Warum junge Menschen nicht in eine Partei eintreten

Diskussionsgrundlage:

Ist die Piratenpartei auch schon so ein unflexibler Apparat?

Hm, ich hoffe nicht, obwohl es leider hier und da schon solche Tendenzen gibt. Rezo schreibt:

Das ist der Grund, weshalb ich selber lange nie in einer Partei war. 2011 bin ich dann bei den Piraten eingetreten, weil ich dachte, sie sind anders. Viele sind das auch, deshalb bin ich noch da. Einige nicht, aber so schnell lasse ich mich nicht entmutigen.

Die große Ambition fehlt inzwischen…

Die Piraten müssen mit Europa punkten, dass ist ihr letzter Trumpf. Da müssen jetzt mehrere europäische Bürgerinitiativen gestartet werden, bei denen die Piraten vorne mit dabei sind. Europäische Transparenz-, Demokratie- und Verfassungsoffensiven.

Er hat doch die Antwort geschrieben: “Parteiarbeit bedeutet oft auch Drecksarbeit”

Obwohl… bei der Piratenpartei…?
Mhhh… Hier hast du als junger Mensch eigentlich alle Chancen sehr schnell nach oben zu kommen. Weil, du hast ja noch wenig gemacht, und daher auch wenig falsch. :wink:
Also, bei Piraten einer der wichtigsten Gründe gewählt zu werden!

(dass dann “hinterher” auch obiger Satz zum tragen kommt, nun ja…)

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Aus einer Studie, die im Artikel zitiert wird:

Für alle befragten Jugendlichen waren des Weiteren der Spaß an der Mit-arbeit und das soziale Miteinander wichtige Beweggründe für das Enga-gement, insbesondere für das Andauern des Engagements. Dabei handelt es sich erklärterweise nicht um ein Motiv im Sinne eines ursprünglichen Beweggrundes. Das Zusammensein mit Freunden und Spaß ist nicht der Grund für die Mitarbeit, es gehört jedoch „dazu“ und wird durchaus als notwendige, jedoch nicht hinreichende Bedingung für das eigene Engage-ment gesehen. Das soziale Miteinander wurde sowohl in den Explikatio-nen der jugendlichen Befragten aus Parteien als auch aus sozialen Bewe-gungen positiv hervorgehoben und unmittelbar mit dem Spaß am Enga-gement verknüpft. Dabei geht es im Wesentlichen um die sozialen Bezie-hungen zu Gleichaltrigen oder wenig älteren Engagierten.

Rezo hat doch sehr gut beschrieben, wie er denkt.

Er möchte Kontrollinstanz sein.
Die Kontrollinstanz kann aber nur die Gemeinschaft sein, in der Positionen abgewogen und verhandelt werden.

Rezo bechreibt nicht, warum Menschen nicht in eine Partei eintreten, sondern warum er nicht in eine Partei eintritt.

Dann gibt es die, die sich einer Gemeinschaft engagieren, so wie @arcsaber das beschreibt:

Die einen stehen neben der Gesellschaft und die anderen stehen in der Gesellschaft.

NatĂĽrlich kann man auch in der Gesellschaft stehen und trotzdem neben der Gesellschaft, wenn man die Funktionsweise der Gesellschaft als Inspiration und Bereicherung nicht vesteht.
Das gilt fĂĽr Lindner, aber auch viele Ehemaligen in der Piratenpartei.

Man muĂź einfach wohlfĂĽhlen unter Menschen, die auch andere Meinungen vertreten.
Auch wenn man ab und zu in die Tischkante beiĂźen muĂź.
Der Vorteil ist dennoch, dass man beim nächsten Anfall eine Medizin schon entwickelt hat.

DIE PARTEI?

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Ich würde eher sagen, dass Rezo pragmatische Gründe dargelegt hat, warum es insbesondere für Kreative nicht nützlich ist, in einer Partei Dinge zu tun (“Kurz: Man kann nicht frei agieren.”). Stellen wir uns doch mal vor, was Rezo widerfahren wäre, wenn er ein Video von null auf innerhalb der Piratenpartei machen wollte:

Equipment: Man ist effektiv auf sich allein gestellt, obwohl das Video für die Partei wäre. Hinweise auf ästhetische Mindeststandards werden á la “Dann benutz doch ein Bettlaken als Greenscreen” kommentiert.

Planung: Man ist effektiv auf sich allein gestellt, diverse Leute meinen Zeugs á la “Brauchen wir nicht, alles ist gut”, “Zeitverschwendung, mach lieber [Verweis auf artfremdes Projekt]”, “Ist nicht unsere Aufgabe als Partei”, “Ist ein Komplott zur Selbstdarstellung”, o.ä.

Inhalt: Man ist effektiv auf sich allein gestellt, diverse Leute wollen Mitspracherecht aufgrund ihres Ranges in der Hierarchie. Urteile werden nach persönlichem Gusto und nicht anhand von Statistiken, Trends, etc. gefällt.

Produktion: Man ist effektiv auf sich allein gestellt, auĂźer man hat GlĂĽck und findet jemanden, der auch motiviert ist und einem hilft. Im schlechtesten Fall gibt es weitere negative Kommentare wie oben, von Leuten im Video-Mattermost.

Veröffentlichung: Wenn das Video fertig ist, gibt es möglicherweise wieder eine Reihe von “Warum wurde ich nicht dazu gefragt”- und “Das gefällt mir aber gar nicht”-Leuten, so dass das Video potentiell gar nicht veröffentlicht wird. Selbst wenn das Video bereits veröffentlicht ist, sind kommentarlose Entfernungen des Videos möglich. Man muss selbst nachforschen, warum das Video nicht mehr existiert.

Da stellt sich doch die Frage, warum man ein Video nicht gleich alleine machen sollte, statt es effektiv eh alleine machen und sich auch noch mit Bullshit herumplagen zu mĂĽssen. Die Aussagen und Sachverhalte sind ĂĽbrigens nicht erfunden.

Ne, so ziemlich jede Partei und soziale Bewegung.

So konnte auf ein politisches Spektrum von linken bis hin zu mittig-konservativen Engagierten zurĂĽckgegriffen werden.

Quelle

Die DIB-Gründer hatten wohl, vermutlich um Entwicklungen wie bei den Piraten zu vermeiden, die verantwortliche Parteiführung und den Aufnahmeprozeß sehr stark reglementiert. Eine Analyse dazu habe ich noch nicht gefunden, aber die parteipolitischen Ergebnisse unterscheiden sich, abgesehen von den unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen, aus meiner Sicht nur wenig von denen bei den Piraten. Die Beteiligungsquote von Frauen scheint dort allerdings größer zu sein.

Weil man des dann besser machen könnte.
These von mir:
Rezo erreicht einen GroĂźteil der FFF-Iniatoren nicht, da Achtung! nicht vertrauenserweckend.
Genausowenig vertritt eine Luisa die FFF-Bewegung.
Irgendwann gibt es dann halt mal Aufstand.

NatĂĽrlich kenne ich auch die Blockaden in der Piratenpartei. :innocent:
Kann man versuchen. Damit muß man mit umgehen können.

Rezo hat sich auf YouTube ĂĽber Jahre eine Fanbase von zwischen 1-3 Millionen Leuten erarbeitet.
Wenn er ein Video herausbringt, dann wird es wahrgenommen und hat die Chance auch auĂźerhalb deiner Fanbase wahrgenommen zu werden.

Wenn du ein Video bei Youtube einstellst, dann wird das vielleicht von ein paar deiner Bekannten angeklickt, und deine Nachricht geht einfach unter.

Das gleiche gilt auf Twitter und anderen Plattformen, Die Piratenpartei hat mehr Follower als die meisten Piraten fĂĽr sich.
grafik
Du kannst mit deiner Botschaft ĂĽber die Piratenpartei mehr Menschen erreichen.

Das gilt natĂĽrlich auch fĂĽr andere Parteien und z.B. die Linke hat 277.020 Follower, sogar die CDU hat 297.770.

In einer Demokratie musst du halt eine Mehrheit hinter dich bringen und eine Partei ist da eine gute Methode.

