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Warum gibt es nur große e autos, aber keine "kabinenroller" größe


#41

Nee, sicher nicht, nur ein Stadtbewohner einen Smart fährt und sich fragt, wer ernsthaft mit einen Mobil bei den heute üblichen Einkaufsstrukturen zurecht kommt. Außerdem halte ich die ganze Elektromobildiskussion für eine Angst verbreitende Schnapsidee, solange nicht die Hauptursache Ursachen der Abgase beseitigt werden, wie Tempo 30 Zonen und daraus folgende Verkehrskonzentration, Paketdienste und LKWs etc.

Wo sollen denn deiner Meinung nach die notwendigen Mietautos parken, wenn es am WE die Städter in die Natur zu den weit verstreuten Touristenzielen zieht? Übrigens müssten sich dann auch viele für ihren Vorratseinkauf einen Leihwagen holen natürlich mit E- Antrieb. und am WE dann einen mit fossilem Antrieb, mit dem sie dann die Umwelt im ländlichen Raum verpesten?

Die Welt besteht nun mal nicht nur aus Singles die in Ballungsräume wohnen und sich von MD oder BK ernähren.

Wenn Lösungen dann bitte solche , die berücksichtigen das es nicht nur Menschen gibt die sich so ein Mobil für knapp 15.000 Euro leisten können, sondern die Mehrheit Fahrzeuge fährt die im Schnitt 9,4 Jahre alt sind,


#42

wo ist das problem mit einem “smart” einzukaufen?
schnapsidee wegen abgasen? es sind ncith nur die abgase sondern auch ein wirkungsgradvon 15% vs 80%

tempo 30 ist politik, ein günstiges mini elektroauto ist inginieurskunst.

wo sollen die mietautos parken? da wo sie jetzt auch parken!
ja, wo ist das problem für einen großeinkauf einmalig carsharaing idealerweise e car sharing zu nutzen? wenn man unter 5000-10000km pro jahr ist je nach rechnung ist carsharing auch mit verbrenner billiger, sind einfach fakten.

nur weil sie eventuell für ne große fahrt einen verbrenner mieten und in der stadt immer e fahren soll plötzlich mehr verpestet werden? lol,

ich sagte doch dass du ein troll bist der nichtmal LESEN will, ich habe nichts von elektroauto gesagt, SONDERN von elektroKLEINFAHRZEUGEn, noch kleiner als ein twizzy da bewegen wir uns bei 5000-6000 euro, wie gesagt troll troll troll, ab in die höhle


#43

Ob Tempo 30 Zonen nicht für die Abgaskonzentrationen verantwortlich sind ist längst nicht geklärt. Das die heutigen Autos zulange kalt bleiben und damit gerade in Städten ihre KAts nicht wirken, wurde nie diskutiert.

Den Raum auf dem heute Autos an Straßen parken, brauchen wir in besonders in den Städten für Radwege.

Kannst du oder willst du es nicht verstehen? Die Ballung von Einkaufsmöglichkeiten an einem Ort, Zwingt Menschen aus dem ländlichem Raum in diese . Sie haben 2 Möglichkeiten dort hin zu ziehen und horrende Mieten zu zahlen, oder zu Pendeln, dazu gehört auch dort einzukaufen.

Das Problem ist die Abhängigleit. Deinen Milchmädhenrechnung mit den Carsharing geht nicht auf. Die benötigten Massen an Fahrzeugen sind weder Flächendeckend bereitzustellen noch wäre der Unterhalt de notwendigen Infrastruktur zu begründen. Diese “Fakten” sind nur die halbe Wahrheit.

Auf welchem Mond lebst du? Wer glaubst du kann sich so ein Vehikel leisten und wer will so etwas? Kaum ist so ein Ding auf dem Markt, zerreißt es die Presse wegen passiven Sicherheitsdefiziten, mangeldem Platz und Zuladung. Schon heute haben wir Pedelecs, die technisch kaum verkehrssicher sind, deren Zuladung ein Witz ist und deren Batterien bis zu 30% des Neupreises kosten. Noch mehr Müll produzieren? Woher soll die notwendige Strominfrastruktur kommen? Aus dem Zauberkasten?

Wir leben in Strukturen die auf Individualmobilität ausgerichtet sind, das mag in Ballungsräumen etwas anders sein. Nur sind diese Strukturen sind in über70Jahren gewachsen. Es braucht Zeit sie umzubauen. Bis dahin brauchen wer vernünftige Lösungen, die vom normalen Volk bezahlbar und vor allen Dingen berechenbar sind. Mit Angst verbreitendem Gesabbel wie Fahrverboten kommen wir nicht weiter, sondern begeben uns nur zwischen die Mühlsteine eines medialen Mainstreams.


#44

ich kann beim besten willen deine skepsis immernoch nicht nachvollziehen, alles punkte die aus einer pessimistischen grundhaltung kommen und nicht natur/ingenieurswissenschaftlich begründet sind. Ich meine nach wie vor dass es gehen sollte solch ein fahrzeug zu dem preis herzustellen, inlusive carsharing, man muss es ja auch nicht auf profit betreiben sondern kann es auch genossenschaftlich stemmen. aber wenn du mehr auf sozialökologischen verkehrsumbau setzt ist das ja auch sinnvoll, damit kann es ja auch klappen das bestreitet niemand, ich sagte ja auch nie dass ich individuelaisierten minimierten elektrifizierten verkehr als lösung sehe sondern als teil NEBEN einem guten ÖPNV, das ist absolut nichts gegen den ÖPNV. Meine vision ist lediglich dass für besondere fahrten auf denen invidualität gewünscht ist, man sich so ein fahrzeug per carsharing mietet und ansonsten viel über ÖPNV gemacht wird, der schneller, komfortabler, ökologischer und günstiger istals jetzt


#45

Nun ich bin Lösungsorientiert und nicht philosophisch an das Thema herangegangen. Und habe die offensichtlichen Folgen berücksichtigt und auch versucht diese zu lösen. Es geht nicht. Wir sind abhängig auf Jahre von einer individuellen Mobilität deren Antrieb in Minuten mit nachladbarer Energie zu versorgen ist.

Strom allein ist bietet keine Lösung, da noch nicht einmal die notwendigen Kapazitäten bestehen, um sofort auf Kohle geschweige denn auf Atomkraftwerke zu verzichten. Im Gegenteil die Gier nach mehr Strom könnte sogar dazu führen das diese abzuschaffenden Energieerzeuger noch länger betrieben werden müssen, ohne das eine ausreichende Infrastruktur für eine funktionierende Elektromobilität geschaffen werden kann. Und was haben wir dann erreicht? Nix außer das sich die Konzerne die Taschen vollstopfen.

ÖPNV ist genauso nur einseitig betrachtet. Als Transportmittel zu Arbeitsplätzen, bei entsprechender Zuverlässigkeit und ausreichenden Transportkapazitäten, egal ob elektrisch oder mit Wasserstoff sollte es kein Problem sein, sofern es Fahrscheinlos ist. Nur was dann?

Millionen Arbeitslose in den Freizeit und Tourismuszentren? Jahrelange Prozesse um notwendige neue Trassen für Schienengebundenen Verkehr? Wer baut die Infrastruktur um, damit man wieder, vor allem in der Fläche, im Nahbereich ein, einen ausreichendem Einkommen entsprechendes Angebot bekommt? Denn eines ist sicher für einen Einkauf vieler oder sperriger Teile ist der ÖPNV bisher nicht einmal im Ansatz geeignet.

Im Gegensatz zu dir komme ich zu dem Schluss das individueller Verkehr mit fast unbegrenzter Reichweite auf Jahre zwingen notwendig ist und wir Lösungen brauchen die machbar sind und deren Finanzierbarkeit auch getragen werden kann. Betrachte ich die heutige EU, so ist es aber zuerst notwendig andere Länder sozial auf Vordermann zu bringen, um zu verhindern das deren Probleme zeitgleich auch noch mit erledigt werden müssen.

Und zur Ingenieurskunst noch eines, sicher die können fast alles lösen, im Einwegverfahren. Teuer und fast unwirtschaftlich zu reparieren. Hier werden aus Profitgier weniger, tausende Arbeitsplätze vernichtet weil kaum noch jemand in der Lage ist durch den Dschungel der Ersatzteile zu blicken. Warum wohl ist die Automobilindustrie gegen eine Hardwarenachrüstung? Vielleicht weil sie dann Tausende andere Ersatzteile für die Fahrzeuge bereithalten muss? Und wohin mit den Altautos ? Wieder nach Afrika wo sie dann noch 10 Jahre laufen und der Wind die Abgase verteilt?


#46

Es gibt auch ganz andere Antworten auf das Mobilitätsproblem und sicher gibt es nicht die Eine Antwort.

Als Gewerbe und Industrie noch Lärm und Schmutz bedeuteten, hat man begonnen Gewerbe- und Wohngebiete zu trennen.

In München oder Köln können viele Arbeitnehmer bei dem Geld was sie verdienen keinen Wohnraum in der nähe des Arbeitsplatzes mieten. Diese Leute müsssen an den Stadtrand ziehen und vermutlich müssen die Arbeitsplätze folgen.

HomeOffice kann jeder machen der eine Schreibtischjob ohne viel Kundenkontakt hat.Das Internet macht das möglich.

Videokonferenzen können auch einige Fahrten einsparen.

Kurzzeitig mietbare Besprechungs- und Büroräume von denen man per Remotedesktop o.Ä. die eigene Infrastuktur ansprechen kann.

Koordinierte Lieferdienste, die am Stadtrand von Langstrecken LKW auf Regionale Elektrofahrzeuge umgeladen werden.

Verkehrsvermeidung ist die beste Strategie.


#47

Verkehrsvermeidung sicher ein gutes Stichwort, aber gilt das nur für Private? Wie viele LKW eiern täglich durch die Republik? Wie viele Paketdienste? Sie scheinen notwendig um die Wirtschaft am laufen zu halten. Nur ist es nicht die Spitze einer Entwicklung, die Konzerne stärkt und die lokale Wirtschaft ruiniert?

Ich habe mich mit den Finanzen der Kommunen auseinandergesetzt, Dabei bin ich auf folgendes gestoßen. Art.28 Gg befasst sich mit der Gewerbesteuer. Solange ein Unternehmen an seinem Standort verkauft ist alles in Ordnung, aber sobald dort nur produziert oder Logistik betrieben wird hat die Kommune das Nachsehen. Die Zerlegung ( Verteilung) der Gewerbesteuereinnahmen findet nach Lohnsummen statt. Je mehr Automatisierung und Verkehr je höher der unbeglichene Schaden an Umwelt und Infrastruktur und damit die Defizite. Die Einkommensteueranteile von Pendlern kommen ihren Wohnorten zu gute.

Damit aber längst nicht genug. Unsere Wohnlagen sind völlig veraltet. Die Straßen dort sind den heutigen Breiten von Fahrzeugen nicht gewachsen. Ob nun für LKW oder den ÖPNV die Kurvenradien in den alten Straßen sind viel zu eng für angeblich wirtschaftlich notwendige Fahrzeuge. Wenn man auf die Landstraßen schaut stellt man fest zu große Fahrzeuge brauchen eine Sondergenehmigung, bekommen Routen und Fahrzeiten vorgeschrieben, In Städten soll das nicht gelten? Dort setzt man mit Fahrradschutzstreifen Radfahrer als Geschwindigkeitsbremsen ein, da deren Überholen dann unmöglich ist.

Wäre eine Möglichkeit, die dann in 24/7 Paketabholstationen für alle Anbieter mündet. Aber nicht nur die Paketdienste, auch der übrige Lieferverkehr müsste so funktionieren. Das dabei der Verkehrsraum völlig neu über plant und auch erweiter werden muss steht für mich außer Frage. Einbahnstraßen mit Fahrradwegen und Parkanlagen für Fahrzeuge. Entflechten statt verdichten. Nur wie ein nebeneinander von armen Bürgern und Konzernen bei den horrenden Grundstückspreisen noch funktionieren kann ist zu klären. Einem Haus ist es egal wo es gebaut wird, deshalb brauchen wir ein Normalisierungskonzept für die Grundstückspreise um den Kommunen auch wieder die Möglichkeit zu geben wieder Herr im eigenen Haus zu werden.

Die dafür notwendigen Techniken gibt es. Nur schon der Ausbau der Netze zeigt wie lange es dauert. Hinzu kommt das Heute schon nicht einmal 10% der Leistungsfähigkeit von Rechnern genutzt wird. Stattdessen gibt es immer neue Techniken die neue und Leistungsfähigere Systeme erfordern. Bestes Beispiel das im Gespräch befindliche 5G Netz. Weder 3G noch 4G sind flächendeckend ausgebaut. Es gibt kein miteinander, sondern nur ein gegeneinander der Anbieter. Verluste die dabei gemacht werden, sind kein Risiko, sondern erfordern höhere Gewinne durch steigende Kosten, damit mehr Geld für Abschreibungen vorhanden ist. Schon heute werden Datenleitungen genutzt, denen es wurscht ist, Telefon oder Internet zu übertragen, trotzdem gibt es immer noch Unterschiede bei den Anbietern die für ein Min Festnetz zu Mobil Telefon 19,9 Cent berechnen.

Mein persönliche Fazit: Das Ganze ist ein kompliziertes Konstrukt, das man getrost als gescheitert ansehen kann. Betrachtet man den Niedergang früherer Hochkulturen so sind deutliche Parallelen zu erkennen. Der vorerst letzte Aufweg war eine Globalisierung, die man aufgrund des damit verbundenen Verkehrs und der Belastung der Umwelt als gescheitert betrachten muss. Früher gab es Lehnsherren und Fürsten für die man Frondienste leisten musste, heute sind es Konzerne vor deren Macht selbst scheinbar freigewählte Regierungen kuschen. Um das Ganze wieder auf den Punkt zu bringen, der größte Schwachsinn ist es in einer ausschließlichen Elektromobilität die Lösung zu sehen.


