Schulpolitik: Will noch irgendjemand Kompetentes Lehrer werden?

Da hat die Piratenpartei ein sehr wichtiges Thema angesprochen:

Zeitgleich zum Beginn der Ferien werden in fast allen Bundesländern von der Agentur der Arbeit die Zahlen der sich arbeitslos gemeldeten Lehrer:innen veröffentlicht.
Soweit ist die Prozedur bereits aus den vielen Jahren zuvor bekannt, Lehrer:innen bekommen befristete Verträge bis zum Schuljahresende [1].

Jedoch ist etwas anders als in den Jahren zuvor. Durch den Ukrainekrieg müssen mindestens 300.000 geflüchtete Kinder in den Ländern beschult werden. [2]
Dazu kommt noch der sog. „Pillenknick“, was bedeutet, dass viele Lehrer:innen überhaupt nicht mehr an die Schule zurückkehren, da sie den Geburtsjahrgängen 1956-1958 angehören [3]. Der Widerspruch zwischen Bedarf auf der einen Seite und Befristung auf der anderen Seite wird aber noch um einen weiteren Faktor gestärkt: Länder legen Programme zur Gewinnung von Lehrer:innen auf! [4]

Ja, der Lesende fragt sich dann tatsächlich, warum man sich selbst ins besagte Knie schießt?
Die Piraten der AG Bildung und; eigentlich alle, die Bildung als elementar empfinden; fordern ein Ende der Arbeitslosigkeit für Lehrpersonal im Sommer.
Aktuell sind über 7360 Lehrende arbeitslos gemeldet [5], doch die Dunkelziffer ist weitaus größer, da viele Lehrende anscheinend sich den bürokratischen Aufwand der Beantragung sparen. In Baden-Württemberg sind z.B. von 4400 im Sommer entlassenen Lehrenden [6] grade mal 1600 gemeldet [7]. Aber viel schlimmer ist das widersprüchliche Signal, welches gesendet wird. Ein feuchter Händedruck zur Entlassung, während das Plakat zur Gewinnung von Lehrer:innen am Schwarzen Brett hängt.
Die Bildungsminister:innen sollten sich also nicht wundern, wenn nach den Ferien nicht alle zurückkommen. In Zeiten des Fachkräftemangels sollte mit Personal, egal in welcher Branche, sensibel umgegangen werden.

„Das Lehramtsstudium ist von vornherein schon gegenüber einer wirtschaftlichen Ausbildung im Nachteil. Dies wird durch die saisonale On-Off-Situation auch noch verschlimmert. Ebenso stärkt es die Gerüchteküche bzw. das falsche Bild vom ‚faulenzenden‘ Lehrpersonal im Sommer. Dies wurde jahrelang verschlafen und muss unbedingt behoben werden, um den Beruf zu schützen und nicht in einen Lehxit zu geraten,“

sagt Jonas Wessel, Koordinator der AG Bildung.

Also dieser Staat, diese Demokratie die angeblich das Volk vertritt bringt den Lherern und Lehrerinnen nichts weiter als Kalte Verachtung und Zynismus entgegen. Die werden in den Ferien dann einfach gefeuert, werden Arbeitslos und bekommen kein Geld mehr während andere den Urlaub genießen. Mal abgesehen davon das Lehrkräfte ohnehin scheiße entlohnt werden.

Also wenn du als Informatiker in der Wirtschaft 6000-9000 Euro im Monat verdienst (2-3x so viel wie ein Informatiklehrer) und dann auch nicht fürchten musst zu jedem Urlaubsbeginn gefeuert zu werden… Ja wer will dann noch Informatik Lehrer werden ?

Oder ein Chemiker. Wer da Qualifiziert wird findet schnell nen Job in der Schweizer Chemieindustrie… Gut bezahlt. Wer bleibt da in der Schule und lässt sich von oben herab behandeln wie so ein Dulli ? Doch nur Leute denen am Ende nix anderes überig bleibt weil niemand sonst Sie nimmt. Alle anderen die noch etwas Bedürfniss nach Menschenwürde haben hauen doch unter solchen Bedingungen sofort ab.

Ok, kurz gesagt die Bildung wird den Bach runter gehen im Doitschen Kartoffelland weil die wirklich gebildeten und kompetenten dann nicht mehr an die Schulen gehen um ihr Wissen zu vermitteln. Da hocken dann nur noch die Mittelmäßigen (Bestenfalls) falls nicht der Unterricht mal ausfällt wenn es mal wieder an Lehrern mangelt…

Ja wie will Deutschland da jemals Bildungstechnisch mit Asien konkurrieren können ? Naja, vielleicht will man das ja auch gar nicht und den Herrschaften Politikern reicht es sich das so gesparte Geld in irgendwelche Lobbyistensümpfe zu verlochen. Keine ahnung… Aber ich sehe nicht wie dieses Land so noch fit für die Zukunft sein will…

Ach ja und wie soll man in die Demokratie vertrauen wenn diese ihre eigenen Staatsdiener so scheiße behandelt ? Da zerbricht doch jedes Vertrauensverhältniss nachhaltig.

Also wenn mich mein Boss vor den Ferien feuern würde in der Hoffnung das ich nach den unbezahlten Ferien zurück gekrochen komme. Der würde von mir nur noch meinen feuchten gerade zwischen den Pobacken hervorgekrammten Stingefinger in seinem Gesicht sehen, das wäre dann das letzte was er jemals von mir sieht…

Ein Arbeiter der sich von seinem Boss sowas gefallen lässt ist doch ein Kretin… Aber nungut, das sowas in den Neoliberalen Deutschen Landen funktioniert hat halt damit zu tun das die Deutschen die perfekten Untertanen sind die sich wie der letzte Dreck behandeln lassen und dennoch willig gehorchen. Nein, da genügt es nicht über “Die da Oben” zu meckern die das verbrochen haben. Denn bei sowas gibt es eben immer auch die Untertanen die das mit sich machen lassen ohne auf die Strasse zu gehen oder zu revoluzen !

Zur Ausbeutung gehört immer der Ausbeuter und die ausgebeuteten welche sich ausbeuten lassen anstatt zur Revolution anzusetzen und die herrschenden Mißstände zu beseitigen. Das Beispiel zeigt wir brauchen mehr Rebellen Kultur in Deutschland statt brave Untertanen Mentalität.