Warum sollte ich überhaupt zur Piratenpartei und nicht z.B. auf ein oder mehrere saveyourinternet-Discord oder ähnliches, um unabhängig und stressfrei da nach allerlei Informationen und Feedback zu fragen und später mein Video zu verbreiten?

Übrigens interagieren circa 0,02% der PP Follower (30 Leute) regelmäßig mit den Tweets der Partei, d.h. der größte Teil sind quasi Karteileichen. Videos auf unserem Youtube-Account haben auch meistens so 100-200 views. Das kann man locker auf eigene Faust durch ein qualitativ gutes Video übertreffen.

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Politik kann man doch heute fast nur noch machen wenn man Jura studiert hat. Denn neue Gesetze müssen sich in ein extrem kompliziertes Machwert aus Regeln einfügen welche bereits existieren. z.B. ist Kommunalpolitik von Gesetzen auf Landes, Bundesebene abhängig, als auch von EU Richtlinien gefolgt von internationalen Verträgen und da es deren extrem viele gibt schwindet der Spielraum des einzelnen immens. Bzw. auch die Fähigkeit diese Komplexität noch überblicken zu können.

Politik kann somit nicht mehr dem freien Individuellen Willen folgen, sondern ist unendlichen regularien und juristischen Interpretationen unterworfen. Also die Demokratie im 19 Jahrhundert erstmals eingefĂĽhrt wurde war das noch nicht so. Es gab da noch mehr Gestaltungsspielraum.

Auch ich frage mich zuweilen welchen Sinn politisches Engagement in einer Partei denn noch macht wenn man am Ende nichts weiter als ein Verwalter ist, bzw. völlig abhängig von der Verwaltung und Bürrokratie welche die existierenden Regeln so beherrschen das Sie die Freiräume der Politik exterm einschränken können.

U.a auch ein Grund warum viele AfD Wähler sich eine Diktatur zu wünschen scheinen, damit eben der Politische Wille wieder zum Ausdruck kommt und nicht überall bürrokratisch eingebremst wird. Natürlich der total falsche weg, aber dennoch irgendwie verständlich.

Je älter die Demokratie wird desto mehr umgibt Sie sich selbst mit einem Panzer aus Bürrokratie und Regularien welcher für Bürger immer schwerer zu durchdringen ist. Die Demokratie bringt sich selbst zum Stillstand, siehe BER und schafft somit die Grundlage für ihre eigene Zerstörung.

Welcher 20 Jährige hat denn schon Bock darauf sich in diese unendliche Komplexität einzuarbeiten, sich erst 30 Jahre lang in irgendwelchen Machthirarchien hocharbeiten zu müssen um dann vielleicht hier und da ein paar kleinste Details in einem immer komplexer werdenden System beinflussen zu können ? Selbst Dinge wie Netzausbau versinken ja in Bürrokratie, das am Ende weder Provider noch Kommunen diese Gelder abrufen da niemand durchblickt wie die Bürrokratischen Prozesse dazu laufen. Im grunde haben sich die demokratischen Institutionen schon so weit verselbständigt das der Entscheidungsspielraum der einzelnen Politiker und Parteien immer geringer wird.

Mit Demonstrationen auf der Strasse wie FFF das macht kann man möglicherweise eben mehr erreichen. Genauso wie man mit radikalem Populismus welcher das gesamte System unter Druck setzt gegebenenfalls wesentlich mehr erreicht als mit Sachpolitik welche sich in den tiefen der Verwaltung verheddert und selbst in Jahrzehnten kaum voran kommt.

Da kann man doch Jungen Leuten keinen Vorwurf mehr machen wenn Sie keinen Bock auf Parteipolitik haben, denn in Parteien gibt es eben immer weniger Möglichkeiten überhaupt noch irgendwas zu gestalten. Damit meine ich gar nicht mal das Aufstellen eines Parteiprogrammes sondern dessen umsetzung in einem Staatsapperat der immer träger und schwerfälliger agiert. Vielleicht müssen wir da einfach der Tatsache ins Auge sehen das das Zeitalter der Parteien sich so langsam seinem Ende nähert und die Demokratie wie wir Sie heute kennen sich bereits in einem Stadium des Niedergangs befindet.

