Redeslots auf Parteitagen

Beim letzten BPT gab es meiner Meinung nach zu viele Verträge/Reden, welche wenig interessant waren. Zudem fehlte die Zeit für die Behandlung von Anträgen.

Deshalb bin ich der Meinung, dass wir am BPT für Redeslots ein Quorum von 20 Unterschriften einführen sollten wie für Kandidaturen. Dann würden nur diejenigen Reden gehalten, welche mindestens 20 Piraten für gut befinden.

Zudem bin ich der Meinung, dass in den Auszählpausen inhaltliche Anträge behandelt werden sollen, wie das ja am Sonntag des BPT auch der Fall war.

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Damit würden wir dann wohl so gut wie alle externen Redner verlieren. Das fände ich schade.

Also erstmal Redner zum BPT Karren und RK generieren um dann nachher zu sagen “Sorry, nur 19 Unterschriften, du bist raus.”

Wo bitte können Mitglieder mit Ideen ihre Vorschläge und sich selber bei einem Großteil der Partei vorstellen und sich profilieren?

Auf Redeslots bei LPTs und BPTs hat man so eine Gelegenheit und solange es nichts besseres gibt, muss man es erhalten.

Die Frage ist doch eine Andere, können wir z.B. vertrauenswürdige “Gäste” zum Auszählen anwerben. Dann könnten die Mitglieder wieder im Saal auf Anträge oder Vorstellungen lauschen.
Man kann mehrere Urnengänge zusammenfassen um deren Zahl zu vermindern und so die Arbeitszeit des Parteitags erhöhen.
Man kann über elektronische Abstimmungen nachdenken um das Auszählen zu erleichtern. Man kann Meinungsbilder einholen um zu checken ob überhaupt eine Diskussion nötig ist.
Man kann die Antragsqualität erhöhen und Anträge im Vorfeld im Forum, im Antragsportal und im Mumble diskutieren. Man könnte die Themenbeauftragen zu Anträgen befragen und ihre Beschlussempfehlung berücksichtigen.

Kurz man viel tun um die Effizienz eines Parteitags zu steigern.

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Solche Redeslots können auch für Pipipausen und zum Socializing genutzt werden, wenn der Inhalt nicht interessiert. Wäre dauerhafte Programmdebatte, wird sowas schwierig. Zumal dann noch schneller die Lust und Aufmerksamkeit verloren geht, als das eh schon der Fall ist. Redeslots lockern den Ablauf auf und man kann sich mal entspannt zurücklehnen, als der Debatte intensiv folgen zu müssen.

Wo ist das Problem die Unterschriften wie für Anträge im Vorfeld zu sammeln?

Das wäre ein erheblicher Mehraufwand für ein Team das eh schon überarbeitet ist. Zudem finden sich die Redner oft erst Tage oder wenige Wochen vor dem BPT. Ich hätte das zumindest für den vergangenen BPT nicht auch noch geschafft mich um Unterschriften zu bemühen.

Sinnvoller fände ich z.B. eine Redezeitbegrenzung auf 5? Minuten.

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Akzeptiertst du jede Unterschrift (Oma, Tante, Nachbar) oder nur von akkreditierten vom Parteitag?
Wer soll das Prüfen?

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Wie wäre es mit Unterschrift und Mitgliedsnummer. Das sollte den Aufwand gering halten und trotzdem dafür sorgen das sich wenigstens ein paar Piraten dafür interessiert haben.

Die Vorstandswahlen könnte man beschleunigen, indem man nur 3 Wahlgänge durchführt:

Wahlgang 1:

  1. Vorsitzender

Wahlgang 2:
Schatzmeister
Generalsekretär
PolGef

Wahlgang 3:
2. Vorsitzender
Stellv. Schatzmeister
Stellv. Generalsekretär
Stellv. Pol.Gef

Gibt es 2. Stellv., dann werden das automatisch diejenigen, die Zweitplatziert bei der Stellvertreterwahl sind.

Genau, mit Unterschrift meinte ich eigentlich Unterstützung wie für die Programmanträge. Die müssten aber schon von Mitglieder kommen.

Halte ich für eine ganz schlechte Idee, Wir laden Redner ein und es ist eine gute Tradition auch Redebeiträge noch kurzfristig anmelden zu können. Die Versammlungsleitung baut sie in Pausen ein, wen ein Redebeitrag nicht interessiert kann die Zeit für andere Dinge nutzen.
Möglicherweise hat man am Ende mehr Redebeiträge, die die Versammlungsleitung dann zulassen muß, als bisher wenn die Versammlungsleitung darüber entscheidet.( Es wurden auch Redebeiträge zurückgezogen, wenn man demjenigen erklärt, das es zeitlich eng wird) Beim letzten BPT lag es meiner Meinung nach mehr an den Zeiten zu denen man die Halle verlassen mußte, dass Anträge nicht mehr dran kamen. Außerdem war es ein Wahlparteitag, an dem es vorrangig war einen Vorstand zu wählen.

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Die VL hat nicht wirklich die Wahl, denn die Vortragenden können idR nicht weggeschickt werden. Sonst hätte ich erwartet, dass beim letzten BPT einige Vorträge nicht zugelassen wurden, denn sie waren uninteressant bis werbeverseucht.

“Baut in die Pausen ein” klingt auch so als wären die Pausen irgendwie vorgegeben oder notwendig. Frühere Parteitag haben gezeigt, dass dies nicht so ist.

Wenn es mehrheitlich gewollt ist, den BPT mit Reden und Vorträgen zu schücken, sollen diese bitte Vorher oder Nachher stattfinden, so dass seine An- bzw. Abreise entsprechen planen kann, wer zum BPT fährt, um dort an der Entscheidungsfindung teilzunehmen.

Vielleicht hätte der BPT auch einfach vor 10:00 Uhr beginnen bzw. weitergehen können?

Klar, aber auch dafür wird unnötig viel Zeit vertan. Zum einen es absolut unnötig, jedes Bundesvorstandsmitglied einzeln zu wählen und zweiten können Wahlgänge problemlos zusammengefasst werden.

“wenig interessant”… noch schlimmer sind werbeverseuchte Beiträge oder wenn es in Richtung merkwürdiger Verschwörungstheorien geht. Ganz übel, wenn das auch noch in den Stream und später als BPT Inhalt auf ein Video-Portal hochgeladen wird!

Den Vorschlag mit dem Quorum halte ich für nicht besonders zielführend. Zum einen möglich das ein Verschwörungstheoretiker auch die 20 UUs schafft, zum anderen umständlich wenn der Bürgermeister des Ortes ne Ansprache halten will.

Grundsätzlich finde ich ja längere Redeslots bis auf wenig Ausnahmen echt komplett überflüssig aufm BPT. Der BuVo (per Beschluss!) kann ja einfach ein paar wenige Redner vorher bei der VL anmelden, z.B. unseren EU-Abgeordneten. Dann hat der BuVo auch ne Entscheidung getroffen und die Verantwortung, falls der Redner untragbaren Müll verzapft.

Kurze Ankündigungen (sowas wie “Dienstag ist ne Demo, kommt alle” oder “Die Selbsthilfegruppe UTF-8-Probleme trifft sich in 10 Minuten im grünen Saal”) kann die VL auch verlesen - oder von mir aus 60 Sekunden Slots vergeben. Aber dieses unselige “jeder darf 10 Minuten reden”… muss das echt sein? Macht lieber Programm - oder halt ne echte Pause, dann kann man wenigstens danach wieder konzentriert sein und die Video Crew darf auch mal Pippi machen.

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