Nutzen des Forums

Als Vorbereitung auf den BEO.

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Also betreibt ihr, statt Regeln aufzustellen, wie z.B. dass ihr in einem bestimmten Unterforum in BuVo-Funktion schreibt, und im Rest als Privatperson, statt sowas betreibt ihr de facto Hinterzimmerpolitik, so dass man etwa zehn Plattformen hinterherrennen müsste, um auch nur eine geringe Ahnung haben zu können, was in dieser Partei so passiert und in welche Richtung sie hinsteuert?

Das meinte ich mit meinem Beitrag. Es wird persönlich nur das es mich nicht berührt. Deine Meinung der hinterzimmerpolitik entspricht deiner Voreinstellung von Vorstands Arbeit. Und ich sage es mal als Detlef Netter - du bekommst meist das was du hineininterpretierst. 10 Plattformen kenne ich auch nicht. Ich gehe den einfach für mich besseren weg von dem Ich selbst überzeugt bin um diese epischen Diskussionen die nur Zeit und Substanz kosten abzustellen. Man möge das Ergebnis und den damit verbundenen Aufwand bewerten, ebenfalls Menschen suchen diesen Schrott als Vorstandsmitglied freiwillig mitmachen. Was meine Person angeht denke ich bin ich um ein vielfaches weiter als du z. Beispiel. / ich sehe dich beim nächten Bpt als Vorstands Kandidaten übernimm verantwortung und höre damit auf klug sein zu wollen. Das ist mein Gedanke zu deiner Antwort. “und nun lachen wir mal alle”

Ich möchte doch einfach wissen, was hier passiert und warum, Transparenz und so, ich habe schliesslich kein Twitter oder sonstige social media, in denen man durch feeds informiert wird. Und es scheint viel, viel zu schwierig zu sein.

Eine Lösung wäre wenigstens wichtige logs oder so von anderen Orten, die zu offiziellen Entscheidungen geführt haben, in ein Unterforum hier zu posten, damit man deren Gründe nachvollziehen kann.

Ein Forum ist mMn einfach schon vom Aufbau das Optimalste, um sich gründlich zu unterhalten. Kann doch nicht sein, dass es nicht benutzt wird, weil sich Leute nicht benehmen können. Dann muss man halt mal durchgreifen.

Nur für diejenigen die es nicht wissen bzw. vergessen oder so.
Die Beschlüsse der 13. Bundesvorstandes finden sich hier:
https://redmine.piratenpartei.de/projects/vorstand-13/issues

Nächste Bundesvorstandssitzung ist am 13. Juni um 20:30 Uhr im Mumble NRW.

Habe ich gleich mal als 1. Termin eingetragen:

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Da hast du recht und das ist schade aber nicht zu ändern. Als Moderator hat man ein ähnliches Problem.

Aber, dann meldet euch doch wenigstens mit offiziellen Statements oder Erklärungen zu aktuellen Geschehnissen. Das darf ruhig abgestimmt sein, Hauptsache überhaupt.

Gruß
Andi

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Ist jeder Tweet der Vorstände auch richtungsweisend? Oder gelten dafür andere Kriterien? Oder muss man dafür ex cathedra sprechen?

Jeder Tweet von Vorständen wird entsprechend kritisch beobachtet.

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So ist es. Und als Vorstandsmitglied weiß man das und muß es wohl auch akzeptieren.
Allerdings sollte das nicht dazu führen, dass man die offene Kommunikation völlig einstellt.
Dass es auch anders geht, sieht man ja z.B. auch an dir.

Zieht sich ein Vorstand in sein Schneckenhaus zurück, da er Angst hat, was falsches zu sagen, treibt er den Teufel mit dem Beelzebub aus. Denn dann wird ihm Hinterzimmerpolitik vorgeworfen.

Darum meine Bitte. Mehr öffentliche Posts auch hier im Forum und seien sie abgestimmt.
Und bitte keine Pad Links, sondern lieber kurze Zusammenfassungen. Da reichen dann auch mal nur zwei Sätze.

Die Mitglieder wollen doch wissen, was ihr gewählter Vorstand so macht. Wenn sie dann öfters von ihm hören, fühlen sie sich mitgenommen und sind vielleicht auch eher bereit, sich selber aktiv zu engagieren.

Gruß
Andi

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Amen, Bruder.

Nach ein paar Wochen der Beobachtung wie jetzt auch mit Discord umgegangen wird, eine kleine Zusammenfassung aus meiner OpenOpen-Lobbyismus-Sicht.

Ich unterscheide hierbei zwischen den Anwendungsbereichen und Möglichkeiten.