Daher, verständlich das Jugendliche keinen Bock haben ihre Freizeit für solch ein System zu verheizen.

Erfolg könnte vielleicht eine Partei haben welche für eine völlig neue Form von Demokratie eintritt, diese gibt des derzeit jedoch (noch) nicht. Die Piraten hatten dabei einmal die Chance mit (LQFB) diese Partei zu werden wollten diese Rolle dann aber doch nicht übernehmen.

Das sehen viele so, vor allem Juristen, aber die Politik gibt vor was sie will und Dienstleister Juristen können das dann in Gesetzestexte übersetzen. Dazu beschäftigen die Ministerien Juristen.

Es ist Ziel der konservativen Politik, dass sich nichts ändert.
Die CDU / CSU wird gewählt damit sich nichts ändert. Es liegt nicht an der fehlenden Gestaltungsmöglichkeit, es ist der politische Wille nichts zu ändern.
Das die ewig gestrigen und die ewig vorgestrigen so viele Stimmen bekommen, liegt auch an der Angst vor Veränderung.

Auch die SPD sieht seit Helmut Schmidt die Rolle der Politik eher verwalten, weil “wer Visionen hat soll zum Arzt gehen!” Das bedeutet aber nicht, dass es nicht möglich ist Dinge zu verändern.

Hier kommt dann die Parteienlandschaft zum tragen. CDU, CSU, FDP, SPD, die Grünen und auch die Linken wollen eigentlich gar nichts so richtig ändern und die AfD will die Zeit sogar zurückdrehen.

Selbst Piraten wollen nur moderate Änderungen machen, wo eigentlich Kehrtwendungen nötig sind.
Manche in diesen Parteien wissen vielleicht einfach nur nicht wohin der Weg gehen sollte.

Und ich will eigentlich auch keine Menschen in Parlamenten sehen, die noch nie in einem Beruf gearbeitet haben. Die noch nie Verantwortung fĂĽr andere ĂĽbernehmen mussten.

Politik hört ja nicht da auf, wo man sein Programm abgestimmt hat, sondern sie geht da erst los. Es beginnt der lange Weg die Wähler und die Gesellschaft von der eigenen Lösung zu überzeugen.

Politik ist halt ein Marathon …

Es gibt Knotenpunkte der Regularien, die man ausfindig machen muss. Wenn man diese Knoten löst ergeben sich größere Handlungsspielräume. Die schwarze Null und die Schuldenbremse sind solche Knotenpunkte.

Der nächste Punkt, und da sind wir wieder bei der Ambition und Vision, ist der mit diesen Handlungspielräumen umgehen zu können. Denn wenn man mehr investiert riskiert man auch mehr. Ich würde eine Investitionsoffensive mit einer gleichzeitige Demokratie-, Transparenzoffensive auf europäischer Ebene einbetten.

Genau diese These haben doch die AfD und die Piraten 2011/12 widerlegt.
Und auch FFF oder Artikel13/17 zeigen doch auf, dass innerhalb von Monaten Themen auf den Tisch kommen, die es zwar auch schon unter “ferner liefen” gab, aber keinen großen Einfluss auf ein Wahlergebnis hatten.
Dies hat sich aber innerhalb von Monaten geändert, - eigentlich sogar durch ein 16 jähriges Mädchen!

Dieses - Politik ist ein Marathon - stimmte eigentlich in den letzten Jahren immer weniger. Es ab immer “Gegebenheiten” die eine Wahl und damit die Politik abseits von jahrelanger Arbeit stark beeinflusst haben. (Ölkrise; Fukushima) Und in der heutigen schnelllebigen und global handelnden Gesellschaft werden diese Einflüsse noch mehr zunehmen und eine Politik des schnellen Handelns fordern. Siehe Politiker vom Schlag Trump oder Erdogan - Dazu haben Parteien wenig im Programm und müssen trotzdem reagieren. Und diese (Emotionalen) Handlungen werden ein Wahlergebnis immer stärker beeinflussen.

