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Piraten Baden-Würtembergs schaffen es die Piraten mal wieder positiv in die Presse zu bringen


#21

Ein dickes Danke an euch in Ba-Wü !


#22

Vielleicht nicht 100% perfekt umgesetzt, aber auf jeden Fall die beste Aktion seit langer Zeit!

Kommt auch bei fast allen Nicht-Piraten in meiner Bubble sehr gut an.

Während alle anderen Parteien den Nazis mehr oder weniger hilflos gegenüberstehen, landen die Piraten hier wenigstens mal einen Treffer!

Wer meint, solche Aktionen seien irgendwie unethisch, der hat sich offenbar nicht ausreichend mit der Propagandamaschine der Afd auseinandergesetzt.

Oder wünscht denen insgeheim ja doch Erfolg bei der Zerstörung der Demokratie in unserem Land. Durfte solche Menschen leider schon kennenlernen, finden sich in allen Parteien.
Sind die aus der 2. und 3. Reihe, die nicht wirklich was zu melden haben…


#23

Wir brauchen solche Aktionen jeden Monat, dann sind wir bei der nächsten Wahl im Bundestag.

Die Wahlen werden für kleine Parteien in der Öffentlichkeit gewonnen. Wer da nicht vorkommt, wird nicht gewählt.*

Gruß
Andi

  • Mich würde mal interessieren, wie viele Nutzer des Wahlomaten die Piraten überhaupt in ihre Auswahl übernehmen. Ich befürchte es sind bis auf Fans von uns ganz, ganz wenige.

#25

Gerne. Dann schlagt doch mal Aktionen vor.


#27

Konkreter bitte. Schulen oder Universitäten? Was für Abstimmungen? Unwiefern könnte das uns in die Zeitungen bringen? Wir sind keine Softwarefirma.


#28

Da hört es dann bei mir leider schon wieder auf. Da bin ich nicht kreativ genug. Bei mir reicht es höchstens für Wahlplakatvorschläge. Solche tollen Aktionen wie jetzt gerade fallen mir einfach nicht ein.

Ich bin aber sehr dafür jede vorgeschlagene Aktion, die Aufmerksamkeit bringt, ernsthaft zu prüfen. Je verrückter desto besser. Ich finde z.B. auch die Aktionen von “Die Partei” super.

Gruß
Andi


#30

Gut. Du holst das Tech-Start-Up dazu.


#31

Du bringst mein ganzes Konstrukt als bloße Fantasie zum einstürzen. Was sollte ein Start-Up-Unternehmen dazu bringen mit einer Partei zusammen zuarbeiten, geschweige den für mehr Demokratie einzustehen?


#32

Also zum einen haben schon “Start Ups” und auhc große Werbeagenturen mit uns zusammengearbeitet.

Was aber fehlt ist “die Idee”, also das was man entwickeln und pushen soll das uns weiterbringt. Und die Gesellschaft.


#33

Aus 2015, leider kam das dann nciht groß raus, es war ne tolle Sache.


#34

Coole Idee :v:

Also ich meine mit “Start-Ups” keine Werbeagenturen. Sondern junge Informatiker bzw. IT-Spezialisten die Software entwickeln. Software die besondere Sachen kann oder Apps, die besonders Nutzerfreundlich sind und die einen Mehrwert bringen.

1. Idee
Eine Straße wird gebaut oder eine Forschungsinitiative gefördert. Eine App zeigt sofort an, welche Partei den Bau der Straße beschloßen hat und mit welchen Argumenten (Argumente in Stichworten), sowie welche Stiftung die Forschungsinititaive fördert und aus welchen Gründen. Das ganze sollte im augmented Reality Stil funktionieren. So könnten auch weit zurückliegende Sachen auf die Quelle zurückgeführt werden. An Schulen könnten so auch Lehrpläne und an den Universitäten die Prüfungsordnungen transparenter gemacht werden.

Allerdings gibt es das Problem mit den standortbezogenen Daten. Ich finde die standortbezogenen Daten, mit die wichtigsten Daten überhaupt.

2. Idee
Spontan Gleichgesinnte finden. In einer App können politische Anliegen usw. eingeben werden, z.B. mehr Livestream und Videopodcasts von Vorlesungen, anschließend werden auf einer Karte angezeigt, wie viele Leute mit ähnlichen Interessen in der Umgebung sind bzw. auch mit anderen Interessen. In der App kann dann auch ein spontaner Treffpunkt vorgeschlagen werden. Da gibt es aber schon viel… https://www.spontacts.com/

Die App sollte weitgehend über die Anonymität laufen, aber im Gegensatz zu Jodel über eine Karte mit den Standpunkten der anderen Nutzer und mit den möglichen Treffpunken/Uhrzeiten der Treffpunkte und ob die Treffen gerade stattfinden.


#35

Ich sags mal so, die Piraten habe ich auf diese Weise damals kennengelernt. Unkomplizierte Störmanöver, anarchisch, gut. Ich mag auch keine Historischen Beispiele nennen, wo solche “Meldeportale” (eher Möglichkeiten der Denunziation) schon mal existierten.

Die Kritik würde ich so wie Du sie formuliert hast als etwas zu harsch betrachten. Wenn man Kritik daran äußern könnte dann wären es eher die aktuellen Beispiele, die man vergessen hat im gleichen Atemzug zu erwähnen. Ich erinnere an die Türkische Melde-App z.B. oder eben das Massenweise Überwachen, deren Peak dann eben in solchen Meldeportalen enden kann.

Dass mit der Aktion unter Umständen Rechtliche Probleme auftreten können, nun das wird sich niemals vermeiden lassen.

Nur eines möchte ich an der Stelle für alle mal zum nachdenken einwerfen.

Was man der einen Seite zugesteht, also das stetige provozieren, so sollte man der Gegenseite das auch lassen. Ich meine, es kann doch nicht sein dass die gut bürgerliche Mitte, so wie ja heutzutage desöfteren gesprochen wird, rechten Kreisen zugesteht zu “existieren” (mit all ihren Begleiterscheinungen), so sollte im Umkehrschluss auch die gegenüberliegende Seite genau so viele Freiheiten haben.

Das jetzt mit “Verachtung” zu strafen halte ich persönlich eben doch etwas für überzogen. Es liest sich für mich eher wie: “Pass auf das Du nicht wirst, wie das was Du bekämpfst”. Ich kann mich aber auch irren …


#36

Nein, Du irrst nicht. Meine Verachtung bezieht sich darauf, dass das “Fertig machen” der “politisch andersdenkenden” eine Methode ist, die ich nicht akzeptiere. Egal für welche politische Richtung oder Lager: Das ist Faschismus.
Wenn die AfD ein Problem für unsere Gesellschaft wäre, wäre die AfD verfassungswidrig. Das festzustellen ist nicht “unser Job” .
Also machen “wir” doch besser selbst gute Aktionen als die Aktionen der AfD schlecht zu machen.

Und dass finde ich verachtenswert - die Störungen der “politisch anders denkenden”

Man kann gute Fragen stellen und damit die politische Arbeit/Aktion der andersdenkenden stören - aber nicht deren “Werke” zerstören. Macht kaputt was Euch kaputtmacht ist dieses kindliche “Auge um Auge - Zahn um Zahn” denken. Das ist mir viel zu destruktiv. Dafür verschwende ich keine Lebenszeit.


#37

Du meinst wirklich das Denunziation durchaus Salonfähig werden kann? Und zwar so lange bis diese verboten/eingeschränkt wird?

Ok, ich lass das mal völlig frei stehen, ohne eine Wertung diesbezüglich abzugeben.

Im Gegenzug tun wir aber nun was? Wir greifen diese Denunziation auf und zeigen, dass man das auch komplett ad Absurdum führen kann. Wir zeigen wie schnell man mit Hilfe solcher Portale (und/oder Menschen mit entsprechenden Einstellungen) in ein “schlechtes Licht” gerückt werden kann.

“Wehret den Anfängen”, ist doch meines Wissens nach ein Slogan der Piraten. Demnach setzen wir uns ja auch gegen diese Überwachung ein. Dabei halte ich das anprangern der Überwachungstechnik vom Grundsatz her für eine absolut überzogene Maßnahme, da bisher nirgends der Beweis erbracht wurde, dass Menschen da ständig auch tatsächlich und anlasslos überwacht werden. (Wenn Du verstehst was ich meine)

Im Grunde ist das vorgehen doch absolut plausibel und passt zum normalen Bild unserer Partei. Wir sind gegen den dummen Hackerdparagraphen z.B., der auch keinerlei Sinn ergibt und nur Leuten nutzt, die nichts von der Materie verstehen.

Wie gesagt, wenn das schon “verachtenswert” ist, dann ist das herum laufen mit Anonymus Maske im selben Kontext zu betrachten. Denke ich mal so … :o)


#38

Der grundlegende Unterschied hierbei ist: Die Überwachung wird nicht von einer Partei ausgeübt.
Der Protest der Piraten richtete sich gegen die bereits ausgeübte Überwachung und gegen die Politiker und Parteien, die sich mehr Überwachung wünschen. (Zensursula)

Die “AfD blockieren” Aktionen richtet sich gegen die politische Arbeit einer anderen Partei. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der AfD (als politischer Partei) unrecht getan wird. Beispielsweise ist in meinem Bekanntenkreis - in einer Mutti Gruppe, die sich mit ihren Kindern am Spielplatz trifft - eine Frau gemobbt und ausgeschlossen worden, weil ihr Mann in einer Ortsgruppe der AfD aktiv tätig ist.
“Die AfD ist scheiße und muss ausgemerzt werden” ist ein Gedanke, den ich als das bezeichne was der Gedanke ist: Faschismus.

Ich hab es nicht vergessen, ich habe mich mal als Junge wegen Fussball (Fan eines Bundesliga Vereins) gekloppt - aber da war ich 14 Jahre alt…


#39

Das ist keine Begründung diesem tun Faschismus zu unterstellen, wirklich nicht. Das (Problem) gibt es seit es Menschen gibt die vom “anderen Dorf” kommen. Und sei das “andere” Dorf nur 500 Meter entfernt. Ich kenne das auch aus eigener Erfahrung - “gemobbt werden” - nur weil ein Familienmitglied $irgendwo aktiv war.

Na super, jetzt macht es aber eine Partei. Zudem aktiv macht sie es vor, wie das mit der erweiterten Überwachung funktioniert. Auch wenn die den zweiten Schritt -> denunzieren, vor dem ersten -> überwachen, tut. Zudem findet die A*D das überwachen ja prinzipiell gut.

Zugegeben, wende ich Digitale Denkweise an, trifft das Argument in der Tat zu. Meinst Du aber nicht auch, dass es noch einige Grautöne mehr gibt? Einer dieser Grautöne mag dann durchaus zu der Aussage führen - “Nicht noch mal!” - aber dann das gleichzusetzen mit Faschismus? Wirklich?

Drastisch ausgedrückt, ist nicht das “schweigen” und damit “zulassen, nur weil es ja noch erlaubt ist”, die Wurzel dieses Faschismus? Warum etwas zulassen, was ganz offensichtlich in die falsche Richtung geht? Das ist doch das Grundübel dieser Gesellschaft, mein Gott noch eins. Lieber schweigen um sich am Ende ganz Opportunistisch auf “die richtige Seite” stellen zu können? Alles wie immer, oder? Wollen wir das wirklich? Fähnchen nach dem Wind?

Ich kürze das ganze jetzt mal ab.
Ich habe auch schon mal geschwiegen. Viel zu lange. Ein Makel mit dem ich leben muss, eine Erfahrung die ich aber keinem wünsche. #fin


#40

Grass zu channeln ist auch taktisch unklug. :smirk:

Zur Bayernwahl noch mal: die Piraten haben ein klares Plus von minus 1,5 Prozent hingelegt. Ist die AfD schuld oder sind es vielleicht einfach solche Saftideen wie das Spamportal?


#41

Hmm? Verstehe ich grad nicht.

Falsch und Richtig zugleich. Vom Grundsatz her haben sie sogar zugelegt um etwa 0,3%. Ich sag nur “Spalter” (-> Mut)


#42

Und die Grünen haben sogar fast 20 Prozent. Sind das Stimmen für Piratenpolitik? Nein? Oh.


#43

Ähm … das mit Grass erschließt mir mir dennoch nicht. Aber gut, vielleicht fällt der Groschen ja später mal.

Die Grünen als Vergleich heranzuziehen ist irrelevant. Sie haben aber etwas richtig gemacht, man möge deren Wahlkampf einfach mal analysieren, vllt. fällts ja mal jemandem auf.