Kommunikationsinseln für die Außendarstellung:

  • Homepage (Kommentarfunktion)
  • Twitter (Linkschleuder und “Diskussionen”)
  • Facebook (Linkschleuder und “tiefere” “Diskussionen”)
  • Reddit (Diskussion mit Zielgruppen, Q&A)
  • Twitch (Videos & Live-Chats)
  • YouTube (Videos & Kommentare)
  • Discord (Sprache, Chat, Video, Q&A)

Pirateneigene Tools für Informationsverarbeitung und -Verbreitung

  • Mailinglisten (öffentlich)
  • Homepage (öffentlich)
  • Wiki (öffentlich)
  • Mumble (Sprache, öffentlich)
  • Discourse (Forum, öffentlich/registriert)
  • Mattermost (Presse-Team, nicht-öffentlich)
  • PeerTube (Video, https://video.piratenpartei.de/ – keine Registrierung? )

Geheimkanäle zur internen Kommunikation:

  • Conversations/XMPP
  • Twitter (DMs/Chats)
  • Telegram (DMs/Gruppen) …
  • Signal
  • WhatsApp

Ein Tweet der Piratenpartei hat mich aufgeschreckt – eine interne Vorstellung aller möglichen Kommunalpiraten zum gemeinsamen Informationsaustausch bei Discord.

Ich will das jetzt nicht werten, aber darauf hinweisen, dass somit ein Rückschritt in eine unternehmerisch gelenkte und zentralisierte Lösung geschoben wird. Auch wenn die Leute “mit den Füßen abstimmen” wie @Fulleren es korrekt nennt, halte ich dies gerade aus politischen Gründen für sehr gefährlich.

Begründung:
Deutschland hinkt massiv in den Bereichen der Digitalisierung hinterher und versucht gerade händeringend, einheitliche Standards und Gesetzgebungen zu schaffen, um möglichst offen und sicher eine Netzstruktur aufbauen zu können. Hierbei versuchen natürlich einzelne Unternehmen Insellösungen anzubieten. Diese scheitern aber gerade immer wieder wegen der fehlenden Interoperabilität mit anderen Systemen. Das Onlinezugangsgesetz (OZG) ist hierbei eigentlich ganz gut, um in Gesprächen immer auf Offene Standards, Offene Schnittstellen und Offene Daten hinzuweisen und diese sogar durchzusetzen – bis zum letzten Schritt: Quelloffene Software.

Mein persönliches Problem – Wir haben selber eine p2p-Lösung für Videos, BuVos benutzen aber YouTube… und Discord hat ein Geschäftsmodell, welches den offenen Ansätzen durch bestimmte Lizenzspielereien (MIT) komplett zuwiderläuft – ich kann es ja nicht mal ohne Google-Play-Store installieren (ich habe nur f-droid).

Es ist weniger eine Tool-Problematik, eher eine kulturelle Problematik, basierend auf Bequemlichkeit. So wie illegalerweise WhatsApp von Beamten verwendet wird, was nicht sein kann und darf – aber wie bekommen wir unsere BuVos und LaVos überzeugt, sich kulturell mal damit auseinanderzusetzen?

Eine Vorstandssitzung und einen Antrag halte ich nicht unbedingt für das geeignete “Medium”, um den Gag jetzt nicht liegen zu lassen. Jemand eine Idee?

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Ich versuche alles und jeden so lange zu bearbeiten, bis es funktioniert oder ich rausgeschmissen werde, Sokratesstyle. ¯\_(ツ)_/¯ Du musst ja Leute überzeugen, und ich glaube hier muss man von Person zu Person tingeln, sonst wird das nichts.

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Ja, ist mir auch aufgefallen. Ich finde, dass das überhaupt nicht geht, wenn wir selbst ein Tool haben, das seit Jahren funktioniert und mit dem Piraten sowieso umgehen können. Discord habe ich für Sprache noch nie benutzt und werde das auch nicht ändern.

Ist aber wahrscheinlich noch die beste Lösung, um mal eine Diskussion dazu zu bekommen. Hier reden ja leider auch nur wenige BuVos mit…

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Mischung aus Beidem – ich kenne Altgediente, die sagen, sie lehnen das Forum ab, da es nicht so flexibel sei, wie ein einfacher Mailinglisten-Feed… so in den Bereichen RSS-/Atom-Abo und Antwortmöglichkeiten…

Wenn man wüsste, was den Leuten konkret fehlt, könnte man ja helfen…
Feeds gibts in Discourse, leider sieht man die Links dazu nirgends. Der Mailversand und das Antworten funktioniert genauso, wie bei einer herkömmlichen Mailingliste.

Frage mich aber manchmal schon, welche seltsamen Prioritäten Piraten haben. EIne gemeinsame Kommunikationsmöglichkeit, mit der ich parteiweit arbeiten und Leute erreichen kann, würde ich auch nutzen, wenn sie nicht so gut wie Discourse wäre und mein Lieblingsfeature fehlen würde.

Nach 3 Stunden tief durchatmen hoffe ich, ich komme hier ohne zu viel ranten durch.

Alle verwendeten Tools haben Stärken, für das Einsatzfeld für das sie gedacht sind.
Das Problem bei Piraten ist, dass sie viele Tools außerhalb ihres geplanten Einsatzfeldes nutzen, mit den entsprechenden Konsequenzen.

@grumpyoldman du spricht die Kulturfrage an und ich gehe noch weiter und Frage mal wie soll die Piratenpartei mit dieser IT-Struktur Transparenz über ihre politische Entscheidungsfindung herstellen, wie soll ein Pirat sich informieren wo was zu seinem Thema passiert und wie soll Beteiligung funktionieren wenn die Werkzeuge dazu nicht geeignet sind.

