Parteiinterne Umsetzung des Klimanotstandsbeschlußes

Übrigens beschränkt sich der Aufwand auf 100% erneuerbare Energien beim Strom zu wechseln zumeist bauf einen Anruf beim Energieversorger und die Bitte den Tarif auf 100% erneuerbare umzustellen.

Fast alle Energieversorger bieten Mittlerweile auch solche Tarife an.

Natürlich sind spezialisierte Unternehmen zu bevorzugen aber nicht jeder will seinen Anbieter wechseln.

Ausserdem sind diese Tarife Mittlerweile oft sogar günstiger als der bisherige Strommix da Atom und Kohle heute schon deutlich teurer sind als die erneuerbaren (erneuerbare 5-10Ct, Atom/Kohle 12-15Ct je KWh).

Deswegen rate ich jedem als erstmaßnahme dies zu tun.

Meine konstruktive Kritik und meine praktischen Vorschläge stehen da:

Was man nicht tun sollte und was politisch unklug ist, zu behaupten oder gar eine Pressemitteilung herauszugeben, man sei klimaneutral.

Ist man nicht, kann man nicht.

Intern dafür zu sorgen, einen möglichst geringen CO2-Fußabdruck zu hinterlassen, ist ein wünschenswertes Verhalten.

In dem Augenblick, indem man aber populistisch in der Öffentlichkeit Zustände vermarkten möchte, die leicht widerlegt werden können, begibt man sich auf Glatteis und gibt all den Verschwörungstheoretikern Nahrung, dass dies sowieso alles Betrug sei.

Es ist politisch völlig unklug sich in eine Rechtfertigsposition zu bringen, in der man symbolhaftes moralisches Verhalten einfordert, das nicht der Lebensrealität entspricht.

Mit dieser ständigen Notwendigkeit der Rechtfertigung verbringt Great Thunberg und Luisa Neubauer die Hälfte ihr Zeit und es führt auch zu einem unangemessenen Gruppendruck innerhalb der Bewegung.

Die Kunst besteht darin, dass ein Raucher darauf hinweist, dass Rauchen ungesund ist.
Es ist wissenschaftlich belegt und der Raucher darf dies behaupten.
Es ist kein zulässiges Argument, Rauchen sei nicht ungesund, denn derjenige, der es fordert, sei ja Raucher.

Es geht darum, auf das bestehende Problem hinzuweisen und auf eine Lösung hinzuwirken.

Beim CO2-Ausstoß des Hostens geht es nunmal nicht nur um den Stromverbrauch, sondern um die ganze Kette der Nachhaltigkeit von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling des Servers.

Ausgangslage ist, wie organisiert man weltweit nachhaltige Kommunikation zum Nutzen von Mensch und Natur.

Den CO2-Fußabdruck zu verkleinern ist harte Arbeit, weil man ja auch erstmal eine Aufstellung braucht wo man überall welches erzeugt.

Hier wäre z.B: eine interessante Aufgabe mal sowas wie eine Checkliste zu machen, worauf man alles achten sollte.

Punkt 1: Lebensstil

Wir stehen vor einer völligen Neubewertung des bisherigen Lebenstils, bei dem es in Zukunft darum geht, ob er nachhaltig ist.

Dieser Wandel ist radikal.

Jegliches Verhalten, das als nicht nachhaltig eingeschätzt wird, ist verpönt und wird abqualifiziert.

Es geht eben nicht darum, da eine paar Gramm CO2 einzusparen oder dort zu kompensieren, sondern um die grundsätzliche Neuorientierung des Lebensstils.

Aus diesem Lebensstil ergibt sich ein bestimmter Energiebedarf, der derzeit primär mit fossilen Brennstoffen gedeckt wird, dieser muß aber mit Erneuerbaren Energien gedeckt werden.

Zur Nachhaltigkeit des Lebensstils gehört aber auch die soziale Verantwortlichkeit für die Gemeinschaft und der gemeinsam genutzten Güter.

Eine gesellschaftliche Spaltung anhand der von vielen geforderten Bepreisung des Lebensstils ist mit Sicherheit nicht nachhaltig und führt zur genau gegenläufigen Entwicklung.

