Wahlhilfe(n)? Slogans?

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Ich brauche mal etwas Feedback bezüglich folgender Gedanken/Ideen.

Slogans die so aussehen könnten:

  • Wir suchen nicht die Wählerstimme, wir suchen Lösungen.

Um $Dinge Argumentativ zu unterstreichen kann man so denk/reden/argumentieren:

  • Wenn Rechte Piraten wählen, können sie nicht rechts wählen.
  • Wenn Rechte Piraten wählten, nehmen sie trotzdem keinen Einfluss auf unsere Politik.

Ausgang ist die immer wieder fast körperlich spürbare Angst, dass uns “die falschen” wählen könnten. Dabei ist es doch völlig unerheblich wer uns wählt, das warum ist doch die Frage, oder?

Soll es speziell um die Thematisierung der rechten Wählerschaft gehen oder ist es egal um welche Wählerschaft es geht und der Gedanke “wir machen unabhängig unserer Wählerschaft die richtige Politik” steht im Fokus?

Es geht doch nicht um das Zielgruppen abgreifen, es geht doch um das “warum”! Es geht nicht um die Gruppe(n), es geht um einzelne. Zudem sieht man doch nicht wer wen wählt, oder? So lange wir uns immer wieder damit beschäftigen wie wir etwas tun, werden wir niemals zu etwas kommen etwas zu tun.

Oder am Beispiel einer Frage ausgedrückt, die bitte mal jeder sich selbst stellen sollte und versuchen zu beantworten:

"Wie werfe ich ein Ei so auf das Parkett, das es nicht beschädigt wird?"

Bitte, beantwortet mal diese Frage. Vielleicht findet ja jemand die Antwort, auch wenn ihr jetzt vielleicht der Meinung seid, diese Frage mache keinen Sinn.

Davon habe ich doch nichts geschrieben, oder? Ich wollte nur wissen, ob du Slogans speziell für deine Punkte mit “wenn Rechte Piraten wählen” haben willst, oder ob das auch für alle anderen Gruppen gelten soll/kann, wie dein erster Punkt suggeriert. Bevor ich versuche dir zu helfen, muss ich erstmal verstehen was du exakt vorhast. :wink:

Dazu nimmt man einfach ein Gipsei. Dabei geht halt das Parkett kaputt. :innocent:

Dann mal im Ernst.

Kein oder von mir, sondern volle Zustimmung. Wir müssten Gründe liefern, die Leute in die Lage, Piraten zu wählen. Das geht aber nur, wenn man einigermaßen einheitlich auftritt und seine Hausaufgaben macht.

Weder das eine noch das andere sehe ich persönlich als derzeit gegeben.
Slogans zum Zerreißen in diesem Zusammenhang:

“Wenn Grüne Piraten wählen - wählen sie wirklich grün.” (wenn man sich dann mal im Punkte Umwelt einigen könnte…)
“Wenn Sozialdemokraten Piraten wählen - wählen sie wirklich sozial.” (wenn man sich mal auf ein paar Grundsätze zur Wirtschafts- und Sozialpolitik einigen könnte, statt die vorhandenen zu erodieren)

Laß sie doch.
Nachdem dieser “Flügel” 5 Jahre komplett versagt hat, wird es auch diesmal so sein.
Ist die Aufmerksamkeit nicht wert.
Keine Klare Linie, kein Ziel, nur andere kritisieren.
Aber selbst nichts auf die Reihe bringen.
Das ist nur wirr und das merkt selbst der Twitter-Nutzer.

Jeder, der sich für die Piraten dann näher interessiert, merkt ziemlich schnell, dass das nicht Parteilinie ist und damit werden ihre Tweets unglaubwürdig.
Einfach abhaken und gut sein lassen.

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“Mitmachen statt Meckern” mit Link zum Forum.

Welche Beiträge oder Threads im Forum sind Deiner Meinung nach als Wahlhilfe geeignet?

Es geht nicht um die Inhalte der Threads sondern um das “Mitmachen”. D.h eben nicht nur passiv wähler sein sonder falls gewünscht aktiv eine Rolle einnehmen zu können.

Meine Frage war ernsthaft, natürlich nicht ohne Hintergrund.

Die Antwort lautet: “Ein Ei wird das Parkett nicht beschädigen.
Ich wollte nur mal testen ob überhaupt jemand versucht meine Worte zu verstehen. Augenscheinlich ist das nicht der Fall.

Was erhalte ich aber als Antworten zu meinen Anfangs gestellten Fragen?

@Lisel, das ist kein Angriff auf Dich oder so, aber Du bist hier leider der schwarz auf weiß gewordene Beweis dafür, dass das Denken nur noch innerhalb von Schranken, Toleranzen, Ideologien stattfindet.

