Wann endlich macht sich eine deutsche Oppositionspartei zum Anwalt der nun bald 13.000 Toten und ihrer Angehörigen?

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Provokant, nicht wahr Herr Spahn?

Ja Frage denn wäre ob die Piraten so mehrheitlich die Corona Maßnahmen als ungenügend empfinden. Wie seht ihr das denn ?

Ich bin ja eher so das ich denke das die Regierung da jetzt gar keinen schlechten Job macht. Perfekt ist ja niemand und solange die Querdenkenden Querulanten weiter so das Demonstrationsrecht haben, ja wie soll da Corona gestoppt werden wenn es da immer wieder verbreitet wird ?

Da kann der Spahn ja nun auch nix für. Dafür das es jetzt so viele Schwurbeler gibt.

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Meine Meinung:

  • die 1. Welle wurde komplett verpennt (Spahnwerk) und die schlimme Verharmlosung war beste Grundlage für die CoronaLeugner:
  • die 2. Welle wurde trotz “neuer Erkenntnisse” erst recht verpennt bzw. durch wahnsinnige Lockerung der AHAL-Regel regelrecht produziert.

Im NRW-Landtag sollte das enorm wichtige Thema “Schule” gerade vertuscht werden, worüber sich Frank Sundermann/SPD völlig zurecht fürchterlich aufregt (leider nur kurzer Redeausschnitt):

Mit dem späten Einschreiten der Regierung gebe ich freieWissenschaft recht. Und ob einzelne Maßnahmen immer so gut waren, kann man auch in Frage stellen. Zumindest hat man, was die Verbreitung des Infektionsgeschehens anbelangt, versucht nach besten Wissen und Gewissen zu handeln. Das ist selten und sollte auch mal gelobt werden. Besonders hat man es daran gemerkt, dass während der ersten Welle keine dumme restriktive Politik in den üblichen Bereichen (z.B. Netzpolitik, Antiterror-Sicherheitspolitik, …) betrieben wurde.

Ich bin zumindest kein Freund davon Politiker dafür runterzumachen, dass sie mit bester Absicht nicht 100% das gewünschte Ergebnis erzielt haben. Allerdings verdient die Geldpolitik durchaus Kritik, was an den Opfern jedoch auch nichts ändert (worum es hier ja geht).

Edit:
Damit ich nicht missverstanden werde: Der Diskurs, wie gut oder schlecht Maßnahmen waren, ist aber dennoch notwendig.

Mir geht es hier in der Hauptsache um das große Problem der systematischen (politischen) Nichtverantwortlichkeit. Und wenn die grausamen Pandemiefehler aufgrund von -falsch verstandenem- “Business as usual” gemacht wurden, muss man nicht nur grobe Fahrlässigkeit sondern Vorsatz unterstellen.

Ich denke da spielen auch die Proteste eine Rolle. Es geht dabei nicht nur um die ganzen Trolle, sondern auch um Leute, denen ein Lockdown oder Shutdown psychisch zusetzt. Eine Einschränkung der Freiheit bedeutet vielen Leuten in die Suppe zu spucken. Ich denke das zögerliche Handeln kommt auch daher zwischen den Stühlen zu sitzen und abzuschätzen, wann der beste Zeitpunkt ist.

Ich bin ja nun wirklich nicht als regierungsnahe Person bekannt, aber Vorsatz ist meines Erachtens nicht zutreffend. Wirtschaft spielt natürlich auch eine Rolle, aber auch hier würden Restaurants (und andere Wirtschaftszweige) samt Chef und Angestellte ebenfalls protestieren, wenn die Maßnahmen zu früh hochgefahren werden. Mir fällt es schwer eine eindeutige Antwort, was nun richtig und falsch ist, zu finden. Mit einem BGE wäre das ganze wohl einfacher zu managen.

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Man muss bei der Verantwortung früher ansetzen, denn wer schon Prävention grob vernachlässigt (Abstand und Maske sind zumutbar), muss unnötig krass mit Lockdown kommen.

Zur 1. Welle gab es nicht einmal klare AHAL-Empfehlungen und bereits in den Sommerferien wurde grob falsch gelockert. Danach wurde es nicht zuletzt im Schulbereich richtig grausam. Auch Piraten hätten längst besser infektiologisch informiert sein müssen. Ohne Kompetenz ist auch Oppostion unmöglich.

Verantwortlich sind aber die Hochbezahlten im Amt.