Parteiintern gehören Parteitage, Stammtischtreffen etc. auch zum Lebensstil, der zu Nachhaltigkeit führt, wie alle sozialen Kontakte.
Das eigentliche Kriterium ist stets die Nachhaltigkeit, die im Konflikt mit dem CO2-Ausstoß stehen kann.
Die Energiebereitstellung mit Erneuerbaren hat sich an der Nachhaltigkeit zu orientieren und nicht umgekehrt.

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Sorry aber das past dan doch wohl eher in die AG aber nicht hierher.
Dort kannst du gerne Die Abschaffung der Gesellschaft als solche fordern.
Für eine Partei ist dies nicht nur Kontraproduktiv sondern Selbstmord.

Wir werden uns schon Geselschaftskonform verhalten müssen wenn wir die Gesellschaft davon überzeugen wollen uns Verantwortung zu geben.

Dazu sind Persönliche Treffen wie Stammtische, LPTs, BPts usw. zwingend.
Und sei es nur um zu zeigen das die Piraten nicht nur ein Haufen von Dummschwätzern sind die ausser auf Twitter andere zu Diskreditieren nichts können.Sondern wir auch im persönlichen Diskurs zu Ergebnissen kommen können.

Wie auch diese Diskussion mal wieder aufzeigt sind neue Techniken nämlich nicht in der Lage die Direkte Kommunikation zu ersetzen.

Es wäre hilfreich, wenn Du die Texte, über die Du herziehst, auch lesen würdest.
Dann wäre die Diskussion auch einfacher.

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Ich habe den Text gelesen.
Ich ziehe über gar nichts her ich stelle nur fest wie ich es verstehe.
Wenn ich es falsch verstanden haben sollte dann schreibe es so das ich es auch verstehe.

Habe den Text noch einmal gelesen. Du hast Recht. Hiermit entschuldige ich mich Ausdrücklich für das Missverständnis.

Aber es bleibt dabei der Beitrag hat nichts in diesem Thread zu suchen.
Es geht hier nicht um irgendwelche Theoretischen Dinge die Der Staat tun will oder um die Veränderung unserer Gesellschaft. Sondern nur wie wir Parteiintern den von uns gefassten Beschluss den Klimanotstand auszurufen umsetzen können.

Wie gesagt das passt dann doch wohl eher in die AG-Umwelt.

Hier gerne noch einmal der beschlossene Antrag:

https://wiki.piratenpartei.de/Antrag:Bundesparteitag_2019.2/Antragsportal/SO004

Erläutere bitte, inwiefern Deine Beispiele Hosting und Kugelschreiber irgendetwas mit den zukünftigen Anträgen zu Wahl- und Grundsatzprogrammen zu tun haben.
Meine Beispiele bzgl der Nachhaltigkeit und all dem theoretischen gesellschaftlichen Zeugs doch wohl eher. :grinning:
Du kannst aber gerne eine Diskussion über nachhaltiges Verhalten in der Piratenpartei führen, die sich nicht auf den Beschluss des Klimanotstandes beruft, dann kann ich mir auch meine Ausführungen bzgl Wahl- und Grundsatzprogramm sparen.

Wir werden die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit bei zukünftigen Anträgen zu Wahl- und Grundsatzprogrammen stets berücksichtigen

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Es geht hier nicht um das Wahlprogramm und auch nicht um das Grundsatzprogramm!

ach, ich Dummerchen …

ich dachte bei

bei zukünftigen Anträgen zu Wahl- und Grundsatzprogrammen stets berücksichtigen

ginge es nur um das Wahlprogramm und das Grundsatzprogramm …
gut, das du uns da aufgeklärt hast …

Aber jetzt mal ernsthaft.
Als ich dem Aufruf von Maurice mit gefolgt bin die AG Umwelt neu zu beleben ging es mir persönlich darum eine Umweltpolitik zu entwickeln, die anders als die Umweltpolitik der GRÜNEN ist, die auf Verbote und Vorschriften verzichtet und versucht einen Weg zu gehen, der auf der einen Seite der Wissenschaft folgt, auf der anderen Seite aber auch soziale Aspekte berücksichtigt. Das das bisher noch nicht vollständig gelungen ist, ist mir auch klar.

