Unsere Themen kommen wieder

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Unsere Kernthemen kommen wieder

Digitalisierung
TV-Kolumne „Anne Will“ - Wirtschaftsminister Altmaier sieht Nachholbedarf bei der Digitalisierung

Internetzugen als Menschenrecht
Altmaier: Freier Zugang zum Internet muss Menschenrecht sein

Datenschutz, Industrie 4.0, Wirtschaftspolitik
Datenschutzfachtagung: “Datenschutz ist Wirtschaftspolitik”

Störerhaftung
Regierungsbericht: WLAN-Gesetz hat nur “leichtes Durchatmen” gebracht

Das mit dem Urheberrecht und den Upload-Filtern ist noch nicht in trockenen Tüchern
Junge Union will keine Uploadfilter und fordert neuen Anlauf bei EU-Urheberrechtsreform

Viele sagen, sie haben die AfD gewählt, weil die für mehr Bürgerbeteiligung sind.
Neue Formen der Demokratie ist auch unser Thema.

Eine Politik, die sich an wissenschaftlichen Fakten orientiert wird, wird zur Zeit wegen dem Klimawandel gefordert und auch das Thema Homöopathie könnte davon profitieren.

Ja und auch Bildung und Medienkompetenz sind unsere Themen und hochaktuell.

Nur um das mal deutlich zu sagen.

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Die Themen gab es doch schon immer,
und natürlich sind es unsere Themen…
Wir müssen sie eigentlich (wie immer)nur nach vorne bringen!

Bürgerbeteiligung hat uns die AfD schon lange vom Teller genommen,
Mit Uploadfilter oder Urheberrechtsreform können trotz der Proteste nur sehr wenige Menschen wirklich was anfangen.
Außerdem sind viele der #Arikel13 Gegner jetzt ins #FFF Lager gewechselt - da ist die Resonanz größer, man hat nur einige Parteien gegen sich, nicht die Medien, die haben da ja weniger zu befürchten.
Und natürlich will jeder “Digitalisierung” und verbindet dies erst einmal damit, überall ein sehr gutes Netz für sein Smartphone zu haben.
Wenn dass stimmt, er weiter YouTube, Netflix, Facebook und WhatsApp nutzen kann, dann ist doch für die meisten alles OK!

Was können wir daraus machen, wo können wir einsetzen um mehr Menschen als bisher für diese Themen zu gewinnen?

Die Menschen sind für die Themen schon sehr lange gewonnen. Es bleibt bloß aus, dass die Themen fachkundig und mit klarer, verständlicher Linie langfristig vertreten werden. Hierbei hapert es bei den Piraten, ebenso wie bei einem Teil der restlichen Parteien. Man müsste Pläne/Ziele erarbeiten und diese dann Schrittweise angehen. Ohne Plan und ohne Unterziele wird ein Thema nicht bearbeitbar sein. Aktuelles Beispiel: Open Source.

Wo hat denn die AfD bisher Bürgerbeteiligung gefördert? Ich sehe weit und breit nichts von denen in diese Richtung. Die müsen ja auch nie etwas liefern, sondern treiben nur die Etablierten vor sich her mit Angstmacherei und unrealistisch-populistischen Forderungen. Und wenn sie dann selber in den Sesseln sitzen sollten, werden die Forderungen nach mehr Beteiligung genauso vergessen wie bei den Etablierten.

genau da liegt der Hase im Pfeffer…

Vom Teller nehmen bedeutet nicht, es zu machen!
Es bedeutet es so zu verkaufen, dass es ihnen zu gerechnet wird.
Genau wie uns der fahrscheinfreie und den Grünen der kostenlose ÖPNV zugerechnet wird, ohne dass er irgendwo auf diese Bestrebung hin umgesetzt wurde.

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FFF ist vor allem deshalb sichtbar da Sie auf die Strasse gehen, demonstrieren, polemisieren, provozieren. Mann muss laut sein um von Medien und Gesellschaft wahrgenommen zu werden.

Mit trockener fachkundiger Sachlichkeit erreicht man gar nix, geht ja nicht nur uns so. Selbst Leute vom CCC die eigentlich Ahnung haben kommen kaum zu Wort. Dort wo Netzpolitik Beachtung finden z.B. in den Artikeln von Sascha Lobo meist mit ordentlich Sarkasmus und provokanten Vergleichen. Den sachlich nerdigen Erklärbären, denen hört halt niemand zu.

Beispiel Klimawissenschaftler, die wurden Jahrelang komplett ignoriert bis FFF gekommen ist und mächtig Krach um das Thema gemacht hat. Und genau das ist das Problem der Piratenbparteim, es fehlt völlig die Fähigkeit ein Thema auf Populistische Art nach vorne zu bringen und damit für die Menschen überhaupt erst einmal sichtbar zu werden.

Denn was nützt uns das beste Programm aller Zeiten wenn es kein Schwein liest ?

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Alles nicht verkehrt.
Nur müssen auch Zielgruppen da sein, oder Themen so vermarktet werden, dass sich Zielgruppen neu finden.
Erstens einfacher, zweitens bedeutet langen Atem und vorherige Markt -Analyse/-Beobachtung.

Fragen wir doch mal, wenn interessiert Open Source, und wer hat was davon?

Genau richtig - Obwohl es auch bei FFF nicht sofort die Straße war. Wenn Greta nicht im Netz und danach in den Medien so eine große Verbreitung gefunden hätte, wären die großen Straßenaktionen nicht entstanden.
Werden wir denn da wahrgenommen? Und wenn ja, wo?