Ät all - es ist schwierig ein durchaus diffuses “Gefühl” zu beschreiben. Es ist schwierig das Gelaber der Deutschen Politiker - die viel sagen aber viel zu oft nichts zu sagen haben - zu ertragen. Es ist schwierig hier mit Menschen zu interagieren, die auf simple Fragen nur Gegenfragen parat haben. Die Angst etwas falsches zu sagen ist einfach nicht mehr schön. Denn genau das führt dann zu solchen “Nachfragen”. Warum transponiert man nicht einfach mal? Ach ja, wir sehen es ja Anhand anderer Beispiele. Oft werden dann diverse Tendenzen unterstellt und man möge doch besser die Partei wechseln.

Warum wird eigentlich keiner dazu aufgefordert mal seine Denkmuster zu ersetzen?

Was dann kommt, auf simple Fragen, ist eigentlich nicht zu fassen. Ich setze jetzt keine Zitate, weil eigentlich keiner der anderen Beiträge in irgend einer Art und Weise sich auch nur Ansatzweise mit der Thematik versucht hat auseinanderzusetzen. Bleibt einzig die Frage die ich mir stellen sollte: “Hat das hier überhaupt noch einen Sinn?”. Ich lese alle möglichen Ideologien, Ablehnungen, Vorwürfe, Vorurteile - kaum jemand macht sich die Mühe die Dinge mal zu durchleuchten, ja nicht mal von der andere - der verhassten Seite - zu betrachten.

Im Prinzip bin ich durch mit dem Thema. Man will lediglich diskutieren, Lösungen will man keine finden. Zumindest nicht das ich da irgend eine Energie erkennen würde.

Die Aussagen bleiben. Hat da echt keiner etwas dazu zu sagen? Will das wirklich keiner ergänzen, übernehmen, erweitern? Piraten sollen nicht gewählt werden wenn es die falschen Wähler sind, stimmts?

Eventuell solltest Du Deinen Kommunikationsstil überprüfen :upside_down_face:
Welchen Macken müsste eigentlich jemand haben, dass er mehr als drei Zeilen auf Deine Rundumschläge antworten möchte?

Ich bin ehrlich gesagt gerade ein wenig baff. Wo sind meine Denkmuster bitteschön schwarz/weiß? Und vorallem was hat das mit meinen Fragen zu tun, wo ich ausschließlich nur gefragt habe, worum es in den Slogans konkret gehen soll. Oder um es konkreter zu machen:

Wahrscheinlich hast du dich so undeutlich ausgedrückt, dass dich einfach niemand verstanden hat. Wie wäre es also, nachdem ich bereits 2x nett nachgefragt habe dich einfach verständlicher auszudrücken anstatt über Andere zu Urteilen, die du nicht kennst und verstehst? Mir ist das jetzt egal, du hast meine ernsthaft gewollte Hilfe jedenfalls gerade verspielt.

Kann ich bei dir auch nicht erkennen.

Yep.

Gib @Flummi noch 'ne Chance.

Du willst sie gleich ersetzen, dabei wäre die immerwährende Überprüfung schon sehr hilfreich. Aber dass man Denkmuster so einfach nicht los wird, hat weiland ein gewisser Harald Lesch sehr gut erklärt. Zieht euch das unbedingt mal 'rein - für mich war’s jedenfalls 'ne Erleuchtung.


Link = “https://www.youtube.com/watch?v=ue0AwvWetdE
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seufz

Schwarz auf Weiß, nicht Schwarz/Weiß.

Denkmuster ersetzen, korrigieren, überarbeiten, nicht die Identität. Gut, den Beitrag vom Lesch kannte ich gar nicht. Passt aber hervorragend hier her. Wie die Faust aufs Auge sozusagen. Weil er genau das untermauert was ich Eingangs beschrieben habe. Wir müssen andere Worte wählen. Untereinander können wir mit “Haudrauf” agieren, wer politisch aktiv sein will muss damit rechnen - isso - aber nach außen zu interagieren bedarf dann eben schon mehr als nur simpler Sprüche. Denn wer diese Sprüche nur rezitieren kann, also auswendig lernen um sie später aufzusagen, wird niemals auch nur im Ansatz etwas erklären können geschweige denn Argumentieren.

Denn wer jetzt den Beitrag vom Lesch wirklich verinnerlicht, wer versteht was er erzählt, sollte dann doch endlich mal mitbekommen, dass man Überzeugungen nicht mal eben so in einem Rutsch wegfegen kann. Man kann nur partiell an die Menschen (Wähler) heran kommen. Nur dazu muss man sich dann schon mal Mühe geben sie auch verstehen zu wollen. Etwas das ich ja allein in diesem Thread eher nicht wiederfinde. Wie man so Politik machen will, das erschließt sich mir nicht.

