Umfrage: Im Kriegsfall: Würdet ihr zur Waffe greifen?

Mal angenommen Russland/China würden Deutschland angreifen und so bombardieren wie jetzt die Ukraine. Würdet ihr dann zur Waffe greifen um eure Freiheit und Familien gegen die Invasoren zu verteidigen ?

  • Ja Klar
  • Nein, ich bin Pazifist
  • Nein, ich würde niemals das Korrupte NATO, BRD, EU System verteidigen.
  • Enthaltung

0 Teilnehmer

Ich würde mich zuerst in Sicherheit bringen und dann mit einer Kampfdrohne kämpfen. Ansonsten eben Aufklärungsdrohne steuern.

Na, ich würde auch als Partisan mit einem Jagd Gewehr in die Berge gehen… Ist einfacher zu bekommen als eine Kampfdrohne.

Jaja, da hast du sicher recht. Aber der Mensch übertreibt es dann auch. Erfindung von Giftgas, Atombomben und so weiter…

Allein deshalb muss sich die Demokratie weltweit durchsetzen sonst dreht irgendwannmal tatsächlich irgendein irrer Diktator durch und drückt den roten Knopf.

Ich finde jedenfalls den Krieg um Gebiete im 21. Jahrhundert etwas anachronistisch. Ich meine ich fühle keinen Schmerz, dass die BRD ihre Ansprüche auf Ostpreussen abgetreten hat und ich fände es keine Niederlage für die Urkaine, wenn sie Gebiete an Russland abtritt, dafür ab im Rest des Landes die Westanbindung sichergestellt wird.

Ich meine wir unterhalten uns hier in einem Medium das größer ist, als Russland jemals sein kann.

Drohnen bekommt man mittlerweile in fast jedem Elektronikfachgeschäft. Damit kann man schon relativ gute Aufklärungsarbeit leisten, wenn auch nicht aus größerer Distanz das stimmt wiederum. Da müsste man sich technisch wiederum irgendetwas einfallen lassen.

Ach und die Menschen die dann ihre Heimat verlieren (fliehen müssen) oder von Putin versklavt werden wenn Sie da bleiben. Das ist für dich kein Verlust ?

Ok, redet sich sicher leicht so daher wenn man im bequemen und sicheren Doitschland lebt…

Ich meine die Abwägung ob lieber in einer unfreien Land Besitz haben oder in einem freien Land kein Besitz haben zwar nicht einfach ist, aber doch im Gegensatz zwischen für seinen Besitz zu kämpfen und dafur sein Leben aufs Spiel zu setzen, zu fällen sein sollte.

Denn das sind ja die drei individuelle Entscheidungsmöglichkeiten eines Ukrainiers.

A. Ist mir mein Besitz so wichtig, dass ich dafür auch in einem unfreien Land lebe.
B. Ist mir Besitz in meiner Herkunftsregion als freiem und souveränen Land so wichtig, dass ich mein Leben aufs Spiel setze.
C. Ist mir Besitz gar nicht so wichtig, sondern mein Leben und der Schutz vor staatlicher Willkür, Gleichheit vor dem Gesetz und die freie Entfaltungsmöglichkeit der Persönlichkeit und eigenen Identität.

Ich habe keinen großen Besitz und ich wüsste nicht ob ich für Besitz kämpfen würde. Aber ich weiß, dass für mich die Errungschaften der französischen Revolution und Aufklärung Vorrang vor Besitz haben. Denn Besitz ist erst etwas Wert, wenn er vor staatlicher Willkür geschützt ist. Und Freiheit ist erst etwas Wert, wenn es auch die Freiheit der Andersdenkenden beinhaltet.

Wenn man auf der einen Seite Kapitalismuskritik übt, aber auf der anderen Seite sagt Besitz ist so wichtig, dass man dafür alles riskieren solle, dann ist die Kapitalismuskritik ohne Fundament. Denn im Endeffekt ist Kapitlismus Kapital- und somit meist auch materielle Besitzanhäufung.

Ich meine das Niederlagen die materiell nicht sichtbar sind, eine besonders große Einsicht der Individuen erfordern. Deutschland nach dem ersten Weltkrieg hatte kaum Bausubstanz verloren. Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg hatte komplett zerstörte Städte. Die Sowjetunion nach dem zweiten Weltkrieg hatte komplett zerstörte Städte aber ZUSAMMEN MIT DEN ALLIERTEN ALLEN VORAN DEN AMERIKANERN gewonnen und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zwar den Kampf der Systeme verloren, aber es war materiell fast noch alles wie zuvor. Wenn etwas auf den ersten Blick nicht wirklich sichtbar ist, dann erfoderte es eine große Aufklärungsarbeit es sichtbar zu machen. Das auf den ersten Blick nicht sichtbare ist oft wichtiger, als das Offensichtliche. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Offensichtlche unwichtig ist (Siehe des Kaisers neue Kleider).

Hast du nicht behauptet Pazifist zu sein?
Remote-Pazifist, nehme ich an :joy:

Das ist ja gerade der Grund dafür, dass wir die NATO bzw.
die Bundeswehr haben:

Die Hoffnung ist die, dass bei einer starken NATO und
Bundeswehr es gar nicht erst zu einer solchen Situation
kommt.