wahlen in Brandenburg und Sachsen immer noch die größte Gruppe wie auch in anderen Ländern und im Bund.
Sie wollen die Möglichkeit haben, mit ihrer Stimme gegen die Politik der etablierten Parteien (Regierungsparteien) zu protestieren.
Also muss eine klare Kante gegen diese Politik vorhanden sein.

Nichtwähler brauche ich nicht zu überzeugen dass ihre jetzige Partei schlecht ist, sondern nur dass wir besser oder anders sind.
Nichtwähler sind keine Stammwähler, können es aber werden. Sind aber auch schnell woanders wie auch die Piraten leidvoll lernen mussten.

Vielleicht?:
Mit Protest gegen Zustände im Land gewinnt man Wählerstimmen.
Den anderen Parteien in den Hintern zu treten (AfD) aber auch bei Themen wie dem Klimawandel schon seit langem nach außen klare Kante gezeigt zu haben lässt Nichtwähler zur Urne schreiten. (Grüne). Ebenso haben die Grünen durch ihr klares Auftreten gegen die AfD keine Stimmen an diese verloren.
Also kann auch ein konstruktiver Protest Nichtwähler aktivieren. Dies könnte eine Aufgabe der Piraten sein. Sich nicht unbedingt an einem Thema festbeißen, sondern großflächiger aufzeigen was schief läuft.
Mir ist klar, dies widerspricht der „Expertenpolitik“ der Piraten, aber wenn wir wieder in die Nähe der Machttöpfe gelangen wollen, muss unser „Navi“ erst einmal einen „Startpunkt“ und eine „Zielangabe“ haben. Und erst in der Nähe der Machttöpfe können wir als Partei mehr bewirken als APO -Politik.
Denn sonst fahren wir einfach weiter durch die Gegend. Dies kann auch Spaß machen, ist in der Politik aber leider kein wählbarer Grund, wie die Piraten wieder leidvoll erfahren mussten.
0,7% bei wenig kleiner Konkurrenz und 0,2% zeigen trotz engagierten Wahlkampf einiger (und mehr haben wir nicht!) auf, dass unser Weg nicht nach oben führt.

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Ja, deswegen in der langfristigen Strategie lieber stärker auf die Neuwähler konzentrieren. Aber so oder so brauchen wir für beide regelmäßig coole Aktionen, die in das Bewusstsein der Öffentlichkeit eindringen, damit man sich stolz Pirat nennen kann.

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Nichtwähler sind für uns eine schwer erreichbare Zielgruppe

Der Grund warum die meisten Nichtwähler nicht wählen ist eine Vorstellung von Gleichgültigkeit des Wahlergebnisses, das gern zitierte “Ist ja eh egal was man wählt die sind alle gleich”

Motivation doch zur Wahl zu gehen kommt am ehesten als Protest in dieser Zielgruppe und Protestwähler wählen die Partei wo am lautetesten als Protest wahrgenommen wird
Das waren wir mal, noch früher warens mal die Grünen und heute ist es leider die AfD

Um für Protestwähler interessant zu werden sind Inhalte weniger wichtig als eher die Frage wie groß und medial präsent die Abgrenzung zum “Establishment” steht
Aktuell rekrutieren die Grünen da auch wieder viele Wähler weil das Klimathema derart präsent ist und man auch da medial eine sehr große Distanz zur Regierung aufbaut - ob die Distanz da dann wirklich so groß ist ist weniger von Bedeutung als wie sie wahrgenommen wird, man sieht das auch daran dass sowohl Grüne als auch AfD als Ein-Programmpunkt-Parteien nur wahrgenommen werden und alles andere im Wahl- und Parteiprogramm vollkommen ignoriert wird

Und jetzt das Problem das wir dabei haben:
Unsere Stärken im Parteiprogramm sind keine leichte Kost für Leute die eigentlich gar kein Interesse haben sich politisch zu informieren und nur protestieren wollen
Und wir können noch soviel Demos aufstellen, lauter als die AfD werden wir damit nicht aufgrund der Medienberichterstattung
Das würde erst gelingen wenn sich das mediale Interesse wieder auf eines unserer Kernthemen verlagern würde

