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Warum die CDU ein Delegiertensystem hat


#1

Ab einer bestimmten Größe einer Partei ist es unmöglich einen Raum für einen Parteitag ohne Delegierte zu finden, wobei ich den Versuch bei der CDU schon witzig finden würde.
Jedenfalls hier das Foto vom Delegierten-Bundesparteitag der CDU, um zu verdeutlichen, was ich meine. :smiley:


#2

Ach weißte, das ist auch mit 2.500 Leuten zu stemmen … gab es ja in der Vergangenheit auch und ist im Moment eher weniger unser Problem.

Viel schlimmer ist das schweigen unseres Piratenpartei-Accounts auf Twitter. Es gibt einige wirklich gute Aussagen unserer Parteimitglieder, die aber leider den persönlichen Befindlichkeiten der Accountbenutzer zum Opfer fallen.


#3

Weil ein Herzchen für diesen Post nicht reicht: ‍❤️‍‍❤️‍‍❤️‍


#4

Ab einer bestimmten Größe ? Jepp !! Früher hatte die PP diese Größe… ich glaub so 13.000 Mitglieder. Die hatten ins Volksparkstadion gekonnt, aber nicht in eine Halle für 2000 Personen.
Ich fürchte, mehr als 1000 Mitglieder hat die PP nicht mehr. Früher konnte man das noch einsehen, heute nicht mehr.
Warum nur ? :frowning:


#5

So schlimm ist es nun auch wieder nicht mit den Mitgliederzahlen. Und recht aktuell einsehen lassen die sich weiterhin:

http://finanzen.piratenpartei.de/statistik.php


#6

Ähm. … ich komme laut deinem Link auf 880 verifizierte Mitglieder :frowning:


#7

Wichtig sind die zahlenden Mitglieder, also noch über 4300. Verifiziert bezieht sich nur auf den bisher nicht praktizierten BEO.


#8

Jetzt macht ihr es kompliziert. Zu meiner Zeit waren Mitglieder die, die ihren Beitrag zahlen, und die ihn nicht zahlen auch :wink:

Also wenn ihr mehr als 4000 zahlende Member habt, müsste doch alles okay sein.

Und Beo ist in meinen Augen eh nur ne Nullnummer…


#9

Nach “deiner Zeit” sind es dann sogar noch über 8700 Mitglieder, nämlich die unter “Anzahl” plus “Schwebend” (Halleluja!).


#10

Dezentrale Parteitage könnte man mal vorantreiben. Dann bleibt die Basisdemokratie gewahrt.


#11

Da waren $Leute überfordert damit. Es gibt inzwischen ein umfassendes Konzept dazu, welches mit relativ geringem Aufwand durchführbar ist.


#12

Wie sieht das aus?

Gruß
Andi


#13

Andi, ohne dass jetzt persönlich zu meinen, ohne Kritik an deiner Person, aber ist es nicht auch ! deine Aufgabe sowie die jeden Mitgliedes der PP für Basisdemokratie einzustehen ?
Immer nur fragen “wie das gehen soll” und dabei suggestiv jede Änderung ablehnen.

Was ich nun schreibe ist mein Eindruck den ich in der Zeit meiner Mitgliedschaft bekommen habe.
Das soll keine Anklage oder objektive Aussage sein, nur mein Eindruck.

Die an den BT anwesenden haben gar kein Interesse daran, dass sich die Basis einmischt.
Es geht meist um Flügel, Richtungsstreit und Machtposition. Auch in der PP, da stört die Basis nur.

Egal welcher Vorschlag von welcher Seite kommt, das ist “ultraböse gemein manipulierbar”
Nur vor Ort sein, das ist die Lösung.

Ironie on :
Alle Parteien mit Deligierten und schriftlichen Basisentscheidungen sind sowas von undemokratisch.
Ironie Off.


#14

Darum habe ich doch gefragt?!
Ich kenne das Konzept nicht. Und ich bin der letzte der sich gegen inovative Lösungen stellt, ganz im Gegenteil.
Ich bin ja sogar für eine Online Abstimmung, da ich der Meinung bin, die Probleme ließen sich lösen und wären nicht unsicherer als eine direkte Abstimmung.
Aber auch wenn man da anderer Meinung ist, wären dezentrale Parteitage sicher machbar.

und gerade mit so wenigen Mitgliedern wie jetzt, könnte man das mal ausprobieren.

Gruß
Andi


#15

Werde ich die Tage erneut veröffentlichen.


#16

Die zu stellende Frage ist weniger, wieviel Mitglieder es aktuell gibt bzw. ob das gerade relevant ist für uns, sondern ob das Konzept an sich tragfähig ist bzw. immer anwendbar (und damit für andere Parteien kopierbar). Die Kibbuz-Bewegungen haben (hatten) gute Gründe, warum sie ab einer bestimmten Größe (ca. 1.500-2.000 Bewohner/Mitglieder) einen neuen Kibbuz gründe(te)n. Basisdemokratie wird ab einer bestimmten Anzahl an Personen schwierig, da der Einzelne sich mit Wortbeiträgen umso weniger einbringen kann, je mehr es werden bzw. es immer länger dauert. Auch kennen sich die Personen untereinander immer weniger (bei Personenwahlen wird das dann zunehmend problematischer). Auch wenn sich da bei mir alles gegen sträubt, muss man also einräumen, dass das Delegierten-System gute Gründe hat und die Antwort nicht sein kann, einen Parteitag mit sagen wir mal 100.000 Mitgliedern abzuhalten. Da hilft auch eine Dezentralität mit mehreren Veranstaltungsorten wenig, das grundsätzliche Problem zu lösen.


#17

Sooo …
habs mal aufgeschrieben. Ich hoffe ich habe alles erwischt.