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Präzisierung und Vertiefung unserer Aussagen zum BGE

bge

#121

Merkt Ihr, die Ihr das BGE nicht im Programm haben wollt, eigentlich nicht wie sehr ihr Euren eigenen und unser allen Anliegen schadet?

Ihr möchtet doch mehr Kernthemen machen!?

Dann akzeptiert doch einfach endlich, dass 80% der Partei das BGE im Programm haben wollen, und macht Kernthemen. Dadurch, dass ihr das BGE dauernd angreift, macht ihr es zum zentralen Thema vieler Diskussionen und Aktivitäten.

Für uns alle ist das vertane Zeit und die ganze Parteiarbeit leidet darunter.


#122

Na, dann gehen ja noch weitere 80 Prozent.


#123

Haben denn die Rufe nach dem Rauswurf "der Zuses 'aufgehört?


#124

Nicht nur bei Steuern.
Der Kapitalismus funktioniert nunmal als großer Kuchen, Reichtum funktioniert nur durch Armut…
Wir sind von einer “gerechten Verteilung” meilenweit entfernt, das ganze könnte man auch als “Umverteilung” ansehen, aber nur wenns der Staat macht isses plötzlich phöse.


#125

Nein, die Existenz von Reichen und Armen kann niemand als Umverteilung ansehen.


#126

Doch, die Existenz von Armen und Reichen kann man als Umverteilung ansehen.

gähn


#127

Nein, kann man nicht. Von wem zu wem wird denn dann umverteilt? Nach der Logik ist sogar Klopapierkaufen Umverteilung, weil jemand dafür Geld bekommt.

Hand vorn Mund!


#128

Kapital hat nunmal ne Art Schneeballeffekt. Es akkumuliert sich und umso mehr es ist, desto schneller geht es.
Die momentane Niedrigzinspolitik begünstigt das noch extrem, “großes” Kapital kann jetzt auch groß investieren, Sparer und “kleine Leute” werden durch niedrige Zinsen und Inflation faktisch enteignet. Permanente Umverteilung von Arm nach Reich.
Das gleiche gilt für die sklavenartige Ausbeutung durch Großkonzerne in der dritten Welt. Die Wohlstandsgenerierung findet nur hier statt, Umverteilung von dort nach hier.


#129

Jetzt wirds echt lustig. Du vergleichst die “Zuses” mit dem BGE?
Selbst wenn das BGE Geld kostet, es beleidigt wenigstens niemanden!


#130

Es ging doch nie ums BGE an sich, das ist doch nur ein Stellvertreter.
Eigentlich gehts darum, das manche einfach nicht akzeptieren wollen, das die Piraten in der Mehrheit nunmal keine neoliberalen Plattitüden vertreten wollen, dafür gibts schon andere. Und das die Piraten auch keine intoleranten Nationalisten sein wollen, wofür es eigentlich auch schon andere gibt.
Kurz, die sind in der falschen Partei.


#132

Tja, blöd wenn dich dein eigenes Derailing einholt wa…
Deine Einzeiler haben mit “Diskurs” sowieso nichts zu tun.


#133

Das eigentliche Problem besteht darin, dass sie überhaupt keine politische Heimat finden, da sie nirgends etwas zu melden haben.
Bei der FDP oder AfD würde man systembedingt ihnen den Hahn abdrehen.
Die Piraten dagegen bemühen sich redlich sie mit Argumefnten zu überzeugen und nicht mit der Keule.


#134

Ja, meine Beitraäge waren leider off-topic, wie fast alles hier. Die Diskussion muss wohl erst einmal sinnvoll zerlegt werden:
BGE & Piraten - Grundsatzpositionen
BGE & Krankenkasse
BGE & …


#135

Welche Veränderungen konkret?


#136

Viel ist dabei aber nicht zu sparen. Etwa 15 Euro pro Monat für jedes Mitglied. (https://de.wikipedia.org/wiki/Gesetzliche_Krankenversicherung#Verwaltungskosten)

Das ist ein schöner Betrag, gut den Einzusparen. Aber diese VErwaltung erfüllt eben auch einen Nutzen, als Regulativ gegen unütze und sinnlose Behandlungen.


#137

Konkret:
Früher war das so:
Lehrzeit, Festanstellung, Rente

Heute:
Probezeit, beffristete Anstellung, verlängerung der befristeten Anstellung, eventuell Übernahme oder auch nicht, Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit, neue befristete Anstellung etc.

Gleichzeitig verändern sich auch klassische Berufe rasant, die hergestellten Produkte oder Dienstleistungen einer Firma verändern sich oder fallen weg, Standorte werden verlegt, Mobilität wird erwartet, Stress, höhere psychische Belastung, Schichtarbeit etc.
Während früher primär die zeitliche Anwesenheit bezahlt wurde, geht es heute um die erbrachte Leistung,

Alles Ereignisse, die schnell existenzbedrohende Folgen haben können, weitaus schneller als früher.

Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Zusammenleben der Generationen, Leben in der Gemeinschaft hat dabei einen viel zu geringen Stellenwert bekommen,
Die Folge eines schwindenden Gemeinschaftssinns kannst Du hier in den Diskussionen mitverfolgen. Das führt in der Tat zu horrenden, nichtbezahlbaren volkswirtschaftlichen Kosten, dagegen ist BGE ein Klacks.


#138

Wenn sich ein Drittel davon einsparen lässt, bewegen wir uns insgesamt in der Größenordnung von 5 Mrd. Euro. Angesichts der Summen, die da bewegt werden, ist das tatsächlich nicht viel, aber schon mal deutlich besser als nichts.


#139

Könnten sich die ganzen BGE-Hasser aus diesem Thread vielleicht raushalten? Dafür gibt es genügend andere und es macht es mir unglaublich schwer die Fortschritte des Threads im Sinne des Ziels der Vertiefung der Aussagen herauszulesen.

Vorerst denke ich sollten wir genau definieren was BGE sein soll. Für wen, wann, in welchem Rahmen, was fällt dafür weg.


#140

Wie will man denn eine Sache entwerfen, wenn man sich mit den Gegenargumenten nicht auseinander setzt? =)


#141

Dazu möchte ich anmerken: jede gesetzliche Rentenerhöhung, jede Erhöhung der Beamtenbezüge, die Einführung des Wohnkindergelds, die Mütterrente etc. alles Beschlüsse, die aus Steuermittel finanziert werden. Viele stundenlang diskutierte Vorschläge, wie z.B. von der Leyens Mittagstisch und Musikstundenzuschüsse wurden von den Gemeinden als nicht durchführbar abgelehnt. Viele Gelder liegen deshalb ‘brach’ und kommen nicht bei denen an, die sie brauchen könnten.