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Präzisierung und Vertiefung unserer Aussagen zum BGE

bge

#279

Für das Grundeinkommensmodell “Sozialstaat 3.0” gibt es einen Kalkulator (https://computerdemokratie.de/michael/calc7/Project1.html), damit kann jeder selbst ermitteln, wer mehr zahlen muss und wer weniger zahlen muss, und wie weit es mit dem Wahrheitsgehalt von “Also jeder muss mehr zahlen” bestellt ist.


#281

Mal ne echte Gelegenheit für die sehr wenigen, aber hartnäckigen und lautstarken BGE- Gegner in unserer Partei:

1.Schritt: Man ermittle aus seriösen Quellen die sich global im Umlauf befindlichen Währungseinheiten und bewerte sie wahlweise in EUR oder USD

  1. Schritt: Man ermittele das “Gewicht der Welt”, z.B durch einfache Addition des BSP sämtlicher Staaten.und bewerte es in EUR oder USD

  2. Schritt: Man setze 1. und 2. in Beziehung!

Gleichgültig, ob dabei errechnet wird, dass die Welt von den vorhandenen Währungseinheiten 5-, 10-, 20- oder gar 40mal gekauft werden kann, es steht bislang nur die eine zur Verfügung! Der Rest ist eine furchtbar dicke Blase, die nur durch aufwendige Bemühungen am Platzen gehindert werden kann.

Aus dieser Blase kann selbstverständlich problemlos in jeder größeren Stadt ein Weltraumaufzug gebaut werden, sofern das als politisch sinnvoll und notwendig erachtet wird.

Oder auch ein weltweites BGE in märchenhafter Höhe.
Die grundsätzliche Notwendigkeit und den Willen dazu haben die Piraten bereits mehrfach bekräftigt!

Ein Weltraumaufzug ist vielleicht ingenieurtstechnisch noch nicht realisierbar, aber damit derzeit allenfalls subjektiv unmöglich, während ein BGE jederzeit möglich und auch finanzierbar ist.

Die Welt mit allem dan, drauf, drinnen und drum herum mehrfach zu kaufen ist dagegen schon objektiv unmöglich!

Bei weiteren Fragen oder zu Risiken und Nebenwirkungen konsultieren Sie einen Anwalt oder befragen Sie einen Volkswirt Ihres Vertrauens! :rofl::rofl::rofl:


#282

Hallo,
schade das es das alte Tagesschauforum nicht mehr gibt. Da hatten wir eine BGE Diskussion die ging über Monate und die Lösung die wir hatten war nicht schlecht. Es waren zum teil 10.000 User an der Diskussion beteiligt. Eine Finanzierung hatten wir auch erarbeitet. Das wurde den Betreibern des Forums zu viel, so wurde es über Nacht geschlossen.

Leider weiß ich nicht mehr in Ansatz wie die Lösung aus sah. Ich weiß nur eines, ein Teil der Lösung war die schließung des Arbeitsamtes. Der zweite Teil waren Steuern wenn man zuviel Geld zur Verfügung hatte. Wir kammen damals auf 1000 Euro pro Person. Aber wie wir das geschaft haben, weiß ich nicht mehr.

MFG Richter169


#283

Da brodelt etwas, denn so viele Kommentare habe ich bei ZON selten für ein Thema gesehen. Das BGE ist, denke ich, langsam in der Mitte der Bevölkerung angekommen.


#284

Umso trauriger, dass die PIRATEN es nicht fertig bringen, kräftig mitzumischen. Stattdessen wird eine neue Partei gegründet, ich könnte schreien, ehrlich!


#285

Metapher: Ich würde für das BGE den Begriff der Leistungsgarantie einführen. Der Begriff Garantie in Verbindung mit dem BGE macht klar worum es beim BGE geht: Um die Garantie der Menschenwürde, des Existenzminimums und der sozialen Teilhabe. Interessant finde ich, dass die Gegner des BGE anführen, dass das BGE zu Lasten der Leistungsgerechtigkeit geht. Genau das Gegenteil ist der Fall: Das BGE garantiert, ähnlich der Funktion der Mindestlohns, eine angemessene Entlohnung von Arbeit, da jeder das BGE erhält.

Definition: Garantie
“Ein Rechtssubjekt sagt ein bestimmtes Handeln oder Unterlassen bereits VOR Eintritt eines bestimmten Ereignisses zu.”


#286

Es handelt sich um eine Geldleistung, Sie garantiert nicht die Menschenwürde und für die soziale Teilhabe oder nicht sind die Leute selbst verantwortlich.


#287

Also alle die hier rufen, dass das nicht finanzierbar ist, sei gesagt das wird es doch weitgehend schon.

Bei denen die genug Geld verdienen heisst es Steuerfreibetrag, bei den anderen HatzIV, Grundsicherung, Wohngeld, Sozialhilfe, etc…

Es gab das früher schon, da war es großzügiger und hiess Arbeitslosengeld 2.

Die Mehrheit der “faulen die nicht arbeiten wollen” sind z.B. Handwerker mit kaputten Knie oder Rücken, die kein Arbeitgeber will.

Als Partei können wir nicht auf dem Standpunkt stehen, die Digitalisierung wird bestimmt die hälfte der Jobs fressen, und dann kein Konzept vorlegen wie sich die Leute finanzieren sollen während sie sich für potentielle neue Jobs qualifizieren.


#288

Naja, ich würde die Geldleistung schon so hoch anlegen, dass soziale Teilhabe, die Menschenwürde und das Existenzminimum GARANTIERT sind. Das ist mit ca. 1200 Euro der Fall. Zudem sollte das Grundeinkommen, wie auf dem Aktienmarkt, ständig neu festgelegt werden. Dazu sollte eine Art Warenkorb wiederholt festgelegt werden, welcher die Mindestleistungen beinhalten, sowie das beim Preisindex bereits passiert.


#289

Selbst mit 1 Million Euro monatlich ist Menschenwürde und soziale Teilhabe nicht GARANTIERT. Beides ist nicht rein finanziell abbildbar.


#290

Hallo,
ich weiß aus erfahrung, das das Arbeitsamt Handwerker gern in Umschulungsmaßnahmen steckt. die sinnlos sind. Was so eine Umschulungsmaßnahme kostet könnt ihr euch vorstellen.

Wer mal Fliesen verlegt hat, weiß was einen das Knie sagt. Wenn man jahrzehnte in den Beruf eines eines Fliesenlegers war. Das Knie ist hin. Zimmerleute ist auch so ein Beruf der nicht ohne ist. Wenn die Harzt IV bekommen, weil sie ihren Beruf nicht mehr Ausüben können, ist das ungerecht. Eine Umschulung bringt manchmal nichts. Ab einen gewissen Alter.

Bis dann
LG von Richter169


#291

Entschuldigung, aber das ist Bullshit.

Mit einer Millionen Euro ist Menschenwürde und soziale Teilhabe mehr als garantiert. Wir leben in einer kapitalistischen Gesellschaft und da braucht man in erster Linie GELD.

@Elfelealuft
Vorsicht: Rhetorische Frage und umgekehrtes Beispiel
Wie lebt jemand mit einer Millionen Euro Schulden und einem Gehalt von 1500 Euro? Lebt der jenige in Freiheit oder ist derjenige an seinen Gläubiger versklavt?
Wie lebt jemand der sich eine Zahnwurzelbehandlung nicht leisten kann und dem die Zähne ausfallen?