UPDATE: Da wir doch vom Thema abweichen, ich aber sehr interessant finde wie wir uns neu aufstellen können/sollten, mal ein neues Thema aufgemacht.

Allerdings sehe ich noch nicht einmal die Forderung seitens der “Alternativen” nach mehr Bürgerbeteiligung. Höchstens mal vereinzelte Forderungen nach einzelnen Abstimmungen zu populistischen Themen, aber nichts grundsätzliches. Da paßt schon der Spruch: “An ihren (nicht vorhandenen) Taten sollt ihr sie erkennen”.

Na ja…

Das klingt eher danach, dass die AfD ihre Sachen am Bundestag vorbei beschließen wollen, indem sie ihre Wählerschaft zu Volksentscheide aufrufen, wenn sie im Bundestag keine Erfolgsaussichten haben.

Es ist ein Unterschied ob “unsere” Themen wiederkommen oder ob “unsere” Partei

  • die Themen bringt
  • für das Thema steht
  • für das Voranbringen des Themas gewählt wird

In dem Stil wie Jan Bö: Niemand braucht die SPD war “damals” das Potential der Piraten zwar durchaus da, aber es sind die heutigen Piraten, die das Potential damals nicht nutzen und/oder erkennen konnten.

Zusammenfassung: Die Themen kommen wieder - die innerparteilichen Probleme sind noch da.

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Es kommt immer darauf an, wie “Direkte Demokratie” ausgestaltet wird.

Innerparteilich sind die Piraten z.B. bisher daran gescheitert sich mit anstehenden Abstimmungen qualifiziert auseinanderzusetzen.
Man fährt auf Parteitage, hebt die Karte und wird Opfer.

Wenn man direkte Demokratie als Ab- und Wegstimmen versteht und nicht als fairen Interessensausgleich zum Gewinnen der besseren Entscheidung, solange erzielt direkte Demokratie die deutlich schlechteren Ergebnisse.
Ist dann halt stets eine “Stimmung” und kein “Austausch von Argumenten”.

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Mein Wunsch nach “direkter Demokratie” z.B. ist bereits dadurch motiviert, dass es keine viel zu wenig Gesetze und Entscheidungen gibt, die den Interessen der Bevölkerung dienen.

Das Abstimmen (als Gegenteil von Zustimmen) und Wegstimmen (im Sinne von verhindern) ist nur eine Folge davon. Direkte Demokratie ist die Notbremse in einem grundsätzlich disfunktionalen System.

Nun stimme doch mal ab, ob Du

  • Schneekanonen
  • Golfplätze
  • Billigtextilien
  • Flüge
  • Rauchen
  • Kühe
  • Ölheizungen
  • SUVs
  • Werbung

  • abschaffen willst.

Du findest immer eine Minderheit, deren Freiheiten einer Mehrheit nicht gefallen.

Ein disfunktionales System wird nicht dadurch besser, indem man polarisiert und stets neue Grüppchen bildet, um anderen seinen Willen überzustülpen.

Piraten wollen tolle Sachen, aber sie reden nicht drüber.
Nicht bevor nicht alles perfekt ist. Auch die Finanzierung etc. muss bereits zweifelsfrei geklärt sein.

Die meisten Oppositionsparteien beschränken sich darauf $Dinge zu fordern.
Die Grünen fordern jetzt den kostenlosen ÖPNV,
natürlich ist nichts kostenlos aber es klingt besser als fahrscheinlos oder umlagefinanziert.

Vor allem haben die Piraten (oder hatten) ein positives Menschenbild und eine Vorstellung von einer guten Zukunft. Wähler haben eine Sehnsucht nach einer Zukunftsvision und nach einer Person, die diesen Weg voran gehen will. Diese Sehnsucht wird im Moment nur von den Rechten Parteien befriedigt, allerdings ist deren Zukunftsvision mehr so 1933.

Diese Zukunftsvision könnte man emotional bewerben und damit erfolgreich sein.
Aber gibt es diese gemeinsame Vorstellung einer positiven Zukunft noch in dieser Partei?

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Eher nicht. Man ™ beschränkt sich lieber darauf, wie alle anderen den bestehenden Status Quo zu verteidigen, der ja so super ist und uns dennoch um die Ohren fliegen wird - demnächst schon. Und das Wort “gemeinsam” im Kontext mit Piraten zu gebrauchen halte ich per se für schwierig. Das gilt allerdings auch für die anderen Parteien, die ihren Dissenz allerdings noch durch die Macht, die sie noch ausüben, z.T. ausgleichen können.

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Du machst aus der Notbremse eine Dauereinrichtung - versuchst also aus der Not eine Tugend zu machen? Das ist nicht gut.

Spätestens nach der ersten Notbremsung sollte man das Hindernis (den Grund für die Notbremsung) beseitigen.

Warum bist Du nicht von selbst darauf gekommen? :wink:

Obige Studien zeigen doch sehr deutlich, wie tief der Riß in der Gesellschaft spaltet und wo die Trennlinie verläuft.

Das Bildungssystem sortiert immer weiter von Jahrgangsstufe zu Jahrgangsstufe.

Die einen vertrauen blind ihren Schulbüchern und der Wissenschaft, strotzen vor Kraft und Selbstbewußtsein und die andere Gruppe steht dem hilflos gegenüber und fühlt sich überfahren.

P.S.

Kannst Du machen, führt bei mir aber dazu, Deine Texte zu überspringen.