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Vorschlag für zukünftige Parteitage, hier “dezentrale Parteitage


#21

Nein, so nicht. Du kannst deine Stimme an jemand deligieren, was er aber damit macht bleibt ihm überlassen.


#22

Ich wünsche der PP das zu einem BPT alle 4600 Mitglieder auftauchen.
.

Dann habt ihr mit einer Planung von. 1500 Mitglieder echt ein Problem. Es wird chaotisch sein :wink:


#23

Nein, Punkt - Ende.
Der Thread mit “Ich will lieber Delegationen” findet hier nicht statt. Hier findet statt wie man Teilhabe ohne Delegationen hinbekommen kann und auch Wohnzimmerparteitage machen kann. In dem Fall muss ich dann wohl leider davon ausgehen, dass Du solcherlei Optionen lieber nicht in Betracht ziehst. Denn etwas das nicht sein soll das darf dann auch nicht sein. Würde es ja dazu führen Unrecht zu haben und im eigenen Wohnzimmer dann doch abstimmen … oh Gott! (Sarkasmus Ende)


#24

Da Steht wenn du weitere Delegiert in der Satzung definiert, die nicht regionale Delegierte sind, dass diese höchstens die Hälfte der Delegiertenversammmlung ausmachen dürfen.

Beispiel: Du setzt an ein Delegierter für 50 Zahende Mitglieder aber mindestens 1 Delegierter pro LV. Dann darf MV mit aktuell 14 zahlenden Mitgliedern 1 Delegierten entsenden und NRW darf 25 schicken usw.

http://finanzen.piratenpartei.de/statistik.php

Da kommen dann so ca. 90 Delegierte raus und du darfst per satzung maximal 90 zusätzliche Delegierte definieren, die auch zu der Versammlung gehören.


#25

Wohl kann ich das, natürlich kann ( oder konnte ? ) Ich meine Stimme an jemand anderes deligieren. Allerdings hatte ich keinen Einfluss darauf. Zumindest war das früher so


#26

Der Thread “Ich will Delegierte” ist hier aber nicht. Auch findet hier nicht statt das Parteiengesetz zu diskutieren. Das gehört grundlegend verändert, diskutiert doch mal lieber darüber, nicht wie man sklavisch $Dinge umsetzt, die so nicht stattfinden.

Kein Problem. Bochum 1 waren 2.500 Leute, Bochum 2 noch 2.000 … alles kein Problem.


#27

Ich schrieb von 4600, aber einer Planung von 1500


#28
  1. Im Schnitt nehmen etwa 10-12% der Mitglieder an Parteitagen teil.
  2. Das ist dann auch genau der Prozentsatz, der als sogenannter “aktiver Pirat” bekannt ist
  3. Alle anderen sind lediglich zahlende und nicht aktive Mitglieder mit teils sogar wechselnden Interessengebieten.

Sorry, Deine Argumentation zieht eben genau nicht. Landläufig nennt man das auch Milchmädchenrechnung, um Dinge beweisen zu wollen die jeder Statistik widersprechen. Sie widersprechen sogar jeder Erfahrung. Machen wir uns wieder Gedanken darüber, wenn die Zahl der Mitglieder die 30.000 überschritten hat. Und dann werden die kleinen Dinge - dezentrale Parteitage - ein Segen sein.

Ich machs kurz: Strukturen baut man

  1. so auf, dass sie flexibel und skalierbar sind
  2. wenn der testweise Zusammenbruch einer Struktur, auf Grund von Fehlannahmen, den wenigsten Schaden anrichten kann.

Alles andere ist schlicht irrelevant.

Ich will das System “Demokratie” verändern. Delegierte sind da der falsche Weg. Genau so wie gesetzte Kandidaten zur Wahl zum Ersten Vorsitzenden, was man dann als Demokratisches Erlebnis abfeiert, weil es nach 47 Jahren mal wieder passiert ist, zudem erst zum zweiten Mal in der gesamten Geschichte einer Partei!

Das Thema ist hier aber ein anderes. Ich habe es jetzt in aller Ruhe versucht zu erklären. Nimm Dich bitte der relevanten Punkte an - das gilt auch für alle anderen - und spielt das Szenario einfach mal durch.

Geht nicht gibt es nicht.

Klar so weit?


#29

Nö… absolut nicht. Jedes Mitglied einer Partei hat eine Meinung. Die können unterschiedlich oder gleich sein. So kam es auch zur Umfrage unter SPD Mitglieder ob der großen Koalition zugestimmt werden soll oder nicht. ( Ja, du liest das richtig, es wurde die Basis befragt) Das Ergebnis kennst du inzwischen.

Ob wir das gut finden oder nicht steht auf einem anderen Blatt, aber ich finde das Basisdemokratie. Davon ist die PP noch ein Stück weit entfernt.


#30

Aha, nur weil es “die anderen” auch so machen, gibt es keinen anderen Weg?
Nur weil Du beim Versuch das laufen zu lernen arg auf die Schnauze geflogen bist, hast Du es nicht nochmals versucht?

Der größte Fehler den wir als Piraten gemacht haben, war immer zu den anderen zu schielen. Statt einfach mal konzentriert Probleme lösen zu wollen, hat man sich stets in Vorausschauenden Gehorsam geübt. Soll heißen - “Das geht aber nicht weil: [füge eine dir genehme Ausrede/Gesetz … what ever … ein]”

Es ist immer noch das selbe. Ihr findet alle lieber Probleme und versucht dafür Lösungen zu finden, die mehr oder weniger bekannt sind. Ok, das mag Euer Weg sein, nicht meiner. An anderer Stelle aber wollt Ihr eine wie auch immer geartete Zukunft malen. “Die Digitalisierung macht: [füge irgend eine nette Phrase ein]”

Merkst Du etwas? Wer bei den kleinsten Dingen wie einer Neuorganisation von demokratischen Prozessen schon scheitert, wer nicht mal willens dazu ist Grenzen zu überschreiten, dafür zu kämpfen, notfalls Gesetze durch Klagen zu verändern, der wird auch keine wie auch immer geartete Zukunft gestalten KÖNNEN(!). Solche Leute bremsen.

Ich lasse mich nicht bremsen.

Also, Du hast die Frage immer noch nicht beantwortet: “Wo ist der und welcher Aufwand zu groß?!”


#31

Ich denke für heute Abend sollten wir ein wenig bremsen. Wir geraten uns sonst in die Haare.

Niemand will dich bremsen, ich sehe nur keine Lösungen. Du wehrst dich so sehr gegen digitale Abstimmung und Deligierte, baust aber eine Trotzburg auf deren Hindernisse kaum zu überwinden sind um Teilhabe zu ermöglichen.

Das verwirrt mich, warum alles so kompliziert machen, wenn es so einfach sein könnte.

Nee Wutze, ich will kein Streit mit dir, aber das auch ich eine Meinung habe weißt du.

Wir sollten unsere Gemüte etwas abkühlen.

:slight_smile:

Alles Peace !


#32

Also im allgemeinen hilft es bei der Lösung eines Problems, dass Problem zu kennen.
Ich sehe eigentlich kein Problem darin zu schauen welche Lösungen Andere gefunden haben, um dann eine bessere Lösung zu finden.
Die anderen Parteien mit z.T. 150 Jahren Erfahrung tun bestimmt nichts, was nicht ein Problem löst. Wenn ich das Problem nicht erkenne , das sie lösen, dann falle ich halt selber auf die Schnauze und muss daraus lernen.


#33

Ich mag ja solche Allgemeinsätze. Die Erfahrung aus 150 Jahren von [x] haben dazu geführt, dass wir [x] immer noch nicht verändern wollen, weil die Veränderung von [x] abzulehnen hat ja immer so gut funktioniert. Tolle Vorgehensweise. Der Mensch wäre wegen solcher Sturköpfe vermutlich auch nie zum Mond geflogen. Aber es gab Leute die meinten die Mechanik gäbe es her, man müsste nur ein paar Dinge so verändern, dass es funktionieren könnte. Notfalls erfand man eben etwas neues, veränderte Gesetze …

Wie solltest Du denn andere Lösungen finden? Bisher hast Du das Delegiertensystem zum Favoriten erklärt. Ansätze wie man das evtl. anders lösen könnte sind nicht gekommen. Es ist schlicht Ablehnung aus (ich sags mal so) Unwissenheit oder einfach nur fehlender Kreativität. Doch nur weil Du Dir etwas nicht vorstellen kannst, versuchst Du auf den Dir bekannten Dingen zu beharren. Ja, das ist legitim, aber nicht sehr konstruktiv.

Ich weiß inzwischen nicht mehr, wie viele Stunden - es werden sicher schon rund 500 sein - ich mich mit diesen Thematiken schon beschäftigt habe. Es gab in der Summe 6(!) verschiedene Pads, unzählige Webseiten mit Pro und Kontra. Wahlanalysen, gescheiterte als auch gelungener Versuche, eigene Erfahrungen und Fehler usw.

Bringe mir nur ein einziges Argument, weswegen etwas nicht funktioniert und bringe es überzeugend, dann werfe ich alles weg uns behaupte fortan das Gegenteil. Aber auch nur so lange, bis es wieder neue Erkenntnisse gibt.

Also bitte, lasst uns zum Thema zurück kommen. Hast Du keine Antwort auf meine Fragen, dann formuliere sie doch bitte woanders, nicht hier.

Die Zeiten sind bei mir vorbei. ;o)


#34

Ich zitiere hier noch einmal den Vorschlag von Wutze und bitte beim Thema zu bleiben, das von Wutze, dem Thread Ersteller definiert wurden: Bitte nur konstruktive Beiträge zum Vorschlag.
Nebenschauplätze wie Delegiertensystem bitte ich zu unterlassen.
Ich lösche/verschiebe die Beiträge mal nicht, da zu viel anderes in den Beiträgen steckt. Aber jetzt endet bitte die Diskussion über Delegierte.

Also bitte weiter mit konstruktiven Vorschlägen/Anmerkungen zum Vorschlag.

Gruß
Andi
Moderator


#35

Ich habe dazu mal eine Frage: Wie sollen Fragerunden organisiert werden?

  1. einerseits logistisch, also z.B. in welcher Reihenfolge.
  2. Technisch.

zu 2. Würde ich vorschlagen dass jeder dezentrale Ort dauerhaft nicht nur per Internet sondern auch per Telefon mit dem Parteitag verbunden ist.
Da hätte auch den Vorteil eine Fall Back Lösung zu haben, wenn der Stream mal ausfällt.
Telefone mit Lautsprecher und Microfone zu verbinden sollte ja kein Problem darstellen.

Ein Bild würde ich als nicht zwingend notwendig erachten (im Notfall).

Gruß
Andi


#36

Im ersten Schritt ist der Erkenntnisprozess nötig, das ein Parteitag das Treffen eines Entscheidungsgremiums ist. Information, Rückfragen und Diskussion sollten bereits im Vorfeld erfolgt sein.
Schaut euch mal Aufzeichnungen von Parteitagen an, je deutlicher ein Antrag abgelehnt wird, desto länger die Rednerliste auf der Kontraseite und jeder will noch sagen dürfen, dass er dagegen ist, daher wird die Rednerliste auch nicht geschlossen.

Die Antragsqualität muss besser werden, damit weniger Missverständnisse passieren und weniger Redebedarf ist.

Es braucht technisch eine Anzeige der Länge der Rednerliste, da kein Standort die Leute an allen Mikrofonen sehen kann. Gutes Internet vorausgesetzt sollen alle Redner eine “Skype-Box” betreten wo alle Standorte per Skypekonferenz zusammengeschaltet sind. Dadurch kann jeder Redner überall gesehen werden. Die Box vermeidet Rückkopplungen mit dem Hallenton. Wegen der Chancengleichheit müssen auch lokal anwesende Kandidaten in die Skype-Box.

Der zuvor verminderte Redebedarf, sollte dann einen flotten Parteitag zulassen.
Angepasst werden muss vor allem die GO.
Bei allen Abstimmungen muss ausgezählt werden und die Ergebnisse der Standorte vorher addiert werden.


#37

Das finde ich eine gute Idee. In diesen Skype Boxen kann man dann auch die Fall Back Lösung per Telefon einrichten.

Gruss Andi


#38

Noch ein Punkt: Der Präsenz Parteitag sollte an einem festen Standort stattfinden, da man keine wirkliche Rücksicht mehr auf die Anfahrtswege nehmen muss.
Für die Auswahl sollte die Priorität eins, die technische Ausstattung sein, dann die gute Erreichbarkeit inkl. ausreichend und günstige Übernachtungsmöglichkeiten. Und drittens die Unterstützung vor Ort.

Was haltet ihr von diesem Punkt?

Gruss
Andi


#39

In Absprache mit Wutze habe ich mal den Titel geändert. So ist gleich klar, um was es hier geht.

Gruß
Andi
Moderator


#40

Alles was vor Ort ist, so wie bisher.
Alles von “von außen” kommt, kann man per schriftlicher Frage einreichen. Entweder die VL/WL liest die Fragen mit Name und Herkunft der Frage vor, oder “jemand” nimmt die Frage und stellt sich an das entsprechende Mikrofon. Die Übermittlung der Frage kann dann per Pad, Mail, SMS what ever passieren.

Das mit dem Stream-Ausfall ist so ne Sache. Wäre der Hauptveranstaltungsort davon betroffen, also einen Ausfall des Internet, müsste man die gesamte Versammlung tatsächlich pausieren lassen. Es sei denn die von außerhalb zugeschalteten würden weniger als 25% der Gesamtzahl der Akkreditierten betragen.

Selbiges würde ich auch anlegen an den dezentralen Ort. Fällt einer aus, darf das die 25% Marke nicht überschreiten.

Machen wir uns doch nichts vor, meine Erfahrung sagt, dass Internetausfälle zu 95% selbst verschuldet sind. Selbst verschuldet sind auch die ständigen Stream-Abbrüche vom Parteitag, weil man schlicht absolut ungeeignete Technik benutzt. Ich muss es leider so sagen, Piraten streamen noch mit Technik aus dem vergangenen Jahrzehnt, oft sogar mit “Heimelektronik”, die den Namen nicht verdient.

Die Idee mit dem “Telefon-Fallback” könnte man so aufgreifen. Jedoch braucht es hier ein vernünftiges Eingabemedium, z.B. VoIP-Anlage -> Asterisk, was den Aufwand dann tatsächlich “verkomplizieren” würde. Und auch dann ist nicht sichergestellt, dass das auch funktioniert. Weil inzwischen läuft Telefon ja auch übers Internet. Einfacher wäre dann ein reiner Sprachkanal als Fallback zum Mumble. Das würde Ressourcen schonen.

Im Notfall nicht, das stimmt. Für den Normalfall aber schon. Und hier wären dann auch Änderungen auf dem Parteitag notwendig. Unter 4 Kameras kein Stream.

Das ist bei den besonders strittigen Anträgen tatsächlich der Fall. Aber auch ein dezentral durchgeführter Parteitag würde daran nichts verändern. Genau so wie er an der Qualität der Anträge nichts verändern würde oder gar an den Kandidaten, die dann mal eben so auf die Bühne springen.

Die Länge der Redeliste ließe sich durch ein einfaches “Bild” anzeigen. Eine Digitale Ziffer für Pro und Contra vor der VL, die im Stream sichtbar ist.

Das mit der Skype-Box wäre eine Idee, jedoch wir haben auch ein Mumble, dass das gleiche kann.

Was GO anbetrifft, natürlich muss die angepasst werden. Es müssen aber auch noch so einige andere Dinge angepasst werden. Das betrifft dann eben auch, dass Personen die sich für eine EU-Liste zum Beispiel aufstellen lassen wollen, vorher alle Unterlagen mitzubringen haben, die dafür nötig sind. Bis hin zu einem kurzen Lebenslauf, Passfoto für die Webseite und so weiter. Wer seine Unterlagen nicht dabei hat, der wird dann eben nicht auf die Bühne gelassen. Ähnliches gilt für die Anträge. Ist der Antrag schlecht/missverständlich formuliert, wurde nicht zuvor nachweislich offen diskutiert, hat Schreibfehler, dann darf dieser nicht durch die Programmkommission angenommen werden.

Der Ort sollte zumindest Internet haben. Im besten Fall zwei verschiedene Leitungen.
Gute Erreichbarkeit ist leider immer im Sinne des Betrachters und damit ziemlich subjektiv.
Übernachtungsmöglichkeiten sind ein Argument, die Frage ist - wie weit ist eine gute Übernachtungsmöglichkeit entfernt? Zu Fuß? 2 km? 5 km? 10 km? Mehr? Mache in München mal einen Parteitag. Du wirst die Leute verstreut über 20-30km in Unterkünften übernachten sehen. Das ist und kann am Ende kein Kriterium sein.
Unterstützung vor Ort wäre schön, ist aber nicht zwingend ein muss. Inzwischen gibt es so viele Piraten die schon vorher da sind, dass das ausreichend ist. Letztlich ist das aber “nur” ein Orga-Problem.