Vorstandswahlen: Veränderungen nötig?

Tags: #<Tag:0x00007f4abf7a09c0> #<Tag:0x00007f4abf7a07b8>

Da beim nächsten BPT Vorstandwahlen anstehen, wollte ich mal über das Thema sprechen. Mein Text kommt später, aber ich habe gerade einige Beiträge dazu gesehen, die ich hierher verschoben habe.

Aber wieso ist die Zeit so kurz ? Ich glaube wir sind da eine der wenigen Parteien die den Vorstand nur für so kurze Zeit wählen.

ein Vorstand kann sich ja wiederwählen lassen. Wenn er nicht wieder antritt, oder die Basis unzufrieden ist, hat das Gründe.

1 Like

Die 2 Jahre von Sekor konnten zeigen, welche Früchte durch kontinuierliche Arbeit entstehen können

zum einen, weil wir als Piraten Angst davor haben “schlechte Vorstände” dann zu lange an der Backe zu haben, zum Anderen weil wir das Ganze mit großem zeitlichen Aufwand trotzdem ehrenamtlich machen und so mancher sich da nicht über die Zeit von 1 Jahr verpfichten will.

Ja, aber auch ein nur teilweiser Wechsel innerhalb des Vorstands (der ja auch für die Kontinuität durchaus sinnvoll ist) bringt halt schon Änderungen innerhalb des Vorstands mit sich …

Ich bin (nach 2 Jahren als 1V im Amt) durchaus auch wieder bereit aufdem nächsten LPT zu kandidieren, alleine das Wissen, das ich eventuell nicht gewählt werden würde ist da aber schon eine Zäsur im Kopf …

4 Likes

Vielleicht könnte man auch das Wahlsystem ändern? Irgendwie in die Richtung, dass Vorstände einen kleinen Bonus bei den nächsten Wahlen erhalten, aber es gleichzeitig eine recht einfache Möglichkeit der Abwahl gibt. Da denke ich auch an Negativstimmen, die man vergeben könnte.

Ja das ist schon klar.
Natürlich ist es dann aber auch verständlich wenn man keine Projekte anschmeißt die länger dauern als die Amtszeit ich sehe da schon ein größeres Problem.

Naja ich denke wenn das von anfang an feststeht das eine Amtszeit immer 2 oder 4 Jahre geht, sollte jeder der sich zur Wahl stellt sich diesem vorher bewusst sein. Weiterhin kann man ja zurück treten oder halt eine Abwahl vornehmen lassen.

  • Amtszeit eines Vorstands verlängern (Pro / Contra)

Diese Gedanken hier raus nehmen und in einem Extra Thread weiter diskutieren?

P.S. Wieso überhaupt nur “einen Vorstand” wählen und nicht eine 3er Gruppe?

Dafür @Moderatoren wärt ihr so lieb?

2 Jahre schreibt das Parteien Gesetz vor …
Du must die Leute eben auch finden, die sich für so lange verpflichten wollen …
Ich hatte auf unserem letzten LPT das versucht mit den 2 Jahren (unsere Satzung sagt da 1-2 Jahre, LPT entscheidet) bin aber quasi schon an meinen eigenen Vorstandskollegen gescheitert, die sich nicht für so lange entscheiden wollten …

Ne, das geht glaub nicht … 1man - 1vote ist da der Grundsatz, einen Amtsbonus kann ich mir da kaum vorstellen …

“Der Vorstand” ist das Organ, das aus mehreren Mitgliedern (je nach Satzung) besteht …

Sorry - Ich meine nat den Posten des 1V

Ich muss noch mal darauf antworten. Natürlich gibt es da Extreme, ihr “komplett eigenes Ding” geht natürlich gar nicht. Es gibt aber auch das andere Extrem, wo es einfach darum geht, Dinge zu erledigen und Ideen vorzuschlagen.

naja, weil das in den Satzungen eben meist so festgelegt ist …
sicherlich könnte man dazu übergehen, wie es ja auch schon bei den Grünen oder der Linken üblich ist (oder grad von der SPD versucht werden soll), statt 1V & 2V ein Zweier-Gespann oder wegen mir auch ein Dreier-Gespann via Satzung regeln, finden muss man die Leutz dann halt für die Mehrzahl an Jobs …
ja, die Belastung wäre dann vielleicht etwas geringer, die Konsensfindung in diesem “Gremium innerhalb eines Gremium” wäre halt auch wieder aufwendiger …

was daran jetzt “extrem” ist, weiß ich grad zwar nicht ;-), ich kann mir aber auch nicht wirklich vorstellen, das es da Vorstände gibt, die soetwas bemängeln ???

Also in NRW sind Vorstände die sich für eine 2 Jahre Amtszeit eingesetzt haben, nach einem Jahr zurückgetreten …

sicherlich auch ne Variante, können sie aber auch früher oder später oder auch, wenn nur für 1 Jahr gewählt wurde ^^

Die Frage, die mE bleibt ist halt, werden Menschen, die eine Kandidatur überlegen durch die lange Amtszeit abgeschreckt?

Und, vor dem LPT werben damit, das ja auch früher zurück getreten werden kann, das kann es ja auch nicht sein :wink:

1 Like

Ich würde einen grösseren Parteivorstand und einen kleineren Geschäftsführenden Vorstand einführen wollen. Davon erhoffe ich mir, dass der geschäftsführende Vorstand durch die Rückkopplung auf den grösseren Parteivorstand eher in der Lage ist persönliche und organisatorische Probleme zu klären.

Der Parteivorstand könnte wie folgt zusammengesetz sein:

  • Vorsitzender
  • 2 Stellv. Vorsitzende
  • Schatzmeister
  • Stellv. Schatzmeister
  • 37 Beisitzer

Der geschäftsführende Vorstand könnte sich dan wie folgt zusammensetzen:

  • Vorsitzender
  • 2 Stellv. Vorsitzende
  • Schatzmeister
  • Stellv. Schatzmeister
  • vom Parteivorstand zu wählende Beisitzer, so dass der geschäftsführende Vorstand insgesamt 9 Mitglieder hat

Den polGF würde ich komplett abschaffen, da die Rolle nicht klar definiert ist und sich häufig mit den Vorsitzenden um die Öffentlichkeitsarbeit streitet.

Auch den GenSek als feste Rolle würde ich ebenfalls streichen, denn die Mitgliederverwaltungsleitung kann gut einem Beisitzer übertragen werden.

Vorsitzende und Schatzmeister würde ich mit Approval wählen wollen, die Beisitzer mit einem proportionalen Wahlverfahren, z.B. mit Reweighted Range Voting.