Transparenz und Vergleichbarkeit durch die formale Normierung von Wahlprogrammen

Mit Normierung von Wahlprogrammen meine ich, dass diese bestimmte formale Standards erfüllen müssen und möglichst gut zwischen den Parteien vergleichbar sind. Wahlprogramme sollen nicht nur für die Mitglieder verständlich sein, sondern dem Wähler, ähnlich wie der Wahl-O-Mat, auch als Vergleichsraster dienen. Als Normierung würde ich z.B. vorschlagen, dass die Wahlprogramme die gleiche Gliederung aufweisen müssen und eine bestimmte Zeichenanzahl pro Gliederungspunkt nicht übersteigen dürfen. Ist das sinnvoll und glaubt ihr, dass das dazu führen würde, dass sich die Leute mehr mit den Wahlprogrammen bzw. Inhalten beschäftigen?

Wohl eine rhetorisches Frage...

Selbst gemerkt, dass das Thema ziemlich Stuß ist, da die Parteien ja unterschiedlichen Themen unterschiedlich viel Gewicht beimessen und sich das auch in der Gliederung und sonstigen Formalitäten äußert…

Zunächst wäre man ja schon froh, wenn alle Parteien ihr Programm als textbasiert-durchsuchbares PDF anbieten würden. Bei einigen kann man allerdings vermuten, daß sie das inhaltsbedingt absichtlich nicht tun…