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Spieglein Spieglein an der Wand

spiegel-nachrichtenmagazin

#1

Hello folks,
ich bin soeben im Netz über eine unglaubliche Enthüllung gestolpert.
https://twitter.com/TiloJung/status/1075414939278426122

Hier der original Artikel: Manipulation durch Reporter - SPIEGEL legt Betrugsfall im eigenen Haus offen

Ist etwas ähnliches auch bei der Piratenpartei denkbar? Bevor jemand antwortet - lest mal den langen Artikel im Spiegel
Was meint ihr ?


#2

Jeder Organisation kann es passieren, dass sie auf einen Betrüger herein fällt.
Klare Strukturen und Transparenz können das Risiko verkleinern, aber völlig ausschließen kann man es nie.


#3

Passieren kann es immer.

Gerade bei Printmedien, die ja aus ihren Geschichten/Reportagen und den damit verbundenen Auflagen/Klickzahlen Einnahmen/Gewinn erzielen wollen/müssen.


#4

Auf was willst du mit Deinen Fragen hinaus ?
Ob so ein Skandal durch Verbreiten von Fake News oder auf das Sicherheits-Prüfssystem (Dokumentory) des Spiegels möglich wäre?

Also ich finde es eigentlich amüsant, dass du die Artikel die die Piratenpartei veröffentlicht scheinbar mit richtigen Journalismus vergleichen willst.
Politische Parteien machen doch PR, Marketing oder sag Werbung dazu.
Sie verkaufen ihr Programm im Wege von Artikeln. Es geht doch in den Artikeln vorrangig um Ansichten Meinungen und Forderungen die sich aus dem Programm herleiten oder Ansichten, Meinungen zu externen Recherchen.
Und ob man auf Fake News reinfallen kann, nu da sage ich nur, das kann leider immer passieren, wenn sie gut gemacht sind und vor allem nicht aus eigener Hand mit Orginalquellen überprüfbar sind.


#5

:joy::joy:
Du wieder. Wenn das jemand aus der Bundespresse liest, :wink:


#6

Dann habe ich halt Pech :rofl:


#7

Warte: Vorheriges Trostpflaster:
:hugs:


#8

Was ist hiermit z.B. ? => über sieben Brücken musst Du gehn - die Atlantikbrücke übersehn …

Wenn es z.B. um die Ukraine geht…
bevor ihr auf dem internationalen politischen Parkett tanzen wollt, lest Zbigniew Brzeziński – The Grand Chessboard: American Primacy and Its Geostrategic Imperatives

danach wirkt der Artikel von “Schoresch Davoodi” einfach nur noch lächerlich.

Edit zum Davoodi: Der beruft sich auf die Bundesregierung, weil die in einer PM schreibt:
Am 25.11.2018 verwehrte Russland ukrainischen Schiffen die Durchfahrt zum Asowschen Meer, und zwar in der Straße von Kertsch, an der 2018 eröffneten Brücke vom russischen Festland zur von Russland 2014 völkerrechtswidrig annektierten Halbinsel Krim.

Das ist die Behauptung.

Reinhard Merkel sieht das anders:
Sezession, Referendum, Beitritt ist etwas anderes als Annexion
aus dem Artikel der FAZ zitiert:

Schon
diese Überlegung sollte den freihändigen Umgang mit dem Prädikat „Annexion“ ein wenig
disziplinieren. Freilich bietet dessen abstrakte Definition auch allerlei irreführenden Deutungen
Raum. Aus einer von ihnen scheint sich das völkerrechtliche Stigma ableiten zu lassen, das der
Westen derzeit dem russischen Vorgehen aufdrückt und an dem er die eigene Empörung
beglaubigt.
Aber das ist Propaganda. Was auf der Krim stattgefunden hat, war etwas anderes: eine
Sezession, die Erklärung der staatlichen Unabhängigkeit, bestätigt von einem Referendum, das
die Abspaltung von der Ukraine billigte. Ihm folgte der Antrag auf Beitritt zur Russischen
Föderation, den Moskau annahm. Sezession, Referendum und Beitritt schließen eine Annexion
aus, und zwar selbst dann, wenn alle drei völkerrechtswidrig gewesen sein sollten. Der
Unterschied zur Annexion, den sie markieren, ist ungefähr der zwischen Wegnehmen und
Annehmen. Auch wenn ein Geber, hier die De-facto-Regierung der Krim, rechtswidrig handelt,
macht er den Annehmenden nicht zum Wegnehmer. Man mag ja die ganze Transaktion aus
Rechtsgründen für nichtig halten. Das macht sie dennoch nicht zur Annexion, zur räuberischen
Landnahme mittels Gewalt, einem völkerrechtlichen Titel zum Krieg.


#9

Muss halt differenzieren zwischen “Eine Meinung zu einem Thema kundtun” und “Ich erfinde eine Geschichte”.


#10

Wer will die Meinung zum Ukraine Konflikt von jemandem lesen, der offensichtlich Brzeziński – The Grand Chessboard nicht gelesen hat? Das ist doch lächerlich - so lächerlich wie die 911 Reports der NIST die Newtons Gravitationsgesetz nicht in ihre Erklärungen einbeziehen können.

Das gleiche gilt für die Geschichten des preisgekrönten Journalisten. Der hat seine Meinung kundgetan.:sunglasses:

“Sie haben Claas Relotius vier Deutsche Reporterpreise eingetragen, den Peter Scholl-Latour-Preis, den Konrad-Duden-, den Kindernothilfe-, den Katholischen und den Coburger Medienpreis. Er wurde zum CNN-“Journalist of the Year” gekürt, er wurde geehrt mit dem Reemtsma Liberty Award, dem European Press Prize, er landete auf der Forbes-Liste der “30 under 30 - Europe: Media” - und man fragt sich, wie er die Elogen der Laudatoren ertragen konnte, ohne vor Scham aus dem Saal zu laufen.”

und die Artikel auf der Website der Piratenpartei sind eben die Meinung der Piratenpartei . Du verwechselst da möglicherweise was mit den Kommentaren, weil da steht: Kommentare geben nur die persönliche Meinung derjenigen wieder, die sie schreiben.


#11

Leider eben nicht. Der hat die Geschichte selbst erfunden und sie als “real stattgefunden” verkauft.

Der Beitrag auf der Bundeswebseite bezieht sich auf real stattgefundenes (Ukraine). Ob man diesem Beitrag (dieser Sichtweise/Meinung) inhaltlich zustimmen mag oder ihn ablehnt, das steht auf einem anderen Blatt :slight_smile:


#12

… und sie als “real stattgefunden” verkauft - Wie die NIST :sunglasses:


#13

Ähm… ( hust)

Ein Lob für die PP war das aber nicht, oder ??


#14

Nun es war auch keine Kritik. Sondern eine nüchterne Feststellung.

Journalismus hat m.E unabhängig zu erfolgen und zu berichten.
Wie kann die Veröffentlichung einer Partei bitte schön unabhängig sein ?

Parteien betreiben m.E. nur Öffentlichkeitsarbeit und keinen Journalismus. Sie wollen sich und ihre Ansichten über Pressemeldungen verkaufen.
Die Presse verwertet und bewertet diese Meldungen in Folge und setzt sie auch mit anderen Ansichten anderer Parteien oder Verbände in Kontext.

Das in dem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit in Unternehmen oder anderen Verbänden bzw. Parteien Journalisten arbeiten, hat m.E. noch lange nicht zur Folge, dass es auch Journalismus ist.


#15

Auch für die Aussagen von Parteien gilt der Anspruch sachlich korrekt.

Beim Spiegel waren Dinge komplett erfunden.


#16

Absolut korrekt.

Was nichts daran ändert, dass diese auch gewissen Qualitätsansprüchen genügen sollte.