Petition für Transparenz und Generationengerechtigkeit

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Hallo,
würdet ihr diese Petition zeichnen und teilen?

Wer Klarheit fordert, sollte sich wenigstens auch klar ausdrücken. Hier sicher nicht geschehen.

Die Forderungen nach Herausgabe der Kriterien und nach den generellen Entscheidungsgründen, sind gar nicht zu erfüllen, da sich die Situationen permanent ändert und nur nach aktueller Lage entschieden werden kann. Und welche Gründe das waren, wurde klar kommuniziert.

Wenn es objektivierbaren Maßstäben gäben würde, gäbe es nicht so einen Flickentepich an Maßnahmen regional, bundesweit, europaweit, weltweit.

Der Witz ist ja gerade, dass es keine objektivierbaren Maßstäbe gibt. Die Situation ist für alle neu.

Von daher gesehen, halte ich die Petition für völlig unangemessen und nicht unterstützenswert. Davon mal abgesehen, dass eine Petition für solche Fragen völlig ungeeignet ist. Da wäre eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz wohl eher zielführend, wenn man das denn unbedingt möchte. Was ich zum derzeitigen Zeitpunkt für Quatsch halte.

Gruß
Andi

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Der Text ist völlig konfus, da er Forderungen stellt, ohne die Situation mit Demut zu betrachten.

Wenn change.org einfach auf einer Welle mitreiten mag, ohne auch nur ansatzweise den Ernst der Lage zu erkennen und zu verstehen, dass es eines gemeinsamen Handelns bedarf, anstelle von Schuldzuweisungen, dann ist das Geschäftsmodell von change.org nicht nachhaltig und damit auch nicht brauchbar.

Wir haben neulich in dieser Partei diskutiert, ob wir als Partei uns denn nicht auf diese moderne urbane Gesellschaft konzentrieren sollten.

Das Modell der modernen urbanen Gesellschaft scheint nicht nachhaltig zu sein, ebensowenig wie viele andere Dinge, über die wir in den letzten Jahrzehnten diskutierten.

Statt Forderungen zu stellen, sollte man einfach inne halten und sich überlegen, was man denn grundsätzlich anders machen sollte.
Es ist ein politischer Prozeß, den die Gesellschaft demokratisch aushandeln muß.

Nur Forderungen stellen, die anderen mögen mal und sollten, ist nicht.

Wir sind ALLE von den Ereignissen kalt erwischt worden. Einige Fachleute haben frühzeitig gewarnt, darunter unsere Themenbeauftragte Sandra Leurs: https://www.piratenpartei.de/2020/02/27/coronavirus-piraten-fordern-bessere-planung/

Ich gehöre ja auch immer zu denen, die mehr Transparenz fordern, aber eigentlich kann ich zur Zeit an der Krisenkommunikation nicht so sehr meckern. Wichtig fände ich mehr Mehrsprachigkeit, auch für anderssprachige Blasen in unserer Gesellschaft, in denen sich vielleicht Gerüchte verbreiten könnten. Man könnte vielleicht einiges besser machen, und einiges schlechter, aber wir sollten da auch mal etwas demütiger sein und zugeben, dass wir auch nicht immer alles besser wissen.

Mit einer anderen Sorge müssen wir uns auch beschäftigen, und das tun wir ja auch, wenn man die neuen Beiträge auf der Webseite anschaut: Was wird aus unseren Freiheitsrechten NACH der Krise, wenn allerlei Überwachungsmaßnahmen eingeführt sind?

Die Petition nützt da erst mal gar nichts. Nach der Krise muss SEHR viel aufgearbeitet werden, nicht nur Freiheitsrechte und Überwachung, gesellschaftiliche Solidarität, auch Privatisierung von Pflege und Krankenhäusern und anderen Notwendigkeiten, die eigentlich in die öffentliche Hand gehören, zu lange Lieferketten, Folgen wie Rezession, Pleiten usw.

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Change.org hat erstmal nichts mit der Petition am Hut, außer das sie eine Plattform für jegliche Art von Petitionen bietet. Ich würde diese Plattform aber alleine aus Datenschutzgründen meiden. Die verkaufen deine politischen Ansichten weiter und finanzieren sich auf diese Weise. Nutzt also lieber andere Plattformen und gebt die Info weiter. (Fast?) Jede andere Petitionsplattform ist besser.

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