Off-Topic: Einfacher Netzwerkspeicher mit dem Raspberry Pi - Tipps?

Selten, aber eben machmal möchte ich “mal eben” Daten zwischen verschiedenen Rechnern und Mobiltelefonen tauschen.

Dafür steckte bis vor Kurzem ein USB-Stick in meiner Fritzbox. Nur Windows 10 verbindet sich nicht mehr damit, weil nur eine alte unsicher Version des Samba-Protokolls unterstützt.

Heute morgen dachte ich dann ich mach endlich die Heimnetzgruppe, die ich schon lange einrichten wollte, aber die gibt es seit Windows 10 1809 (oder sogar 1803) nicht mehr.

Da ich die Daten in meinem Netzwerk behalten möchte scheidet ein externes Netzlaufwerk (dropbox etc.) aus.

Könnt ihr was empfehlen? (Ich hab nen Raspberry Pi 3 dafür übrig)

Quick & Dirty: Systemsteuerung -> Programme & Features -> Windows Features aktivieren -> Haken bei “Unterstützung für die SMB 1.0/CIFS-Dateifreigabe” setzen.

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Gut, damit geht natürlich der Weihnachtliche Bastelspaß mit dem PI flöten, unter Umständen ist es aber auch beim Zugriff auf Samba-Freigaben notwendig das alte Protokoll zu unterstützen. :wink:

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Danke für den Tipp, dass hilft.
Die Weihnachtsbastelei für ein sauber Lösung bleibt ja erhalten.

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Du kannst nextcloud aufsetzen dann kannst du auch extern Zugriff haben

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Sollte eigentlich noch gehen. Es hat sich mit Win10 nur ein wenig was an den Einstellungen geändert. Hier gibts ne Anleitung sonst. Bei mir (1909) tuts.

Nextcloud ist cool, wäre auch eine Lösung. Externer Zugriff geht aber nur wenn der Provider eine IP Adresse ausgibt bei der Port Forwarding möglich ist. Leider machen das immer weniger Provider.

Portforwarding sollte da nicht das Problem sein. Viel eher hast du eine dynamische IP Adresse die sich immer wieder ändert, das mapping einer Domain auf eine IP (DNS) ist aber grundsätzlich erstmal nicht dynamisch. Lässt sich aber mit DynDNS Diensten umgehen, AVM bietet das eigtl mit jeder neueren Fritzdose an. Gibt aber auch alternative Anbieter. Das größte Problem, vorallem im Kabelnetz ist, dass du nur über IPv6 erreichbar bist (NAT/DSLite) und manche Netze (02) nur IPv4 können. Dafür gibt es Lösungen, aber das ist nicht mehr trivial.

Einige Anbieter bieten aber auch statische IPs gegen Nachfrage und/oder Aufpreis an.

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OpenMediaVault hat ich noch gefunden, dass hat aber hier keiner Vorgeschlagen.

Das mit der DynDNS von AVM auf ne Subdomain mappen funktioniert mit Trennung mitten in de Nacht sehr gut, bis zum Morgen haben sich die DNS-Einträge aktualisiert. Ich lass da schon einen Webserver laufen.

Wenn ich die Dienste von außen erreichen wollen würde, müsste ich mir dafür einen anderen Port suchen, oder den Webserver als Proxy zwischen schalten.

Da ich im April vom Telefondraht auf Glasfaser wechsele und dabei erstmal meinen Anschluss verschlechtere, lohnt sich das nach draußen vielleicht sowieso nicht.

Man kann ne Nextcloud auch einfach im lokalen LAN betreiben mit ner festen IP
Der Zugriff von extern ist ja nur sinnvoll wenn der gebraucht wird und auch den nötigen Upstream bietet

$Gründe warum ich einen VServer betreibe mit den $Dingen duck

So nextcloud läuft erstmal, aber da kann man ja viel konfigurieren …