Sorry ich habe echt nicht mitgekriegt, dass Artikel 13/17 gar nicht beschlossen wurde, und dass das Klima gerettet ist.

Du kannst es schaffen ein Thema kurzfristig in die Medien zu bringen, aber die #FFF Kids werden noch erleben mĂĽssen, dass ihr Protest scheinbar wirkungslos verpufft. Weil die Trumps und Merkels dieser Welt gar bereit sind, radikale Ă„nderungen herbeizufĂĽhren.

Die Anti-Atomkraftbewegung aus den 70ern hat sich Anfang der 80er Jahre zu den Grünen gemausert und jetzt 50+ Jahre später wird in ein paar Jahren das letzte Atomkraftwerk in D vom Netz gehen sollen. Aber manche wollen es noch ein paar Jahre verzögern.

Auch die Piraten sind praktisch wirkungslos verpufft, dass die Industrielobby aus der Not den Breitbandausbau fordert und kriegt, liegt nicht wirklich an der Piratenpartei. Daher soll ja auch der Datenschutz gelockert werden, damit die Geschäftemacher Daten zum Handeln haben.

Ich stimme Deinem ganzen Beitrag zu! Wichtig ist vor allem das Engagement, ob das in einer Partei passiert oder außerhalb, ist für den Einzelnen nicht so wichtig. Auch könnte ich mir andere Demokratieformen vorstellen.

Nun ist es so, dass wir im Moment aber Parteien haben. Und da hoffe ich, könnte es einen Unterschied machen, wenn es eine wieder stärkere PP geben könnte. Vorausgesetzt, wir bleiben anders und machen nicht die gleich Entwicklung wie die anderen Parteien, also NICHT:

Leider gibt es auch schon bei uns einige Leute, die lieber BĂĽrokraten als Piraten sind.

Du hast was vergessen, Parteien die diesen Marathon seit Jahren betreiben verlieren gerade massiv an Zustimmung
Vielleicht gibt es bei der Umsetzung von.Themen oftmals ein Marathon - Aber Politik sind nicht immer nur Themen. Eher sogar weniger.

Die Frage ist doch, was ist der politische Wille.

Im Grunde haben wir es einzig mit einer gespaltenen Gesellschaft zu tun.

Da sind die gut ausgebildeten SchĂĽlerinnen von FFF, deren MĂĽtter zu ĂĽber 50% einen akamedischen AbschluĂź haben, 95% deutsche StaatsbĂĽrgerschaft und die ihre Eltern darauf hinweisen, was denn nun getan werden mĂĽĂźte.

Gehe einfach davon aus, dass sie mit diesem bürokratischen Dschungel umgehen können und mit etwas Lebenserfahrung auch erkennen, dass die Welt nicht schwarz/weiß ist.
Dieses Know-how und diese Komptenz werden sie in alle gesellschaftlichen Entscheidungen einbringen und sich auch politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich engagieren.
Also eine Vereinbarkeit von Sozialen Bindungen, Beruf, Natur und gesellschaftlicher Verantwortung.

Auf der anderen Seite steht der Personenkreis, der zwar Politk durch EntrĂĽstung ausdrĂĽckt, der aber nicht in der Lage ist, mit der BĂĽrokratie und damit dem Aushandeln von Kompromissen umzugehen.

Diesen Gegensatz hast Du heute schon extrem in der Piratenpartei und da deutet sich auch kein Dialog an.

Du kannst durch alle Diskussion hier durchgehen und du findest die zwei Welten

  • Protest, machen wir, Folgen gleichgĂĽltig, wie, wissen wir nicht, sollen andere tun, Dialog brauchen wir nicht, klare Kante
    und
  • dem BemĂĽhen einiger, sinnvolle Veränderungen mit den demokratischen Werkzeugen herbeizufĂĽhren.

Persönlich habe ich immer mehr den Eindruck, dass man weder in der Gesellschaft noch in der Piratenpartei zu einem Dialog findet und die Spaltung weiter betreibt, da man mit der Gegenseite nicht mehr klar kommt.