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Urheberrecht


#1

Frage wurde auf Telegram gestellt, hier kann das ausdiskutiert werden.
Es ging um die Anfrage eines Künstlers, der unser Programm gelesen hat bzgl. Urheberrecht. Laut ihm stehe da drin, was wir explizit nicht wollen, aber das hat nicht alle seine Fragen beantwortet. Er als Komponist lebe davon, Musik zu erschaffen. Wie sehe sein Leben danach konkret aus nach unseren Reformen?


#2

Sieht sich jemand kompetent die Frage zu beantworten?


#3

Ohne dass ich mich mit dem Thema eingehender beschäftigt hätte, müssten Versatzstücke aus dem vom Künstler orginär komponierten Werk bei Weiterverwendung von anderen Künstlern, ähnlich den Zitaten in einer wissenschaftlichen Arbeit, gekennzeichnet werden. Der Künstler wird nach Aufrufen und nach Referenzen zu seinem Werk und nach Arbeitsaufwand bzw. Komplexität des Werkes bezahlt.

Bsp. Eine Künstler A komponiert ein bloßes Versatzstück aus anderen Werken. ohne originären Gedanken. Dann ist das Werk nicht sein eigenes, sondern eine bloße Zusammenstellung.

Die Grenze ist beim Urheberrecht schwer zu ziehen, eigentlich gibt es beim Urheberrecht keine wirkliche Grenze.

PS: Der neue Film von Henckel von Donnersmark, “Werk ohne Autor”, spielt auf eine ähnliche Problematik an.


#4

Das langjährige Mitglied, das gerade die AG Urheberrecht wiederbeleben möchte ist - aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen - leider derzeit gesperrt hier im Forum und kann daher nicht antworten.

Vor einigen Jahren hatten wir mal einen gedruckten Kaperbrief zum Urheberrecht, der unsere Position verständlich machen sollte. Ich konnte ihn gerade hier wiederfinden:


Oft wurde unsere Position zum Urheberrecht in der Öffentlichkeit vereinfacht und falsch dargestellt. So hielt sich z.B. hartnäckig die Behauptung, dass die Piraten das Urheberrecht einfach komplett abschaffen wollen.


#5

Hier gibt es diesen Kaperbrief Urheberrecht auch zum kosten- und anmeldefreien Direktdownload: