Überwachung und Filter direkt ins Betriebssystem?

Das wird gerade von der Politik diskutiert. Content Filter sollten verpflichtend in Betriebssysteme eingebaut werden um Bürger noch lückenloser kontrollieren und gegebenenfalls Inhalte sperren zu können:

Die Pläne für Überwachung und Zensur werden immer weitreichender !

Wir brauchen eine Three-Strikes-Regel: Wer drei mal verfassungswidrige Gesetze einbringt, verliert das passive Wahlrecht und sein Mandat.

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Interessant das außer Heise und ein paar anderen IT Magazinen die Presse über sowas gar nicht berichtet…

Sind die schon alle gleichgeschaltet worden ?

Auf welcher rechtlichen Grundlage sollten sich Betriebssystemhersteller - aus Deutschland fällt mir da exakt kein einziger ein - für die feuchten Zensurbestrebungen deutscher Politiker interessieren?

Microsoft und co werden sicher mitspielen wenn Sie ihre Ware hierzulande verkauft bekommen wollen…

Zumal, wenn die Politik diesen Wahnsinn auf Nationaler Ebene nicht durchgesetzt bekommt werden die es wie immer über die EU versuchen denn da hat es genug Überwachungsgeile die das nur zu gerne aufgreifen würden.

Ich möchte bezweifeln, dass Microsoft nicht klar ist, dass ihre Waren trotzdem gekauft werden.

Und welche dir bekannten Betriebssysteme fallen - Kartellrecht mal ausgenommen - unter EU-Gesetzgebung?

Das ist völlig unerheblich, Firmen die hier Geschäfte betreiben wollen müssen sich an die Regeln halten. Wenn diese Regeln Staatliche Zensursoftware vorsehen dann werden die das auch tun. Machen Microsoft, Google und Apple ja in China auch ganz anstandslos seit vielen Jahren so. Da gibt es dann auch Zensurkonforme Betriebssysteme mit durchzensierten Appstores und so weiter. Geschäft ist Geschäft und für Freiheitsrechte der Nutzer wird sich am Ende keiner der IT Konzerne auch nur einen bisschen interessieren solange der Profit stimmt.

Machen sie halt keine Geschäfte mehr hier. Das wird Deutschland mehr weh tun als ihnen. Sollte mich erstaunen, wenn das als Argument nicht reicht.

Doch werden die denn Sie werden genauso bei der Zensur mitspielen wie Sie das auch in China und co bereits tun.

Das ist jetzt erst mal eine Behauptung, die auf nichts als deiner Ablehnung der Unternehmen fußt.

Grundsätzlich setzen sich Piraten ja ohnehin für freie Hard- und Software ein. Meine Vermutung ist, dass das (kanadische) OpenBSD-Team sich nach Erhalt einer solchen Aufforderung eigens weitere Mittelfinger annähen lässt, einfach, um sie der Bundesregierung rausstrecken zu können.

Um zu wissen welche Datei und Seite gesperrt werden muss. Das muss der Filter doch dann mit irgendeiner Cloud abgleichen oder sowas. Sehe ich das jetzt richtig ?

Wie sollte so ein Filter denn funktionieren ohne das da private Daten übertragen werden ?

Du setzt voraus, dass die Leute, die solche schwachsinnigen Sachen vorschlagen sich Gedanken darüber machen, wie das in der Praxis funktionieren könnte?

Für die ist das alles Hogwarts-Technik und die Muggel müssen nur die richtigen Gesetze machen, dann tun die Zauberer ihren Job.