Eigentlich soll alles im Wiki dokumentiert werden, die wenigsten tun das noch und weil das Wiki schon Ewigkeiten nicht richtig aufgeräumt wurde findet man vorwiegend veraltetes. Die Tonaufzeichnungen der ganz alten Sitzungen liegen bei irgendwelchen Expiraten Datenschutzwidrig auf ihren privaten Rechnern (so es sie noch gibt), weil es kein Archiv für diese Tonaufnahmen gab. Inzwischen sammelt glaube ich Bastians PiratesOnAir die Sitzungen. Das ist besser, aber eigentlich setzt man IT ein um die Informationsbeschaffung zu erleichtern und einzelne Informationen zu Verknüpfen und so die Effizienz zu steigern.

Will man ein online eine politische Diskussion führen wird schnell klar, dass ein Chat dafür ungeeignet ist. Der Bezug der Aussagen zueinander ist bei mehr als 2 Diskutierenden schnell verloren und sogar schon bei 2 Leuten kann es Probleme geben, wenn Statements mehr als eine Aussage enthalten. Ein vernünftiger Diskussionsbeitrag muss auch eine gewisse Länge haben, Twitter ist da einfach viel zu kurz. Kleine Gruppen bis so maximal 8 Sprechern können bei guten Moderation effektiv gleichberechtigt im Voicechat diskutieren, durch verzichtet man auf die Gleichberechtigung kann man mit einer Podium/Saalmikrofon Struktur größere Gruppen diskutieren lassen, aber das Format ist für Arbeitssitzungen ungeeignet.
Weniger effektiv aber auch geeignet für eine politische Diskussion sind Foren und Mailinglisten. Da Menschen langsamer schreiben als reden, ist diese Form asychron. Es benötigt Selbstdisziplin um die Threadintegrität zu erhalten und onTopic zu bleiben.
Eines der Hauptprobleme bei der innerparteilichen Kommunikation ist aber auf welchen Tool oder auf welcher Mailingliste erreiche ich die Piraten die ich informieren will. In meinem Wahllokal haben so etwa 20 Menschen für die Piraten gestimmt, vielleicht sind davon ein paar Mitglieder und wir könnten und hier organisieren. Aber ein normaler Pirat kriegt aus Datenschutzgründen keine Kontaktdaten. Am Ende bleibt mir zur Zeit nur Twitter, Facebook oder Resignation.
Als Lösung dieses Vernetzungsproblems braucht es ein Tool in dem Piraten freiwillig ihre regionalen Daten und ihre Themeninteressen angeben können um z.B. Parteiintern gefunden zu werden.
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entweder per Region


Oder nach Themen

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Verknüpft man das noch mit Informationen aus dem Parteiprogramm kann die Partei sogar Köpfe etablieren durch die Themen transportiert werden können. Hier könnte ein sinnvoller Einsatz von IT durch Synergie-Effekte die Partei voranbringen.

Und vielleicht würde das ja auch dazu führen, das man bei AVs oder Vorstandswahlen nicht immer Unbekannte vor sich hat.
Hat man dann noch einen Kalender dessen Einträge mit den Schlagworten verknüpft sind, dann könnte Pirat sich automatisch über Termine zu seinen Themen oder in seiner Region informieren lassen.
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Und würde alle Kommunikation durch einen Kanal laufen aus dem sich jeder die Beiträge rausfiltert, die seine Themen betreffen oder an ihn adressiert sind, dann braucht er nicht viele Mailinglisten und Foren im Auge zu behalten.
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Jeder Pirat könnte interne Blogposts schreiben und die Meinung der anderen dazu Abfragen. Und weil die Kommentare je nach Zustimmung oder Ablehnung farblich markiert sind und in absteigender Reihenfolge der :+1: sortiert sind kann Pirat sich sehr schnell informieren.

Es ist jetzt doch schon sehr lang geworden, aber natürlich kann man sich auch in Gruppen organisieren und stellvertretend hier mal der Gruppenarbeitsraum mit Etherpad light, eingebunden in die Gruppen- und Nutzerverwaltung des Piratenportals und Natürlich wie alle Inhalte des Portals mit Schlagworten markierbar und kann bei Suchen gefunden werden.

Na ja GruppenToDos und IndividuelleToDos gibt es natürlich auch.

So ne Maßanfertigung passt halt und Pirat und Neupirat könnten einfach losarbeiten.

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lol

Sehr gute Arbeit mit der Seite, übrigens, sind die Features auf den screenshots neu oder hätte ich mich davor anmelden müssen, um sie zu sehen?

Die Bedienung ist nicht intuitiv sondern ablauforientiert, es gibt die Funktionen da, wo man sie benutzen würde. Ganz ohne Einführung geht es daher nicht.

Auf vielfachen Wunsch:
Habe in den letzten Tagen mit Landesvorständen telefoniert, wie es ihnen geht, und wie so der Zustand nach der Wahl ist.

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