Dieser symbolische Beschluß und das, was du mit diesem Thread darausmachen willst geht für mich aber genau in die Richtung grüner Verbots- und Gebotspolitik.
Lass uns lieber bei dem Thema überzeugen, lass uns die Leute, die PIRATEN mitnehmen statt ihnen vorzuschreiben, was richtig ist und was falsch …

und, mal ehrlich … du kannst hier wegen mir -ich nenne es mal freundlich Verhaltensrichtlinien- entwerfen, aber beziehe ich nicht auf den Beschluß, denn der spricht nur von

zukünftigen Anträgen zu Wahl- und Grundsatzprogrammen

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Ich sehe schon das hier niemand Lesen / Nachdenken Will!
Lassen wir das Ganze Einfach und stellen Fest was mir schon lange klar ist das die Piraten auch nur das verstehen was sie sehen wollen. Pasiert mir auch aber ich entschuldige mich wenigstens und breche nicht eine ewig lange Diskussion vom Zaun.

Macht was ihr Wollt!

Weil wir lesen und uns intensiv mit dem Thema beschäftigen sind wir überzeugt, dass wir eine Diskussion jenseits eines Wurstbrot-Diskurses auf Parteitag führen sollten.

Die Diskussion, die Du scheinbar beginnen möchtest, ist kleinkarierte Vorschriftspolitik im Umweltbereich.

Der Umweltbereich ist aber nur einer der drei Teilaspekt von Nachhaltigkeit, die anderen sind Soziales und Wirtschaft.

ist kein nachhaltiges Verhalten in einer Partei.
Sinnvoll ist es Vorschläge zu unterbreiten und mit Beteiligten abzustimmen.

Ich fasse mal zusammen jemand will etwas machen und fragt nach dem wo und mit wem.

Danach geht es um Formalkram, Perfektionismus, vernichtende Kritik an der Idee und einem Haufen Frust.

Wo ist das: “fangen wir mal an und schauen wohin uns das führt?”
Wo sind die Leute, die mitmachen würden?
Wenn da keiner ist, wozu in diesem Thread antworten, der nach Mithilfe fragt.

Der Klimabeschluss ist harmlos, ein anderer Beschluss ist viel problematischer der SO002 wird die Identität der Partei verändern.

2 Beiträge wurden in ein existierendes Thema veschoben: SO002: Überarbeitung des Programms zur BTW 2017 für die BTW 2021

Nein, so ist das nicht.
Man nehme einen kurzfristig eingereichten “Sonstigen Antrag”, interpretiere den um und vernichte ehrenamtliche Arbeit im großen Stil.

Gehe einfach davon aus, dass diejenigen, die etwas in der Partei tun, z.B. in der IT oder bei der Führung von Geschäftsstellen, oder bei der Bestellung von Werbemitteln, beim Ausrichten von Parteitagen, dies verantwortlich tun.
Einen Vorschriftenkatalog braucht es nicht, ebensowenig wie eine Kleiderordnung auf einem Parteitag.

Eine Liste mit praktischen Vorschlägen ist prima,
der Hinweis, wir haben den Klimanotstand beschlossen und deswegen muß jetzt, ist es nicht.

Das Klimaziel ist mit humanen Mitteln nicht zu erreichen, wenn man glaubt, es über den Hebel soziale Ausgrenzung und/oder einem Dickicht aus pauschalen Vorschriften und Regelungen umsetzen zu können.

Menschen nimmt man nur mit, wenn sie von dem, was sie tun, überzeugt sind.

Wo steht das? Ich lese das Eingangstatement so, dass die Worthülse die beschlossen wurde mit Leben gefüllt werden soll.

Der Thread ist dann schwer entgleist, aber da vorne steht nicht von Verboten und Vernichtung ehrenamtlicher Arbeit.

Dann macht doch den Quatsch.

Hier machen Piraten was :slight_smile:

Das hatt leider nichts mit dem Thema zu tun!

Finde ich gut, gehört aber nicht hierher.