Verbot von Einfamilienhäusern?

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Sehe ich hier sehr selten.
Siedlungshäuser gehören hier der Vergangenheit an.
Wenn dann sind es Reihenhäuser, da sie wesentlich hören Ertrag bringen. Aber auch die werden gerne über die nächsten 5 bis 10 Jahre verkauft.

Ja, wenn wir bereit sind die Realität mit einzubeziehen.

Ganz grundsätzlich stellt sich mir die Frage: Gibt es ein Recht auf Erwerb (= Eigentum) auf Grund und Boden? Soweit ich weiß, ist das nämlich gar nicht selbstverständlich. Es gibt durchaus Möglichkeiten, ein Haus, bzw. Wohnung auf 99 Jahre zu ‘pachten’, der Grund und Boden bleibt in ‘Staatseigentum’. Wer kennt sich da aus? Wir Piraten sollten viel mehr uns darum bemühen, Möglichkeiten der Mitgestaltung von Bau-und Wohnprojekten zu entwickeln. Vielleicht würde die Oma ja viel lieber in einer WG wohnen?

Nein. Es gibt ja nicht mal eines auf Wohnen in Berlin, auch wenn viele Twitterer das anders sehen…

Jeder hat das Recht, Grund und Boden zu erwerben, aber ich habe keinen Anspruch darauf, dass mir ein entsprechendes meinen Wünschen passendes Angebot unterbreitet wird.
Das ist eben der freie Markt. Wenn kein Angebot zu den Konditionen in einer Innenstadt oder einem Stadtrandgebiet vorhanden ist, dann gibt es halt keine Möglichkeit für mich, dort Baugrund zu erwerben.

In Mainz z.B. werden sehr viele Grundstücke, die im innerstädtischen Bereich liegen, nur in Wege des Erbbaurechts vergeben, weil die Kirche der Eigentümer ist und diese in der Regel nicht veräußert, sondern immer nur verpachtet bzw. Erbbaurecht einräumt.

Gerade erst letzte Woche wurde von unserer Ampel Regierung im Stadtrat ein Beschluss vorgelegt, dass man in der Zukunft städtische Grundstücke ebenfalls vorrangig nur noch in Erbbaurecht zu vergeben will und anstatt der Höchstvergabe eine Konzeptvergabe vornehmen will.
Der städtische Grund und Boden wird halt knapp.