#48

Das Problem ist doch, dass Entscheider und Experten gerne auf bewährte Lösungen setzten und daher nicht offen für alternative oder neue Lösungen sind.
Denn klar ist, dass Elektromobilität keine Zukunftslösung ist. Die abbaubaren Lithiumvorkommen und die der “Seltenen Erden” reichen nicht für Elektroautos für alle.

Letzten Endes wird/muss Verkehr so teuer werden, dass Politik und Wirtschaft wieder über kurze Wege nachdenken.


#49

Komisch, nur das wir da einmal waren, den Wechsel in der Automobilindustrie durfte ich live miterleben, ein ach so schlauer Lopez führte modulare Bauweise während meiner Lehrzeit bei OPEL ein. Aus tausend Ersatzteilen wurden 10.000 wobei kaum noch jemand weiß was wo verbaut wurde.

Und schwupps sind wir bei einem Thema das auch die Piraten besetzten, das Urheberrecht in Form von Patenten. Nicht das Wissen, sondern deren Schutz ist das Problem, das eine freie Innovationen basierend auf Erfindungen auf Jahre behindert. Un dwenn sie dann doch kamen verschwanden sie auf wunderbare Wise in den Schubladen der Konzerne. Heute wird das mit dem Aufkauf von Mitbewerbern im großen Stil betrieben.

Ich möchte das anders formulieren, weil der Verkehr noch auf einige Jahre unabdingbar ist und offensichtlich ist, das dieser zu teuer wird müssen umfangreiche Lösungen her, mit dem Ziel diesen soweit wie möglich nach und nach zu reduzieren. Damit aber stellt man das das System und Staatsziel Wirtschaftswachstum in Frage. Ist das jetzt ein Aufruf zur Revolution gegen die heutige Form des Kapitalismus? Und wenn ja, wie kann man diese ohne Waffengewalt und ohne Geld (deren Wertschöpfung ja beim Wirtschaftswachstum liegt) schaffen?


#51

Aber es gibt nur wenige aubauwürdige Vorkommen.


#53

Ich hätte mal eine Frage: Wieso können Elektroautos nicht, während der Fahrt über den Boden aufgeladen werden ?

Zumindest als Alternative zur stationären Aufladestadion und Rekuperation auf Hauptverkehrstraßen, Landstraßen und Autobahn über elektro-magnetische Leitungen im Boden.

Im kleinen Fomat funktioniert es bereits, bei Modelleisenbahnen und Modellautos z.B. Märklin werden die Fahrzeuge über die Gleise bzw. über den Boden mit elektrischen Strom versorgt. Mit der Bodenaufladung bzw. Bodenstromversorung hätten die Fahrzeuge nahezu unbegrenzte Reichweiten, zumindest auf den Autobahnen und Landstraßen, ebenda wo die elekrischen Leitungen unter dem Boden verlegt sind.

Die natürliche oder juristische Person (obgleich das keine einzelne Person leisten kann) die Aufladetechnik bzw. die Stromversorung der E-Autos während der Fahrt revolutioniert und ein Patent dafür anmeldet, wird der nächste Milliardär.


#54

Damit viele Autos damit versorgt werden können, muss man erhebliche Strommengen transportieren. Das tut man z.B. bei manchen U-Bahnen und Ähnlich wie bei den Hochspannungsleitungen der Bahn kann man bei offenen Systemen Passanten durch Blitze lebensgefährlich verletzen oder töten.

Es wird an geschlossenen Lösungen geforscht.


#56

Was ist mit elekromagnetischer Induktion ? Könnte, dass das Prinzip für eine geschlossene Lösung bzw. für ein Stromnetz/-feld für Autos sein?

Ich persönliche kenne die Induktionsplatte nur vom Kochen :relieved:


#57

Es gibt ja schon kontaktloses Laden für Luxussmartphones. Das Problem ist, dass für fahrende Autos und größere Strommengen zu realisieren.


#58

Naja. Gibt es ja schon für Busse.
Der Artikel ist von 2012:
https://www.busfahrermagazin.de/elektrobus-mit-induktion-im-praxistest-1169028.html


#59

Zitat: “Um einen 12-Meter-Elektro-Bus den ganzen Tag anzutreiben, wäre normalerweise eine sehr große Batterie notwendig, die den Bus teuer und schwer machen würde. Lädt man den Bus jedoch beim Ein- und Aussteigen der Passagiere oder anderen geeigneten Punkten kurz und schnell durch Induktion, kann er mit bis zu 75 Prozent kleineren Batterien auskommen.

Dann ist ja schon alles da, womit die Mobilität auf ein komplett neues Level gehoben werden kann.
Nur die Verbrennungsmotorindustrie hat etwas dagegen den Elektromotor und das E-Auto einzuführen.


#60

Schon immer.
Es werden auch heute noch Journalisten dafür bezahlt längst überholte Argumente zu präsentieren.