SO002: Überarbeitung des Wahlprogramms für die BTW 2021

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Genau dies ist ja jetzt schon zu erkennen!
Retten was zu retten ist -
Schön wäre es, wenn nur die Hälfte von 100 tatkräftig mitmachen würden.
Und dabei meine ich nicht abstimmen in LS.

Ah mein Fehler, escaP ist sowohl in der AKO, in der AG Antragsprozess, als auch Mitgliederverwaltungs-BuVo. In a) wird ja von der Mitgliederverwaltung gesprochen. Deswegen beraten wir in der AG Antragsprozess durch diese Personalunion das gesamte Vorgehen.

Wie gesagt, meines Verständnisses nach kann man ja später einen Konkurrenzantrag zum fristgerecht eingereichten Streichungsantrag stellen. Aber ich bin kein Bürokrat/Jurist.

Ich glaube nicht, dass die Gefahr besteht, dass irgendwas gestrichen wird. Die Streichung ist lediglich ein psychologisches Stilmittel. Punkt e) hebt ja noch mal (überflüssigerweise) hervor, dass etwas Gestrichenes auf dem nächsten BPT wiederhergestellt werden kann.

Die größte Gefahr die ich sehe ist, dass auf dem BPT komplett sinnlos über die identischen 131 Unterpunkte des Programms abgestimmt wird, weil: mehr Bürokratie für den Bürokratiegott!

Siehst du schon richtig…
NUR, wann ist der Endtermin für die zur Streichung vorgesehenen Anträge?
Diese können ja nur nach der “normalen” Antragsfrist abgegeben werden, da ich ja noch bis zum Schluss Änderungs- oder neue Anträge einbringen kann.

Deshalb macht es auch Sinn, erst mal ALLE 18 Hauptpunkte, oder besser alle 131 Unterpunkte wieder zu beschließen.
Dann kannst du mit Konkurrenzanträgen, egal ob 7 oder 5 Wochen vorher eingereicht noch Änderungen erzielen.
Was auch das Wegfallen von Punkten nichtig machen würde. Und ausserdem der AKO jede Menge Zeit sparen würde.

Soweit ich mich erinnern kann hat noch kein BPT es geschafft mehr als 64 Anträge zu bearbeiten.
Die Überarbeitung des Wahlprogrammes von vor 2 Jahren zieht Kräfte ab, die sich mit den aktuellen Problemen beschäftigen. Zumal sich in den nächsten Monaten sicher auch noch neue themen auftun werden.

Nein, es werden schon der eine oder andere Punkt abgeändert, verbessert oder angepasst werden.
Das war bisher auf jedem BPT so.
Nur musste man sich bisher nicht mit den Punkten beschäftigen die nicht zur Debatte standen. Und ja, auch da ist bestimmt der eine oder andere Punkt nicht mehr aktuell…
Aber wenn stört dies tatsächlich? Was Personen wichtig ist wurde geändert.

Und genau deshalb gilt es jetzt die beste und schnellste Möglichkeit zu finden, wie dieser Antrag umgesetzt werden kann, da er ja nun mal im Raum steht.
Und da liegt es allein an der AKO, was für Kriterien sie in Punkt “c” fordert.
Wenn die bekannt sind, kann man erst sofort die Anträge stellen alles zu übernehmen was nicht auf den ersten Blick hinfällig ist.
Dies könnte jetzt schon geschehen. Damit müsste sich die AKO nicht mit den Streichungsmist beschäftigen.
Und Anträge wo was zu ändern ist könnten trotzdem ganz in Ruhe, sogar bis 5 Wochen vor dem BPT nachgereicht werden.
Wie gesagt, es bestünde dann sogar die Möglichkeit, wenn ein konkurrierender Antrag klar ist, den alten zurück zu ziehen. Damit wäre wieder Zeit für neue Anträge gewonnen.
Habe ich oben aber alles schon beschrieben.

Warum nicht einfach als Gemeinschaftsprojekt im Vorfeld von Mitgliedern auf mehreren Wegen Informationen (und Meinungen) zum Programm einholen, die Streichungsanträge stellen, die aber eh nur angetäuscht sind, auf Basis der eingeholten Informationen 18 konservative Anträge mit überprüfbaren no-brainern (Rechtschreibfehler, Gesetzesänderungen) stellen, die bis 2 Wochen vor dem BPT veränderbar sind, diese auf dem BPT zügig abstimmen und sich dann neuen Ideen widmen? Statt alles in einem 131 maligen klein-klein auf Antragsebene zu regeln? Ich verstehe es nicht.

Alternativ, wenn man vor den Streichungsanträgen Angst hat und Winkeljuristerei betreiben will, könnte man den Antrag im Wortlaut erfüllen, indem man einfach jetzt eine Email mit Bitte um Mitwirkung schreibt, so dass Leute Änderungsanträge schreiben sollen, und eine Woche vor Antragsfrist eine Limesurvey herumschickt mit 18 Fragen, ob die 18 Hauptpunkte mit den bereits vorhandenen Änderungsanträgen gut genug sind oder gestrichen werden sollen, aller Wahrscheinlichkeit nach wird dann nichts gestrichen, weil 50%+ sagen werden, dass nichts gestrichen werden soll, Quorum von Mindestteilnehmern bei der Umfrage gibt’s ja auch keins, und der BPT kann dann ganz normal wie immer stattfinden, weil ja auf geeignete Weise festgestellt wurde, dass das Programm keiner Änderung bedarf.

Für mich war der letzte BPT bereits von den Anträgen her ziemlich öde, weil das meiste irgendein Bürokratiezeug war, zwei der am meisten diskutierten Anträge gingen um Halbsätze oder so. Was sollen die Neumitglieder denn denken, wenn nach so einem relativ inhaltsleeren BPT jetzt 131 Punkte aus dem Programm abgestimmt werden sollen, die zum allergrößten Teil identisch mit dem bisherigen Programm sein werden? Was soll das?

Ich habe einen Vorschlag gemacht,kann man drüber Nachdenken oder nicht…
Es gibt bestimmt auch noch einige andere gute Wege, nur sehe ich keinen der in der bis zur Antragsfrist noch vorhandenen Zeit - und da ist 1 Monat mehr oder weniger nicht wirklich relevant - oder mit der Zeit auf einem BPT umsetzbar ist.
Wir werden sehen… :wink: