Projekte vs AGs

Was sind denn die Ursachen dafür, dass sich eine Struktur, wie sie dir vorschwebt, in 15 Jahren Piratenpartei noch nicht entstanden ist?

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Weil es keine stabile Struktur ist? Projekte kommen und gehen Arbeitsgruppen bleiben, weil sie ziellos sind.

Wieso stehen meine Kommentare noch da, obwohl ich sie löschen möchte?

Das stimmt natürlich auch nicht. Die AG Urheberrecht ist im Wesentlichen friedlich entschlafen, seit all ihre Ziele - die Forderung nach einem modernen Urheberrecht - Teil des Piratenprogramms sind und somit nicht mehr erarbeitet werden müssen.

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Es ist trotzdem Programmarbeit und keine Projektarbeit…

Das Projekt, dass formuliert werden könnte, ist es ein gute Programm zu schreiben. Wenn das erfüllt ist, müssten sich alle AGs auflösen.

Es ist aber nicht ziellos. Somit ist deine Definition vom Unterschied zwischen Projekten und AGs nach deiner eigenen Aussage falsch.

Naja, so läufts ja in der Piratenpartei schon immer. Projekte kommen (piratiges Mandat und so) und gehen (scheitern).

Ich konnte aber noch keines meiner Projekte umsetzen. Die Frage die ich mir dann eben stelle: Sind meine Projekte so schlecht oder ist die Struktur zu unflexibel? Ich meine was ist an einem “Projekt-5%-Btw2021” so schlecht? Was ist so schlecht daran, die Plattformen besser vernetzen und benutzerfreundlicer updaten zu wollen? Was ist so schlecht daran einen Parteitag online organisierren zu wollen?

Komplett unrealistisch, hatten wir schon ein paar Mal in verschiedenen Varianten. Führt eher dazu, dass hinterher noch mehr Leute frustriert sind.

Gute Idee, gibts halt auch schon seit über 10 Jahren Ideen und Projekte dazu. Nachhaltig erfolgreich war davon nichts wirklich. Persönlich habe ich in das Thema schon über 1000 Stunden investiert.

Siehe den vorherigen Punkt…

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Also zwei Optionen:

  1. Sein lassen
  2. Sich im Rahmen der Vorbereitung anschauen warum die vorherigen Projekte gescheitert sind und dann damit arbeiten.
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Ja und? Ziele sind nach vorne gerichtet und nicht auf die Vergangenheit. Das ist Psycholgoie bzw. Vergangenheitsbewältigung. Nostalgie bringt genauso wenig, wie Vergangenheitsaufarbeitung, wenn man wieder Erfolg haben will.

Da muss man aber zumindest wieder diese Ziele setzen. Es macht keinen Sinn ohne Zielsetzung irgendetwas aufarbeiten zu wollen. Das machen wir hier mittlerweile seit Jahren in diesem Forum.

Das Ansehen der alten Projekte läuft unter Vorbereitung/ Analyse. Dann gehst du in die konkreten Zielformulierungen für das Projekt.

Du kannst natürlich einfach drauf losrennen ohne die Rahmenbedingungen zu kennen und alles war schon probiert wurde ignorieren, aber dass das nachhaltig funktioniert ist unwahrscheinlich.

Aber @escap akzepiert ja nicht mal die Ziele… Wenn man nicht an die Ziel glaubt, dann kann man nicht arbeiten. Dann ergibt die Arbeit keinen Sinn. Dann ergibt die Arbeit in einer Satirepartei mehr Sinn.

Doch. Einfach mal den Ist-Zustand ansehen, eine Richtung festlegen und schauen, was die nächsten Schritte sind, um die Partei in diese Richtung zu bewegen.

Wenn ich mir den Ist-Zustand anschaue, dann bewege ich mich auf der Stelle. Man orientiert sich nie nur an sich selbst. Da beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz.

Was daran liegt, das er damit schon ein paar mal ordentlich gegen die Wand gelaufen ist ( @escap entschuldige bitte die Wortwahl)

Die Übergeordneten Ziele sind nicht das Problem, sondern dass sie in der Vergangenheit nicht erreicht werden konnten. Was unterstreicht, dass eine Analyse der Alten diesbezüglichen Projekte sinnvoll sein könnte, um aus den Fehlern zu lernen.

Es gibt aber keine andere Möglichkeit um Erfolg zu haben. Man muss riskieren enttäuscht zu werden, egal wie oft davor enttäuscht wurde. Oder man lässt es eben, dann brauch man sich aber auch nicht wundern, wenn man keinen Erfolg hat.

Der Satz geht doch noch weiter :wink:

eine Richtung festlegen und schauen, was die nächsten Schritte sind, um die Partei in diese Richtung zu bewegen.

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Mache ich erst, wenn die Ziele festgelegt sind. Da bin ich stur. Solange die 5 Prozent nicht angepeilt werden, ist das mir die Mühe nicht Wert.

Das beschreibt es ganz gut, wobei ich es sogar noch öfter bei anderen beobachtet habe, bevor ich selbst an die Wand gelaufen bin. Dabei hat sich herausgestellt, dass es die Wand nicht interessiert, dass vorher schon mehrere dagegen gelaufen sind :wink:

Habe mich jahrelang an 2. versucht auf Bundesebene und mich jetzt für 1. entschieden. Eine gewisse Hoffnung habe ich noch, dass sich im kleineren Kreis (also z.B. in Landesverbänden) etwas tut und sich andere anschließen.

Sicher will man da als Partei irgendwann hin, nur ist das für die nächste Wahl nicht mal ansatzweise realistisch. Für die übernächste Bundestagswahl kann man das schon anpeilen.

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