Vom Klimawandel und pupsenden Mammuts!

beginnend mit einem Temperatursturz vor 28.000 Jahren und einem Maximum der Vergletscherung vor 20.000 Jahren sowie einer Durchschnittstemperatur von −4 °C. Das Klima war wesentlich trockener als heute, und die Niederschläge fielen überwiegend als Schnee. Im Schwarzwald kann während des Hochglazials von einem durchgängigen Permafrostboden ausgegangen werden. Dies war entscheidend für Wirksamkeit der Eisabtragungsprozesse. Bereits vor 18.000 Jahren hatte die Vergletscherung ihren Höhepunkt überschritten. Im anschließenden Spätglazial setzte der Schmelzprozess ein. Spätestens vor 12.000 Jahren waren die Feldbergtäler wieder eisfrei, wobei der Rückzug des Feldberg-Gletschers wie auch anderer Gletscher in mehreren Etappen mit dazwischen liegenden Stillständen und kleineren neuen Vorstößen erfolgte.

Quelle: Feldberg-Gletscher – Wikipedia

Also, früher ja da war es in Deutschland wohl schon sehr sehr sehr viel Kälter, teile Deutschlands waren Gletscher. Das ist gar nicht lange her. 12.000 Jahre sind nicht viel in der Geologie und damals gabs auch schon Menschen in Europa. Also, Krasse Erderwärmung seit damals. Aber so ganz ohne Industrie, Autos Kohlekraftwerke und so ein Zeugs. Aber Warum ? Haben die Mammuts zu viel Methan gepfurzt oder die Höhlenmenschen zu viel Holz an ihrem Lagerfeuer verbrannt ?

ja Aber wenn es seid mehr als 12000 Jahren immer wärmer wird. Also Durchschnittstemperatur von -4 auf 10.4 dann wird das doch nicht vom Menschen gemacht sein.

Die Durchschnittstemperatur im Jahr 2020 betrug in Deutschland 10,4 Grad Celsius.

Quelle: Durchschnittstemperatur in Deutschland bis 2020 | Statista.

Okokok, Industrielle Verbrennung von Kohle und ÖL und so einem Zeugs verstärkt das ja sicher. Aber irgendwie ist das dann doch alles ein Prozess der sowieso schon läuft. Auch ohne Menschen. Jetzt mal so meine These, der Klimahype von FFF ist da schon ein bisschen Panikmache. Klima ändert sich halt über die Jahrhunderte, ich finde das normal. Muss man mit leben lernen. Mache mir da mehr Sorgen über die Milliarden Tonnen Plastik im Meer und Abholzung der Wälder. Weil wo mehr Wälder da hohere Luftfeuchte und mehr Wolken, wolken reflektieren Sonnenlicht. Planet kühlt ab… das sind Faktoren, die spielen schon eine Rolle. Aber niemand redet darüber, nur über CO2 da können ja die Grün lackierten Jakobiner, Moralisten und co schön das Volk zum Verzicht zwingen und das Geld aus der Tasche ziehen indem die alles teuerer machen. Ja welche Bonzen kassieren denn das Geld wenn Benzin teurer wird ? Irgendjemand hat ja immer den Profit davon wenn andere weniger bekommen. Das ist ja nur logisch das das so ist !

Liebe Susanne!

Verlegst Du Dich jetzt vollständig auf Troll-Postings? Hat ja auch was
unterhaltsames (wenn es nicht so ernsthaft blöd wäre).

Willst Du tatsächlich das, was Wissenschaftler, die sich ein Leben lang
mit dem Klimawandel auseinandersetzen - und die noch dazu alle
einig sind, dass das ein anthropogener Klimawandel ist - in Zweifel
ziehen? :face_with_raised_eyebrow:

Du musst meiner Meinung nach eher aufpassen, dass Du hier nicht
eine rote Linie überschreitest. Fakes zu posten ist in unserer sowieso
schon Fake-überladenen Zeit nicht nur blöd, sondern insgesamt auch
gefährlich. :unamused:

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Das mit dem Klima überlass mal besser der Wissenschaft und das mit dem Schwurbeln den Querdenkern !

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Climate kids

Das Klima ändert sich selbstverständlich auch durch natürliche Einflüsse, das ist richtig (Vulkanausbrüche, die “oxygen catastrophe” vor ca. Billion 2-2.5 Billionen Jahren Great Oxidation Event - Wikipedia, etc. etc.)

Die Frage ist aber
(a) In welchem Zeitraum (aka inwiefern ist Zeit für Anpassung)
(b) möchten wir den Prozess wirklich beschleunigen
(c) welche Ressourcen (aka Kosten) müssen wir aufwenden, um kurz-, mittel- und langfristige Konsequenzen und Schäden der Veränderungen auszugleichen

Klimatische Events wie Dürren oder Kälteperioden haben in der Geschichte zu Versorgungsschocks geführt, inklusive volatiler Lebensmittelpreise etc., die wiederum Konflikte befeuerten.

Auch massenhaftes Aussterben von Tierarten geschah in der Vergangenheit ganz natürlich, aber das schockt Ökosysteme erstmal. Und diese verändern sich in der Folge. Was Konsequenzen für unsere Nahrungs- und Ressourcenversorgung sowie unsere Lebens-Umwelt im Allgemeinen hat.

Klar, die Welt wird sich weiterdrehen und über lange Sicht wird per Evolution ein neues, in der neuen Umgebung stabileres Ökosystem entstehen.

Mit oder ohne uns. Und deshalb sollten uns Klimaveränderungen, gerade wo wir sie selbst verursachen, mindestens genauso interessieren, wie Plastik im Meer. (Ich will jetzt hier keine Debatte lostreten, ob das eine oder andere “mehr” schädlich ist, sind beide nicht gut.)

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Na, das ist immer noch sehr euphemistisch ausgedrückt!

Bei den Aktionen gegen den Klimawandel geht’s schon darum, ob
die uns nachfolgende Generation noch auf diesem Planeten leben
kann oder nicht. Es geht also um’s Überleben: Sein oder Aussterben!

Das haben aber - so optimistisch bin ich - fast alle Parteien
im Prinzip erkannt (dank Fridays For Future und anderen). Nur geht
es jetzt darum, die adäquaten Maßnahmen jetzt durchzusetzen -
und damit einen Blueprint für die Konversion eines Industriestaates
in einen klimaneutralen Industriestaat zu präsentieren (dem andere
Staaten dann hoffentlich folgen werden).

Vermutlich würde die Menschheit auch solch ein Szenario überleben. (Nur eben nicht alle) Hightech Zonen in denen dann Nahrung per Vertical Farming in geschlossenen Systemen angebaut wird, ist ja ohnehin die Zukunft der Landwirtschaft. Dann aber auch Zonen in denen es an Kapital und Wissen dazu fehlt und die dann untergehen werden… Flucht, Mauerbau und Abschottung sowie Krieg um die Ressourcen wären die Folgen.

Jep, man hat es erkannt aber es dauert zu langsam. Guckt man mal auf Google Maps auf wie vielen Dächern Solaranlagen sind und wie stark die Kommunalverwaltungen das teilweise behindern… Deutschland hat 14 Jahre gebraucht um einen Flughafen zu bauen… Energiewende wird da noch viel länger dauern.

Es sei denn es gibt Mega Corporations wie TESLA die dann mächtig genug sind das einfach zu machen ohne das irgendwelche Mediokren Bürokraten alles ewig blockieren können. Dann besteht vielleicht noch eine Chance.

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Nein, die Bevölkerung hat es nicht erkannt und die Vermögenden erkennen ihr selbstgegrabenes Grab auch nicht.
Das ist im November Kartoffeln eingraben in der Zuversicht im Februar ernten zu können.

Das groß der Bevölkerung hat noch nie wissenschaftlich gedacht. Ein Verständnis dafür haben also allenfalls die intellektuellen/Wissenschaftlichen Eliten. Und da ist dann halt die Frage, wer hat die Macht. Lobbyisten und Antiwissenschaftliche Populisten oder rational handelnde Akteure ?

Letztendlich auch eine Frage der Medien, denn die Mehrheit der Bevölkerung folgt dem was in den Medien am prominentesten vertreten wird.

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Bei Marcus Lanz nannte jemand kürzlich 60 Milliarden Euro
pro Jahr als Subventionen für fossile Industrie. Einige wurden
genannt: Dienstwagensteuerbefreigung, Kilometerpauschale,

Wenn man alleine diese in Erneuerbare Energie Zweige umleiten
würde, wäre schon viel geschafft.

Wer das gesagt hat hat sicher 60 Milliarden gemeint.

Da sind sehr viele Luftnummern dabei.
60 Mrd. weniger Subvention ungleich 60 Mrd. EUR zur Verwendung, da man den Subventionsbegriff ausgeweitet hat auf nicht erhobene Steuer, es sich also nicht um direkt gezahlte Beträge handelt.

Mit dieser Subvention-Definition stellen z.B. alle MwSt.-Sätze, die nicht 19% betragen, eine Subvention dar, ebenso alle Freibeträge, alle Ausnahmeregelungen etc.

An dieser Stelle verweise ich gerne auf Anlage 4 des EEG-Gesetzes, den Hauptbestandteil des Gesetzes, der die Ausnahmen und Nichtanwendung des Gesetzes regelt.