Eine Partei braucht natürlich immer klare Positionen, insbesondere bei einem Thema wie diesem. Alles Andere ist natürlich Quark und ebenfalls wenig konstruktiv.
Der Wähler will wissen, wofür er seine Stimme hergibt, zumindest die Meisten und diejenigen, die nicht ohnehin stur die Schiene “wir haben immer $partei gewählt, das wirds dieses Mal auch” fahren. Klar kann man jetzt sagen “hier, Volk, wir sind die Besten, weil wir Euch fragen”. Und am Ende hat man dann einen Brexit, weil die meisten eben doch nicht wissen, was sie wollen und wenn sie das wissen, wissen sie oft nicht, welche Konsequenzen das Gewollte haben wird und hinterher will mans wieder rückgängig machen.
Demokratie ist eine super Sache. Direkte Demokratie…not so much. Hans-Otto Normbürger weiß schlicht nicht, was welche Konsequenzen haben kann und das muss er auch gar nicht. Dafür gibt es Fachleute. Dann sollte Hans-Otto Normbürger aber auch nicht direkt entscheiden dürfen, das geht nicht gut.
Ist jetzt aber auch alles nur noch mit sehr viel gutem Willen on topic 
Ich finde nach wie vor die eingangs erwähnte Lösung am Sinnigsten. Der Zwang, sich alle 10 Jahre mit seiner eigenen Mortalität zu beschäftigen, ist vertretbar. Es bleibt nach wie vor die freie Entscheidung jedes Einzelnen, nur, dass der sie eben alle 10 Jahre nochmal bekräftigen muss. Das ist in Ordnung. A priori als Ersatzteillager zu gelten, nur, weil ich nicht gesagt habe, dass ich das nicht will, ist nach wie vor nicht in Ordnung.