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Wagenknechts Bewegung und die Piratenpartei


#165

Kann man doch generell mit M’schen Einzeilern so machen.


#166

Es ist auch direkt auf Aufstehen bezogen . Man kann Aufstehen benutzen, um sich scharf von den Linken und ihrem “Das Boot ist tatsächlich voll”- nationalistischen Flügel abzugrenzen, dies geht aber nur wenn man keinen eigenen bedeuteten nationalen Flügel hat, da dies sonst unglaubwürdig ist.


#167

Morgen, am Aktionstag, kann jeder was für die “Sammlung der linken Kräfte” tun.

Einfach mal die SPD und ihre Abgeordneten in die Pfanne hauen.
Es kommt immer gut an, wenn man denen, die man gewinnen möchte, Knüppel zwischen die Beine wirft.
Auch nicht ansatzweise Ernst zu nehmen.
Die Piratenpartei ist doch nicht dafür da, sich an Privatfehden innerhalb von linken Gruppen zu beteiligen.

"Insbesondere von der SPD und ihren Abgeordneten sind wir enttäuscht.
Wir würden uns sehr wünschen, wenn sie zu einer echten Friedenspolitik
und zu Abrüstung zurückfinden würden. Das wäre nämlich echte
Sozialdemokratie. "


#168

Der damalige Bundesvorstand ist heute großteils in der migrationskritischen FDP, Bodo Thiesen war Kandidat und Bundesrichter. Zu den Umfragewerten bitte eine Suchmaschine benutzen.


#169

Könnte man, wenn nicht Wagenknecht und Lafontaine die Protagonisten dieses eigenartigen links-nationalen Flügels wären.


#170

Auch in Suchmaschinen findet man keine frei erfundenen Zahlen.
Stimmt alles nicht, was Du uns erzählen magst.


#171

Hiermit teile ich nochmal den anderen Foristen mit, warum ich meine Beiträge zurückgezogen habe.
Ich bin über mein eigenes Vorpreschen gestolpert und habe rein affektiv #aufstehen abgekanzelt ohne mich richtig darüber informiert zu haben. Bei diesem Vorpreschen habe ich ziemlich unbedacht mit den Begriffen hantiert.

“Das linke Spektrum zu bündeln” hört sich für mich selbst leicht faschistisch und weniger Linksliberal und demokratisch an. Faszien sind ja die Bündel :persevere:

Zitat aus der Quelle D-Kultur
Steinbacher: „Ach, wir haben auch den Begriff des ‚Sozialfaschismus‘, der schon in den 1920er-Jahren kreiert worden ist und ja letztlich so fatal gewesen ist, weil er letztlich verhindert hat, dass es eine Einheitsfront der Linken gegen den Faschismus gegeben hat und die Linke war tief gespalten. Die haben sich gegenseitig bekämpft und es letztlich versäumt, hier als starke politische Kraft aufzutreten."

Würde mal sagen, dass ist eine ziemlich steile These…


#172

eine Fankurve im Fussballstadion ist z.B.faschistoid. Antifa ist Faschismus Jedes mal wenn Gruppendynamik das Verhalten prägt, ist Faschismus zu spüren. Überall dort, wo die Gruppe sich gegen das Individuum stellt …


#173

Um bei der Verwendung bei Begrifflichkeiten keine Irritationen hervorzurufen, empfehle ich die Debatte einiger Historiker zu dem Begriff Faschismus zu lesen:


#174

Das kann man gar nicht genug betonen.


#175

ich habe mich unvollständig und missverständlich ausgedrückt: Da Aufstehen linksnationalistisch ist was an den Protagonisten Lafontaine und Wagenknecht zu zeigen ist UND da diese in der Linken sind und da Aufstehn eine Vorfeldveranstaltung des links-nationalen Linken Flügel ist. Also nicht mit und in Aufstehn gegen die Linken, sondern gegen Aufstehn und damit gegen die Linken.


#176

Es gibt im Piratenwiki eine Abhandlung => Funktionaler Faschismus

Das Beste, was ich zum Thema kenne. Der Deutschlandradio Artikel kommt da nicht ansatzweise ran.
Nur weil Jana einige Kritiker hat(te) - es ist kein Grund diese Leistung nicht zu würdigen.


#177

Ich fürchte der Blick der Historiker ist etwas eng.

Bei Rassismus geht es darum Menschen unterschiedlichen Wert zuzuweisen, und die “Rasse” zu diskriminieren, die als weniger Wert eingestuft wird.

Schaut man historisch genau hin, dann gibt es dort auch andere Gruppen die als Minderwertig oder sogar als unwertes Leben betrachtet wurden. Ein Beispiel sind z.B. Behinderte.

Daher ist meiner Meinung Nach, ein Merkmal des Faschismus, das Menschen ein unterschiedlicher Wert zugemessen wird.

Z.B. laufen in der Wirtschaft haufenweise Führungskräfte herum, die Glauben sie seien ihr hohes Gehalt Wert, während andere mit niedrigerem Gehalt eben einfach weniger Wert seien.

Solche ein Gedankengut ist weit verbreitet und auch tief in der Mittelschicht verankert. Hier rekrutiert die AfD viele ihrer Anhänger.


#178

Entschuldige bitte aber das was Du ansprichst ist das Prinzip der Herrschaft. Deswegen konzentrieren sich seit 200 Jahren Anarchisten darauf diese zu überwinden. Den Begriff des Faschismus auf jedes Herrschaftsphänomen auszuweiten ist nicht angebracht. Besser wäre es sich mit den verschiedenen Analysen zur Funktionsweise und Überwindung von Herrschaft und Hierarchie auseinanderzusetzen.


#179

Um mal eine Definition von Faschismus aus meinem doch recht alten Papierlexikon zu wählen:

“Begriff der politischen Wissenschaft, der sich auf die Herrschaftsform (Führerprinzip) auf ideologischen Verhaltensweisen (Nationalismus, Antisemitismus, Antikommunismus, Rassismus) auf diktatorische Herrschaftsmethoden (z.b. mitlitärische Kampfverbände) und die soziale Situation der Anhänger (alter u, neuer Mittelstand) bezieht.”
*Lingen Universal Lexikon 1989.


#180

Ich habe aus DKultur-Artikel für mich herausgelesen, dass der Faschismus als politische Anti-Arbeiterbewegung in Italien entstanden ist.

Der Antifaschismus ist somit eine Anti-Anti-Ideologie :wink: Zudem ist wenn man den Faschismus rein funktional und nicht politisch-historisch betrachtet die Arbeiterbewegung selbst eine Faschismusbewegung, da sie “Kräfte bündelt”.


#181

Dir ist sicher aufgefallen, dass Nationalisten und Rassisten fast immer auch ein “traditionelles Frauenbild” idealisieren. Sie gehen also mit Sexismus einher. Das gemeinsame der ideologischen Verhaltensweisen die dein Lexikon aufzählt ist Menschen nach Kriterien einen unterschiedlichen Wert zuzuweisen und die Rechte derer einzuschränken die als weniger Wert gelten.

Ich fasse die ideologischen Verhaltensweisen lediglich etwas abstrakter zusammen, um das zugrundeliegende Prinzip deutlicher zu machen.


#182

Es gibt einfach auch Rassisten und Nationalisten und Sexisten die keine Faschisten sind. Den Faschisten zu eigen ist insbesondere eine Bereitschaft Macht zu ergreifen und zu vernichten und nicht ‘nur’ zu diskriminieren oder zu unterdrücken. Wer den Geger nicht vernichten will hat nicht das Zeug zum Faschisten.


#183
exklusive Meinung

Beim funktionalen Begriff des Faschismus, bzw. Bündelung von Kräften, geht es ums gewinnen, mithin Gruppenwettkampf und nicht Kooperation (nur innerhalb der Gruppe).
Rechter Faschismus zeichnet sich dadurch aus, dass er “nur” gewinnen möchte. (Reaktionär)
Linker Faschismus zeichnet sich dadurch aus, “wie” er gewinnen möchte. (Aktionär)

Das würde ich eher über den Totalitarismus sagen. Der sog. totale Sieg bzw. das “1000 Jährige Reich” oder die “Diktatur des Proletariats”.

Ich denke wir gehen alle unisono bzw. d’accord, wenn wir diese Ideologien bzw. Denkweisen als Anti-Demokratisch und Anti-Liberal bzw. als nicht mehr zeitgemäß bezeichnen.


#184

Du möchtest gegen die Linken kämpfen? Das ehrt dich. Aber warum dann der ständige Zwist?