Verlängerung der Amtsdauer der Vorstände

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Ist es eigentlich möglich die Amtsdauer der Vorstände zu verlängern?
Ich finde 12 Monate etwas lächerlich wenn man bedenkt, dass die Partei eh kein Geld hat. Muss dann doch nicht jedes Jahr mehr als 1 Tag für Vorstandswahlen verschwenden, reicht doch wenn es alle 18 oder 24 Monate ist.

Ja und nein.

Es gibt immer mal wieder diese Diskussion. Gefühlt glaub ich gab es bei fast jeden BPT der letzten Jahre entsprechende Anträge. Da kann man auch viel Pro & Contra nachlesen.

ich denke, es kommt auf den Posten an. Bei Verwaltungs-BuVos würde ich zwei Jahre gern sehen. Da braucht es nämlich in der Tat Einarbeitszeit. Aber bei politischen BuVos wie 1+2V und PolGFs würde ich bei einem Jahr bleiben.

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Wäre denn so ein 2 Stufen BuVo möglich?

Ich könnte mir auch gut so etwas Vorstellen wie 18 Monate Amtszeit und nach 9 Monaten entscheidet ein Rat aus den Landesvorständen ob der BuVo die vollen 18 Monate macht oder nach 12 Monaten schon Neuwahlen sein müssen.

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Die gesetzliche Vorgabe lautet “Der Vorstand wird mindestens in jedem zweiten Kalenderjahr gewählt”.

Natürlich kann die Satzung kürzere Zeiten regeln, wie sie das bei uns aktuell im Bund auch tut.

Im Übrigen regelt unsere Satzung aktuell keine Wahl nach 12 Monaten sondern verlangt eine Wahl “mindestens einmal im Kalenderjahr”. Wenn ein Bundesvorstand im Januar gewählt wird kann eine Neuwahl auch erst im Dezember des Folgejahres abgehalten werden. Wir hatten schon Bundesvorstände mit Amtsperioden deutlich länger als 12 Monaten.

Ansonsten kannst du natürlich gerne eine solche Regelung als SÄA einreichen.

Ist das mit dem Kalenderjahr nicht problematisch da wir jetzt schon im November sind. Irgendwann hängen wir dauerhaft im Dezember fest :confused:

wenn wir mal wieder ein Überangebot Kandidaten zur BuVo-Wahl haben, können wir die Hürden ja mal hochsetzen. Aber Momentan sollten wir meiner Ansicht nach eher davon absehen.

Und ja, eine längere bevorstehende Mindest-Amtszeit sehe ich durchaus als höhere Hürde. Es ist leichter, sich nach einem Jahr zu einer erneuten Kandidatur zu entscheiden, als von vorne herein 2 Jahre einzuplanen.

Und nein, “man kann nach einem Jahr doch auch zurücktreten” ist für mich keine Argumentation. Jemanden, der mit so einer Einstellung in den Vorstand geht, möchtest Du vermutlich nicht haben :wink:

Viele Grüße

Lothar

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Ein gut Arbeitender BuVo würde, wenn er als Team wieder antritt, zügig wiedergewählt werden.

Es bliebe danach ausreichend Zeit für politische Diskussionen und Beschlüsse.

Gegenkandidaturen? Heisst: Man könne es besser als die bisher amtierende und wieder antretende Person…

ooh, dann man sich jede Anwesende an die Nase fassen was sie wen wie oft fragt … Eigenverantwortung. Verdammt.

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Angesichts der schnell zermürbten Vorstände der letzten Jahre wäre ein zweijähriger Bundesvorstand vor Ablauf der Zeit nicht mehr handlungswillig.

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Ist es eigentlich möglich die Amtsdauer der Vorstände zu verlängern?

Möglichkeiten gibt es viele, entscheidend ist dabei aber, was auch sinnvoll machbar ist. 2 Jahre können alleine vom Zeitaufwand auch plötzlich mal zuviel werden. In dem Zeitraum kann sich die persönliche Situation sowohl im beruflichen als auch im familiären Bereich dahingehend verändern, dass das ehrenamtliche Engagement nicht mehr in einem erforderlichen Umfang erbringen lässt.

Was ich aber persönlich wesentlich interessanter finde, wenn wir die Besetzung nicht grundsätzlich komplett neu wählen würden, sondern hier einen bestimmten Wechsel vornähmen. Dadurch würde es nicht immer wieder passieren, dass das gesamte “Wissen” aus einem Vorstand verschwindet und jedesmal recht viel Zeit damit verbracht wird, sich zu organisieren.

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Also wenn man gewisse Aufgaben die unabhängig von aktuellen BuVo sind aus den Aufgaben des buVo entfernen würde, dann würde der Aufwand für die einzelnen Vorstände sinken.

IT, ÖA, Mitgliederverwaltung, Buchhaltung und eine Pressestelle müssen ja nicht wirklich von einem Vorstand persönlich gemacht werden. Dann gäbe es in den Bereichen kontinuität.

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Wäre sicher sinnvoll. Deswegen suchen wir z.B. BEO-Verantwortliche, die beim nächsten BPT gewählt werden, 2 Jahre im Amt bleiben und damit dem BuVo Arbeit abnehmen könnten :wink: Gemeldet hat sich bis jetzt leider noch niemand.

Der xwolf hat dazu etwas auch geschrieben vor einiger Zeit:

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Das Kandidatenportal im Wiki ist noch nicht da.

Haben wir ja teilweise mit der Mitgliederverwaltung und dem Beitragskontoteam. Es wäre schön, wenn das für alle Bereiche insbesondere Wahlkampfplanung und Öffentlichkeitsarbeit auch funktionieren würde.

Das liegt daran, daß sich noch keine Kandidaten für die Europawahl “geoutet” haben :wink:

Freiwillige vor! :wink: Weiß nicht, wer sich bisher darum gekümmert hat. Zur Not muss ich es copy & pasten…

wir sollten mit dem Kandidatenportal aber nicht warten, bis Kandidaten bekannt sind :wink:

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ODER
Vorstände machen in Zukunft weniger Organisatorisches. Man lässt die Teams selbst den Teamleiter wählen und Vorstände geben nur den inhaltlichen roten Faden vor.

Dann gäb es noch weniger Braindrain.
Quasi der beste Pirat für den Job.

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Prust, der aktuelle Vorstand hat bereits ne Menge auf dem Kerbholz, jetzt noch verlängern wollen :joy:

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Lesekompetenz!

Ich stimme dir zu. Die Aufgabenverteilung sollte so stattfinden wie du sagst und dazu könnte man überlegen, ob man jährlich nur einen halben Vorstand austauscht. Also wird jährlich gewählt, aber immer nur 4 oder 5 Ämter und die dann auf 2 Jahre. So gibt es keinen harten Bruch mehr in der Vorstandsarbeit.

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Das war meine Aussage. Es geht darum, Vorstände handlungsfähig zu belassen und nicht jedes Mal das Rad neu zu erfinden.

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