SG Gruppen nur für Parteimitglieder

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Hallo,

Anlässlich der hier statt findenden Diskussionen möchte ich anregen, einen Weg zu finden, diese und andere SG Gruppen nur mehr nach Login durch aktive Parteimitglieder zugänglich zu machen.
Dabei geht es nicht darum, Dinge geheim zu halten (im Zweifel haben wir leider ja auch genug Mitglieder, die durch bewusst geschnittene und auf Pastebin veröffentlichte Screenshots schlechte Stimmung machen).
Es geht darum, dass man nun, nachdem das Forum sich als Alternative zu Mattermost und Twitter erweist, auch die Gelegenheit hat, Dampf abzulassen und Tacheles zu schreiben, ohne dass dies fremde im falschen Hals bekommen.

Ciao
Wolfgang

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Merkwürdige Forderung aus einer Partei, die sich beschwert, weil bei TTIP keiner zugucken durfte. Dachte, Politik müsse für jeden offen sein.

Organisation von Parteiarbeit und Konfliktgespräche zwischen einzelnen Personen sind keine Politik. Ersteres ist normale Tagesarbeit, die auch strategisch planen muss gegen Konkurrenz, die es nicht unbedingt mitkriegen soll, letzteres ist auch etwas, was gerade wir als ein Element der Privatsphäre und Schutz von Persönlichkeiten nicht auf die Bühne der Welt heben sollten.

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Das heißt, jedes Nichtmitglied ist potenziell erst mal Konkurrenz, der gegenüber man skeptisch sein muss? Wissen Stammtische davon?

Das ist eine merkwürdige Interpretation meiner Sätze.

Das ist eine merkwürdige Entkräftung dieser möglichen Lesart.

Aber eine in derselben Sprache.

Was muss man denn “strategisch planen”? Ab welchem Geheimhaltungslevel geht es den “Du wirst gefragt und darfst mitmachen”-Bürger nichts mehr an?

Ich bin zuversichtlich, du wirst die Argumente dieser alten, oft geführten Diskussion finden - wenn du es denn tatsächlich möchtest.

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Danke für die hilfreiche Antwort.

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Transparenz politischer Entscheidungen fordern wir für Parlamente und wollen Nachvollziehbarkeit, welche Prozesse zu politischer Entscheidungsfindung führen. Das ist richtig, dies sollte immer dokumentiert und zugänglich sein. Die Arbeit von Lobby Control und Abgeordnetenwatch ist da vorbildlich.

Die Piraten wollten diese Forderung eines transparenten Staates auch auf die innerparteiliche Willensbildung übertragen, es sollte gar keine vertraulichen Gespräche und zwischenmenschliche Teambildung mehr ohne Öffentlichkeit geben. Dies war ein großer Fehler, Was in die Öffentlichkeit getragen wurde, waren Vertrauensbrüche durch privateste Offenbarungen. Das hatte nichts mit Politik zu tun und hat der gesamten Arbeitsatmosphäre nachhaltig geschadet.

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Ebend. Und hier geht es um die internen SGs, nicht um politische Gruppen. Anlaß ist eine Diskussion in dieser Forensgruppe, die persönliche Angriffe enthält.

Es gab schon immer eine Diskrepanz zwischen der Forderung nach Datenschutz und der nach völliger Offenheit.
Und auf beiden Seiten wird dann mit Totschlagargumenten jeglicher Versuch einer sinnvollen Diskussion oder Kompromisses untergraben.

Dabei ist es doch ganz einfach:
Wir fordern Datenschutz und mögliche Anonymität, weil wir gerne möchten, dass sich jeder frei und ohne Angst äußer kann. Das haben wir z.B. hier durch mögliche Pseudonyme, bei denen keiner preisgeben muß, wer er wirklich ist, wenn er das nicht möchte.
Darum können wir auch alles offen halten.

Dann gibt es wiederum die SGs/AGs, welche berechtigterweise wünschen, in Ruhe arbeiten zu können, um Anträge, Positionen entwickeln zu können. Da dies ja für die Partei geschieht und im Zweifelsfall zu einem Antrag auf dem Parteitag führt, der wiederum von faktisch nicht anonym anwesenden Piraten vorgestellt und abgestimmt werden soll, möchten sie dies eben mit nicht anonymen Mitgliedern tun.
Damit aber nun jedes Mitglied der SG sich durch die nicht anonyme Mithilfe nicht eingeschränkt oder gehemmt fühlt, brauchen sie einen geschützten Bereich.

Das ist nachvollziehbar und sollte umgesetzt werden. (meine Meinung)

Begründung: Man stelle sich nur mal vor eine Firma mit 100 Mitarbeitern überträgt ihren Zukunftsworkshop live in die Kantine. Da käme sicher absolut nichts dabei raus. Weil jeder Angst hätte, sich entweder lächerlich zu machen oder sich vielleicht Ärger mit Kollegen einzuhandeln, wenn er mal eine Idee ausspricht, die zum Nachteil irgendeines seiner Kollegen führen könnte. Auch wenn diese Brainstorming Idee nie die Chance hätte umgesetzt zu werden, der Mitarbeiter wäre erledigt.

