Vorschlag zur Vorstandswahl

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Es gibt da überlegungen:

Gegebenenfalls durch eine Änderung der Satzung, werden alle Vorstandsmitglieder in einer Briefwahl auf einer gemeinsamen Liste gewählt. Dazu ist nur ein einziger Wahlgang nötig. Die Vorstandsmitglieder wählen aus ihrem Gremium einen Vorsitzenden usw.

Rechtssicher und nur ein Briefwahlgang ist nötig.

Beim Thema Rechtssicher lohnt es sich mal ein Block in einen Kommentar:

“Hingegen verstoßen solche Wahlen en bloc, deren Durchführung eher einer Akklamation als einer Einzelentscheidung der Wahlberechtigten gleichkommt,gegen das Gebot innerparteilicher Demokratie.” - Kersten-Rixen, PartG-Kommentar, § 15, Rn 26

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Das geht nicht, da die Parteistruktur einen Vorstand gemäß Parteiengesetz benötigt (Vorsitzender, Stellvertretende, Schatzmeister, ggf. Beisitzer). Die sonstigen Positionen (wie PolGf und Gensek) könnten geschäftsführend ausgegliedert, und separat ohne die EInschränkungen des Parteiengesetzes gewählt werden, wären dann aber nicht mehr im Vorstand vertreten, sondern nur noch für ihren Geschäftsbereich verantwortlich.

Vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt.
Alle Kandidaten stehen auf dem Wahlzettel und jeder der das Quorum schafft ist im Vorstand.
Das ist keine Wahl en bloc.

Die Frage wäre doch, was habe wir dabei zu verlieren?
Bis das ggf. ausgeklagt ist, falls jemand, dass denn möchte, ist Corona vorbei und wir können wieder normal wählen.

Frage mich gerade, ob das Parteiengesetz nicht auch durch unnötige und unnötig komplexe Vorschriften den Zweck hat, neue, kleine Parteien unten zu halten!?

Entschuldige, ich dachte du und Dennis schreibt von derselben Idee.

Ob es zulässig ist, alle Vorstandsmitglieder in einem Wahlgang zu wählen und es dem Vorstand zu übertragen, den 1V und 2V zu bestimmen ist für mich unklar. (siehe § 9 Abs. 4 PartG) Keiner der bei mir vorhandenen PartG-Kommentare äussert sich dazu.