Piraten brauchen Belohnungen

Ich glaube vielen Mitgliedern ging es erst mal sehr gut, da sie sich doch bestätigt sahen endlich in einer Partei zu sein, die vorgab anders als andere zu sein. Und dies auch durch viele neue Mitglieder bestätigt sahen

Dieser “Wandel” kam erst etwas später. Als auf einmal festgestellt wurde, dass mit mehr Menschen auch mehr Meinungen in die Partei einflossen. Und vielleicht auch welche, die mit den eigenen Ideen und Vorstellungen nicht konform gingen.
Da wurde dann “Demokratie” für “Kern-Piraten” auf eine harte Probe gestellt… und “die Basis” war dann eben nicht mehr die “Kern-Basis” die sich einige gewünscht haben.
Und so “wandelbar” wie zum Beispiel das Internet ist - wenn es geht sich auf Neuerungen einzustellen -, waren dann die Piraten doch nicht…

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Um kurz auf die Vorwürfe/ die Position bzgl der Moderatoren einzugehen:

Diese sind uns bekannt. Eine direkte Klärung war nicht möglich.
Wir haben den Sachverhalt an dem BuVo weitergeleitet, und um Prüfung und Klärung gebeten. Bisher liegt nach meinem Kenntnisstand kein Ergebnis vor.

Wenn ihr mit der Moderation unzufrieden seid, wendet euch gern direkt an uns (ihr könnt natürlich eine Person eures Vertrauens mit hinzuziehen und euch aussuchen, ob wir mündlich oder schriftlich miteinander kommunizieren) oder direkt an den BuVo.

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Ahoi Susanne,

du triffst es auf den Punkt!

Danke für dein Statement zu diesem wichtigen Thema! :slight_smile:

Veranstaltungsdaten, einen Post und/oder Artikel von anderen Mitglieder:innen und/oder Gliederungen zu teilen, ist nicht schwer. Das klappt nicht immer, dürfte aber in der Regel schnell gemacht sein und ist in jedem Fall um ein Vielfaches sinnvoller als viel Energie in negative Kritik (die oft nichts mit den Inhalten zu hat) zu investieren.

Ich sag’s nicht gern, aber wenn es um fehlende Anerkennung/Unterstützung geht, erinnert mich der Umgang in der Partei schon teilweise daran wie Verwaltungen arbeiten. Da wird auch sehr viel Energie darauf verwendet, nur nach Argumenten zur Verhinderung zu suchen.

Besser wäre es doch die Initiator:innen zu unterstützen, ihre Leistung anzuerkennen und diese Energie für das Gelingen einzusetzen.

Nicht wahr!? :wink:

Menschen/Mitglieder:innen haben dafür (Artikel & Co.) ihre Ideen und ihre Zeit investiert. Die Arbeit anderer zu teilen, bedeutet Anerkennung und Unterstützung zugleich und kann uns auch als Gruppe nur voranbringen!

Einschließlich hin und wieder auch mal ein öffentliches Dankeschön! Meiner Beobachtung nach klappt das mit dem Dankeschön (zumindest in einigen Gliederungen) in den letzten paar Jahren (ca. seit 2016) viel viel besser! Und das ist gut! :slight_smile:

Solche vermeintlich kleinen Gesten haben oft eine sehr große Wirkung! :wink:

Liebe Grüße
Sabin

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So funktioniert das mit der Anerkennung und der Belohnung. :wink:

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Und da kommen wir zu der Crux eines solchen inhaltsagnostischen Belohnungssystems: Die Fehlannahme, dass jemand, der viel tut, auch etwas für die Partei und/oder ihre Mitglieder tut. Ich habe nichts gegen gelegentliche Bauchpinseleien für jemanden, der sich sinnvoll einbringt (ich freu’ mich ja auch, wenn mir gelegentlich mal ein Dank reinflattert), aber das Loben anhand rein quantitativer Kriterien setzt m.E. das falsche Signal.

Wenn jemand viel Mist baut, dann steckt da halt auch viel Zeit drin. :wink:

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Hallo,

wenn du für diesen Vorwurf entsprechende Belege hast und der Meinung bist, dass die Moderatoren nichrt angemessen handeln, kannst du dich jederzeit an den BuVo wenden.
Am besten per E-Mail an vorstand@piratenpartei.de.
Du kannst dort auch einen Antrag stellen, einzelene Moderatoren abzuberufen.
Der BuVo wird sich dann damit befassen.

Ansonsten würde ich dich aber bitten von entsprechenden Vorwürfen gegene die Moderatoren abzusehen.

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Ich habe mal die OffTopic Beiträge, die nichts mit dem Thema zu tun haben ausgeblendet.
Für Diskussionen über oder mit den Moderatoren gibt es einen eigenen Bereich. Bitte diesen nutzen. Feedback - Forum Piratenpartei Deutschland

Gruß
Andi

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Also ich finde Verbesserungsvorschläge sollten eher an der vorgefundenen Realität orientiert sein im Sinne von daran anknüpfen. Diese ist meines Erachtens von grosser (verbaler) Brutalität im Machtkampf geprägt. Wenn diese dann zusammenfliesst mit Appellen an positves Verhalten, ohne das die Brutalitäten überhaupt Erwähnung finden, ist das meines Erachtens nicht hilfreich bzw. der fünfte Schritt vor dem ersten. Ausserdem werden Piraten durchaus von ihren jeweiligen Buddys gelobt. Und dies teilweise in Recht lächerlich anmutender Art und Weise.

Was besonders für die Piraten zutrifft und was m.E. nicht so schlimm wäre, würde es fokussiert um Inhalte gehen.

Was wären denn dann die Schritte 1 bis 4? (Hierfür ggf. neuen Thread aufmachen.)
Ich widerspreche deiner These der falschen Abfolge. @Susanne hat hier ein sehr wichtiges Thema aufgemacht. Selbst im Berufsleben kommt es nicht ausschließlich auf Kenntnisse und Fertigkeiten an, sondern eben auch auf die B-Note, sprich, wie man miteinander umgeht. Wenn dort Lob und Anerkennung überwiegen und Kritiken sachlich geäußert werden, sind die Ergebnisse tendenziell besser.

Stimmt. Das reicht aber nicht. Außerdem stellt sich die Frage, ob man mit Buddy-Groups 1…n in einer so kleinen Partei tatsächlich weiterkommt. Wenn sich Buddy-Group i und Buddy-Group j dann noch gegenseitig das Leben schwer machen…

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Jetzt mal “Butter bei die Fische”, wie könnte wie könnte denn so eine wertschätzende Behandlung von aktiven Piraten aussehen?
Sammeln wir doch mal Vorschläge:

Ich habe schon mal angefangen; Hier mal meine Vorschläge:

    • Regelmäßige Kontaktaufnahme mit den ehrenamtlich tätigen Piraten ohne eigene Wünsche, sondern eher zur Nachfrage, wie es läuft, und was man für sie tun kann.
    • Regelmäßiges anbieten von Treffen für tätigen Piraten zum geselligen Beisammensein.
    • Erwähnung und Würdigung der tätigen Piraten (vielleicht als Teams) auf Parteitagen.
    • Auszeichnungen für langjährig tätige Piraten
    • Kein Parteitag ohne Vorstellung der Tätigkeiten der Arbeitsgruppen.
    • Regelmäßige Einladungen der Arbeitsgruppen zu Vorstandsitzungen für eine Präsentation der Arbeit und Wünsche an den Vorstand.
    • Eigene Bereiche für alle AGs auf allen internen Kommunikationsplattformen (egal ob genutzt oder nicht, hier geht’s um die Wertschätzung)
    • Auf der Homepage nicht nur Vorstellung der Themenbeauftragten sondern auch Unterseiten mit Vorstellung der AGs.
  • Hier sollte es möglich sein, regelmäßig Updates aus den AGs zu veröffentlichen.
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Ja, dann fangen wir doch mal an mit den Präsenten für den ehemaligen politischen Geschäftsführer und den ehemaligen Generalsekretär der Piratenpartei. Verbunden mit der besondere Würze bestehend darin öffentlich (!!) lobende Worte für beide zu finden.

Der Bundesvorstand der Piratenpartei arbeitet zueinander wertschätzend und tritt Angriffen auf einzelne Mitglieder wie vor kurzem auf den neuen, frisch gewählten Generalsekretär der Piratenpartei geschlossen entgegen.