Ich würde unser Potential eher bei den Erstwählern sehen die wir abholen müssen insbesondere weil da grade eine hoch politisierte Generation heranwächst die auch wesentlich komplexere Themen nicht abschrecken, ein Großteil der Grünenwähler rekrutieren sich ja aus diesem Bereich
Da wiederum heißt es für uns aber auch mehr Themen abzudecken

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Leider war dies mal unsere Klientel…

Das ist uns schon mal gelungen. Als wir noch ein Profil hatten, das sich deutlich von SPD/Grünen/Linken unterschieden hat. Als wir noch reelle, fundierte Lösungen für ein Problem, dessen sich sonst niemand angenommen hatte, angeboten hatten und keine Wundertüte aus der Altideenkiste von Altachtundsechzigern.

Klar kann man versuchen, Grünen- statt Nichtwähler zu ködern. Dann fährt man halt 0,2 Prozent ein.

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Ich sehe es anders…
Natürlich werden wir nicht so laut wie die AfD - Diesen Zug haben wir verpasst und konnten wir auch gar nicht besetzen.
Aber ich glaube immer noch, dass eine Partei mit klarem konstruktivem Protest eine Chance hätte Nichtwähler anzusprechen.
Und die sind auch nach dem “Abgreifen durch die AfD und Grüne” eine sehr große Gruppe!

Beim Vergleich mit Ergebnissen von 4 oder 5 Jahren habe ich immer so meine Probleme mit der Aussagekraft, da viele Wahlen einen speziellen Charakter haben.

Viel spannender ist da schon der Vergleich zur Europawahl:
Sachsen:
Gültige Stimmen:
EU 2.059.812
SN 2 166 216

Piraten EU: 12.484
Piraten SN: 6 649

Brandenburg:
Gültige Stimmen:
EU: 1.197.448
BB: 1 265 039

Piratem:
EU: 6.886
BB: 8 748

Wenn Du Dir Einzelergebnisse ansiehst, dann liegt der Unterschied zwischen dem Ergebnis 0,1 und 1,3 % im Offline-Wahlkampf und der Präsenz vor Ort.

Ansonsten zeigen die Ergebnisse

SN
CDU 702 945 zu EU 474.730
SPD 166 895 zu EU 176.956
AfD 613 554 zu EU 520.668

Brandenburg
CDU 196 989 zu EU 215.523
SPD 331 240 zu EU 206.259
AfD 297 429 zu EU 238.417

ebenfalls, dass sich das Geschehen vor Ort im Wahlkampf entscheidet.
Das können CDU und SPD übrigens viel besser als die AfD mit ihrer Social-Media-Facebook-Dominanz
Auch Nichtwähler muß man irgendwie erreichen.
Online geht das nur sehr eingeschränkt.

Richtig, es gibt da ein großes Resort, aber Protestwähler kriegst Du nicht mit einem tiefgründigen sondern eher mit einem populistischen Anspruch

Ich denke auch nicht dass die AfD oder Grünen unseren potentiellen Anteil an Nicht- /Protestwählern erreicht sondern eher jemand wie die PARTEI, quasi der “intelligente/gebildete Protestwähler”

Konstruktiver Protest ist wichtig, absolut, aber er ist eben in der Regel komplex und damit nicht für die breite Masse eingänglich, deshalb wählen so viele eben Populisten - die bieten einfache Lösungen an wo man nicht viel nachdenken braucht - oder vielmehr sollte weil man dann merkt wie unsinnig die Lösung ist

Wirklich Potential für Protestwahlen sehe ich bei uns eher wenn eines unser Kernthemen groß wird, beispielsweise die Artikel 13 Debatte aber selbst dann müssen wir auch noch darum kämpfen dass positiv über uns berichtet wird

