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Rauchverbot


#1

Erinnert mich an die Kneipenbesucher, die keine waren, angeblich vom Rauch diskriminiert, nu ist Rauchen verboten und die Kneipen geschlossen.


Vertreten wir noch in der Breite "Internet User"?
#2

Ja, diese Behauptungen werden gern verbreitet, sind aber belegbar falsch.

Auch die CSU in Bayern hätte gern das Rauchverbot gelockert, aber:

“Mehr Umsatz als 2010
Die CSU musste einsehen, dass die Mehrheit der Bayern den Qualm in öffentlichen Gebäuden nicht mehr hinnimmt. Während in Österreich am Rauchverbot gerüttelt wird, stehen in Bayern viele auch heute noch hinter der Regelung. Das Gastgewerbe verzeichnet heute übrigens laut Statistischem Landesamt sieben Prozent mehr Umsatz als in 2010.”

Wie auch immer: Die Mehrheit hat beim Volksbegehren das strenge Rauchverbot durchgesetzt.


#3

Wahrscheinlich wären die Zahlen noch besser hätte man auch explizite Raucherkneipen zugelassen, oder, wie in SH und Berlin, einen Mittelweg gesucht.


#4

Das war der CSU-“Verbesserungsvorschlag”. Der wurde von der Mehrheit der Menschen abgelehnt.


#5

Unbegreiflicher Bevormundungswahn.
Eigentlich hat nur der Wirt zu entscheiden. Er muĂź letztlich auch die Konsequenzen tragen


#6

Das nennt sich Demokratie.


#7

Das der Wirt nicht entscheiden darf wen er bewirtet?
Seltsame Demokratie


#8

Ich kann mir vorstellen, dass es Grenzen gibt, wen bzw aus welchen Gründen man der eigenen Räumlichkeiten verweisen darf. Gilt da ggf ein Diskriminierungsverbot, so dass das klargestellt werden musste?


#9

Für Lokale, Bars, etc gibt es entsprechende Auflagen. Der Souverän hat in Bayern und anderen Ländern in Form eines Volksbegehren entschieden, dass diese Auflagen soweit erweitert werden sollen, dass in diesem keine handliche Sondermüllverbrennung statt findet.

Gegenfrage: Sind Volksbegehren nur gut, wenn sie eure Meinung decken? Als Demokraten mĂĽssen wir das Ergebnis akzeptieren und verteidigen. Egal ob wir Raucher sind oder nicht.


#10

Es geht dabei gar nicht so sehr um das Rauchverbot sondern um eine Teilenteignung der Wirte.

Gerade das ist ein sehr schönes Beispiel dafür daß Volksbegehren nicht zwangsläufig und generell positiv sind.

Die nächste Stufe wird dann das Zutrittsverbot im Fast Food-Laden wenn der BMI über 25 steht.


#11

Die Mehrheit hat so entschieden … Volksentscheid …


#12

Wenn jemand mit BMI >25 bei mir durch seine ausgeatmete Luft Krebs auslösen würde, dann wäre das ein gangbare Regelung, ja.

Aber du vergleichst Äpfel mit Birnen … Passivrauchen tötet, nachweislich. Passiv dick sein nicht.


#13

Es sollte die Entscheidung des Wirtes sein ob er Raucher oder Nichtraucher haben will.
Will sich niemand freiwillig schädigen merkt er es an seinem Geldbeutel
Dazu die freie Entscheidung jedes Einzelnen ob er in einer Raucherhöhle sitzen will oder eben nicht.
GrĂĽnde zur Bevormundung sind das nicht.

Mit dem Passivrauchargument/Schädigungsargument müßten sämtliche benzinmotorbetriebenen Fahrzeuge etc. verboten werden.
Das kann man sich nämlich nicht aussuchen.


#14

Es gibt doch Raucherkneipen, aka Raucherclubs - wo ist das Problem?


#15

Damit wäre es keins.
Die sind aber nicht in allen Bundesländern zugelassen.
Bayern und NRW z.B. gibt es keine.


#16

Da könne wir noch lange drüber reden, Fakt ist: Der Souverän, die Bürger, haben das per Volksentscheid so entschieden, und dann wird das so gemacht.

Wer etwas anderes wĂĽnscht, der organisiert eine weiteren Volksentscheid - und dann gilt das, was dort herauskommt.


#17

Och Leute, wirklich mal. Demnächst ist eine 30er Zone oder die Begrenzung auf 50km/h in der Stadt auch noch eine “Entmündigung der Autofahrer”. Wirklich unbegreiflicher Bevormundungswahn, diese Straßenverkehrsordnung. Und was sonst noch alles verboten ist: nicht mal brandschatzen darf man mehr, früher war auch mehr Piraterie

</ sarcasm>


#18

Ich bin Sportschütze und empfinde es auch als Entmündigung, dass ich meinen Sport nicht einfach in der Kneipe ausüben darf. Ein Dart-Board hängt da doch auch oft und so viele Leute werde ich schon nicht erschießen. Wenn denen das zu viel ist, können die ja auch in einen Nicht-Schützenkneipe gehen.

Unpassende Analogien - kann ich auch…


#19

Als Pirat kann ich nur an den mündigen Bürger erinnern, der gerne am Wochenende am Tresen fünfe grade sein lässt. Er trinkt dann gerne auch mal zu viel, raucht und grölt über bescheuerte Witze.

Derartiges Verhalten können manche Menschen einfach nicht akzeptieren.


#20
  1. Wenn Passivrauchen so tödlich wäre, gäbe es uns gar nicht.
  2. Das Rauchverbot in Kneipen wurde nicht zum Schutz der Nichtraucher erlassen, sondern um das Rauchen aus der Öffentlichkeit… Bla.
  3. Es gibt keine Studie, die einen Zusammenhang zwischen Raucherkneipenbesuchenden Nichtrauchern und Todesraten herstellt.

Also bitte hör auf mit diesen WeissDochJeder-Fakten um Dich zu werfen.

Natürlich ist und bleibt Rauchen schädlich, Passivrauchen ist mit Sicherheit auch nicht gesund. Aber ob das reicht Grundrechte von Kneipern und seinen Gästen zu beschneiden, sollte man schon in Frage stellen.

Vor allem, da es mit der Regelung von 2007 bereits einen guten Kompromiss gab. Dieser übrigens ergab sogar tatsächlich eine Umsatzsteigerung.