Transparenz: stumme und blockierte Accounts veröffentlichen

Ich hab da ne Idee wie wir auch für mehr Transparenz auf Twitter sorgen könnten. Wenigstens die offiziellen Accounts könnten Accounts die sie gemuted oder blockiert haben auf z.B. der Website anzeigen.

Umgesetzt werden könnte das über die Twitter-API voll automatisiert.

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Krasse, unpopuläre Ansicht: Politiker und politische Funktionsaccounts sollten, im Sinne der Meinungsfreiheit sowie der Toleranz, die immer gepredigt wird, ohne Blockfunktion auskommen.

+1 (bei Spambots oder so sehe ich aber ausnahmen)

Blocks merkt man ja auch. Nur beim Stummschalten kann man sich halt doof und dämlich schreiben und bekommt keine Antwort.

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Diese Idee ist eigentlich nicht schlecht da einige der öffentlichen Kanäle wie private Accounts gehandhabt werden. Zumindest was das blocken/muten betrifft, (meist) nicht die Aussagen, die darüber laufen.

Ja ist es. Es wäre aber ein Schritt in die richtige Richtung, meiner Meinung nach.

Verständlich aber so viele gibt es nun auch nicht. Wo wir aber nun angekommen wären bei den “Ausnahmen”. Gelten denn eigentlich heute schon niedergeschriebene Regeln? Zumindest was die Accounts der Bundespartei beträfe? Also Regeln die unter Umständen alle anderen Landesverbände, Kreise usw. übernehmen könnten?

Ich sehe ein weiteres Problem, welches in vergangener Zeit häufiger als Begründung herhalten musste und ich deswegen als das “herstellen von Safe-Spaces” bezeichne. Es mag durchaus Menschen geben die eine gewisse Art von “Schutz” benötigen, weil sie sich sonst unnötig “getriggert” fühlen. Im Prinzip müssten solche (Block) Regelung dann eben auch eine Definition besitzen, welche Personen geeignet sind um Parteiaccounts zu bedienen und welche nicht. Oder ab wann diesen Leuten der Zugang zum Account weggenommen werden müsste. Auch zu deren eigenem Schutz beispielsweise.

Noch ein “Problem”, welches ich dabei sehe. Benötigt es Begründungen? Wenn ja, wo sollten diese und in welcher Art dokumentiert werden? Denn Transparenz ist eben nicht nur das öffentliche dokumentieren, es umfasst mehr.

Woraus sich tatsächlich eine Situation ergeben würde die eine “Einklagbarkeit” auf entfernen des Blocks usw. ableiten würde.

Ich mag die Idee - eigentlich - und würde sie befürworten. Aber ich habe da so eine Ahnung.

Das öffentliche Führen einer Blockempfehlungsliste von Querulanten, Nazis, usw.?
Das verspricht dauerhaftes Shitstormfutter und macht zusätzlich unfreiwillige Werbung für die Sabotageaccounts.

Sei weise - block leise! :slight_smile: