Vorstellung PR- Konzept

Am Montag den 11-01 um 21:00 Uhr wird das vom Bundesvorstand ausgeschriebene PR-Konzept vor gestellt. Um bei der Vorstellung dabei zu sein folgt bitte diesem Link: https://meet.borys-sobieski.de/PRKonzept (bitte denkt daran eure Micros stumm zu stellen wenn in ihr in den Raum komt)

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Wird es ein Protokoll geben?

(bitte denkt daran eure Micros stumm zu stellen wenn in ihr in den Raum komt)

Warum stellt der Moderator nicht die Funktion ein das alle ohne Kamera und Mikrofon den Raum betreten?

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Ich wäre auch an einem Protokoll (oder einer anderen Art der Dokumentation) interessiert. Ist da was angedacht?

Eine Aufzeichnung wäre auch nicht schlecht.

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Ja, irgendwie sowas wäre toll!

Kurz zur Info:

  1. Aktuell tritt jeder Teilnehmer selbstverständlich gemutet bei. Es ist dennoch gut wenn sich die Teilnehmer darauf vorbereiten sich auch selbst zu muten bei so einem Event.

  2. wie das Konzept schriftlich publik gemacht wird muss noch abgesprochen werden.

  3. Eine Aufzeichnung findet nicht statt. Dies sauber Datenschutzkonform umzusetzen ist zu aufwändig.

kannste dir nicht ausdenken

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Ist es eine Demonstrativvorstellungspräsentation?

Und ab wann galt das Konzept, wenn es für 2020 gedacht war? Gehören Tier- und Pflanzentweets dazu oder sind die ein Extra?

Ich mochte den Teil, bei dem es hieĂź, dass man sich nur die Leute zu Feinden machen soll, mit denen man es sich erlauben kann. Sonst isses bisher quasi Standard-/Durchschnittszeug, was aber jedenfalls besser ist, als was es bisher gab (nichts).

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Ich fand gut, dass sich das PR-Konzept klar auf die jungen Leute fokussieren soll. Die jungen Leute sind zwar viel in der FfF-Bewegung aktiv, aber nicht alle so Ă–ko, dass sie die GrĂĽnen toll finden. Das ist schon eine Zielgruppe.

Desweiteren hat mir gefallen wie der Kollege, dass PR-Konzept vorgestellt hat, nämlich mit viel Selbstbewusstsein. Das ist ja bei solchen Dingen wie PR oft schon die halbe Miete, wenn man sich anschaut was für Köpfe von den Medien gehypt werden, und deshalb keinesfalls zu vernachlässigen.

Ansonsten kann ich dir da nur zustimmen:

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Ein wenig gestrig, an den Problemen und Themen von 2021 vorbei und mit einer Strategie die sowohl die eigenen Stärken als auch die gegnerischen Schwächen ignoriert. Immerhin ist sie teuer.

Primärthemen:

Warum gestrig?
Weil da Bildung steht. Wegen Corona sich plötzlich alle Parteien für Bildung, Digitalisierung in der Bildung etc., die Selbstgesetzte Strategie der Unterscheidung funktioniert nicht.

Urheberrecht hat noch nie in einem Wahlkampf interessiert und tut es weiterhin nicht. Urheber sind Künstler denen geht es im Moment wegen Corona bedingten Auftrittsverbot und Arbeitsverbot so schlecht, dass selbst die dafür keinen Wählen.

Transparenz / Mitbestimmung
Bei Corona hat die Bundesregierung mit weitgehend Transparenz überzeugt. Die Mehrheit trägt daher die Maßnahmen mit und hat sogar strengere Maßnahmen gefordert.
Ausnahme ist die Querdenkerbewegung, aber will man in dem rechten Pool wirklich werben?

Sekundärthemen:

Soziale Gerechtigkeit ist bei jeder Wahl Thema, aber was hat die Partei da?
BGE wäre ein Alleinstellungsmerkmal aber warum heißt das Thema dann nicht BGE?
Mehr Mindeslohn und weniger Hartz-IV Sanktionen ist dagegen kein Unterscheidungsmerkmal.

Aussen- und Sicherheitspolitik
glaubt eigentlich irgendjemand das Piraten dafür gewählt werden? Ohne Aussicht auf Regierungsbeteiligung ist dass Selbstüberschätzung.

BĂĽrgerrechte / Datenschutz
Klar Kernthema aber wie will man sich da positionieren?
Die Grundrechtseinschränkungen wegen Corona kritisieren zusammen mit den Querdenkern?
Aus Datenschutz lieĂźe sich etwas machen.
Immer wenn Andere Parteien Datenschutz vorschieben, wollen sie von eigenem Versagen abglenken. Dass könnte man thematisieren.

Tertiärthemen:

Queer
Wer ist da nochmal unser Experte?
grafik

Quelle: https://vorstand.piratenpartei.de/vorstandsarbeit/beauftragungen-und-ansprechpartner/

Migration
In eine Krise wie Corona, denken die Leute leider mehr an sich als an Andere.
Aber das wäre ein Unterscheidungsmerkmal.

Klimaschutz
Schwierig, das Thema “gehört” den Grünen, wird von allen Parteien bespielt.
Die Grünen vernachlässigen das Thema für die Machtoption mit der CDU, aber unsere Hauptgegner sind ja SPD und FDP.

Unterscheidung als Konzept schön und Gut, aber ist nicht die bessere Strategie die eigenen Stärken zu bespielen und die Schwächen des Gegners zu nutzen?

Klar ein bezahlter Pressesprecher, der das Team weiterbildet, stark.
Moment hatten wir das nicht schon letzte Bundestagswahl?
Gut 4 Generationen BuVos haben einen Teil der weitergebildeten aus der PR vertrieben, aber es sind davon noch welche übrig und es wäre günstiger die verlorenen Leute zurück zu motivieren.
Und ein bezahlter Pressesprecher kann auch nicht mehr machen, als das was von der Basis kommt (also meistens nichts) weiterzugeben.
Es hat letztes mal viel Geld gekostet und wir haben zuwenig daraus gemacht.
Das dĂĽrfte wieder genauso funktionieren.

Zum Glück hat die Partei ja viel Geld … ne eigentlich nicht.
Und es sind 6? Wahlkämpfe dieses Jahr.

Nein, tatsächlich nicht. Ich empfehle dringend den Wahlkampf der Konkurrenz (auch der parlamentarisch vertretenen) im Auge zu behalten. Ich finde ja, die Piratenpartei sollte das Thema den anderen überlassen, zur Profilierung ist es jedenfalls ungeeignet.

Das ist die entscheidende Frage, würde ich sagen. Wenn man diese Frage an jedes Thema anlegt, bleibt nur noch das Kernthema übrig. Ich hätte diesbezüglich einen Vorschlag…

Gerade in dem Thema könnten wir aber punkten. Die ganz wesentliche Schlüsselfrage dabei ist die Energieversorgung und in dem Bereich haben wir deutlich mehr Kompetenz als die anderen Parteien und können bessere und andere Antworten liefern.

Dazu kommt, dass das ein Thema ist, an dem sich viele unserer Kernthemen sehr gut darstellen lassen. Wir haben da Datenschutz (SmartMeter), Bürgerbeteiligung (Mitsprache und Bürgerenergie), Transparenz (z.B. sind die Daten auf denen basierend angeblich so viele Stromtrassen benötigt werden als Betriebsgeheimnis bei der BNetzA unter Verschluss) und Lobbyismus.

Das ist ein Musterbeispiel dafür, was in der Politik aktuell alles falsch läuft. Wir müssen es nur mal ordentlich kommunizieren und nicht nur sagen, dass wir “da auch was” im Programm haben.

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Inwiefern? Hat die Piratenpartei ĂĽberdurchschnittlich viele Energiefachleute als Mitglied? Wenn ja, warum besteht die entsprechende AG dann nur aus einer Handvoll Mitgliedern?

Ja, ohne Zweifel!
Du wirst aber trotzdem nur wenige Wähler damit für die Piraten werben, da du die Plattformen nicht bekommst um (mit-) zu diskutieren!
Die Alternative zu den GrĂĽnen wird die Klimaliste sein, und nicht die Piraten, egal wie gut unser Programm ist.
LEIDER.

Das fängt schon beim Wahl(t)omaten an. Dort sind halt die Fragen gestellt, die von Grünen u Klimaliste (oder halt konträr von der AfD) eingebracht wurden.
Selbst wenn wir von den 10 Themen die wir dort einbringen dürfen, 5 x Klima nehmen, sind die tatsächlichen Fragen die der o.g. Parteien.

Dann geht es bei den WahlprĂĽfsteinen weiter. Egal ob vom BUND, Greenpeace, usw. - bei Umwelt wird die Wahlempfehlung weiter an die GrĂĽnen gehen.
Mal sehen bei welchen Organisationen die Klimaliste den Zuspruch enthält.

Wir hätten vielleicht eine kleine Chance mal “Öffentlichkeit” zu bekommen, wenn wir selbst (anonym) an die anderen Parteien Wahlprüfsteine verschicken würden, um diese hinterher zu zerpflücken…

Oder mal was ganz verrücktes machen wie… naja… Nerds ansprechen, die zurzeit keine Partei haben?

Danke fĂĽr den Beitrag.
mir sind auch noch ein paar andere Kritik-Punkte aufgefallen.

Zuerst einmal Danke, dass sich einer die Mühe gemacht hat hier Ansätze einer Strategie zu entwickeln.

Was mir bei der Strategie viel zu kurz kommt ist eine ausführlichere “Ist-Aufnahme”.
Es wurden immer sofort Lösungen mit angeboten, dies lässt wenig Spielraum Fehler tatsächlich zu erkennen und “richtig” zu beheben.
Dadurch wird für gesamte Strategie natürlich das Risiko einer Nichtumsetzung in Kauf genommen, da Fehler nicht bewertet wurden, sondern gleich “einseitig” gelöst.
Der nächste Knackpunkt dürfte die Vorgabe von Themen sein. Ja, die SPD ist zur Zeit die Partei, die die meisten Wähler verliert, aber dies kann sich allein durch die Wahl des CDU-Vorsitzenden schnell ändern.
Hier also nur auf die SPD zu schauen dĂĽrfte ein strategischer Fehler sein.

Wer auf die Piratenwähler der Vergangenheit schaut, besonders als wir in Parlamente gewählt wurden, wird schnell erkennen, dass viele Wähler Neu- und vorherige Nichtwähler waren.
Diese zu vernachlässigen um Wechselwähler zu bekommen ist schon sehr ambitioniert.

Zu dem Organigramm sage ich erst mal wenig, aber bei einer Partei die wie im Entwurf beschrieben ca 20-25 Mitarbeiter in der Ă–A hat, ein 4 stufiges Hierarchie Konzept aufzubauen ist schon groĂźartig.
Da wĂĽrde wahrscheinlich manch groĂźe Firma ihre Probleme bekommen.

Wenn wir Personen bezahlen wollen, dann müssen sich diese erkennbar von den anderen Arbeiten absetzen, also z,B. ein Videofachmann, der nicht nur das benötigte Equipment mit bringt, sondern bei dem auch klar ist dass er zur professionellen Veröffentlichung dieser Videos erkennbare Arbeit leistet die nicht “jeder” leisten kann.
Alles andere könnte dazu führen, dass das Team kleiner anstatt größer wird, wenn Menschen unterschiedlich bezahlt werden ohne dass der Mehrwert deutlich erkennbar ist.

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Warum machst du das nicht jeden Tag?
Ich denke bei “Artikel 13++” haben wir dies gemacht, bei “Reclaim Your Face” wollen sie keine Parteien dabei haben, was uns aber nicht davon abhalten sollten dies zu unterstützen.
“Privacy is not a Crime” läuft auch ganz gut…
In der Bildung sind wir auch nicht schlecht aufgestellt was die Digitalisierung betrifft, also ich sehe da viele Punkte.
Aber wie gesagt, schieß mal los…mit weiteren Vorschlägen. Werden bestimmt gerne übernommen.

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Mache ich doch, aber die Piratenpartei ist dafĂĽr zurzeit als Vehikel denkbar ungeeignet, weshalb ich andere Kreise dafĂĽr nutze. Das Interesse an diesen Themen ist deutlich zu gering.

Was ist eigentlich aus dem Digitalressort geworden, nachdem der neue baden-württembergische Vorstand den Zuständigen vergrault hat?