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Ja man muss richtig lesen…
Ich hab’s aber auch wie @Liesel verstanden, obwohl ich nicht “vorgespannt” war wie sie. Lesch lässt herzlich grüßen…

Wahlslogan: “Fakten statt Vorurteile - PIRATEN”.

Ach wenn der nur passen würde…

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Wisst ihr, da gibt es eine Umfrage in der das Zutrauen der Deutschen in das System in dem sie leben gerade Erdrutschartig abgesackt ist. Es ist nicht meine Schuld, wenn hier einigen nicht gefällt was da draußen passiert. Es ist allenfalls meine Schuld Euch damit “zu belästigen”.

Diese im Moment noch agierende GroKo war Anfangs für viele wohl so eine Art von Stabilitätsgarant. Inzwischen kann diese Koalition beschließen was sie will, so gut wie nichts dringt mehr durch. Wie denn auch, wenn man sich lieber in geilen Metaphern badet die in etwa so formuliert werden: “Die große Koalition hat beschlossen gute Arbeit bisher geleistet zu haben.” Mir wird da jedes Mal übel bei so viel Sprechblasen. Die Ergebnisse solcher Umfragen sind zwar oft nicht das Papier wert auf dem sie gedruckt sind, jedoch sollte diese Umfrage uns endlich auch mal Ansporn sein Dinge selbst neu zu bewerten. Das Manko, in welchem sich die Regierungspolitik nämlich bewegt sind psychologischer Natur. Es braucht keinerlei Programmpunkte, schon gar keine neuen. Es braucht Menschen die auf eine Bühne gehen können und eloquent genug sind Vertrauen zu generieren. Vertrauen bei jenen die gemeinhin als Wähler bekannt sind.

Ich frage mich inzwischen ob die anderen Parteien nicht von den Piraten zu viel gelernt haben. Die SPD hat inzwischen 3 Bundesvorsitzende regelrecht zerhackt, die CDU ist mit Merkel so am Tiefpunkt angelangt, dass es nicht mal mehr genügt um schön Wetter zu beten. Wie las ich heute? “In beiden Parteien wirkte, was feierlich als Erneuerung bewimpelt war, am Ende nur zersetzend.” Die Ähnlichkeiten zu uns hier sind frappierend. Wir beömeln uns im Klein-Klein und kommen nicht einen einzigen Schritt weiter. Schlimmer noch, man geht inzwischen schon wieder rückwärts. Schön zu erkennen das man lieber Notstände feierlich abfeiert oder neue Gruppen mit merkwürdigen Namen etablieren möchte. Das alles hat mit Politik nichts zu tun, ja nicht mal mehr mit andauernder Selbstbeschäftigung. Warum nur will hier keiner mehr Politik machen? Also etwas verändern? Sich dafür einsetzen?

Was wir brauchen und womit wir wirklich etwas erreichen können, so als Ausweg aus der selbst gewählten Isolation, wäre mal Mut zum Quer denken. Die Politik steckt in einer der tiefsten Vertrauenskrisen, die wohl jemals eine “Demokratie” quälten. Karrieristen, die sich in Erwartung der nächsten Beförderung schon mal warm laufen gibt es genug. Man schaue nur mal nach Brüssel zu unserem Abgeordneten Breyer. Gefragt ist aber Führungspersonal denen es um die Politik, um diese Demokratie geht, nicht um sich selbst.

Also, lieber mal neue Wege suchen wie man Argumentativ etwas lösen kann oder ist es euch wirklich wichtiger Notstände zu protegieren, Gendersternchen zu komplettieren, neue Formen von Gruppen an den Haaren herbeizuziehen oder Splittergruppen zu bilden, weil man sonst ja nicht zusammen arbeiten könne?

Die Menschen wählen massiv die AfD und damit müssen alle auch den gewählten Niedergang und die damit verbundene Verzweiflung akzeptieren.

Wer miserabel wählt kann nicht erwarten, dass irgendetwas besser wird.

Wer Angst schürt, erntet auch Angst und es wird ganz wichtig sein, dies in der politischen Diskussion hervorzuheben.

Mit einer AfD-Umweltpolitik gibt es keine Zukunft.
Mit einer AfD-Fremdenfeindlichkeit gibt es keine Zukunft.
Mit der AfD-Wirtschaftspolitik gibt es keine Zukunft.
Mit der AfD-Hetze gibt es keine Zukunft.

Bitte bei der nächsten Wahl berücksichtigen.

“Der Anteil der Bürger, die in der Qualität der Regierung eine Stärke des Landes sehen, hat sich fast halbiert von 49% [in 2015] auf 26% … Parallel ist das Vertrauen in die Stabilität [Deutschlands] von 81% auf 57% abgesackt.”

AfD Wähler sind lediglich 15%. Was ist mit dem Rest?

Dat kommt alles von die Verunsicherung duach de AaeFDeeee :smile: