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Piraten gegen Parität ?


#157

Wer behauptet, eine Partei mit 67 Abgeordneten, davon 39 Frauen und 28 Männer sei paritätisch besetzt, der muß auf beiden Augen blind sein.
Die Grünen können nicht paritätisch besetzen.
Personen aufgrund ihres Geschlechts zu benachteiligen scheint bei den Grünen ausgeprägt zu sein. Darüber sollten die Grünen nachdenken und vor allem über die Art und Weise, wie sie diese Disparität hergestellt haben.


#158

Welcher Landtag, welches Universum , welche Realität ? Du wirfst einfach nur Zahlen in den Raum.


#159

Bundestag, siehe Tabelle oben.


#160

You kidding me. Das was wir da sehen ist ein “Screenshot” also eine bestimmte zusammengestellte Situation durch anpassen der Verhältnisse.
Wenn du dir die Mühe machst das runter zu laden, wirst du lesen "Bildschirmfoto vom 5.2.2019


#161

Wie wäre es mit der Bundestagstatistik:


#162

Der Frauenanteil beträgt 30,9 %

Dem stehen wohl 69,1 Prozent Männer gegenüber.

Und was willst du nun damit sagen ?


#163

Die Bundestagsabgeordneten der Grünen sind 41,8% Männer, 58,2% sind Frauen.
Das ist nicht paritätisch.


#164

Du hast es nicht verstanden, immer noch nicht, oder ?

Paritätsgesetz bedeutet , das gleich viele Kandidaten weiblich wie männlich sein müssen.
Für Transgender muss noch nachgebessert werden. Es bedeutet nicht, eine Parität im Land oder Bundestag zu haben. Wenn wie in deinem Beispiel die Frauen die Mehrheit bilden, dann nicht wegen dem Parität Gesetz, sondern weil in anderen Parteien sich Frauen mehr angagieren.

Unterm Strich bleibt es bei 30:70.


#165

Nein, dem ist nicht so.

In der Satzung der Grünen steht der sogenannte Frauenstatut und der führt zur Benachteiligung der männlichen Bewerber und stets zu obigem nichtparitätischem Ergebnis:

Grüne Regeln

Frauenstatut

I. Rahmenbedingungen

§ 1 MINDESTQUOTIERUNG

Wahllisten sind grundsätzlich alternierend mit

Frauen und Männern zu besetzen, wobei den

Frauen die unge-raden Plätze zur Verfügung ste-

hen (Mindestparität). Frauen können auch auf den

geraden Plätzen kandidieren. Reine Frauenlisten

sind möglich.

Sollte keine Frau für einen Frauen zustehenden

Platz kandidieren bzw. gewählt werden, entschei-

det die Wahlversammlung über das weitere Ver-

fahren. Die Frauen der Wahlversammlung haben

diesbezüglich ein Vetorecht entsprechend § 4 des

Frauenstatuts.


#166

Ja von mir aus, aber faktisch sind es rund 30 : 70.

Frauen haben einen Bevölkerungsanteil von rund 52 % ( und wenn ihr so weiter argumentiert wird es ein Mann weniger , weil er sich von einer Brücke stürzt)

Trotzdem sind die Verhältnisse 30:70.


#167

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#168

Knutscher zurück :wink:


#169

Fakt ist, dass bei den Grünen die männlichen Bewerber systembedingt immer benachteiligt werden und keine paritätische Vertretung zustande kommt,
siehe

oder

Es handelt sich um eine geschlechtsspezifische Benachteiligung durch die Grünen und hat nichts mit der von Dir behaupteten paritätischen Besetzung zu tun.


#170

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#171

In Bayern ist dies aufgrund der Satzung nicht anders.
Die Liste beginnt immer mit einer weiblichen Bewerberin, sodaß in vielen Bundesländern der männliche Bewerber auf dem geraden Platz herausfällt.
Schon vor der Wahl ist klar, daß eine paritätische Verteilung der Listenbewerber bei den Grünen so gut wie ausgeschlossen ist.


#172

Ich will nicht beurteilen wie es die Grünen machen, aber sie tun es über ihre Satzung und das ist legal.

Ein vom Staat erlassenes Gesetz darf das aber nicht vorschreiben, dass wäre nicht legal.

Insofern kann man das nicht vergleichen.


#173

Mich regt das Thema sehr auf :roll_eyes::see_no_evil:, denn es geht am eigentlichen Punkt bzw. der grundlegenden Dualität komplett vorbei:
Entscheidungsfreiheit des Wählers (Linksliberal bzw. Nachfrageorientiert) vs. Repräsentativität von Bevölkerungsgruppen (Neoliberal bzw. Angebotsorientiert).
Repräsentativität ist eng verknüpft mit Parteiendemokratie und starren Listen, während Entscheidungsfreiheit des Wählers mehr mit direkter Demokratie und freier Liste verbunden werden kann.

Ich zitiere hierzu aus Dieter Nöhlen: Wahlrecht und Wahlsystem (2000, S.93):

  • “Die starre Liste läßt dem Wähler nur die Stimmabgabe en bloc für eine Partei. Parteigremien entscheiden über die Reihenfolge der Kandidaten. Der Wähler kann diese nicht ändern; er ist an den Vorschlag gebunden. Starre Listen erhöhen die Abhängigkeit der Abgeordneten von den politischen Parteien. Anderseits können die Parteien die Zusammensetzung der Fraktionen planen, Stichwörter: Experten, Repräsentation verschiedener Interessensgruppen, Frauen.”
  • "Die freie Liste gibt dem Wähler die Möglichkeit, die Parteigrenzen zu überschreiten und - in Verbindung mit der Mehrstimmengebung - eine eigene Liste aus Personen unterschiedlicher politischer Couleur zusammenzustellen. Die Liste der Parteien hat dann nur noch die Bedeutung eines unverbindlichen Vorschlags.

Fazit: Die freie Liste ist grundlegend für MEHR Demokratie in Form eines wirklichen Delegiertensystems und keines bloßen neoliberalen Repräsentationskataloges. Die starre Liste begünstigt die Angebotsseite, mithin also die Parteien, während die freie Liste die Selbstbestimmung des Bürgers und die Demokratie stärkt.

Kausalkette:
Freie Liste --> Frauen können Frauen wählen/Frauen können Männer wählen OR Männer können Männer wählen/Männer können Frauen wählen. --> Freie Wahl = mehr Demokratie (wenn man darunter Wahlfreiheit und Selbstbestimmung der Wähler versteht)

Starre Liste --> Parität der Geschlechter --> Frauen wählt Mann AND Mann wählt Mann (vielleicht aufgrund von Kompetenz etc.) IF 50/50 Women/Men Proportion THEN Valid IF NOT THEN Unvalid --> keine freie Wahl = weniger Demokratie (eingeschränkte Wahlfreiheit, da Abhängigkeit von Geschlecht)

So jetzt habe ich mich genug (über diesen ) aufgeregt…


Gendergerechtigkeit
#174
  1. am Meisten feindest DU hier im Thread rum

  2. lern mal mit den Forenfunktionen richtig umzugehen, beziehe deinen Post auf die Person, die du meinst, wenn du vermeintlich nur einzelne Personnen meinst

  3. verstehe, dass du auch als Gast hier nichts zu fordern hast, nichtmal Rechenschaft


#175

Jetzt würde mich ja mal der Anteil der Informatiker bei den männlichen Kandidaten interessieren… ich bezweifle es nämlich sehr, dass der besonders hoch ist.


#176

Ist das wieder so eine leere Floskel, oder findest du auch ein Beispiel ?

Was meinst du mit deinem letzten Absatz ? Auch eine Mitgliedschaft garantiert keine dauerhafte Mitgliedschaft im Forum, von daher sind alle Gäste