These zu aktuellen Wahlen

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Also bei uns hatten keine Gesichter: alle Links-Plakate, alle wenige Piratenplakate, alle die Partei-Plakate (mit ausnahme von Satireköpfen, die keine Politiker sind), die meisten Grünen Plakate und auch AfD hatte meistens nur Köpfe von einer “glücklichen Familie” oder so ein schmarn (also auch keine Politiker).

Aber ich meinte auch nur im Bezug “ach die Piraten gibts noch?” - wären mehr Plakate da, würden die Leute das einfach so sehen. Aber wie gesagt, viel mehr werden Plakate auch nicht bewirken, egal was drauf ist.

@anon90291082:
Reden wir hier über Physik oder Politik? :wink:

Edit: Interessanter Link, danke.

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Die Welt wird doch am Beispiel Donald Trump erkennen, dass nationale Denkweise genau das Gegenteil des Versprochenen erzeugt. Das ist doch eine Seifenblase die platzt.

Sagt wer und juckt auch nicht, da jetzt die Menschen in Kurzarbeit geschickt werden, da außer in den USA Diesel-SUVs Ladenhüter sind. Sollen die AfD-Wähler doch endlich mal die Diesel vom Hof der Händler holen.
Wenn jeder in Ostdeutschland wieder seinen Kohleberg vor das Haus gekippt bekommt, sind auch wieder alle zufrieden.
Das ist doch inhaltlich eine solch absurde Politik, die am Ende niemand gewählt haben will.

Der Umgang mit Donald Trump als Präsident eines anderen Staates zeugt vor allem von einer verkrampften Ignoranz der Dödeligkeit des eigenen Präsidenten. Nebenbei bemerkt: Nationalismus (“eine Ideologie, die eine Identifizierung und Solidarisierung aller Mitglieder einer Nation anstrebt und letztere mit einem souveränen Staat verbinden will”, Wikipedia) ist die Aufgabe eines Staatschefs. Der denkt nicht erst an das Wohl anderer Staaten, sonst hat er seinen Beruf verfehlt.

Sagen die Preislisten. (Nachtrag: Prokokation gekürzt. Sonst gibt’s hier nur wieder Gelbtext.)

Falls noch jemand wissen wollte, was Menschen dazu bewegt, sich dem Populismus hinzugeben: So was hier.

Nachtrag: Das hat jetzt übrigens nicht mehr so viel mit dem Thema zu tun. Könnten wir bitte beim Thema “aktuelle Wahlen (und unsere Konsequenzen)” bleiben?

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Was sagt denn Deine Diesel-Preisliste der nächsten 10 Jahre?
Oma Erna kauft sich keinen Diesel-SUV für 100.000 EUR.

Fakt ist doch, dass insbesondere in China der Absatz von Elektrofahrzeugen einzig durch die Produktionskapazitäten beschränkt ist und die Käufer sogar bereit sind zu warten und damit der Gesamtabsatz nach unten geht.

Die Kurzarbeit in Deutschland wird nötig aufgrund einer verfehlten Politik, wie sie die AfD empfiehlt. Jeder, der jetzt seine Arbeit verliert, wird sich fragen müssen warum.
Weil die AfD so rückständig ist, merkt sie gar nicht, dass sich das Verbraucherverhalten verändert.
Statt Veränderungen aufzunehmen wird in Nostalgie geflüchtet.

Sein Job wäre es, an das Wohl der eigenen Nation zu denken, die aber aufgrund der Globalisierung an das Wohl der anderen Staaten geknüpft ist.

So aber könnte der die deutschen Autos mit Zöllen belegen und die Deutschen könnten zur Freude der AfD alle selbst ihre Autos fahren.
Deutschland überschwemmt nunmal die Welt mit seinen Produkten.
Wenn man dann meint, eine nationale Politik durchsetzen zu müssen, merkt man doch den Knall nicht.

Doch, der Wähler hat sein Parlament gewählt und wird nun mit einem großen Teil völlig rückständiger Abgeordnete, die ökonomisch unsinnige Thesen vertreten, leben müssen.

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Ich stimme der These zu. Die Piraten kommen so nach wie vor nur sehr schwer wieder ins Spiel…
Die Tektonik wird sich zudem nochmal verschieben bzw. weiterverschieben, wenn SPD und CDU auf Konfrontationskurs gehen und den Kuschelnkurs beenden. Ich tippe eher, dass die CDU unter die Räder kommen wird, wenn die SPD wieder einen progressiveren Kurs, ohne Option auf Koalition mit der CDU fährt. Ich habe die Hoffnung bei der SPD noch nicht aufgegeben.

Aus meiner Sicht geht die SPD in die Grünen über.
War eine zeitgemäße Abspaltung und die SPD konnte und wollte sich nie reformieren.
Ansonsten möge man sich die dramatischen Verluste von der Linken ansehen.
Ebenfalls nicht reformfähig.
Die mit Abstand reformfähigste Altpartei ist überraschenderweise die CSU, die unter den Altparteien die Jüngste ist und nicht das ganz alte Erbe mit sich herumschleppt.

Hoffentlich nicht, denn von der Sozialpolitik von den Grünen bin ich nicht überzeugt. Ich halte die Grünen, ähnlich stark bzw. fast noch stärker zwischen konservativ und progressiv schwanken, wie die FDP (siehe Kretschman und Habeck). Die SPD ist zwar alt, aber im Kern eine progressive Partei. In Umbruchzeiten haben progressive Parteien den Trumpf und nicht die Konvervativen, die können dann nur noch an Personen, Posten, Ämtern und Koalitionspartnern klammern und hoffen, dass ihre Wählerschaft nicht überaltert und es noch zu Wahlurne schafft.

… des 19. Jahrhunderts. Was damals so alles progressiv war…

Einzig?
Womit bist du denn zufrieden?
Verstehe dies relativieren nicht so ganz?

Zufrieden bin ich, dass einige Offline-Wahlkämpfe führten und dort 2 bis 3 x soviele Stimmen bekommen haben.
Da, wo nichts gemacht werden kann, geht das Ergebnis gegen Null.

Will man bessere Ergebnisse, muß man einfach bei anderen nachfragen, ob sie einem helfen.

In einem kleinen Bundesland wie Sachsen flächendeckend eine Grundplakatierung durchführen könnten wir. Wenn man aber die Notwendigkeit nicht einsieht, landet man bei 0,3 Tendenz 0,0.
Brandenburg hat privat nachgefragt und Unterstützung bekommen, in einigen Wahlkreisen liegen die Ergebnisse auch dort über oder bei 1%.

Jetzt kann man fragen, was will man mit 0,6 oder 1%.
Es ist aber der minimale Grundstock mit dem eine Partei aufgebaut werden kann, weil sich dann in dieser Region überhaupt jemand engagiert.
Wer in der Fläche überhaupt nicht sichtbar ist, bekommt dort eben 0 Stimmen, Social Media hin oder her.

Man muß einfach mal zur Kenntnis nehmen, daß dann, wenn man nur Netzpolitik machen möchte, in 95% der Wahlkreise die Ergebnisse bei Null liegen und man in den Kreisen mit Piraten bei gutem Wahlkampf 1% erreichen kann.
Wird die Piratenpartei schon irgendwann verstehen.
Unsere Erfahrungen mit plakatierten und nicht plakatierten Gebieten sind eindeutig und werden bei jeder Wahl bestätigt.

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So wie 2011?

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Ja, so wie 2011, als die Berliner Piraten ein breites Wahlprogramm hatten, in allen Wahlkreisen sehr weit von Null entfernt waren und das Ergebnis die Summe vieler Interessen war.

Dies kann man natürlich einfach sagen.
Nur setzen hier Ressourcen eine natürliche Grenze! Mit Finanzen kennen ich mich noch nicht so gut aus, aber das es an jeder Ecke und Kante an Aktiven fehlt, habe selbst ich schon mitbekommen.
Und dann sollte/muss der Fokus auf anderen Wegen liegen. Denn was fordern was über die machbare Grenze von freiwilliger Arbeit liegt, führt letztendlich dazu, dass noch mehr Menschen wegfallen.

Man wollte aber über viele Jahre keine Aktive.
Das Ziel war Fokussierung, da man mit 90% weniger Mitglieder ein besseres Erscheinungsbild bekommt und damit mehr Wählerstimmen.
War halt Mißmanagement der Piratenführung, das nun einige mühselig korrigieren sollten.

Wir haben uns 6 Jahre regelmäßig alle 14 Tage getroffen und es dann abgebrochen, als wir die Knüppel zwischen die Beine geworfen bekamen.

Jetzt muß man halt sehen, ob nach den Erfahrungen sich wieder Neue finden.

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Dann los!
Thüringen benötigt bestimmt Hilfe und freut sich über eine flächendeckende Plakatierung. Und liegt noch näher an Bayern!

Die werden da schon einen Plan haben, Sachsen hatte ihn scheinbar nicht.
Dafür gibt es viele Gründe, aber jeder Landesverband muß erst mal intern klären und intern eine Wahlkampfplanung haben.

Solche Wahlen fallen nicht vom Himmel und man muß auf die Defizite rechtzeitig hinweisen.

Wir haben Monate vorher mit der Sammlung der aktuellen Plakatierungsverordnungen begonnen und viele bis heute noch nicht erhalten.

Es ist jede Menge Vorarbeit notwendig, bevor man raus geht und irgendeine Route plant.
Man muß den ersten Plakatierungstag in den einzelnen Gemeinden kennen, DIN A3 oder A4-Plakate, Papierplakate etc.
Alles muß durchgeplant sein, es müssen Plakate zwischengelagert werden, Leim gerührt werden und die Route optimiert sein.
Wenn man genügend Personal hat und plakatiert irgendwo, ist es zwar teuer aber wenigstens hängen die Plakate irgendwo. Aber jedesmal wird das Rad neu erfunden.

Wenn man aber eine größere Fläche plakatiert, dann lernt man im Lauf der Zeit aus seinen Fehlern und kann die Wahlergebnisse vorher und nachher in den Gemeinden ansehen, vergleichen.
Man sieht wo Plakate beschädigt werden, verschwinden oder umgehängt(!) werden.

Im Prinzip bräuchtest Du heute schon eine AG, die sich nur mit der Plakatierung der Bundestagswahl 2021 und der Koordination mit den Landesverbänden beschäftigt.
Einige Landesverbände sind so groß oder so gut aufgestellt, dass die das selbständig können.
Aber die meisten Landesverbände können das nicht mehr leisten und bräuchten Hilfe zum Nutzen aller.

Du hast den Job.

Den Erfinder dieses Spruchs hat in unserer Region von der Größe halb Thüringens aber ein so übles Image, dass schon alleine die Erwähnung jegliche Aktivität zu ersticken droht.

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Ich habe schon bessere Gründe gelesen, ein “man sollte mal” nicht weiter zu verfolgen.

Wenn ich es nicht verfolgen würde, hätte ich es nicht geschrieben.

Ansonsten wird es niemanden geben, der sich über mangelnde Aktivität von mir beschwert.