Du darfst nicht vergessen die meisten kriegen von Protesten nur das mit was in Zeitungen steht und im Fernsehen gezeigt wird

Nein, so geht Politik nicht.
Wir werden keine Grünen Wähler, auch keine AfD Wähler ködern können. (Bei der SPD sieht es z.Zt. noch anders aus) indem wir deren Vorschläge aufgreifen.
Aber man kann z.B. mit interessanten Vorschlägen zur Klimapolitik auf sich aufmerksam machen. Dies wird auch den Grünen keine Stimmen kosten, aber könnte die Aufmerksamkeit auf andere Programmpunkte von uns lenken.
Deshalb sollte man schon Antworten zu Themen haben die gerade eine Wahl entscheiden können.
Sonst sagt der Wähler, schade dass ihr dazu gar nichts habt, da ich meine Stimme nicht teilen kann muss ich sie leider woanders ab geben.

Richtig!
Aber warum sollten wir unsere Themen nicht auch mal ein wenig populistischer verkaufen?
Mir macht z.B. die Überwachung schon Angst, oder die Zensur im Netz.
Ebenso die Rentenfrage oder der Wohnungsbau. Da kann man schon abseits von Flüchtlingen und Kriminalität punkten.

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Oder man schwimmt einfach nicht auf der die meisten Wähler nur noch nervenden Klimawelle mit und lenkt von Anfang an die Aufmerksamkeit weg von “die da sind …” und hin zu “wir hier sind …”.

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Zur Zeit scheint es weniger zu nerven als du befürchtest, sonst hätten die Grünen nicht diesen Hype.
Ausserdem braucht man diese Themen, da auch die Aufmerksamkeitsökonomie einen Aufhänger benötigt. Dies dann möglichst schnell in die von uns gewünschten Bahnen zu lenken ist die Kunst der Politik.
(Die FDP hat es negativ versucht und nicht geschafft)

Das ist ein zweischneidiges Schwert
Gleichzeitig populistisch und sachlich fundiert zu gelten dürfte kaum gelingen

Wo ich übereinstimme wäre dass wir thematisch breiter und auch nicht in jedem Bereich so tief aufgestellt sein müssen aber bei so Themen wie Überwachung oder Netzzensur die ja schon unsere Kernbereiche treffen sollten wir auch weiter uns als Experten und nicht als Populisten verkaufen

Rentenfrage, Wohnungsbau klar da brauchen wir Positionen und da schadet es auch nicht wenn die weniger fundiert und eher reißerisch sind, aber wenn wir bei nem Thema wie Zensur im Netz nach jahrelangem Kampf plötzlich oberflächlicher werden verlieren wir an Glaubwürdigkeit

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Ich hatte allgemein mal versucht, wie schon öfter nach desaströsen Wahlen für die Piraten, auf Grund von Zahlen und Fakten einen Wahlausgang zu beschreiben.
Natürlich würde dies zu einer anderen Piratenpolitik führen, zumindest was das “Verkaufen” betrifft.

Kann aber auch verstehen, dass die Meisten so weiter machen wollen wie die letzten 6 oder 7 Jahre.
Und sich dabei natürlich gerne einen Erfolg von 0,6 auf 0,8% schönreden. Da kommen halt die Wahrheiten zu kurz.
Dass Wähler eben keine Querelen wollen, aber doch Emotionen wählen, schwer zu verstehen - aber eben Fakt.
Und dass das größte Wählerpotential für uns nicht mehr die jungen Wähler, sondern die Nichtwähler sein könnten, auch dies muss man sich erst mal bewusst machen, obwohl unser Abschneiden bei den U18 schon länger bergab geht.
Politik ist halt ein Spiel zwischen Programm und Emotionen - wer dies Speil beherrscht und noch etwas Glück bei der aktuellen Thematik hat, oder diese gut setzen kann, gewinnt.

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Wir waren mal die Partei, die sich zu manchen Themen lieber gar nicht als mit oberflächlichem Gewäsch geäußert hat. Stattdessen waren mehr Ressourcen für Kernthemen da. Das hat der Wähler honoriert.

Es muss und sollte kein oberflächliches Gewäsch sein, aber wenn ein Thema den ganzen Wahlkampf überschattet und wir haben gar nix dazu zu sagen bzw. wir werden wahrgenommen als hätten wir gar nix dazu zu sagen ist es ein Problem

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Mir fällt da gerade etwas Anderes ein. Wenn ich so auf NGO-Aktivitäten schaue und wie sie ihre Unterschriftensammlungen veranstalten, dann werden oft komplexe Sachverhalte via 5min Videos und hübschen Zeichnungen so aufgearbeitet, dass sie leicht verständlich sind. Damit kann man Themen wie Überwachung, BGE, die Art, wie die Piratenpartei (über Diskussionen) bessere Lösungen findet usw leicht verständlich darstellen und den Vergleich zu den anderen Parteien ziehen. Aufklärerische Videos als leichte Kost sozusagen und die Kosten dafür sollten sich auch in Grenzen halten. Das dürfte auf jeden Fall mehr Wert haben als ein Wahlkampfrapvideo. :wink:

Ich denke Nichtwähler und Neuwähler sind eine wichtige Zielgruppe, aber man kann sich auch bei den anderen Parteien bedienen, wenn man es richtig anstellt. Stellt euch vor, ihr konkuriert mit den Grünen und sagt “eine Zusammenarbeit wären wir nicht abgeneigt”, hättet aber noch andere wichtige Themen dabei, dann könnten durchaus einige Grünwähler überspringen. Warum sich auf eine Gruppe einschränken, wenn man mehrere Gruppen ansprechen kann? Und wenn es nur 1% der Grünwähler sind, die dadurch überspringen, sind es 1% mehr als nur Neu- und Nichtwähler. Gilt natürlich auch für die anderen Parteien.

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Die aktuellen CO2-Werte werden doch nur 1x am Tag aktualisiert.
Bis wir da zur 15minütigen Aktualisierung und 3 Wochen-Vorhersage übergehen dauert es wohl noch einige Jahre.

Sowohl in Sachsen als auch in Brandenburg haben CDU bzw. SPD gerade noch mal genug Stimmen zusammengekratzt gekriegt, damit die AfD nicht stärkste Kraft wird. Die CDU hat in Sachsen knapp die 30%-Marke genommen, die SPD in Brandenburg bleibt darunter. So langsam muss man sich ja fragen, wie krass die Ohrfeige der Wähler noch werden muss. Bevor die Damen und Herren in ihren Anzügen anfangen, eine Verbindung zwischen ihrer bisherigen Leistung und ihren Wahlergebnissen zu sehen. Die menschliche Reife eines trotzigen Kleinkindes, das immer wieder ein Spiel verliert, und lieber alle anderen Möglichkeiten in Erwägung zieht, bevor es darüber nachdenkt, ob das vielleicht an der nicht erbrachten Leistung liegen könnte.

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Schlimmer noch: Sog. “Demokraten”, die der Ansicht sind, der Wählerwille sei dadurch am besten abgebildet, dass man über ein Viertel der Wahltätigen als zu ignorierende Minderheit ausmacht.

Ich wünsche mir eine absolute Mehrheit für die AfD. Einfach, damit dieses dumme Gelalle im Fernsehen einer angemessenen Demut weicht. Es ist so zum Kotzen. Jaja, Unvereinbarkeitserklärung. Piraten. 0,x Prozent. Die AfD ist sicher sehr beeindruckt. Schröder hielt sich für den Bundeskanzler. Die SPD hält sich für eine Volkspartei. Die CDU findet angesichts eines Wahlgewinns von über 280 Prozent für die AfD, sie habe die Wahl klar gewonnen. Alter Schwede. Das ist nicht im Sinne der Piratenpartei und ich hoffe, das wisst ihr.

Gegenangebot oder Flaming? Ich empfehle Ersteres.

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