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Pappe statt Plastik?

plakate

#41

Leider steht im P-Shop immer viel, was am Ende leider oft nicht stimmt. Zum Beispiel stehen bei dem T-Shirt ein FairWear- und ein ÖkoTex-Siegel. Auf den gelieferten T-Shirts ist beides nicht zu sehen…

Anstatt einfach mal nachzufragen werden hier schon wieder FakeNews verbreitet.

Aber ich kläre das gerne auf!

Es obliegt den Herstellern ob sie ein Siegel auch zusätzlich in ihre Textilien einnähen oder nicht. Und nur weil sie nicht eingenäht sind, heißt das noch lange nicht das sie dieses Siegel nicht haben.

Wer einmal einen Blick auf die Webseiten des Herstellers wirft, wird unweigerlich feststellen das die von uns verwendeten T-Shirts eben genau jene Zertifizierungen haben. Darauf legt der PShop schon allein aus politischen Gründen sehr viel Wert. Andernfalls würde ich diese T-Shirts nicht verwenden und auch nicht die entsprechenden Angaben im Shop machen.

Sicherlich kann es mal zu Fehlern in Beschreibungen oder Angaben kommen, wir sind alle nur Menschen, dies ist aber eher die Ausnahme. Und wenn euch ein vermeintlicher Fehler auffällt, einfach mal eine E-Mail schreiben. Dann können wir das aufklären oder korrigieren.

Und für alle Skeptiker hier mal ein Link: https://www.bc-collection.eu/de/catalogue/product/bc-exact-190/9659

Nun zu den Hohlkammer-Plakaten, ja diese sind zu “100% recycelbar” sogar mehrfach. Dazu schreibe ich aber heute Abend noch einen eigenen längeren Text.


#42

Nehmt euch einfach ein Beispiel an “Die PARTEI” und stellt kreative Plakate auf und hängt keinen eintönigen Einheitsbrei auf. Dann würden sich vielleicht auch nach dem Wahlkampf manche Leute die Plakate in ihr Zimmer hängen und es gäbe eine größere Nachfrage!

Vorschläge:

  • Weniger Gesichter, mehr Kreativität.
  • Weniger Slogans, mehr Orginelles.
  • Weniger Realismus, mehr Comics.
  • Weniger Bürokratie, mehr Humor.

Anekdote: Ich habe schon Studenten gesehen, welche sich die Plakate von “Die Partei” in die Bude gehängt haben. Ich konnte aber beim besten Willen keine Studentenbuden mit Wahlplakaten der Piratenpartei finden.


#43

Thema verfehlt, kommt in diesem Forum ja nicht gut an. Aber egal, hier ein Plakat aus dem Hessenwahlkampf 2018:


#44

Der verlinkte Artikel betrachtet zwar nur Polypropylen / Karton im Vergleich als Füllmaterial bei Verpackungen, dürfte dann aber für Plakate aus Polypropylen / Karton ähnlich ausschauen: Vergleich Karton / PP.
Außerdem hatte ich oben bereits erwähnt, dass Polypropylen bei manchen Plakatherstellern stofflich verwertet wird (also nicht verbrannt).
Da die Plakate auch nicht ausreißen, können 100% entweder im nächsten Wahlkampf verwendet oder recycelt werden. Umweltverschmutzung = 0.
Energie- und Umweltbilanz scheint auch gegen Karton zu sprechen (siehe verlinkter Artikel).
Wir finden eh schon kaum Leute zum Plakate verteilen - wenn wir sie noch leimen und streichen müssten, könnten wir Wahlkampf vergessen.

Also: Weniger Arbeit, bessere Umweltbilanz, haltbarer, zu 100% stofflich recyclebar - was also soll bitte gegen die Hohlkammerplakate sprechen?

Merke: Nicht immer ist Plastik = pfui…


#45

Kleister, Karton und Holzleim zumindest sind kompostierbar.


#46

Ich schrieb doch, das größte Problem ist das Zeit / Aufwandproblem.

Plakat drucken lassen, aufkleistern und trocknen lassen, dann satt mit Verdünntem, wasserfestem Holzleim einstreichen und um Himmels Willen trocknen lassen bevor man die Dinger stapelt.
:slight_smile:

Leute, Lest doch bitte was ich geschrieben habe, bevor ihr sagt daß es aufwendig sei. Das habe ich ja schon geschrieben und dafür Verständnis gezeigt.
Mit 50 Plakaten kann man einen Pirat locker ein ganzes WE nur mit kleben und versiegeln beschäftigen. Aufhängen ist da nicht dabei.

Ich wollte damit auch nur klar machen es gibt wirklich Alternativen, diese brauchen aber mehr Aufwand, mehr Zeiteinsatz.
Unsere heutige Gesellschaft benachteiligt die welche den Aufwand betreiben durch Wettbewerbsnachteile, oder andere Nachteile.

Ich kann auch jeden verstehen der mit dem PKW zur Arbeit fährt und 35 min. braucht statt mit ÖPNV und damit 90 min. braucht.

Ich will hier nicht reformieren oder anklagen, nur deutlich machen woran es letztendlich scheitern wird.


#47

100% recyclebar, ist so eine Aussage wie "Krebs ist heilbar "
Ja, es stimmt, aber meist auch nicht.

Mir ist keine Recycling Anlage für Hohlkammerplakate bekannt. Wahrscheinlich landen diese in einer Kunstoff Recycling-Anlage , und man darf hoffen das sie dort auch sortenrein sortiert werden. ( Wer weiß welche Wege sie dort gehen ? ) Aber angenommen sie landen wirklich bei Polypropylen, dann haben wir allerhand Ausschuss, nicht unbedingt wegen den Pkakaten, sondern sonstigen Verunreinigungen die in dem Haufen drinnen sind. Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine ganze Charge unbrauchbar wird weil sich heimlich und unbemerkt Fremdstoffe eingeschlichen haben.
Bei dem ganzen technischen Aufwand den man betreibt, können trotzdem Verunreinigungen rein kommen, und wenn es nur ne tote Katze ist welche die Scanner nicht zuordnen konnten.


#48

Auch für dich gilt, erst Fragen dann Kommentar schreiben!

Auf dem Bundesparteitag haben wir die neuen Plakate zur Europawahl vorgestellt. Dem interessierten Betrachter ist dabei aufgefallen das diese auf der Rückseite „grau“ sind. (s.h. Foto).
Wer dann noch auf die Idee kam zu fragen, „Wieso ist das so“ erhielt die Antwort: „Weil sie zu 75% aus recycelten Hohlkammerplakaten bestehen.“
Dafür bedarf es keiner dir nicht bekannten Recycling Anlage, sondern nur einem vernünftigen Hersteller und einer organisierten Rückführung, die der PShop z.B. anbietet.


#49

Ah ja, für mich sieht das aus wie nicht sortenreines Polypropylen, deswegen grau.

Aber egal… Die PP ist ja nicht wirklich ein Umweltproblem :wink:


#50

Dann werden sie eben verbrannt. Was ist besser, wir verbrennen Öl oder Gas, oder schon mal gebrauchtes Kunststoff, dass ja eh aus Öl besteht. Da Müllverbrennungsanlagen eh gebraucht werden und diese schon Probleme haben, genügend brennbaren Müll zu bekommen, ist das meiner Ansicht auch nicht weiter schlimm.

Ein Problem wird das nur, wenn nicht recycelbarer Kunststoff exportiert wird und dann, statt in den Importländer recycelt oder thermisch verwertet zu werden, von dort aus in der Umwelt landet.

Gruß
Andi
P.S. Hersteller die Produkte aus Kunststoff herstellen, würden sich übrigens freuen, wenn sie genug recyceltes Kunststoff bekommen würden.


#51

Nun, was passiert wohl mit den Farbpigmenten, die auf die Frontseite gedruckt sind, wenn ich es einschmelze? Richtig, sie vermischen sich mit dem Material. Das ist auch kein Problem, denn ich will damit ja auch keinen Jogurt-Becher herstellen. Die Aufgabe besteht darin das Material wieder zu 100% dem Kreislauf zuzuführen. Und genau das ist möglich. Nicht mehr und nicht weniger.


#52

Lese dir doch mal die Antwort über mir durch und wundere dich nur. Da freuen sich Menschen über einen Reinheitsgrad von 75 % von recycletem Kunstoff. 75 % macht Polypropylen nur brauchbar für unwichtige Dinge, Hohlkammerplakate zum Beispiel. Für Dinge wo es Sortenrein sein muss, ist das Zeug unbrauchbar. Obwohl mir versucht wurde zu wiedersprechen, wurde ich bestätigt.

Andi, ja wir verbrennen Öl, Kohle werfen mehr oder weniger unseren Plastikmüll ins Meer, und als Lösung verbrennen wir noch Plastik.

OK, sicher besser als zu warten bis es Mikroplastik wird, aber CO2 entsteht auch dabei, und nicht wenig.


#53

Du hast es nur zu 75 % zugefügt. Sind 25 % Verlust.

Rechne die Sache ruhig weiter durch.


#54

Nein, doch Ohhh!

Wenn das Plakat zu 75% aus recyceltem Material besteht, besteht es folgerichtig zu 25% aus neuem Material. Wenn allerdings 100% recycelbar sind dann fließen 75% in ein neues Plakat und die restlichen 25% in ein weiteres neues Plakat. Eigentlich nicht so schwer, oder?


#55

Ich gebe es auf … mögen andere sich mit ihm auseinandersetzen.

Kleiner Tipp…

Wenn du sagst es besteht zu 75 % aus recycletem Material, und 25% aus neuem, haben wir 25% Verlust.

Menno… auf das Niveau wollte ich mich in dem neuen Forum nicht herab lassen .

Also Rätsel weiter an deinem Problem, aber ohne mich. Angenehmen Abend wünsche ich noch.


#56

Nein wir in Deutschland und so weit ich jetzt weiß auch in Europa, werfen kein Plastik in die Meere.

Gruß
Andi


#57

Nicht vorsätzlich, aber wir machen es.
Auch du lieber Andi solltest dich über die Entstehung von Mikroplastik informieren.
Das könnte deine Waschmaschine sein, oder ne PET Flasche, ohne dass du irgendwas davon ins Meer wirfst.


#58

Es gibt keine unwichtigen Dinge, es gibt nur Dinge die gebraucht oder gewollt werden, und die sind doch alle gleich wichtig. Hauptsache es wird recycelt, also wieder zu einem Produkt.

Gruß
Andi


#59

Hier praktisches Beispiel aus dem Internet:
Von uns gekleistert in Moosburg, Leim, Papier, alles kompositierbar.

Papierplakate auf dieser Wand haben nur die Grünen und die Piraten.
Weil die Grünen nicht so gut wie wir in 20 Sek kleistern können, ist deren Plakat wellig und alle anderen benutzten Hohlkammerplakate.
Die benötigte Zeit für Kleistern an Plakatwände ist deutlich geringer als beim Aufhängen von Hohlkammern. Da man die auch nicht abhängen muß, ist die Ersparnis von Zeit und Sprit extrem.

Jetzt mußt Du mir nur noch mitteilen, wie Du mit einem Hanfseil den Karton mit einem Achternknoten an der Straßenlaterne befestigen möchtest.


#60

Andi, dann können wir auch AKW anwerfen und Kohle verheizen,weil Energie wird benötigt.
Und ja, das recyclte Endprodukt ist Energie, aus spaltbarem Material oder fossilen Brennstoffen.