Sharinghaus - Hardware-Äquivalent zur Bibliothek und Hybrid zwischen Kaufhaus und öffentlicher Einrichtung

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Ich habe das Thema von @Supertux etwas modifiziert und ein Neues daraus gemacht. Hier der Post, den ich unter das Thema Gebrauchtenwaren Kaufhäuser gesetzt habe und hiermit in ein eigenes Thema ausgegliedert (die Ausgliederung ist ein reines Ego-Ding): Gebrauchtwaren Kaufhäuser

Sharinghäuser/Sharingplattformen

Ich finde die Idee an sich eigentlich schon ganz gut, würde sie aber erweitern bzw. modifizieren in “Sharinghäuser”. Sharinghäuser und Sharingplattformen sind Häußer und Onlineplattformen wo für ein Monatsabonnement/Jahresabonnemet ganze Geräte geliehen, gebrauchte Hardware-Komponenten für einen Aufrpeis mitgenommen werden können und teure Geräte vor Ort genutzt werden können. So könnten dort z.B. 3D-Drucker genutzt werden, Drohnen ausgeliehen werden und gebrauchte Hardwarekomponenten mitgenommen werden. Also quasi ein Hardware-Äquivalent zur Bibliothek.

Gibt es so etwas schon?

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Nicht daß ich wüßte; vielleicht in kleinem Rahmen als Werkeugringe und ähnlichem. Sinnvoll wäre so etwas auch für Fahrzeuge, vor allem PKW und Kleintransporter. Dann bräuchte sich nicht mehr jeder eigene “Stehzeuge” anzuschaffen, die in der Regel zeitanteilig nur sehr kurz genutzt werden.

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Gut, dann habe mich mal etwas erfunden :wink: Zumindest das Wort “Sharinghaus”. Würde mich freuen, wenn das mal in ein paar Jahren im Duden steht.

Ob dir das etwas nützt? “Sharinghouse” dürtte international schon markenrechtlich registiert sein. Interessanter wäre, tragfähige Investitionsmodelle für deartige Vorhaben zu finden. Vermutlich läuft es auf Genossenschaften hinaus, denn wenn es rentable betriebswirtschaftliche Modelle gäbe, hätte das vermutlich schon ein Konzern am Markt ausprobiert.

Also ein Sharinghaus müsste auf jedenfall zunächst öffentlich unterstützt werden, könnte sich aber mit der Zeit über die Abonnement-Modelle selbst tragen. Im Internet finanzieren sich ja zunehmend auch Plattformen über Abonnement-Modelle und bei einem Sharinghaus hätte man sogar drei bis vier Nutzungeffekte:

  • Die Räumlichkeiten können kreativ/gemeinschaftlich genutzt werden und sehr teure Geräte, wie 3D-Drucker, können auch vor Ort genutzt werden.
  • einzelne neue und gebrauchte Komponenten für einen niedrigen Preis gekauft werden
  • Geräte können ausgeliehen werden

Abonnement-Modelle (bzw. Mitgliedschaftsmodelle) wurden, außer in Clubs und Vereinen, bisher kaum betriebswirtschaftlich für Einrichtungen genutzt. Es ist eben ein Hybrid und daher schwer einzuordnen.

PS: Zum Glück bin ich weniger Utilitarist und mehr Egoist. Es muss mir direkt also nichts nützen. Es reicht meinem Ego völlig aus, wenn es irgendwo verwendet wird und jemand anderes etwas daraus macht.

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