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(Straßen-)Musiker vor Wahlständen (z.B. Europawahl)


#1

Wurde das schon ausprobiert? Z.B. Gitarristin die vor Wahlwerbeständen postive, vllt sogar politische, Songs singt und ein Publikum anzieht, dass sich dann eventuell für die Piratenpartei und vorallem die Politik der Piraten (BGE, E-Democracy etc.) interessiert?

PS: Hier ein Bsp.


#2

wir hatten bisher oft einen zufälligen Musiker, Gitarrist, der hübsch gespielt hat und angenehme Stimmung verbreitet hat. Er ist ganz oft da, und jetzt ist er unser Freund. Einmal wollte die Polizei ihn vertreiben, aber da haben wir gesagt, wir hätten ihn engagiert.
Unabhängig davon sollte es unbedingt mehr Piratensongs und Piratenmusik geben, dazu gibt es hier irgendwo ja auch eine Diskussion


#3

Es geht bei diesem Thema nicht vordergründig darum “Piratensongs” einzustudieren, sondern einen Wahlstand bewusst und zielgerichtet mit Musik aufzupeppen. Dazu sollten Künstler entweder ehrenamtlich spielen oder sie werden verpflichtet bzw. es wird etwas vom Piraten-Topf für die Finanzierung verwendet. Die Künstler können ihre eigenen Lieder spielen. Denn so können die Künstler auch selbst davon profitieren bzw. Piraten und Künstler profitieren davon. Die Künstler werden mit progressiver und neuer Politik in Verbindung gebracht und die Piraten ziehen öffentliche Aufmerksamkeit für ihre Sache an. So hätte ich es gehandhabt.


#4

Die Piratensongs wären dann auch eher für Youtube. Und unser Gitarrist ist uns “zugeflogen”; aber wir würden ihn auch engagieren


#6

Die Schwierigkeit in Lübeck ist. Das keine verstärkte Musik gespielt werden darf. Und.die Musiker alle halbe Stunde den Platz wechseln müssen. Während Parteien einen festen Platz zu gewiesen bekommen.


#7

Das ist eine seltsame Regelung… Dann eben ohne Stand mit den Künstlern mitziehen oder der Künstler wechselt von zwei Orten hin und her :thinking:


#8

Wahrscheinlich eine ABM für den Ordnungs-Dienst der Freien und Hansestadt Lübeck.


#9

Stand —> Infostand oder Mahnwache? Musiker —> Straßenmusik oder Meinungsbekundung im Rahmen einer Versammlung?

In Frankfurt sind wir dazu übergegangen, in der Regel keine Infostände mehr auszurichten, sondern Mahnwachen anzumelden. Der kleine, aber feine Unterschied ist, dass Mahnwachen dem Versammlungsrecht zuzuordnen sind. Daher gibt es anders als bei Infoständen hier wenig Einfluss der Verwaltung auf den Standort und die Dauer. Auch fallen keine Gebühren an. Hinsichtlich der Musik wäre zu prüfen, ob im Rahmen einer Mahnwache gespielte Musik nicht ggf. ebenfalls anders behandelt wird.

PS: Auch wenns wir noch nicht ausprobiert haben, finde ich die Idee der musikalischen Aufwertung sehr gut. :slight_smile:


#10

Die Idee ist super!
Denkt aber dran, daß Musik bei der GEMA angemeldet werden muß und ggf. Gebühren an die GEMA fällig werden. Dafür muss eine komplette Playlist eingereicht werden. Ist die Musik GEMA-frei, dann müsst IHR das der GEMA beweisen. Ja, die sind geldgierig.
Wenn ihr einen Musiker engagiert und den bezahlt, wird außerdem Künstlersozialkasse fällig.