Und genauso ist es bei den SGs. Hier soll ja gerade auch mal quer gedacht werden, auch wenn das vielleicht einem Teil der Partei nicht passen würde. Nur mit dem Betrachten einer Sache von allen Seiten, bekommt man ein gutes Ergebnis. Und das kann dann gerne auf dem Parteitag zerpflückt werden. Haben die SGs gut gearbeitet, haben sie auf alle Einwände eine Antwort, weil sie die selben Argumente schon mal diskutiert haben.

Dies hat absolut nichts mit geheim, oder hinter verschlossenen Türen zu tun, sondern mit unserer Forderung, dass sich jeder frei und ohne Repressalien fürchten zu müssen, äußern können sollte.

Gruß
Andi

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Jau wir haben ein neues Tool und es ist schön wenn ihr begeistert seid.

Aber: Discourse hat einen ganz bestimmten Zweck. Es ist keine Instant-Messager und unsere Forum Instanz ist nicht primär für geschlossene Benutzergruppen gedacht.
Klar kann man es so verwenden, dann kommt man aber schnell an Grenzen oder man baut komische Krücken ein um ungefähr das zu erreichen was man “braucht”.

Tools sollte man immer so anwenden wie sie gedacht sind. Ich denke z.B. nicht das die VerwaltungsML durch Discourse ersetzt wird. Nur weil wir einen schönen Hammer haben sollten wir jetzt nicht überall Nägel sehen.
Also bitte immer gut abwägen bevor ihr eure Tools durch Discourse ersetzt.

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Das Thema war SG Gruppen nur für Parteimitglieder und das geht natürlich nicht.

In der SG die sich um die Finanzen kümmert muss der angestellte Buchhalter drin sein, aber deswegen nicht Parteimitglied werden. Externe Designer in der SG Wahlen oder ein Pressesprecher in der SG Presse.

Der Fall an den @xwolf denkt ist hoch problematisch weil er von den Verantwortlichen auf Twitter ausgetragen wurde, während viele Betroffene lange Zeit versucht haben eine interne Klärung zu erreichen.

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OK, macht Sinn. Ist aber eher noch ein Grund mehr, einen geschlossenen Bereich einzurichten. Und das ist unabhängig vom benutzten Tool.

Gruß
Andi

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Transparenz ist wichtig, aber sie kann verzögert erfolgen.

Es wäre Unsinn z.B. bei Verhandlungen vorher transparent zu machen welche maximalen Zugeständnisse man machen würde.
Möglicherweise muss man in so einem Fall sogar diese Information nie transparent machen, da sich der Vertragspartner sonst gedemütigt fühlt.

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Sehe die massenhaften Beiträge und geheimen Pläne der SG-BundesPR hier im Discourse? Eine Frage @xwolf wo den bitte? Nutzt die SG-BundesPR überhaupt dieses Medium für Öffentlichkeitsarbeit?

Was man jetzt schon in dem anderen Thread sehen kann sind die “Ausläufer” eines internen Streits über Organisation, Arbeitsbereitschaft und Verantwortung in Aufgabengebieten. Also etwas, was keine Politik ist, sondern etwas, was man auch intern klären soll. Da spielt es auch keine Rolle, dass ein Teil der Beteiligten, sich ab und an verleitet sehen, es auch auf Social Media breit zu treten.

ich sehe Discourse als Kompromisslösung für alle Beteiligten -insbesondere zwischen den Gruppen, die Mattermost nutzen und jene, die es ablehnen.
Natürlich sehe ich derzeit keine schriftlichen Planungen un dKOnzepte. Aber ich will, dass sie an einem Ort gemacht werden, der eben von allen genutzt wird. Und nicht auf einer Twitter-DM oder auf Dropbox!
Ihr müsst Discourse nicht lieben. Aber es sollte doch mal eingesehen werden, dass die mehrseitige unnachgiebige Dickköpfigkeit zur Nutzung von Tools eine Sackgasse ist. Oder wollt ihr noch ein Jahr lang drüber streiten, ob man Mattermost, Slack, whatever nutzt?

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Du magst das vielleicht so sehen andere sehen es nicht so. Ob jetzt die SG-BundesPR Discourse für ihre Arbeitsprozesse in ihrem Aufgabenbereich nutzt oder nicht bleibt erstmal ihr vorbehalten. Bisher kann ich das noch nicht erkennen aber vielleicht läuft das ja noch an. Finde es sehr gut das du so Kompromissbereit und offen an das neue Tool herran gehst trotzdem gibt es gerade in der Öffentlichkeitsarbeit bestimmte Anforderungen an interne Kommunikation welche inzwischen zum beispiel von den dir genannten Slack und Mattermost aber insbesondere auch von Discord eher erfüllt werden. So ist es zum Beispiel einfach möglich einzelne Posts sofort an alle Mitlgieder per push nachricht und email zu verteilen. Auch ist nicht jeder sofort bereit Beiträge zu posten welche dann im Zweifel von hunderten gelesen werden was die schwelle für neue und unerfahrene Nutzer größer macht sich einzubringen. Könte das jetzt noch weiter ausführen warum dieses Systeme sich besser für Kampagnen etc eignen aber glaube das du selbst ausreichend erfahrung hast damit was solche Tools leisten oder eben nicht leisten können.
Nichts desto trotz können wir ja am Montag in der Redaktionskonferenz mal nachfragen welche Pläne die SG-BundesPR für ihre Kommunikation in der Zukunft hat.