Anträge zu aktuellen politischen Themen aus dem Arbeitsgruppen werden auf Parteitagen diskutiert und beschlossen auch wenns die falschen 'Anträge sind die man gerne runterfallen lässt

Die Kandidierenden und der Landesvorstand der Piraten Rheinland.Pfalz bekommen für ihr Wahlergebniss bei der Landtagswahl gratuliert und für ihren Einsatz gedankt.

Ich denke dass das leider nicht so direkt miteinander vergleichbar ist. Der Vorstand der Piratenpartei ist halt nicht mit dem Arbeitgeber in der Firma vergleichbar, die Landesvorstände nicht mit dem mittleren Manangment und die Arbeitsgruppen nicht mit Projektgruppen im Betrieb.

Ich hab ja nichts gegen einen besseren Umgangston, aber ich glaube nicht dass das was bringt ohne die (zum Glück) dahinterstehenden politischen Konflikte zu bearbeiten. Sobald ich wieder die Fahne wo draufsteht Antifaschistische Piraten raushole ist doch wieder schluss mit lustig. Und dann verzichte ich halt auf das Lob für meine Arbeit. Wisst ihr, als ich nach 15 Monaten aus dem Bundesfacebook ausgestiegen bin, nach dem Europawahlkampf hat sich der Patrick bedankt …das ist eine abschliessende Aufzählung(immerhin). . Meine objektiv geilsten Beiträge werden von vielen Einigen nicht geteilt, selbst wenn ich den Vollkerni gebe. Also: …denk ich es geht nur wieder drum die eigene Clique zu lobhudeln (Arbeitsgruppe, langjährig tätige Piraten, die für positive Reputation sorgen :rofl:)

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Wie wäre es für Designs und Memes regelmäßig mal Wettbewerbe auszuschreiben und die Gewinner und ihre Motive werden dann auf dem nächsten BPT präsentiert bzw. die Ideen und Personen mal mit einem Artikel auf der Hauptseite gewürdigt ?

Könnte man ja z.B. auch abstimmen, die 5 beliebtesten Plakat Entwürfe werden dann für den Wahlkampf verwendet. Durch solche Aktionen könnte man den Mitmach Faktor auch mehr nach vorne stellen. Das wird nämlich bisher eher weniger vermarktet.

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Super Idee.

Gruß
Andi

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@Pr02 hat das am ersten WE eures Online-Parteitages sehr gut auf den Punkt gebracht. Sinngemäß sagte er wohl, dass es gar nicht so sehr um die Chemie zwischen den handelnden Personen geht, sondern um die z.T. gravierenden Unterschiede in deren politischer Einstellung.

Weil das eine m.E. nicht notwendige und noch dazu fette Provokation wäre. Würde für schlechte Stimmung sorgen - also das Gegenteil von dem bewirken, was @Susanne mit diesem Thread im Sinn hatte.

Wohl dem, der das kann. Die meisten können es nicht und erwarten Lob zumindest unterschwellig.

Da hast du wohl vollkommen recht. Und solange das so ist, solange sich Buddy-Group i und Buddy-Group j lieber bekämpfen, statt sich auch mal ehrlich zuzugestehen, das die jeweils andere in der Sache richtig liegt (von Lob und Anerkennung will ich gar nicht reden), werdet ihr scheitern.

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Das als Provokation zu markieren ist Unterdrückung und Repression lieber tensor auch wenn ich weiß, dass Du das so nicht unbedingt meinst, . Zwar sanft aber trotzdem. Und völlig gegen die Beschlusslage der Piratenpartei, die sich als antifaschistische Kraft versteht. Wundert mich eigentlich, dass noch keiner versucht hat das Fahnenverbot beschliessen zu lassen. Oder diese dumme Hufeisentheorie.

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Ja, gute Stimmung statt Programm!

Also geht es nun um die Chemie, oder doch um Themen?

Vielleicht sollten wir Programm Parteitage einfach sausen lassen und dafür jede Menge Bällebäder aufbauen? (Ein Joint könnte auch helfen…)

Das würde den Wählern bestimmt gefallen!
Motto: Was interessiert uns Politik , wir haben uns doch lieb!

Insgesammt müssen wir jetzt wirklich nicht mit dem Antifa-Thema anfangen, ich wollte nur daran erinnern dass Elemente positiver Stimmung auch schnell wieder verschwinden, wenn an anderer Stelle Betrug, Hetze, Unfairness, Polarisierung stattfinden. Mit wäre lieber die negativen Erscheinungen würden vorrangig eingedämmt.

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